Und ewig lockt die Kurbel
Der Wirtschaftsjargon gibt sich gern modern. Umso erstaunlicher, dass eine anachronistische Wendung partout nicht aussterben will.
• Jetzt ist es endlich raus. Die Bundesregierung teilte in ihrem Newsletter vom 26. September mit, wohin die Reise geht: „Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze sichern, Wohlstand erhalten.“ Damit ist prinzipiell auch der Deutsche Gewerkschaftsbund einverstanden, der seine Mitglieder via Facebook um „Dein Like für Maßnahmen“ bat, „die wirklich die Wirtschaft ankurbeln, ohne die Beschäftigten auszuquetschen wie Zitronen!“ Und der Zentralverband des Deutschen Handwerks setzt – mit etwas anderem Akzent – ebenfalls aufs Drehmoment: „Wirtschaft ankurbeln, statt Betriebe weiter zu belasten!“
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