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Schwerpunkt

Mentale Gesundheit

brand eins 11/2024


Was ist drin im Heft?

Rettet Norwegen unser Klima? – S. 80

Warum schaffen wir es nicht, mit Verletzlichkeit umzugehen? – S. 30

 Warum wollen so viele Prominente Hochstapler sein? – S. 22 

Ist Arbeit heute Psychoterror? Und wie geht es besser? – S. 40 

Ist die Verwaltung noch zu retten? – S. 38

SOLLTE GOOGLE ZERSCHLAGEN WERDEN? – S. 64


Einstieg

S. 4

Stell Dich nicht an!


Schwerpunkt: Mentale Gesundheit

S. 8

Rückendeckung

Protokoll: Mia Pankoke
Illustration: Alexander Glandien

Lydia Kothmeier, 34, ist Leiterin für Finanzen, Operatives, Prozesse und Recht bei der Softwarefirma Storyblok. Sie ist für die Zusammenarbeit der 250 Beschäftigten aus mehr als 45 Nationen verantwortlich. Alle sind rein remote tätig, also von beliebigen Orten aus. Damit niemand überlastet wird, setzt das Unternehmen auf ein Buddy-System. Kothmeier erklärt, wie das funktioniert.

Grafik eines Doppelstuhls. Zwei pinkfarbene Sitze sind nebeneinander auf einem silbernen Gestell mit schwarzem Fuß montiert. Der Stuhl steht auf Rollen.

S. 12

Mentale Gesundheit in Zahlen

Text: Susanne Schäfer
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Anteil der Menschen mit ambulanten Diagnosen psychischer Störungen unter den gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland, in Prozent, im Jahr
… 2012: 33,4
… 2022: 37,9

Zeichnung eines Gehirns, das auf ein Trampolin fällt. Das Gehirn ist rosa und befindet sich über dem Trampolin, während mehrere Linien den Fall andeuten. Das Trampolin ist schwarz und steht auf einem weißen Hintergrund.

S. 14

Wie geht es uns?

Text: Susanne Schäfer und Jens Bergmann
Illustration: Joni Marriott

Die Aufmerksamkeit für seelisches Leid im Alltag und in der Arbeitswelt war noch nie so groß wie heute. Ein Report über die Licht- und Schattenseiten des Psycho-Booms.

Grafik: Eine stilisierte, schwarze Silhouette einer Person mit kurzem Haar und Krawatte hält einen Spiegel vor ihr Gesicht. Im Spiegel ist das gleiche Gesicht zu sehen, jedoch mit einem anderen Ausdruck. Die Grafik symbolisiert möglicherweise Fassade und innere Realität oder Verstellung.

S. 22

Gleich flieg’ ich auf!

Selbst Stars bekennen sich mittlerweile zum Hochstapler-Syndrom. Ein Gefühl mit langer Geschichte.

Text: Christoph Koch

S. 24

Öffne dich

Die Deutsche Telekom hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Und dabei gelernt, wie wichtig es ist, den Beschäftigten zuzuhören, wenn ihnen alles zu viel wird.

Text: Kathi Preppner
Fotografie: Marina Rosa Weigl

Ich bin nur etwas wert, wenn …

Interview und Text: Gabriele Fischer
Fotografie: Michael Hudler

Silja Graupe, 49, hat vor zehn Jahren die Cusanus Hochschule mitgegründet, die heute Hochschule für Gesellschaftsgestaltung heißt. Ihr Blick auf die Arbeitswelt ist geprägt durch ein Studium in Japan – und durch eine schwere Erkrankung, die ihrem Leben mehr und mehr jede Berechenbarkeit nimmt.

Eine Frau mittleren Alters liegt entspannt in einer Liege. Sie trägt dunkle Hosen, ein hellblaues Oberteil und einen Blazer. Die Liege ist mit einem bunten, gemusterten Stoff bezogen. Die Frau lächelt und wirkt ruhig und zufrieden. Der Hintergrund ist ein heller, schlichter Raum.

Keine Angst vor Scheißgefühlen

Text: Miriam Collée
Fotografie: Oliver Helbig

Die Agentur Shitshow hilft Firmen, mentale Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Mit ungewöhnlichen Ideen.

Drei junge Frauen stehen lächelnd im Freien vor einem grünen Hintergrund aus Blättern. Die linke Frau trägt einen dunkelblauen Overall, die mittlere eine cremefarbene Bluse und die rechte ein weißes Hemd mit einem dunkelblauen Strickvest mit der Aufschrift "NEW YORK USA". Alle drei wirken entspannt und freundlich.

S. 42

Das große Schweigen

Text: Carina Frey
Illustration: Ben Pearce

Viele Arbeitgeber bemühen sich heute, auf Menschen mit psychischen Erkrankungen einzugehen. Aber ausgerechnet bei denen, die oft besonders großen Belastungen ausgesetzt sind, ist das Thema ein Tabu: bei Feuerwehrleuten und Polizistinnen und Polizisten. Wer psychische Probleme hat, muss um seine Verbeamtung fürchten. Weil bezweifelt wird, ob er den Aufgaben gewachsen ist, und weil er bei Dienstunfähigkeit dem Staat teuer zu stehen kommt.

Eine Aquarellzeichnung eines Feuerwehrmanns in voller Montur. Er trägt einen Helm mit Visier, eine Atemschutzmaske und einen Schutzanzug mit gelben Streifen. Er steht aufrecht und wirkt konzentriert und bereit für den Einsatz.

S. 46

Bleibende Narben

Text: Ilka Sommer
Fotografie: Helena Schätzle

Pflegekräfte standen in der Corona-Pandemie besonders unter Druck. Wie kann sich ein ganzer Betrieb davon erholen?

Eine ältere Frau sitzt im Rollstuhl und hält die Hände einer jüngeren Pflegerin. Die Pflegerin hockt vor ihr und scheint aufmerksam zu sein. Im Hintergrund ist ein Fenster zu sehen, das einen Garten oder eine natürliche Landschaft zeigt. Die Szene wirkt ruhig und einfühlsam, möglicherweise in einem Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung.

S. 54

Gesunde Nachhaltigkeit

Fragen an Stephan A. Jansen

Warum Gesundheit nicht mehr privat ist und das ESG-Reporting nicht nur Bürokratie.

S. 56

Wie wäre es damit?

Text: Moritz Kudermann, Kathi Preppner, Benita Stelz und Jeanne Wellnitz
Illustration: Alexander Glandien

Ein paar Anregungen zur Gesundheitsförderung.

Grafik: Ein roter Rettungsreifen in Form einer Sprechblase. Der Reifen hat einen weißen Streifen und gelbe Seile. Das Bild symbolisiert Hilfe und Kommunikation.

S. 60

Mir ist laaangweilig!

Nicht nur Stress, auch Unterforderung am Arbeitsplatz kann krank machen. Über ein Phänomen, das es eigentlich nicht geben dürfte: Bore-out.

Text: Janina Martens
Fotografie: Julia Sellmann

S. 66

Ohne Moos nix los

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Patrick Pollmeier

Alexander Kornelsen lebte als Marketingmanager auf der Überholspur. Bis ihm die Kraft ausging. Jetzt weiß er, was er will: mehr Moor.

Zwei Personen hocken am Ufer eines kleinen Sees in einem Wald. Sie scheinen etwas im Schlamm zu untersuchen. Der Wald ist dicht bewachsen, die Bäume haben herbstliches Laub. Das Licht ist warm und deutet auf eine ruhige Atmosphäre hin.

S. 72

Ich habe dich nicht ganz verstanden

Text: Mathias Maul

Ein Plädoyer für den Einsatz generativer KI in Therapie und Beratung.

S. 74

Einsichten

Auf diesen Seiten lassen Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur ihren Gedanken freien Lauf. 

Diesmal: Yves Netzhammer

S. 76

Kohl, wie Gott ihn schuf

Text: Luka Lübke

Die Küche – egal ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, erzählt, warum sie Gemüse in der Ursprungsform bevorzugt.


Geld und Leben

S. 80

Nieder mit dem Klimagas

Ölfirmen beginnen, CO2 in Norwegen im großen Stil in den Meeresboden zu pumpen. Sorgt ausgerechnet Big Oil für den Klimaschutz der Zukunft? Eine Geschichte in drei Varianten. Bitte suchen Sie sich die aus, die je nach Typ und Tagesform passt.

Text: Susanne Schäfer
Grafik: Hahn+Zimmermann (nach Vorlage von Northern Lights JV)

S. 89

Eine Verwaltungsangestellte in Lettland

Eine lächelnde Frau sitzt an einem Tisch und arbeitet auf einem Laptop. Sie trägt einen dunkelblauen Pullover mit einem Muster. Im Hintergrund ist ein gemütlicher Raum mit grauen Sofas und dekorativen Elementen an der Wand zu sehen.

S. 91

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

S. 92

Komm in meine Kommune!

Text: Stefan Scheytt
Fotografie: Helena Schätzle

Ein gemeinnütziges Start-up bringt Quereinsteiger in die kommunale Verwaltung. Erst mal nur für ein Projekt – manchmal auch für länger. Davon profitieren alle.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht selbstbewusst in einem hell erleuchteten Türrahmen. Er hat einen Bart und wirkt freundlich. Der Hintergrund ist ein dunkler Flur.

S. 101

Auf den Hund gekommen

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Die Lösung für die größten unternehmerischen Probleme unserer Zeit hat vier Pfoten und wedelt mit dem Schwanz.

Eine farbenfrohe Zeichnung zeigt einen Mann und einen Löwen, die sich einander zugewandt gegenüber sitzen. Der Mann mit Glatze und Anzug scheint dem Löwen etwas anzubieten. Der Löwe blickt aufmerksam auf den Mann. Die Szene wirkt friedlich und vertraut.

S. 102

Gesexte Samen

Text: Susanne Donner
Fotografie: Emanuel Herm

Weibliche Kälber sind wertvoller als männliche. Das Unternehmen RBW Genetik verkauft daher vorselektierte Rinderspermien.

Ein braun-weiß geflecktes Pferd steht mit dem Hinterteil zum Betrachter in einer hellen, kachelverkleideten Waschbox. Links und rechts des Pferdes befinden sich graue Rohre in orangefarbenen Halterungen. Der Boden ist nass.

S. 104

Ausgefischt

Text: Dirk Böttcher
Fotografie: Jens Umbach

An der Ostsee probt ein Berufsstand die Transformation: Aus Fischern werden Meeresförster.

Ein kleines blaues Fischerboot fährt auf ruhigem Wasser. Im Hintergrund ist ein Stapel Holz zu sehen und ein fliegender Vogel. Das Ambiente wirkt industriell und maritim.

S. 112

Feine Unterschiede

Was die Deutsche Telekom und China Mobile für ihre Anteilseigner übrig haben.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 116

Was wäre, wenn … Google zerschlagen würde?

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 119

Jugend forsch

Wie aus einer Schülergruppe ein Zulieferer für Entwicklungslabore wurde.

Text: Frank Dahlmann


Ausstieg

S. 121

Sie haben alle weniger Geld

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen des „DIW Wochenbericht 40 / 2024, S. 615 – 622“ zur Gender Pay Gap in Unternehmen im Besitz von Frauen, vom 2. Oktober 2024.

Text: Holger Fröhlich

S. 122

brand eins Eignungstest: Sind Sie ein Teamplayer?