Zum Inhalt springen

Schwerpunkt

Wohnen

brand eins 03/2025


Inhalt

Wo reichen 20 Quadratmeter zum Leben? – S. 52 

Warum sollten Firmen ausmisten? – S. 92

Wie findet der Mittelstand Nachfolger? – S. 82

Wie wär´s, ins schöne Dessau zu ziehen? – S. 56

Was tun gegen die BODENSPEKULATION? – S. 68

Wo dürfen Obdachlose in Büros
übernachten? ❤️ – S. 72

 


Gabriele Fischer über diese Ausgabe

S. 3

Platz ist da


Schwerpunkt Wohnen

S. 6

Ein Ort für alle

Interview: Leon Kirschgens
Fotografie: Michael Hudler

In Heidelberg haben Studentinnen und Studenten ein Wohnheim selbst finanziert. Ein Gespräch mit der Bewohnerin Louise Gross (24).

Ein großer, offener Raum, vermutlich eine Eventhalle oder ein Veranstaltungsort. Der Raum ist hell und modern eingerichtet mit Holzbalken an der Decke und einem Betonboden. Links befinden sich zwei Ledersessel, ein grüner und ein brauner. Im Hintergrund sind Fenster zu einem weiteren Raum oder einer Außenfläche zu sehen. Mehrere große, weiße Kugellampen hängen von der Decke. Im rechten Bildbereich stehen Lautsprecherboxen auf einem Podest. Der Raum wirkt leer und bereit für eine Veranstaltung.

S. 8

Die Wohnkrise

Text: Jannik Jürgens und Joshua Kocher
Illustration: Christina Gransow

Fünf Perspektiven auf eines der größten Probleme unserer Zeit.

Ein mehrstöckiges Holzgebäude befindet sich auf einer Baustelle. Das Gebäude ist hellbraun und hat viele Fenster. Im Vordergrund ist trockenes Gras und Baugerüst zu sehen. Der Himmel ist leicht bewölkt.

S. 16

Wohnen in Zahlen

Geschätzte Zahl der Wohnungen, die aktuell in Deutschland fehlen: 750.000
Geschätzte Zahl der leerstehenden Wohnungen in Deutschland: 600.000 – 1.700.000

Text: Anabelle Körbel

S. 18

Im Prinzip gewollt

Die Umgestaltung von alten Industrieflächen und leeren Bürokomplexen in lebendige Stadtviertel könnte in Deutschland die Wohnungsnot lindern. Man müsste nur mal jenseits der Grenzen schauen.

Text: Till Briegleb

S. 26

Kann das weg? Nein!

Text: Katrin Groth
Fotografie: Julia Sellmann

Bauen, abreißen, neu bauen. Das ist das gängige Modell. Zwei Architekten fordern: Gestaltet alte Häuser lieber um.

Schwarz-Weiß-Foto von vier Personen, die an einem Tisch sitzen. Ein Mann mit Brille und dunklem Hemd zeigt auf etwas auf dem Tisch, während er mit einem anderen Mann spricht. Eine Frau mit langen dunklen Haaren sitzt am Tisch und blickt nachdenklich zu. Im Hintergrund sitzt ein weiterer Mann. Auf dem Tisch befinden sich Unterlagen, ein Mikrofon und Gläser.

S. 32

Die nächsten Wohnmaschinen

1921 sollte das Wohnen neu erfunden werden. Was müssen wir 100 Jahre danach erfinden?

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 34

Frisch aus dem Toaster

Text: Gerd Schild
Fotografie: Ludwig Schöpfer

Ein mittelständischer Tüftler macht vor, wie es besser geht.

Ein Bauarbeiter steht auf einer Plattform und hält eine große Betonwand mit Fensteraussparungen fest, während diese von einem Kran angehoben wird. Im Hintergrund befindet sich eine weitere Plattform und ein Gebäude. Mehrere weitere Betonwände stehen auf dem Boden.

S. 40

Deutschland, ganz anders

Etliche Pläne für neuartige Architektur werden nie umgesetzt. Ein Blick in eine alternative Realität.

Text: Susanne Schäfer

S. 46

Mit Gott und Geld

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Emanuel Herm

In 33 Hoffnungshäusern leben fast 800 Geflüchtete und Deutsche in Baden-Württemberg zusammen. Die Integration klappt besser als in anderen Projekten. Dank Kapital, einem smarten Konzept und pietistischer Tradition.

Vier Kinder sitzen um einen Holztisch und spielen ein Brettspiel. Das Spielbrett ist quadratisch und mit roten und blauen Dreiecken gefüllt. Die Kinder halten Spielkarten in ihren Händen und scheinen konzentriert auf das Spiel zu sein. Die Atmosphäre ist fröhlich und gemeinschaftlich.

S. 52

20 m2 – mein Leben in Tokio

Text: Felix Lill
Illustration: Léon Moh-Cah

In der japanischen Hauptstadt wohnen die Menschen auf sehr wenig Raum, was aber kein Problem ist. Wenn man den Platz richtig nutzt.

Es handelt sich um eine Aquarellzeichnung einer Küche. Zwei Personen stehen einander zugewandt und scheinen sich zu umarmen. Im Hintergrund sind Küchenschränke, eine Spüle und ein Kühlschrank zu sehen. Die Farben sind gedeckt und warm, was eine gemütliche Atmosphäre erzeugt.

S. 56

Kommt in diese Stadt!

Text: Dirk Böttcher
Fotografie: Iona Dutz

Dessau hat, was anderswo knapp ist: Raum. Die Frage ist: Was stellt man damit an?

Eine Frau in einem grünen Blazer steht vor einem Denkmal in einem Park. Das Denkmal besteht aus mehreren bronzenen Figuren auf einer abgestuften Betonbasis. Im Hintergrund sind Gebäude und Bäume zu sehen. Der Himmel ist bewölkt.

S. 62

Tauschgeschäft

Text: Carina Frey
Illustration: Alexander Glandien

Wir müssen mehr bauen, heißt es immer wieder. Viel klüger wäre es, den vorhandenen Wohnraum besser zu verteilen.

Das Bild zeigt ein mehrstöckiges Gebäude, das scheinbar von Kränen gehalten wird. Teile des Gebäudes sind abgetrennt und schweben in der Luft, während ein großer, lila Stoff über dem oberen Teil drapiert ist. Mehrere Vögel fliegen um das Gebäude herum. Die Szene wirkt surreal und konstruiert.

S. 68

Grund und Übel

Im Kampf gegen die Wohnungsnot sollten Kommunen beim Boden ansetzen.

Text: Dirk Böttcher

Büros mit Herz

Text: Florian Kappelsberger
Fotografie: Lorraine Hellwig

In Frankreich öffnen Hunderte Firmen nachts ihre Räume für Wohnungslose. Eine Reportage aus Paris und Nantes.

Ein junger, dunkelhäutiger Mann liegt entspannt auf einem weißen Sofa. Er trägt einen dunkelblauen Rollkragenpullover und zerrissene Jeans. Eine schwarze Tasche hängt über seine Schulter. Er lächelt in die Kamera und wirkt fröhlich. Im Hintergrund sind ein Nachttisch mit Lampe und einige persönliche Gegenstände zu sehen.

S. 78

Gruß aus der Eckkneipe

Die Küche – egal, ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, über ihr Kaffeezimmer und andere Orte mit besonderer Bestimmung.

Text: Luka Lübke


Geld und Leben

S. 82

Die Kuppler des Mittelstandes

Text: Julia Lauter
Fotografie: Michael Hudler

Ohne Nachfolge stehen Tausende Firmen in Deutschland vor dem Aus. Helfen können Vermittlungsplattformen.

Zwei Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen die Hände eines Mannes, der einen flachen, runden Teigfladen bearbeitet. Der Mann trägt ein helles Hemd und scheint konzentriert zu arbeiten. Im Hintergrund sind weitere Teigfladen und Behälter zu erkennen. Die Aufnahmen vermitteln den Eindruck von handwerklicher Arbeit in einer Bäckerei oder ähnlicher Umgebung.

S. 89

Die Welt in Zahlen

S. 91

Ein Rechtsanwalt in Brasilien

S. 92

Weniger ist mehr

Text: Kathi Preppner und Jeanne Wellnitz
Illustration: Benedikt Rugar

Über drei Firmen, die ausgemistet haben.

Grafik: Eine stilisierte Sanduhr in Gelb- und Schwarztönen steht im Zentrum. Um die Sanduhr herum sind mehrere Hände und Gegenstände angeordnet, die eine Tätigkeit oder Ablenkung symbolisieren: eine Hand, ein Smartphone, ein Laptop, eine Zahnbürste, eine Schreibplatte und weitere. Die Darstellung vermittelt das Gefühl von Zeitdruck und Multitasking.

S. 99

Fähnlein im Winde

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Wie Purpose-Larry die Wirtschaft in eine Sinnkrise stürzte.

Zeichnung eines Ventilators, der bunte Farbstreifen in die Luft wirbelt. Der Ventilator steht links im Bild, die Streifen verteilen sich nach rechts und erzeugen einen dynamischen Eindruck von Bewegung und Farbe.

S. 100

Hannover- Shrimps

Text: Torben Müller
Fotografie: Patrick Pollmeier

Sie sollen gut für die Umwelt und bezahlbar sein: tropische Meerestiere aus Niedersachsen.

Das Bild ist in zwei Hälften geteilt. Links stehen zwei Männer in Anzügen vor einer Baustelle. Im Hintergrund ist ein Bagger zu sehen. Die Männer schauen auf ihre Smartphones und wirken konzentriert. Rechts ist ein durchscheinendes, kleines Krebs-ähnliches Tier im Wasser zu sehen, das mit seinen langen Fühlern um sich tastet. Der Hintergrund ist dunkelblau und erinnert an die Tiefsee.

S. 102

Es ist nicht mehr das iPhone

Womit Apple seine Riesengewinne macht.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 104

Fuchus große Hoffnung

Text: Felix Lill
Fotografie: Deby Sucha

Schülerfirmen kennt man, aber nirgendwo erregen sie so viel Aufsehen wie in Japan. Eine Kleinstadt will damit ihr demografisches Problem lösen – und stellt nebenbei das Bildungsideal des ganzen Landes infrage.

Zwei japanische Schüler in Schuluniformen mit Schultaschen gehen einen hellen Flur entlang. Sie scheinen auf dem Weg zur Schule zu sein. Am Ende des Flurs sind weitere Personen zu sehen, möglicherweise Lehrer oder Schulpersonal. Der Flur ist durch Fenster gut beleuchtet und wirkt sauber und ordentlich.

S. 114

Was wäre, wenn … Abgeordnete per Los bestimmt würden?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Ein metallischer Bingowürfel mit weißen Kugeln darin steht im Fokus. Das Bild ist in Grautönen gehalten und wird von goldenen, geometrischen Formen umrahmt.

S. 117

Die richtige Verbindung

Text: Frank Dahlmann
Abbildungen: Oxara AG

Ein Start-up entwirft kreislauffähige Baustoffe ganz ohne Zement.

Zwei Männer stehen nebeneinander und betrachten Steine. Der Mann links hat kurze braune Haare und trägt ein blaues Hemd. Er zeigt mit der Hand auf die Steine und wirkt konzentriert. Der Mann rechts hat Dreadlocks und trägt ein kariertes Hemd. Er lächelt und scheint interessiert zu sein. Die Männer stehen in einem hellen Raum, möglicherweise in einem Labor oder einer Werkstatt.

Ausstieg

S. 119

Der Becher ist mit dem Internet verbunden.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen der Homepage der Firma Ember Technologies, die beheizbare Trinkbecher verkauft, vom Februar 2025.

Text: Holger Fröhlich

S. 121

Wer hat’s gesagt?

„Wir sollten als Gesellschaft endlich begreifen, dass durch Leerstand ein sozialer, ökonomischer und ökologischer Schaden für die Allgemeinheit entsteht.“

S. 122

Eignungstest: Wie demokratisch ist Ihr Führungsstil?