Zum Inhalt springen

Inhalt

Schwerpunkt

Begegnungen

brand eins 10/2021


Einstieg

S. 3

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Begegnungen

S. 6

Text und Foto: Angelika Jakob

Wolfgang Pusch ist 46 Jahre alt, verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Bischofswiesen.

Ein Mann mittleren Alters mit kurzem, dunklem Haar lächelt freundlich in die Kamera. Er steht in einem hellen Raum vor einem Tisch, auf dem zwei detaillierte Modelle von Berglandschaften stehen. Er scheint stolz auf seine Arbeit zu sein.

S. 8

Text: Holger Fröhlich

S. 10

Sebastian und Sandra Gauck sind keine Stars mit Millionenpublikum – leben aber trotzdem von ihrer Youtube-Präsenz.

Text: Martin Fehrensen und Mischa Täubner

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Kaum jemand kennt die Firma Beckerbillett, aber jeder hat schon mal eines ihrer Produkte in der Hand gehabt: Eintrittskarten fürs Kino, Konzert, Museum, Freibad oder für den Zoo. Besuch bei einer findigen Firma.

Eine Rolle Türkis-farbenes Klebeband mit dem Aufdruck "Eintrittskarte" in pinker Schrift. Die Rolle ist auf einem schwarzen Hintergrund dargestellt.

S. 14

Text: Armin Scharf
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Outdoor-Kleidung soll wasserabweisend und atmungsaktiv sein. Dafür sorgen allerdings meist bedenkliche Stoffe. Ein Zürcher Start-up will dieses Problem mit einer neuartigen Membran lösen.

Eine schwarze Jacke mit Kapuze hängt an einem Kleiderbügel. Eine Hand greift in den Reißverschluss, um ihn zu öffnen. Auf der Brust der Jacke ist das Logo "dimpora" zu sehen. Der Hintergrund ist weiß.

Was Wirtschaft treibt

S. 16

Text: Manuela Siegert
Fotografie: Joel Hunn

Die Chefin des Berner Energieunternehmens BKW hat große Pläne. Und kauft zu diesem Zweck eine deutsche Firma nach der anderen.

Porträt einer Frau mittleren Alters mit dunklem Haar und freundlichem Gesichtsausdruck. Sie trägt einen roten Blazer und blickt selbstbewusst in die Ferne.

S. 22

Elektroantriebe sind unschlagbar effizient. Im Schwerlastverkehr aber zählen Argumente, die Brennstoffzellen-Lkw mindestens ebenbürtig erscheinen lassen. Was spricht für, was gegen Batterie- und Wasserstoffantriebe für Brummis?

Text: Denis Dilba

S. 28

Seit sieben Jahren schauen Millionen Menschen dabei zu, wie die Jurorinnen und Juroren der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ Geschäftsideen auseinandernehmen oder hochjubeln. Wem nützt das?

Text: Celine Schäfer und Sarah Sommer


Schwerpunkt Begegnungen

S. 36

Text: Susanne Schäfer
Illustration: Stephan Dybus

Viele traditionelle Anlässe, einander zu begegnen, verschwinden. Das ist gut so – weil wir die Chance haben, neue zu schaffen.

Eine stilisierte Zeichnung zeigt eine Person, die an einem Schreibtisch sitzt und auf einen Computer tippt. Die Person trägt einen dunklen Pullover und eine gelbe Hose. Ihr Gesicht ist vereinfacht dargestellt, mit einem leicht grimmigen Ausdruck. Im Hintergrund ist eine Pflanze in einem Topf zu sehen. Unter dem Schreibtisch steht der Schriftzug "FUCK YEAH".

S. 44

Text: Mischa Täubner
Fotografie: Sebastian Wolf

Was treibt rund 70 Unternehmen im östlichen Ruhrgebiet dazu, sich zu einer Art Selbsthilfegruppe zusammenzuschließen? Ein Ortsbesuch.

Sechs Frauen und ein Schäferhund posieren für ein Porträt. Die Frauen sind zwischen etwa 30 und 60 Jahren alt und tragen formelle Kleidung. Eine Frau sitzt in einem gelben Sessel, eine steht mit einem Bein auf einem Stuhl, die anderen stehen nebeneinander. Alle wirken selbstbewusst und freundlich. Der Schäferhund sitzt links im Bild und blickt in die Kamera. Der Hintergrund ist eine grüne Wand.

S. 52

Text: Felix Lill
Illustration: Karlotta Freier

Die Partnersuche ist in Japan besonders schwierig. Wie ein Kolumnist dank seiner Fehlversuche immerhin Fans gewann.

Eine Aquarellzeichnung zeigt einen jungen Mann in einem hellen Raum, wahrscheinlich einer Sporthalle. Er steht vor einem Fußballtor und scheint zu lächeln. Um ihn herum liegen mehrere Fußbälle auf dem Boden. Er trägt ein weißes T-Shirt, kurze Hosen und rote Schuhe. Das Bild wirkt locker und freundlich.

S. 54

Text: Ingo Eggert

S. 56

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Alexandra Kern

Persönliche Beziehungen sind Schmierstoff für Unternehmen. Oder Sand in ihrem Getriebe. Der Organisationssoziologe Stefan Kühl erklärt, was bei Begegnungen geschieht.

Ein Mann mittleren Alters mit grau meliertem Haar und Brille sitzt entspannt vor einem modernen Gebäude mit Glasfassade. Er trägt ein dunkles Hemd und Hose und blickt nachdenklich in die Ferne. Das Bild vermittelt einen ruhigen und konzentrierten Moment.

S. 64

Text: Andreas Knobloch
Illustration: Karlotta Freier

Weil es in den Läden kaum noch etwas zu kaufen gibt, nutzen Kubaner Chat-Gruppen, um die knappen Güter zu handeln.

Eine aquarellartige Zeichnung zeigt eine belebte Gasse in einer Stadt, vermutlich in Südeuropa. Mehrere Personen sind zu sehen, darunter zwei Männer, die an einem kleinen Stand Früchte verkaufen, und eine Gruppe von Menschen, die die Gasse entlanggehen. Ein weißes Auto steht im Vordergrund. Die Gebäude sind hell gefärbt und wirken alt und charmant. Die Atmosphäre ist lebendig und einladend.

S. 66

Virtuelles Theater, digitale Messen, Festivals, Konzerte: Noch nie haben sich so viele Veranstalter daran versucht, ihre Events in den digitalen Raum zu verlegen. Was bleibt von den Experimenten?

Text: Sarah Sommer, Marie Scholl

S. 76

Begegnungen berühren. Sie verbinden oder zerstören, sind mal geplant, mal zufällig. Manchmal hinterlassen sie Spuren, die nie wieder verschwinden. Eine Auswahl besonderer Zusammentreffen.

 

S. 86

Text: Mareike Enghusen
Illustration: Karlotta Freier

Israelis können nun mit den Vereinigten Arabischen Emiraten Geschäfte machen – irritieren dort jedoch mit ihrer direkten Art.

Eine Aquarellzeichnung zeigt eine Wüstenlandschaft mit zwei Fabriken im Hintergrund. Zwei Personen in dunkler Kleidung stehen im Vordergrund und scheinen sich zu unterhalten. Die Szene wirkt trostlos und die Fabriken dominieren das Bild.

S. 88

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Sigrid Reinichs

Eine Küchenmaschine, die es in keinem Geschäft gibt – und die man erst erwerben kann, nachdem man an einem geselligen Kurs teilgenommen hat. Das war bis zur Pandemie das Erfolgsrezept der Firma Vorwerk für den Thermomix. Wie kam sie damit durch die Lockdowns?

Drei Personen sitzen an einem rechteckigen Küchentisch und bereiten gemeinsam Speisen zu. Eine Frau mit lockigem Haar, ein Mann mit Glatze und eine blonde Frau sind zu sehen. Sie scheinen konzentriert bei der Arbeit zu sein. Auf dem Tisch befinden sich verschiedene Zutaten und Küchengeräte, darunter zwei Küchenmaschinen. Die Aufnahme ist von oben gemacht und zeigt einen hellen Raum mit Holzboden.

S. 96

Fragen an … Stephan A. Jansen

 

S. 98

Text und Protokolle: Jan Schulte und Nils Wischmeyer
Fotografie: Christian Werner

Lange war wegen der Pandemie kaum noch jemand auf Geschäftsreise. Und jetzt? Vier ehemalige Vielreisende berichten.

Zwei braune Pferde stehen auf einem hellen Platz. Auf dem Rücken des vorderen Pferdes sind mehrere Gepäckstücke gestapelt. Im Hintergrund sind Gebäude und Menschen zu sehen, die auf einem belebten Platz stehen. Die Szene wirkt wie eine Aufnahme aus einem Urlaubsort.

S. 102

Text: Stefan Scholl
Illustration: Karlotta Freier

Russen meiden zufällige Bekanntschaften nach Möglichkeit. Man schaut lieber aneinander vorbei.

Eine Illustration einer Stadtansicht. Im Vordergrund steht eine große Bärenstatue auf einem Platz. Eine Person steht vor der Statue und blickt nach oben. Im Hintergrund sind Häuser mit Fenstern zu sehen, in denen Menschen stehen und schauen. Die Szene wirkt ruhig und friedlich.

S. 104

Was fehlt uns wirklich, wenn wir uns nicht mehr persönlich begegnen? Nicht unbedingt das, was uns spontan einfällt. Und doch mehr, als gut ist.

Text: Wolf Lotter
Illustration: Alexander Glandien


Was Menschen bewegt

S. 110

Text und Fotografie: Jonathan Fischer

Armut, Gefahr durch militante Islamisten – das westafrikanische Mali gilt nicht als Gründer-Paradies. Doch ein ungewöhnliches Bündnis hilft dort jungen Menschen, dennoch Firmen aufzubauen.

Ein breiter Fluss mit vielen kleinen Holzbooten. Einige Boote werden von Personen gerudert, andere treiben frei. Im Hintergrund ist eine flache Uferlandschaft mit Gebäuden zu sehen. Das Ambiente wirkt ruhig und ländlich.

Ausstieg

S. 122

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 124

Text: Frank Dahlmann
Foto: Compositive Bio

Drei Berliner Gründer haben eine skurril erscheinende Idee: Fahrradhelme aus Pilzgeflecht. Es sollen noch mehr Produkte aus diesem Material folgen.

Ein Strohhut, der wie ein Helm geformt ist. Er hat ein grobes, goldenes Aussehen und ist mit schwarzen Riemen ausgestattet, die zum Befestigen gedacht sind. Das Innere des Hutes ist mit einem grauen Netzmaterial ausgekleidet.

S. 126

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen einer Anzeige für eine Anlage in das Edelmetall Osmium aus dem »Süddeutsche Zeitung Magazin« vom 6. August 2021. Osmium ist seit 1804 bekannt.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 130

„Schätzungsweise 40 Prozent aller Paare lernen sich am Arbeitsplatz kennen, (…), während der Ausbildung oder in Vereinen.“

Text und Foto: Angelika Jakob