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Schwerpunkt

Kommunikation in nervösen Zeiten

brand eins 02/2025


Was ist drin im Heft?

WARUM WEISS EINE BAYERISCHE FARBENFIRMA, WAS FRAUEN WOLLEN? – S. 20 

Wieso wird Hamburg immer bunter? – S. 42

 Wie schießt man sich beim Marketing selbst ins Knie? – S. 48

Wieso hat beim Bundesligisten FC Heidenheim keiner Angst vor dem Abstieg? – S. 60

SIND SOCIAL MEDIA BALD AM ENDE? – S. 58

Wieso gehen deutsche Erfindungen so oft ins Ausland? – S. 106

 


Gabriele Fischer über diese Ausgabe

S. 4

Posten oder denken?


Schwerpunkt: Kommunikation in nervösen Zeiten

S. 8

Die Radikalisierung

Elon Musk galt einst als exzentrischer Vorzeige-Unternehmer. Bis er sich immer stärker in die Weltpolitik einmischte. Hier Beispiele für seine Wandlung in Zitaten von seiner Plattform X (früher Twitter) und aus einem Interview in der »Welt«.

Zusammengestellt und übersetzt von Mischa Täubner

S. 10

Endlich den Chef verstehen

Text: Felix Lill
Fotografie: Martin Holtkamp

Auch in Japan ist Personal rar, daher setzt der Konzern Mitsubishi Electric auf ausländische Arbeitskräfte – und eine Übersetzungssoftware, die Sprachbarrieren überwindet. Das könnte Schule machen.

Vier Personen in Arbeitskleidung stehen in einer hellen Fabrikhalle vor einer großen Metallkonstruktion mit einem Bildschirm. Drei von ihnen schauen auf den Bildschirm, der eine Warnung in mehreren Sprachen anzeigt. Der vierte Mitarbeiter steht seitlich und scheint etwas zu erklären. Im Hintergrund sind Regale mit Waren und weitere Maschinen zu sehen. Die Atmosphäre wirkt konzentriert und professionell.

S. 12

Blinde Zerstörungswut?

Auf diesen Seiten stellen wir Werke von Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur vor. Diesmal: Moses & Taps

S. 14

Der Hyrox-Hype

Interview und Text: Harald Willenbrock
Fotografie: André Hemstedt & Tine Reimer

Vor acht Jahren erfand der Hamburger Sportmanager Christian Toetzke eine neue Sportart. Heute schwitzen Hunderttausende nach seinen Regeln. Ein Gespräch darüber, wie man aus Zirkeltraining eine Massenbewegung macht.

Ein schwarzer Gewichthebergürtel mit silbernen Schnallen liegt auf einer dunklen, strukturierten Oberfläche. Auf dem Gürtel ist die Zahl "100KG" eingraviert. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Krafttraining und Fitness.

S. 20

Lebenshilfe inklusive

Text: Marie-Louise Schlutius
Fotografie: Robert Fischer

Die Firma Miss Pompadour ist erfolgreich, weil sie ihren Kundinnen neben Farben und Tapeten etwas sehr Wertvolles anbietet: ein offenes Ohr.

Eine Frau steht auf einer Leiter in einem hellen Raum. Sie lächelt und deutet mit dem Finger auf ein großes weißes Objekt. Um sie herum stehen Möbelstücke und Kisten, der Raum wirkt wie ein Lager oder eine Werkstatt.

S. 26

Der Shitstorm-Manager

Ein Gespräch über Krisenkommunikation im Netz.

Text und Interview: Christoph Koch

S. 32

Beziehungsstatus: kompliziert

Text: Harald Willenbrock
Illustration: Ben Pearce

Viele Marken wollen geliebt werden. Aber was ist eigentlich eine Love Brand? Apple, Lego oder Illy zeigen: Das Konzept ist so verwirrend wie die Liebe selbst.

Eine Aquarellzeichnung zeigt eine Menschengruppe vor einem Apple Store. Im Hintergrund ist das Apple-Logo über dem Eingang zu sehen. Mehrere Personen stehen oder sitzen im Freien, einige halten rote Regenschirme hoch. Die Szene wirkt durch die Aquarelltechnik verschwommen und atmosphärisch.

brand eins stärkt die Demokratie

Mit der brand eins Aktion „Tu was! Demokratie bist du“ wollen wir unsere freiheitliche Ordnung stärken. Zusammen mit Ihnen unterstützen wir in Ostdeutschland eine Initiative, die sich auf herausragende Weise für die Demokratie engagiert.


 

Grafik mit einem pinkfarbenen Kreis auf weißem Hintergrund. Im Kreis steht in großen, weißen Buchstaben "TU WAS!", darüber und darunter steht in kleinerer Schrift "Demokratie bist Du.". Unten rechts befindet sich der Schriftzug "brand eins".

S. 38

Die nächste Krise kommt bestimmt

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Oliver Helbig

Ein Gespräch mit Karin Bjerregaard Schlüter und Ralf Schlüter darüber, was bei der Kommunikation im Kulturbetrieb falsch laufen und was man dagegen tun kann.

Schwarz-Weiß Porträt von zwei Personen. Links eine Frau mit kurzem, braunem Haar und Brille, die lächelt und eine dunkle Jacke trägt. Rechts ein Mann mit grauem Bart und einem freundlichen Gesichtsausdruck, er trägt eine Jacke und einen Schal. Beide stehen nebeneinander vor einem hellen Hintergrund.

S. 42

„Farbe kostet nichts“

Text: Miriam Collée
Fotografie: Hanna Lenz

Hamburg ist bekannt für seine hanseatische Zurückhaltung. Pelz und Farbe trug man hier immer nur als Innenfutter. Doch das Bild der Stadt verändert sich: bunter, lauter, mutiger. Das liegt unter anderem an der Kommunikationsdesignerin Claudia Fischer-Appelt.

Eine Frau mit lockigem, dunklem Haar und einer runden Brille lächelt freundlich in die Kamera. Sie trägt eine bunte Jacke und hält ein großes, quadratisches Puzzleteil in leuchtendem Orange hoch. Der Hintergrund ist hellrosa und unscharf.

S. 48

Marken- Schaden

Text: Kathi Preppner
Illustration: Alexander Glandien

Viele Unternehmen waren begeistert von Performance Marketing: endlich messen, wie die eigene Werbung wirkt. Doch inzwischen ist klar: Das hat auch Nachteile.

Das Bild zeigt eine stilisierte Darstellung eines Schaufensters mit einem pinkfarbenen Vorhang, der aufgerissen wird. Über dem Schaufenster schwebt eine gebrochene, dunkle Form. Zwei Megafone sind vor dem Schaufenster platziert und kündigen ein "SALE" an, welches auf einem Banner zu sehen ist. Das Bild vermittelt den Eindruck eines Ausverkaufs oder einer besonderen Aktion in einem Geschäft.

S. 52

Handy hoch!

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Mathias Kutt

Umweltfreundlich telefonieren ist teurer als billig telefonieren. Wie verkauft man die hohen Preise seinen Kunden? Wetell, ein Start-up aus Freiburg, ist auf der Suche.

Ein Mann und eine Frau stehen auf einer Bühne vor einem weißen Hintergrund. Der Mann trägt einen grauen Blazer und eine dunkle Hose, er wirkt aufmerksam und hält eine Hand in der Hosentasche. Die Frau sitzt lässig auf einem Stuhl, sie lächelt und trägt Jeans und eine blaue Jacke. Beide wirken entspannt und kommunizieren miteinander.

S. 58

Was kommt nach Social Media?

Die Avantgarde geht voraus – also raus. Nur wohin?

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 60

Der smarte Underdog

Text: Johannes Schweikle
Fotografie: Dirk Bruniecki

Der FC Heidenheim steht für Bodenständigkeit, Teamgeist, Kontinuität – und ist damit eine Ausnahmeerscheinung in der Fußballwelt.

Ein Fußballspiel in einem vollen Stadion. Zwei Spieler in roten Trikots kämpfen um den Ball, während ein Schiedsrichter im Hintergrund aufmerksam beobachtet. Die Tribünen sind gefüllt mit jubelnden Zuschauern. Im Hintergrund ist ein Banner mit der Aufschrift "www.fc-heidenheim.de" zu sehen.

S. 66

Wir raten freundlich ab

Die Küche – egal, ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, über gutes Essen und schlechte Bewertungen.

Text: Luka Lübke


Geld und Leben

S. 66

Ein Land im Lernfieber

Text: Susanne Schäfer
Fotografie: Björn Wiedenroth

In Armenien besuchen Tausende Jugendliche in ihrer Freizeit Bildungszentren, um zu verstehen, wie man Websites gestaltet, Roboter baut oder Spiele entwickelt. Das Konzept ist so gut, dass Deutschland es kopiert. Ein Besuch beim Original.

Ein junger Mann mit dunklen, lockigen Haaren sitzt auf dem Boden eines großen, roten Raumes und arbeitet konzentriert auf einem Laptop. Im Hintergrund sind verschwommene Gestalten von Menschen in einem Auditorium zu erkennen. Der Raum ist mit hellen Lichtern beleuchtet, die eine ruhige Atmosphäre schaffen.

S. 81

Die Welt in Zahlen

S. 83

Ein Boxtrainer in Österreich

Text und Fotografie: Philip Jokic

S. 84

Das totale Gedächtnis

Text: Eva Wolfangel
Collage: Matthieu Bourel

Wie wäre es, wenn jeder Moment unserer Existenz automatisch dokumentiert würde? Ein Wissenschaftler arbeitet seit 18 Jahren in einem Selbstversuch an dieser digital erweiterten Erinnerung – die nun dank künstlicher Intelligenz praktikabel wird.

Das Bild zeigt eine Collage aus mehreren Gesichtern, die in Streifen angeordnet sind. Die Gesichter sind in Schwarz-Weiß gehalten und wirken intensiv. Die Augen sind ein zentrales Element und scheinen den Betrachter anzusehen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Fragmentierung und Vielschichtigkeit.

S. 90

Neues aus dem brand eins Netzwerk

Illustration: Elisabeth Moch

Ein Podcast darüber, wie sich mentale Hürden beim Klimaschutz überwinden lassen. Und ein Buch über altersfreies Arbeiten.

S. 92

Der lange Weg in die Zukunft

Text: Janina Martens
Fotografie: Patrick Pollmeier

Finanzämter sind verstaubt, horten bergeweise Akten und kommunizieren am liebsten per Fax? Das ist vorbei. Zumindest in Paderborn. Ein Blick auf eine Verwaltung im Wandel.

Ein Stapel schwarzer Stühle steht auf einem Transportwagen vor einer hellen Wand. Oberhalb der Stühle hängt ein gerahmtes Porträt eines älteren Mannes mit Brille im Anzug. Das Bild wirkt wie eine Momentaufnahme in einem Büro oder Konferenzraum.

S. 101

„Es ist nicht böse gemeint“

Wenn die KI die Firma mit Soft Bullshit flutet.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

S. 102

Labor im Bett

Text: Armin Scharf
Fotografie: Verena Müller

Warum schlafe ich so schlecht? Der Physiker Gerhart Schroff hat eine Brille entwickelt, mit der man das selbst herausfinden kann.

Nahaufnahme von einer Person, die eine futuristisch aussehende Brille hält. Die Brille hat mehrere runde Linsen und ist mit Kabeln und elektronischen Bauteilen ausgestattet. Es scheint sich um eine technische Vorrichtung zu handeln, möglicherweise eine Art Hilfsmittel für Sehbehinderte.

S. 104

Der eine sortiert sich, der andere zerlegt sich

Text: Nikolaj Schmolcke

Lange lieferten sich die Erzrivalen Siemens und General Electric (GE) ein Kopf-an-Kopf-Rennen – bis sich der US-Konzern verkalkulierte.

S. 106

Verschenktes Potenzial

Text: Torben Müller
Fotografie: Thomas Victor

Deutsche Unternehmen investieren zu selten in Innovationen, die in Hochschulen oder Forschungseinrichtungen entwickelt wurden. Dabei könnte sich das sehr für sie lohnen.

Zwei Personen in weißen Laborkitteln und blauen Handschuhen arbeiten in einem Labor. Die eine Person hält ein Metallrohr, die andere wiegt eine Glasphiole auf einer digitalen Waage. Der Hintergrund ist ein Laborregal. Die Situation wirkt konzentriert und wissenschaftlich.

Ausstieg

S. 114

… Social Media erst ab 16 Jahren freigegeben wären?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Das Bild zeigt zwei Augen, die als Quadrate dargestellt sind und übereinander gestapelt sind. Der Hintergrund ist verschwommen und besteht aus blauen, violetten und roten Farbtönen. Es wirkt abstrakt und erinnert an eine digitale Darstellung oder einen Blick durch mehrere Fenster.

S. 117

Wo tropft es?

Ein smarter Sensor spürt Leckagen in Rohren auf.

Text: Frank Dahlmann

S. 119

Man kann ein Foto mit einer Kuh machen

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen einer Pressemitteilung von Motorola zu einer Marketing-Aktion in München, vom 30. September 2024.

Text: Holger Fröhlich

S. 122

Entscheidungsbaum

Taugen Sie zum Unternehmer?


Gewinnspiel

S. 121

Wer hat’s gesagt?

„ Apple ist für viele ein Teil ihrer Persönlichkeit. Wer die Marke angreift, greift damit indirekt auch die Persönlichkeit des Kunden an.“