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Schwarz-weißes Bild einer Industrieanlage in Eindhoven, vermutlich der Philips-Komplex "Strijp". Mehrere Fabrikgebäude unterschiedlicher Größe erstrecken sich über das Bild, hohe Schornsteine stoßen Rauch aus. Im Vordergrund verlaufen Eisenbahngleise. Das Ambiente wirkt industriell und geschäftig, die Aufnahme stammt wahrscheinlich aus der Vergangenheit.

Gewerbe zu Wohnraum

Die Umgestaltung von alten Industrieflächen und leeren Bürokomplexen in lebendige Stadtviertel könnte in Deutschland die Wohnungsnot lindern. Man müsste nur mal jenseits der Grenzen schauen.


Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 03/2025.


„Der Charme des rauen Industrieambientes kombiniert mit zeitgenössischem Design entwickelt in den meisten dieser Projekte eine hohe Anziehungskraft.“

• In der verbotenen Stadt pulsiert wieder das Leben rund um die Uhr. Nicht in der von Peking. Da gibt es nur Touristen zu Öffnungszeiten. In Eindhoven. Dort hießen die Herrscher eines streng bewachten Bezirks mitten in der Stadt Philips. In ihrem geheimnisvollen Reich wurden mehr als hundert Jahre lang Glühbirnen hergestellt, von dort kamen die erste CD und diverse Generationen Fernseher. Auch Rasierer, Röntgentechnik und Radios wurden in den Hochhausfabriken Eindhovens entworfen und produziert. All diese Produktentwicklungen wollten Gerard Philips, im Jahr 1891 der Gründer des gleichnamigen Familienkonzerns, und seine Nachfahren vor der Konkurrenz geheim halten. Deswegen schotteten sie die Fabrik hinter Zäunen ab. Und so entstand der Spitzname verbotene Stadt.

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