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Schwerpunkt

Handwerk

brand eins 10/2024


Was ist drin im Heft?

Was weiß ein Umzugshelfer über den Standort Deutschland? – S. 76 

Wieso ist Voralberg Vorreiter bei der Energiewende? – S. 100

 Was wäre, wenn es eine Steuer für Superreiche gäbe? – S. 114 

Wie findet man neue Mitarbeiter im Knast? – S. 40 

Was kann man von einem Teppichverkäufer fürs Leben lernen? – S. 38

LÄSST SICH EINE TOTGESAGTE BRANCHE WIEDERBELEBEN? – S. 64


Schwerpunkt: Handwerk

Goldener Boden

Text: Gabriele Fischer

Neben allem oft beschriebenem Niedergang gibt es eine Branche, die sich bestenfalls über Fachkräftemangel und Überlastung beklagen kann: Das Handwerk strotzt vor Kraft. 

S. 6

Den eigenen Weg finden

Text: Anabelle Körbel
Fotografie: Tillmann Franzen

Kaya Huber, 22, Tischlergesellin aus Ditzingen bei Stuttgart, zog es nach ihrer Ausbildung zu Praktika ins Ausland. Hier ihr Erfahrungsbericht.

Eine junge Frau steht lächelnd in einer Werkstatt. Sie trägt ein braunes T-Shirt mit dem Aufdruck "STRK" und eine Arbeitskleidung. Im Hintergrund sind Werkzeugmaschinen und Holzelemente zu sehen.

S. 10

Handwerk in Zahlen

Text: Sophie Burfeind

S. 12

Wo der Hammer hängt

Text: Jennifer Spatz und Mia Pankoke
Illustration: Ahaok

Einblick in eine unterschätzte Branche.

Eine einfache Zeichnung zeigt eine Person mit Helm, die mit dem Finger auf drei Sprechblasen deutet. Die Blasen enthalten die Begriffe "9 to 5", eine Glühbirne als Symbol für eine Idee und "4-Tage-Woche" sowie "Work-Life-Balance". Die Zeichnung vermittelt das Konzept einer besseren Arbeitsorganisation und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

S. 20

Dichter und Denker

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Tillmann Franzen

Liborio Manciavillano hat einen Handwerksbetrieb für Hausabdichtungen. Früher arbeitete er 80 Stunden die Woche. Dann beschloss er, sein Leben radikal zu ändern. Der Plan: weniger Arbeit, mehr Erfolg. Jetzt zeigt er anderen Handwerkern, wie das geht.

Ein Mann mit dunklem Haar und Bart lächelt freundlich in die Kamera. Er trägt ein weißes T-Shirt und eine große Brille. Im Hintergrund ist ein heller Raum mit großen Fenstern zu sehen.

S. 26

Der Holzromantiker

Text: Jeanne Wellnitz
Fotografie: Patrick Pollmeier

Wie der Influencer @jonaswinkler.official seinem Handwerk einen neuen Anstrich verleihen will.

Ein Mann mit Glatze und zahlreichen Tätowierungen steht selbstbewusst in einer Werkstatt. Er trägt ein rotes T-Shirt und lehnt an einer Werkbank. Im Hintergrund sind Werkzeugmaschinen und Holzplatten zu sehen. Das Licht wirkt hell und natürlich.

S. 26

Der stolze Gipser

Text: Jennifer Spatz
Fotografie: Michael Hudler

Wie der Influencer @gipserfelix seinem Handwerk einen neuen Anstrich verleihen will.

Ein junger Mann steht selbstbewusst in einer Werkstatt. Er trägt Arbeitskleidung und schaut in die Kamera. Die Werkstatt ist vollgestellt mit Werkzeugen, Farbeimern und Materialien, was eine lebhafte Arbeitsatmosphäre vermittelt.

Die ehrliche Dachdeckerin

Text: Mia Pankoke
Fotografie: Hartmut Nägele

Wie die Influencerin @dachdeckerin_chiara ihrem Handwerk einen neuen Anstrich verleihen will.

Eine junge Frau mit blonden Haaren, die zu einem Dutt gebunden sind, steht selbstbewusst in einem Werkstatt-ähnlichen Raum. Sie trägt ein dunkles T-Shirt mit dem Aufdruck "MONTETON Bedachungen" und dunkle Hosen. Sie blickt zur Seite und wirkt konzentriert und entschlossen.

S. 34

Revierkämpfe

Text: David Selbach und Benita Stelz
Illustration: Jill Senft

Deutschland soll CO2-neutral werden, das bringt neue Jobs fürs Handwerk. Welche Fachkräfte sind für die Dämmung von Fassaden oder die Installation von Solarpaneelen zuständig?

Zwei Männer stehen sich gegenüber. Der linke Mann trägt einen gelben Helm und hält einen Laptop in den Händen, er wirkt nachdenklich. Der rechte Mann trägt einen grünen Helm und blaue Latzhose, er scheint etwas zu erklären und gestikuliert dabei. Es handelt sich um eine stilisierte Grafik mit einfachen Formen und Farben.

S. 38

„Das Holz hat gewonnen“

Interview: Jens Bergmann
Fotografie: Jelka von Langen

Marc Lunghuß hat einen Roman über den Aufstieg und Niedergang des Teppichbodens geschrieben – aus sehr persönlichen Gründen.

Ein Mann mittleren Alters mit kurz geschnittenem, grau meliertem Haar und einem Schnurrbart sitzt entspannt auf einer wellenförmigen, hellen Bank. Er trägt einen dunklen Blazer über einem weißen T-Shirt und dunkle Hosen. Sein Blick ist direkt in die Kamera gerichtet und er wirkt ruhig und gelassen.

S. 40

Rette uns, wer kann

Text: Marie-Charlotte Maas
Fotografie: Marina Rosa Weigl

Der Fachkräftemangel in deutschen Handwerksbetrieben war noch nie so groß. Drei Betriebe zeigen, wie man trotzdem gute Leute findet.

Drei junge Menschen stehen eng zusammen vor einer hellen Hauswand. Der Mann links trägt ein dunkles T-Shirt und Jeans, er lacht und hat Farbe im Gesicht. In der Mitte steht ein junger Mann in einem gelb-rot-blau gestreiften Trikot, er lächelt breit. Rechts steht eine junge Frau in olivgrünem T-Shirt und Jeans, sie wirkt fröhlich. Alle drei scheinen gerade eine gemeinsame, lustige Aktivität beendet zu haben, möglicherweise ein Anstrichprojekt, da Farbe an ihren Händen und Gesichtern ist. Im Hintergrund ist ein Fenster und ein Werbeplakat zu sehen.

S. 46

Wie von Geisterhand

Text: Christoph Koch
Fotografie: Jens Umbach

Steinway stellt seit mehr als 170 Jahren Flügel her, überwiegend in Handarbeit. Doch der Markt schrumpft. Deshalb hat der Handwerksbetrieb eine neue Idee: Instrumente für Menschen, die sie nicht spielen können.

Nahaufnahme von Händen, die an einem Klavier arbeiten. Eine Person stimmt die Saiten eines Flügels mit einem Stimmhammer ab. Der Fokus liegt auf den präzisen Bewegungen und dem Detail der Klaviermechanik.

S. 52

Kommt Zeit, kommt Naht

Text: Niklas Mönch
Fotografie: Stéphane Dubromel

Erst machte die Textilbranche Roubaix zur reichsten Stadt Frankreichs, dann zur ärmsten. Jetzt beleben einige Betriebe das Handwerk dort wieder.

Das Bild zeigt eine Stadtansicht mit vielen roten Ziegeldächern im Vordergrund. Im Hintergrund erheben sich moderne Hochhäuser. Der Himmel ist leicht bewölkt, was eine ruhige Atmosphäre erzeugt. Es vermittelt den Eindruck einer belebten, aber friedlichen städtischen Umgebung.

S. 62

Denkwerkzeuge im Handwerk

Fragen an Stephan A. Jansen

Über digitale Zwillinge, die Suche nach Sinn und die Renaissance von Innenstädten.

S. 64

Aus Alt mach Neu

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Freya Najade

In Friesland gründen zwei Unternehmensberater die letzte Wollweberei des Landes neu – und setzen auf jahrhundertealtes Handwerk. Damit liegen sie gut im Trend.

Das Bild zeigt eine Webmaschine in einer Fabrikhalle. Viele Fäden erstrecken sich in einem komplexen Muster über die Maschine. Das Licht ist warm und betont die Textur der Fäden und die industrielle Umgebung.

S. 72

Wäre schade um die Schale

Die Küche – egal ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, erzählt dieses Mal, wie man aus einfachen Zutaten das Beste rausholt.

Text: Luka Lübke


Geld und Leben

S. 76

Der Fluchthelfer

Text: Johannes Schweikle
Fotograf: Emanuel Herm

Marcello Danieli verlagert Produktionsstätten. Besuch bei einem Augenzeugen der Deindustrialisierung Deutschlands.

Ein Mann mittleren Alters fährt Auto. Er hat graues, kurz geschnittenes Haar und trägt ein weißes Hemd mit Krawatte. Sein Blick ist nach rechts gerichtet, und er wirkt konzentriert und ruhig. Das Bild ist aus der Fahrerperspektive aufgenommen und zeigt das Cockpit des Autos sowie die Straße vor ihm, die von einem orangefarbenen Lichtschein erhellt wird.

S. 83

Ein Bildhauer in Laos

Text und
Fotografie: Martina Katz

Vanhthone Phetmoungkhoun, 62, brachte sich noch in der Schule die Bildhauerei bei. Seit 1979 ist er selbstständig und stellt in seinem Heimatort buddhistische Plastiken und Gebetshäuschen aus Papier, Ton, Blumen und Sägemehl her. 

Ein freundlicher Mann mittleren Alters lächelt in die Kamera. Er hat dunkles, kurz geschnittenes Haar und eine helle Hautfarbe. Er trägt ein graues T-Shirt mit einem roten Halsband. Im Hintergrund ist ein Werkstattbereich mit Regalen und Werkzeugen zu erkennen.

S. 85

Die Welt in Zahlen

Text: Yves Bellinghausen

S. 86

Sie will die Zukunft sehen

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Katharina Poblotzki

Spatial Computing ist die Bezeichnung für virtuelle 3D-Welten. Aber ist das wirklich etwas Neues? Oder nur ein neues Etikett für das fast schon vergessene Metaverse? Ein Gespräch mit der US-Tech-Futuristin Cathy Hackl.

Eine Frau in einem gelben Hosenanzug steht auf einem Gehweg vor einem Haus. Sie trägt eine dunkle Jacke über der Schulter und eine Sonnenbrille. Sie scheint selbstbewusst zu sein, während sie in Richtung eines weißen Autos geht, das am Straßenrand geparkt ist. Im Hintergrund ist ein weiteres Auto und ein gepflegter Garten zu sehen.

S. 95

So stärken Sie Ihre Inkompetenzkompensationskompetenz

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Eine Handreichung für Regionen mit dünner Luft.

Zeichnung: Eine Person hilft einer anderen Person, einen großen, pinkfarbenen Wolkenball über eine Treppe zu tragen. Die Person, die hilft, steht auf einer niedrigeren Stufe und streckt die Hand aus. Die andere Person kämpft mit dem Ball auf einer höheren Stufe.

S. 96

Heimische Holzkohle

Text: Oliver Ristau
Fotografie: Willi Filz

Grillkohle aus dem Supermarkt hat oft eine zweifelhafte Herkunft und ist wenig ökologisch. Ein belgischer Holzproduzent macht das besser.

Das Bild zeigt eine Collage aus zwei Motiven. Links steht ein Mann mittleren Alters vor großen, industriellen Öfen. Er trägt Jeans, ein Weste und ein weißes T-Shirt und wirkt freundlich und selbstbewusst. Im Hintergrund sind weitere Öfen zu sehen. Rechts ist ein Haufen Holzkohle abgebildet, der aus vielen einzelnen, dunklen Stücken besteht.

S. 98

Ausgesetzt

Abstraktes Bild mit einem orangefarbenen, spiralförmigen Objekt, das über einem dunklen Wasserverlauf zu schweben scheint. Im Hintergrund sind florale Muster in Pink- und Lilatönen zu erkennen. Das Bild wirkt dynamisch und verspielt.

S. 100

Meister der Balance

Text: Jannik Jürgens
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien nehmen die Schwankungen im Stromnetz zu. Pumpspeicher gleichen diese aus. Doch während die Planung solcher Werke hierzulande oft scheitert, wird in Vorarlberg eines nach dem anderen gebaut. Was läuft dort besser?

Ein See unterhalb eines hohen, zerklüfteten Berges mit Schneeflecken. Am Ufer des Sees befindet sich eine Staumauer mit einer Straße darauf. Der Himmel ist bewölkt, was eine ruhige und etwas düstere Atmosphäre erzeugt.

S. 110

Mit Sicherheit profitabel

Schlechte Zeiten sind gute Zeiten – für die Firma Rheinmetall.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 114

… es eine Vermögensteuer für Superreiche gäbe?

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 117

Traktor pro Stunde

Ein Trio aus Oberhaching bei München digitalisiert den Verleih landwirtschaftlicher Maschinen.

Text: Frank Dahlmann


Ausstieg

S. 119

Es gilt auch für Pizza

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen einer Pressemitteilung des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen vom 28. Dezember 2023 zur Frage, ob der Kuchenverkauf in Schulen ab 2025 umsatzsteuerpflichtig ist.

Text: Holger Fröhlich

S. 121

Wer hat’s gesagt?

S. 122

Sind Sie in einem Konzern alter Schule zu Höherem berufen?