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Schwerpunkt

Geschenke

brand eins 12/2025 / 01/2026


Inhalt


Darf man einer geschenkten Oper in die Bilanz schauen? – S. 32

Kennen Sie Marcel Mauss? Sollten Sie. – S. 74

🇧🇷 WORIN IST BRASILIEN ALLEN ANDEREN LÄNDERN VORAUS? – S. 46

Warum ist es nicht zu empfehlen, Chinesen mit vier Unterhosen zu beehren? – S. 38 🩲

Warum glauben reiche Erben, das Geld wachse auf Bäumen? – S. 54  💰🌳

Wie funktioniert Banking ohne Banken? – S. 102

Wieso boomt die Gratisökonomie? – S. 18

Wollen Sie wissen, warum unser Kollege Fröhlich am liebsten Gutscheine verschenkt? – S. 60


Einstieg

S. 4

Gratisökonomie

Chefredakteurin Gabriele Fischer übers Geben und Nehmen

S. 8

Eine Sozialarbeiterin in Kolumbien

Text und Fotografie: Emile Stricker

Alexandra Castrillón Laverde, 60, war mehr als 35 Jahre als Honorarkraft für soziale Institutionen, Regierungsbehörden und NGOs tätig. Seit vier Jahren ist sie bei Proyectarte angestellt.

Das Bild zeigt eine lächelnde Frau, die vor einer Wand mit einem großen runden Poster oder Foto von zwei Personen steht. Die Frau trägt eine weiße Bluse mit Spitzenverzierungen an den Ärmeln.

S. 10

Die Welt in Zahlen

Stunden, die Menschen vor 6.000 Jahren Holz sammeln mussten, um durch ein Feuer eine Stunde Licht zu erhalten: 58
Stunden, die wir heute für eine Stunde elektrisches Licht arbeiten müssen: 0,00027

Text: Katja Ploch

S. 12

Und ewig lockt die Kurbel

Der Wirtschaftsjargon gibt sich gern modern. Umso erstaunlicher, dass eine anachronistische Wendung partout nicht aussterben will.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

S. 14

Die Natur als Fabrik

Text: Jessica Braun
Grafik: Hahn+Zimmermann

Eine Firma will Kohlendioxid aus der Atmosphäre ziehen – und nebenbei einen gefragten Rohstoff gewinnen.

Ein Mann mit einem schwarzen Hut und einer Sonnenbrille steht inmitten eines gelben Blumenfeldes und hält einen kleinen Blumenstrauß in der einen und einen Stein in der anderen Hand.

Schwerpunkt Geschenke

S. 18

Die Verführung

Text: Christoph Koch
Illustration: Joni Marriott

Die Digitalisierung hat zu einer Vielzahl an Gratisangeboten geführt. Doch wirklich zu verschenken hat nach wie vor niemand etwas.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration, die eine stilisierte Figur zeigt, die auf einem Stuhl sitzt und ihre Arme um eine große Geschenkschachtel geschlungen hat.

S. 24

„Davor stehe ich mit meinem Namen“

Text: Katrin Groth
Fotografie: Felix Brüggemann

Eine frisch gegründete Werbeagentur brauchte Referenzen, der Dönerladen vor ihrer Tür Kunden. Das ist der Beginn eines Marketing-Wunders.

Das Bild zeigt zwei Männer in einer Küche, die Lebensmittel auf einem großen Grill zubereiten. Der eine Mann hält einen Teller mit Essen in der Hand, während der andere sich auf die Zubereitung der Speisen konzentriert. Die Küche ist mit verschiedenen Geräten und Utensilien ausgestattet, darunter ein Spülbecken, ein Kühlschrank und ein Herd. Über dem Küchenbereich befindet sich eine Speisekarte, auf der die verfügbaren Speisen angezeigt werden.

S. 32

„Der Sinn des Ganzen fehlt “

Ein Gespräch mit dem Hamburger Kultursenator Carsten Brosda über Geschenke in der Politik, Zukunftsbilder und Opfergaben.

Interview: Jens Bergmann und Gabriele Fischer

S. 36

Geschenke in Zahlen

Text: Anabelle Körbel
Illustration: Sebastian Schneider

S. 38

… Mutter, wir danken dir!

Text: Holger Fröhlich
Abbildung: © picture alliance / United Archives

Geschenke ohne Hintersinn gibt es nicht. Doch auch wenn ein Präsent nie selbstlos ist – die Gründe dafür unterscheiden sich immens. Eine kleine Kulturgeschichte des Schenkens.

Ein Foto in Schwarz-Weiß zeigt eine Person, die eine Wolfsmaskerade trägt. Die Person kniet auf dem Boden und ist in traditionelle Kleidung gehüllt, die aus geflochtenen Materialien besteht. Der Gesichtsausdruck ist ernst, und die Maske hat eine detaillierte Gestaltung mit einem Wolfsgesicht. Der Hintergrund ist neutral und unscharf.  Ein Foto in Schwarz-Weiß zeigt eine Person, die eine Wolfsmaskerade trägt. Die Person kniet auf dem Boden und ist in traditionelle Kleidung gehüllt, die aus geflochtenen Materialien besteht. Der Gesichtsausdruck ist ernst, und die Maske hat eine detaillierte Gestaltung mit einem Wolfsgesicht. Der Hintergrund ist neutral und unscharf.

S. 46

Die Milch macht’s

Text: Niklas Franzen
Fotografie: Kristin Bethge

Um die Kindersterblichkeit zu senken, begann Brasilien in den Achtzigerjahren, ein System an Muttermilchbanken aufzubauen. Heute dient es weltweit als Vorbild.

Das Bild zeigt eine medizinische Fachkraft in Schutzkleidung, die einer  Patientin in einem roten Hemd behilflich ist. . Die Szene spielt sich in einem medizinischen Umfeld ab, wobei im Hintergrund ein Monitor zu sehen ist.

S. 54

Das bleibt in der Familie!

Die größten Geschenke in unserer Gesellschaft bekommen erstaunlich wenig Aufmerksamkeit, weil sie nur innerhalb der reichsten 0,1 Prozent zirkulieren. Mit Erbschaften und Schenkungen erhalten Unternehmerfamilien ihr Vermögen – allerdings nicht unbedingt den Familienfrieden.

Text: Julia Lauter

S. 60

Das macht Freude!

Fotografie: Jens Umbach

Zwölf Tipps aus der brand eins Redaktion für Geschenke, die sich bereits bewährt haben.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Stilllebenkomposition mit verschiedenen Objekten, darunter ein roter Regenschirm, ein Sweatshirt mit Kapuze, eine rote Laterne, ein Buch, ein Wischmop, ein Werkzeug, eine Karte und ein Hocker. Die Objekte sind auf einer schwarzen Fläche angeordnet, wodurch ein visuell auffälliger Kontrast entsteht. Das Bild ist im Hochformat gehalten, wobei die Objekte den Rahmen von links nach rechts ausfüllen. Die Objekte sind von unterschiedlicher Größe und Form, was der Komposition Tiefe und Interesse verleiht.

S. 64

Passend gemacht

Text: Dorit Kowitz
Porträts: Marzena Skubatz

Viktoria Schütz wollte nie in das kleine Unternehmen ihrer Eltern. Dann hat sie es geerbt – und so umgebaut, dass sie damit leben kann. Nebeneffekt: Das Team bei Deguma hat nun auch mehr Freiheiten.

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt einer Frau mit langen Haaren, aufgenommen in einer seitlichen Profilaufnahme. Sie lächelt und blickt zur Seite, wobei sie den Kopf leicht neigt. Der Hintergrund ist dunkel, was die Frau und ihren Ausdruck hervorhebt.

S. 74

Auf Gegenseitigkeit

Was Geschenke über uns und die Wirtschaft erzählen.

Text: Stephan A. Jansen

S. 76

Land gewinnen

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Elias Hassos

Eine Genossenschaft sammelt bei Privatleuten Millionen ein, um Äcker für Biobauern zu sichern. Ohne Verzinsung, ohne Rendite, ohne Wertsteigerung. Was bewegt Menschen, ihr Geld in den Boden zu stecken?

Das Bild zeigt ein nebliges Feld mit einer Vielzahl von Topfpflanzen und Blumen, die in der Gegend verstreut sind. In der Ferne sind zwei weiße Gebäude zu sehen, möglicherweise Scheunen oder Schuppen, die teilweise durch den Nebel verdeckt sind. Im Hintergrund steht ein hoher Telefonmast, der die ländliche Atmosphäre noch verstärkt.

S. 82

Schrankleichen

Aber Investoren fliegen darauf.

Text: Hannes M. Kneissler

S. 88

Von Edelmetall bis Heavy Metal

Text: Dorit Kowitz
Bildidee: Silke Baltruschat

Zur Geburt eines Kindes gibt es Geschenke. Aber heute sollte es auf jeden Fall mehr sein als ein Blumenstrauß.

Das Bild zeigt ein glitzerndes, goldenes Auto mit einem Scherenschnitt eines Menschen, vor einem Hintergrund aus funkelnden Gold- und Silberobjekten. Der Text "IT'S A BOY" (Es ist ein Junge) wird auf dem Papierausschnitt angezeigt.

Geld und Leben

S. 94

Ein Saftladen mit Mission

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Philipp Meuser

Voelkel ist nicht dem Gewinn, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet. Und genau deshalb erfolgreich.

Jacob Voelkel steht n einem weißen Laborkittel svor einem großen Haufen roter Erde oder Dung, hinter dem eine Holzkonstruktion steht und Rauch aufsteigt.

S. 102

Schatten-Banking

Text: Paul Hildebrandt
Illustration: Ben Pearce

Unser Autor ist in das System eingedrungen und hat recherchiert, wie es funktioniert. Und warum es durchaus schützenswert ist.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration einer Reistetasche gefüllt mit Geldscheinen..

S. 112

Eine Oetker macht Kasse

Einblicke in einen verschwiegenen Großkonzern.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 114

Was wäre, wenn … die Schule in Deutschland eine Stunde später anfinge?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Das Bild zeigt einen farbenfrohen, gemusterten Koffer, der auf einem Bett mit einem weißen Kissen steht. Der Koffer befindet sich in der Mitte des Bettes, das Kissen liegt darauf. Der Hintergrund des Bildes ist ein Gitter aus gelben Schaumstoffblöcken, das einen interessanten Kontrast zu dem bunten Koffer bildet. Die Gesamtkomposition des Bildes lässt auf eine kreative oder künstlerische Gestaltung schließen, möglicherweise für eine Website oder Werbung.

S. 117

Recht einfach

Eine Software hilft Geflüchteten durch den Behördendschungel.

Text: Frank Dahlmann

S. 119

Von außen sieht es aus wie ein Durch·einander

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung eines Abschnitts aus dem Programmheft der Konferenz „Die Synergetik in den Human- und Sozial- wissenschaften – Quo vadis?“.

Text: Holger Fröhlich

S. 122

Haben Sie das Zeug zum charismatischen Leader?

Ein Test von Jens Bergmann


Gewinnspiel

S. 120

Wer hat’s gesagt?

„Wer denkt, dass mit dem Überreichen eines Wurstkorbs die Transaktion vollendet ist, der irrt.“