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Schwerpunkt

Strategie

brand eins 10/2017

S. 3

Gemeinschaftsübung


Einstieg

S. 6

Ein Schriftsteller in Deutschland

Text und Foto: Philipp Wurm

S. 8

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich, Nils Wischmeyer

S. 10

Voll die Härte

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Es ist an sich nicht zu empfehlen, Produkte zu verkaufen, die der Kunde unter Schmerzen erst einmal gebrauchsfertig machen muss. Außer man heißt Brooks.

Das Bild zeigt einen braunen Fahrradsattel mit Federn, der auf einem schwarzen Metallstab montiert ist. Links vom Sattel befindet sich ein farbiges Quadratmuster aus verschiedenen Blautönen, Lila, Grün, Rosa und Gelb. Der Hintergrund ist überwiegend Schwarz und Gelb.

S. 12

Bienengewicht

Text: Torben Müller
Foto: Ludwig Schöpfer / Studio Tusch

Wie zwei Gründer aus Hannover mit einem kleinen Eingriff große Wirkung erzielen wollen.

Zwei Männer stehen vor einer blauen Maschine in einer hellen Werkstatt. Der Mann links hat graue Schläfen und trägt ein weißes Polohemd und Jeans. Er lehnt lässig an einem Geländer und wirkt entspannt. Der Mann rechts, in Hemd und Jeans, blickt konzentriert auf die Maschine und deutet mit der Hand darauf. Die Maschine ist das zentrale Element des Bildes und scheint ein technisches Gerät zu sein.

S. 14

Titan (Ti)

Text: Dirk Böttcher

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt.

Wer braucht es?

Die Lebensmittelindustrie – hinter dem Zusatzstoff E171 verbergen sich Nanopartikel von Titandioxid. Der in Lebensmitteln zugelassene Farbstoff verleiht Kaugummis und Zuckerguss ein strahlendes Weiß. 

S. 16

Gehe nicht über Los

Beim Monopoly gewinnt, wer seine Mitspieler ausnimmt. Das hatte sich die Erfinderin Elizabeth Magie Phillips ganz anders vorgestellt.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 18

Sitzt!

Text: Manuela Siegert
Foto: Anne Gabriel-Jürgens

De Sede baut Möbelklassiker – und stand vor dem Aus. Dann kam Monika Walser.

Eine junge Frau steht in einem Lagerraum voller Kleidung. Sie trägt ein weißes Oberteil und einen roten Rock und wirkt konzentriert. Im Hintergrund hängen und liegen zahlreiche Kleidungsstücke in verschiedenen Farben und Materialien. Der Raum ist hell beleuchtet und wirkt funktional.

S. 26

Blick in die Bilanz: Shopping Queen

L’Oréal ist seit vielen Jahren Marktführer im weltweiten Kosmetikgeschäft. Zwar setzen die Konkurrenten zur Aufholjagd an. Doch die Zahlen zeigen: Das können sie sich abschminken.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Strategie

S. 30

Selbstläufer

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Wo Strategie draufsteht, ist meist nur Planung drin. Doch damit fehlt das Wichtigste: das Wissen, wer man ist und wer man sein könnte.

Zeichnung eines Restaurants mit drei Szenen. Links sitzt ein Paar an einem Tisch und trinkt Wein. In der Mitte steht ein Mann mit Fliege und hält eine Rede. Rechts bedient ein Kellner Gäste, während ein Clown im Hintergrund steht.

S. 40

Und immer an den Kunden denken!

Text: Daniela Schröder
Foto: Michael Hudler

Bei Heideldruck waren sie früher arrogant, dann beinahe pleite – und legten schließlich das Ruder um. Ein Lehrstück aus der deutschen Industrie.

Nahaufnahme von fließendem, glänzendem, rotem Material. Es wirkt wie geschmolzene Farbe oder eine sehr dickflüssige Flüssigkeit, die sich in Wellen bewegt. Der Hintergrund ist dunkel, was den Fokus auf die intensive rote Farbe lenkt.

S. 48

„Werdet wütend!“

Interview: Steffan Heuer
Foto: David Magnusson

Der Management-Berater Gary Hamel ruft zum Kampf gegen die Bürokratie in Unternehmen auf. Denn die künstliche Trennung zwischen den Denkern oben und den Machern unten stehe neuen Ideen im Wege.

Ein älterer Mann mit weißem Haar und Brille sitzt entspannt auf einem grünen Sofa. Er trägt ein blaues Hemd und wirkt freundlich und nachdenklich. Im Hintergrund sind Fenster mit Pflanzen zu sehen.

S. 56

Steil aufwärts, steil abwärts

Blackberry war das Mobiltelefon der Manager – bis die es nicht mehr wollten. Ein Lehrstück.

Text: Dirk Böttcher

S. 64

Mit aller Konsequenz

Der Online-Riese Amazon hat ein klares Ziel: dem Kunden möglichst alles schnell zu liefern. Doch auf dem Weg dorthin könnte er sich ein paar Feinde zu viel machen.

Text: Steffan Heuer
Foto: David Magnusson

S. 70

Theorie und Praxis

von Katja Berlin
Illustration: Charlotte Cassel

S. 74

„Am Ende kommt alles raus“

Interview: Jens Bergmann
Foto: Albrecht Fuchs

… sagt Düsseldorfer Rechtsanwalts Stefan Röhrborn, der seit mehr als 20 Jahren Unternehmen und Manager berät. Ein Gespräch über kriminelle Strategien, Leichen im Keller und eine Nebenwirkung deutscher Ordnungsliebe.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht selbstbewusst vor einem großen Fenster mit Blick auf eine Stadtlandschaft. Er wirkt nachdenklich und blickt in die Ferne. Das Büro ist modern und minimalistisch eingerichtet.

S. 80

Was denken Sie, Watson?

Einst war der von allen nur erfurchtsvoll Big Blue genannte Konzern die unanfechtbare Weltmacht der EDV. Jetzt will IBM zurück zu alter Größe und macht sich dafür – kleiner.

Text: Ulf J. Froitzheim

S. 88

Mit einer gehörigen Portion Größenwahn

Text: Peter Laudenbach
Foto: Elias Hassos, Jens Passoth, Simone Scardovelli

Ein Unternehmer, ein Politiker und ein Regisseur über ihre wichtigste Strategie: Mach, was dich interessiert.

Porträt eines jungen Mannes mit dunklem Bart und lockigem Haar unter einer Baseballkappe. Er blickt konzentriert zur Seite, wirkt nachdenklich und entschlossen. Das Licht betont seine Gesichtszüge.

S. 96

Der große Plan

China geht seinen Aufstieg zum Hightech-Land strategisch an. Kann das gelingen? Und falls ja: Werden deutsche Unternehmen die großen Verlierer sein? Eine Antwort in sieben Thesen.

Text: Bernhard Bartsch und Thomas Ramge
Grafik: Hahn + Zimmermann

S. 106

Langweilig, aber lukrativ

Text: Christoph Koch
Foto: Knotan, Anna Ziegler, Jelka von Langen

Viele junge Gründer wollen unbedingt das nächste Spotify, Uber oder Facebook erfinden. Dabei kann es lohnender sein, sich eine unspektakuläre Nische zu suchen.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes. Er hat kurze Haare und einen leichten Bart. Er trägt ein dunkles Hemd und blickt nachdenklich in die Ferne. Der Hintergrund besteht aus vertikalen Linien, die für Schatten sorgen und die Aufmerksamkeit auf das Gesicht des Mannes lenken.

S. 112

Aufzug oder Notausgang?

Strategien von Unternehmensverkäufern.

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 114

Jung und brauchte das Geld

Text: Frank Dahlmann
Foto: Philipp Meuser

Crowdinvesting kann eine gute Starthilfe für junge Unternehmen sein. Die Nachteile zeigen sich erst später.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht vor einer hellen Glasfläche. Er blickt direkt in die Kamera, sein Gesichtsausdruck wirkt ernst und konzentriert. Das Bild ist etwas verschwommen, was den Eindruck erweckt, als würde er durch das Glas hindurch betrachtet.

S. 120

Der lange Abschied

Text: Harald Willenbrock
Foto: Kai Müller, Charlotte Schreiber, Jens Umbach

Das eigene Unternehmen abzugeben ist eine schwere Entscheidung. Hier kommen vier Mittelständler zu Wort, die sie getroffen haben.

Ein älterer Mann mit grauem Haar und Brille lächelt freundlich in die Kamera. Er trägt ein dunkles Polohemd mit offenem Kragen und darüber eine dunkelblaue Jacke. Der Hintergrund ist hell und unscharf.

S. 130

„Magst du hier unterschreiben?“

Interview: Johannes Böhme
Foto: Sigrid Reinichs

Zur Bundestagswahl zugelassen zu werden ist für kleine Parteien nicht einfach. Wie man es dennoch schafft, weiß Arnold Schiller, 52, vom Bündnis Grundeinkommen.

Ein Mann mittleren Alters mit Bart und Brille steht in einem Wald. Er trägt eine Weste über einem hellen Hemd. Sein Blick ist nach oben gerichtet, als ob er die Sonne oder die Baumkronen betrachtet. Das Licht fällt durch das Blätterdach und wirft Schatten auf sein Gesicht. Er wirkt nachdenklich und ruhig.

S. 132

Flügelkampf

Text: Mischa Täubner
Foto: Diambra Mariani

Eigentlich will er nur das perfekte Piano bauen. Doch damit kommt er dem mächtigen Traditionsunternehmen Steinway ins Gehege. Die erstaunliche Geschichte des Paolo Fazioli.

Eine helle, geräumige Werkstatt mit mehreren Schreinertischen und Werkzeugmaschinen. Im Vordergrund arbeitet ein Mann an einem großen, gebogenen Holzteilstück, vermutlich ein Möbelteil. Im Hintergrund sind weitere Arbeiter und Werkbänke zu sehen. Das Ambiente wirkt professionell und ordentlich.

Was Menschen bewegt

S. 142

Professor Nutt erzählt einen vom Pferd

Text: Holger Fröhlich
Foto: Laura Braun

Wie ein Wissenschaftler lernte, dass sich rationales Denken nicht lohnt (und warum ihm das egal ist).

Ein älterer Mann mit Schnurrbart steht in einem hellen Raum mit pinkfarbener Wand und vielen vertikalen weißen Streifen. Er trägt ein hellviolettes Hemd und beige Hosen und lehnt an einer silbernen Handlaufe. Er wirkt freundlich und selbstbewusst.

Ausstieg

S. 152

Was wäre, wenn … es nur noch Elektroautos gäbe?

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Foto: Philotheus Nisch

S. 155

Nur Klauen geht schneller

Text: Frank Dahlmann

Geschäfte könnten künftig ohne Kasse auskommen – dank einer Erfindung aus München.

Ein graues T-Shirt mit einem kleinen, weißen Gerät an der Brusttasche. Daneben ein Smartphone, auf dem ein Bildschirm zu sehen ist, der das gleiche T-Shirt und Produktinformationen anzeigt. Das Bild vermittelt die Nutzung einer Technologie zur Identifizierung von Kleidungsstücken.

S. 157

Das war sehr frech von Ihnen

Die „Leichte Sprache“ richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht hat sie aber noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung eines Schreibens des Ordnungsamtes Frankfurt am Main zu einer Anhörung.

Text: Holger Fröhlich

S. 159

[email protected]

S. 162

Wer hat’s gesagt?