Wo der Hammer hängt
Einblick in eine unterschätzte Branche.
Welche Rolle spielt das Handwerk für die deutsche Wirtschaft?
„Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ – mittlerweile ist es 14 Jahre her, dass die Handwerkskammern eine Kampagne mit diesem Slogan lancierten. Aktuell ist er bis heute.
Im Jahr 2023 erwirtschafteten alle Handwerksbetriebe des Landes einen Umsatz von knapp 800 Milliarden Euro, fast zwei Drittel mehr als der Bundeshaushalt. Insgesamt arbeiten in Deutschland rund 5,6 Millionen Menschen in mehr als einer Million Handwerksbetrieben. Diese sind, neben Universitäten und anderen Hochschulen, die wohl wichtigste Fachkräfteschmiede des Landes. Knapp 30 Prozent der Auszubildenden lernen im Handwerk, und das duale Ausbildungssystem mit Praxis im Betrieb und Theorie in der Berufsschule hat international Modellcharakter.
Handwerkerinnen und Handwerker bauen Häuser, backen Brot, fertigen Gebisse an. Auch bei einer der größten Aufgaben für Wirtschaft und Gesellschaft – der Energiewende – leisten sie einen essenziellen Beitrag: Sie ersetzen alte Ölöfen durch Wärmepumpen, bringen die PV-Anlagen aufs Dach und legen Stromleitungen zu Solar- und Windparks.
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Er ist Teil unserer Ausgabe Handwerk