Jugend forsch
Wie aus einer Schülergruppe ein Zulieferer für Entwicklungslabore wurde.
• Eigentlich wollte Milan von dem Bussche Handyhüllen herstellen. Vor fünf Jahren, damals war er 15, bastelte er mit seinem gleichaltrigen Freund Paul Nehme einen 3D-Drucker, erst aus Lego, später aus einem Bausatz, und produzierte damit mehr als 100 Prototypen. „Unglaublich hässlich, viel zu dick und spröde“, sagt er. Weil dem Duo irgendwann der drahtförmige Werkstoff für den Drucker, das sogenannte Filament, ausging, schredderten sie die misslungenen Hüllen in einem Küchenmixer und bauten sich aus einem Wasserrohr und dem Heizdraht eines Toasters eine Schmelze, um neues Filament herzustellen. Das alles posteten sie auf Instagram. Die Handyhüllen wollte niemand kaufen. Aber es kamen Anfragen für das Drucker-Filament – und dann für die improvisierten Maschinen.
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Er ist Teil unserer Ausgabe Mentale Gesundheit