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Inhalt

Schwerpunkt

Pause

brand eins 08/2020


Einstieg

S. 3

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Pause

S. 6

Text: Dirk Böttcher
Foto: Björn Pauli

Coco Plümer, 22 und ledig, wusste mit acht Jahren, dass sie Schauspielerin werden will. Schuld war eine Szene in „Frau Holle“: Die Schneeflocke lief über die Bühne und jammerte: „Mir ist so heiß, der Sommer bringt mich um, ich schmelze.“

Porträt einer jungen Frau mit braunen Haaren und grünen Augen. Sie trägt ein orangefarbenes Pullover und ein weißes Oberteil mit Rüschenkragen. Ihr Blick ist direkt und freundlich, sie wirkt selbstbewusst und offen.

S. 8

Text: Anabelle Körbel

S. 10

Der Status von Social-Media-Stars ist fragil. Um ihn zu festigen, ziehen einige von ihnen zusammen – zur Freude der Fans und mancher Firmen.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

„Mensch ärgere Dich nicht“ ist ein Klassiker, der gut in unsere erregte Zeit passt. Der Eigentümer hegt und pflegt die Marke – und verteidigt sie mit Zähnen und Klauen.

Illustration eines Spielbretts mit einem dunklen Spielstein und einem roten Spielstein. Eine Hand platziert einen weiteren dunklen Spielstein auf dem Brett. Das Brett ist in Felder unterteilt, einige mit Buchstaben versehen. Es scheint sich um ein Strategiespiel zu handeln.

S. 14

Text: Holger Fröhlich
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Zu viele Fehler, zu langsam – die herkömmliche Anordnung der Tastatur passt nicht zum Smartphone. Zwei Schweizer haben eine schlaue Alternative entwickelt.

Zwei Männer stehen nebeneinander vor einem grauen Hintergrund. Beide tragen dunkelblaue T-Shirts mit dem weißen Logo "tw". Der linke Mann hat einen dunklen Bart und wirkt nachdenklich, während der rechte Mann einen kürzeren Haarschnitt hat und einen neutralen Gesichtsausdruck zeigt. Beide haben ihre Hände in den Hosentaschen.

S. 16

George Owen Squier war ein begnadeter Tüftler. Seiner letzten Erfindung kann niemand entkommen: Hintergrundmusik, die er Muzak nannte.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 18

Obwohl Online-Anbieter für Luxusmode oft straucheln, drängen immer neue nach. Was versprechen sie sich – und wie stehen ihre Chancen auf Erfolg?

Text: Stefanie Schütte
Collage: Enrico Nagel

S. 22

Interview: Thomas Ramge
Fotografie: Peter Rigaud

Govtech-Start-ups wollen den Staat modernisieren. Wie, sagt Lars Zimmermann, der in solche Firmen investiert.

Ein Mann mit blonden, kurz geschnittenen Haaren lehnt lässig an einer hohen, rostbraunen Metallwand. Er trägt ein dunkles Oberteil und helle Hosen. Im Hintergrund ist ein Gebäude mit mehreren Fenstern zu sehen. Der Mann wirkt nachdenklich und blickt in die Ferne. Die Umgebung ist grün und wirkt natürlich.

S. 26

Text: Ulf J. Froitzheim
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Nicht zu kalt, nicht zu heiß: Wir Menschen mögen es wohltemperiert. Und heizen nebenbei die Atmosphäre auf. Dabei ist Technik, die fossile Brennstoffe überflüssig macht, ausgereift. Es braucht nur die richtigen Anreize, um ihr zum Durchbruch zu verhelfen.

Zeichnung von drei Häusern. Das mittlere Haus hebt mit einer großen Rauchwolke ab, als würde es starten. Links und rechts stehen jeweils ein Haus. Vor jedem Haus stehen Blumen und kleine Büsche. Ein kleiner Baum ist ebenfalls zu sehen.

Schwerpunkt: Pause

S. 36

Text: Wolf Lotter

Mach mal Pause – das sagt sich leicht. Wir sollten lernen, wie das geht.

Grafik: Ein Notensystem mit einem Violinschlüssel. Das System besteht aus fünf horizontalen Linien und vier Zwischenräumen. Der Violinschlüssel befindet sich am linken Ende des Systems.

S. 42

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Tillmann Franzen, Anna Ziegler

Ein Bruch im Leben kann hart sein, ihm aber auch eine neue Richtung geben. Drei Menschen über ihre Auszeiten – und wie sie diese genutzt haben.

Drei Bilder zeigen eine Frau, die einen Fußball jongliert. Sie hat kurze, braune Haare und trägt ein hellblaues Hemd. Auf dem ersten Bild balanciert sie den Ball auf der Hand, auf dem zweiten auf dem Kopf und auf dem dritten hält sie ihn in der Hand, bereit ihn wieder hochzuwerfen. Sie scheint konzentriert und selbstbewusst. Der Hintergrund ist ein grüner Rasenplatz mit Bäumen und einem bewölkten Himmel.

S. 48

Text: Sarah Sommer
Illustration: Sebastian Schneider

… Flughäfen oder Behörden stillstehen, die Leute Raucherpausen machen oder ein Kohlekraftwerk heruntergefahren wird?

Eine stilisierte Grafik zeigt eine schlafende Person. Die Person ist in verschiedenen Blautönen dargestellt und hat geschlossene Augen und kleine Zzz-Symbole über dem Kopf, um Schlaf zu signalisieren. Die Form ist abstrakt und erinnert an eine Wolke oder ein zusammengekauertes Wesen.

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Die Züricher Kulturwissenschaftlerin Gabriela Muri über die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit.

Schwarz-Weiß Porträt einer Frau mittleren Alters. Sie trägt eine Lederjacke über einem gemusterten Kleid. Ihr Blick ist direkt und wirkt ruhig und selbstbewusst.

Text: Lars-Thorben Niggehoff
Fotografie: Peter Budig

Plötzlich waren öffentliche Auftritte verboten. Die Corona-Krise hat selbstständige Künstler in Deutschland schwer getroffen. Zwei von ihnen haben eine Alternative für sich und ihre Berufskollegen entwickelt.

Drei Frauen spielen im Garten Musik. Eine Frau steht links und spielt Violine, eine zweite Frau steht in der Mitte mit Noten und einer weiteren Violine. Rechts sitzt eine dritte Frau auf einem Stuhl und spielt Cello. Sie scheinen konzentriert und harmonisch zu musizieren. Der Garten ist grün und blühend.

Digital Detox, also die Pause vom Netz, war das Heilfasten der 2010er-Jahre. Die Corona-Pandemie hat die Abhängigkeit von digitaler Kommunikation verstärkt – und die Dankbarkeit dafür. Und jetzt?

Text: Christoph Koch

Text: Arne Storn
Fotografie: Michael Hudler

Mit einem Kicker demonstrierten Start-ups einst Lässigkeit, inzwischen zählt Tischfußball in vielen Firmen zum Alltag. Was wird nun, angesichts von Home Office und Sparzwang, aus den Herstellern?

Ein Mann mittleren Alters mit kurzgeschorenen Haaren und Bart steht lächelnd neben einem blauen Tischfußballtisch auf Rollen in einem Lagerraum. Er trägt ein blaues T-Shirt, Jeansshorts und Turnschuhe. Im Hintergrund sind Regale mit Kartons zu sehen, die bis zur Decke gestapelt sind. Das Ambiente wirkt industriell und funktional.

Andreas Heinecke hat mit dem Dialog im Dunkeln eines der erfolgreichsten Sozialunternehmen aufgebaut. Nun bedroht die Corona-Epidemie dessen Existenz. Trotzdem träumt er nicht von einer Rückkehr zu den seligen Zeiten vor der Krise.

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Anna Ziegler

S. 70

Text: Ingo Eggert
Illustration: Ahaok

Durchschnittliche Wartezeit auf einen Kleingarten in Berlin, in Jahren: 3 bis 5

Zeichnung eines Hauses. Es ist ein einfaches, zweistöckiges Gebäude mit einem Satteldach und mehreren Fenstern. Vor dem Haus befindet sich ein kleiner Zaun und dunkle, unregelmäßige Formen, die Büsche oder Bäume darstellen könnten. Das Bild ist in Schwarz-Weiß gehalten und wirkt skizzenhaft.

S. 74

In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kommt es immer wieder zu Einschnitten, die im kollektiven Gedächtnis bleiben. Was sind die Auslöser? Und: Wie geht es danach weiter? Drei Fallbeispiele.

Text: Anabelle Körbel

S. 80

Text: Thomas Ramge
Illustration: Jan Robert Dünnweller

In der Corona-Pause verlegten Konferenzanbieter ihr Geschäft ins Netz. Was funktioniert dort? Was nicht? Erfahrungsberichte aus der Branche.

Es handelt sich um eine Grafik, die aus 16 quadratischen Feldern besteht. Jedes Feld ist in einer anderen kräftigen Farbe gehalten und zeigt stilisierte, einfache Formen und Gesichter. Zu sehen sind Augen, Münder, geometrische Figuren und abstrakte Elemente. Die Anordnung wirkt wie ein Mosaik oder eine Collage aus verschiedenen Gesichtsausdrücken und Formen.

S. 84

„The Show Must Be Paused“: Das Wichtigste in der Kunst und bei öffentlichen Auftritten sind nicht die Worte, sondern die Leere dazwischen.

Text: Peter Laudenbach

S. 86

Text: Johannes Böhme
Fotografie: Olivier Hess

Ein englischer Adliger verwandelt sein Landgut in eine Wildnis – und rettet so seine Existenz.

Drei Rehe grasen in einem dichten, grünen Wald. Das Licht fällt durch die Bäume und erhellt die Tiere in der Mitte des Bildes. Die Atmosphäre ist ruhig und natürlich.

Was Menschen bewegt

Text: Ute Eberle
Illustration: Tine Fetz

Wie starb Kurt Sova? Diese Frage beschäftigt Jahrzehnte später 300 Laien-Detektive bei einer Wochenend-Veranstaltung in Chicago. Über die Macht der Schwarmintelligenz.

Zeichnung einer Pinnwand, die mit vielen verschiedenen Papieren, Fotos und Gegenständen bedeckt ist. Im Zentrum befindet sich das Porträt einer jungen Frau, die lächelt. Um sie herum sind Bilder von Personen, Zeitungsartikel ("Boy Found Dead"), Diagramme, Notizen und andere Elemente zu sehen, die auf eine Recherche oder Untersuchung hindeuten. Die Pinnwand wirkt chaotisch und gibt den Eindruck einer komplexen Informationssammlung.

Ausstieg

S. 106

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 109

Text: Frank Dahlmann
Abbildung: Michelle Ruhmke, Jule Hamm

Zwei Studentinnen der Fachhochschule Münster haben eine Lösung für ein Alltagsproblem gefunden: Wie findet der Schlüssel auf möglichst einfache Weise ins Schloss?

Das Bild zeigt eine stilisierte Darstellung von zwei Händen, die ein kleines, dunkles Rechteck zusammenfügen. Es scheint, als würden die Hände ein Puzzle-Teil oder eine Art Bauklotz zusammensetzen. Der Hintergrund ist Schwarz, wodurch die weißen Linien der Hände und des Objekts hervorgehoben werden. Die Darstellung wirkt minimalistisch und konzentriert sich auf die Aktion des Zusammenfügens.

S. 111

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Auszüge aus den „Fragen und Antworten zur befristeten Senkung der Umsatzsteuer“ auf der Homepage der Bundesfinanzministeriums vom 25. Juni 2020.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Wir überdrehen doch ständig und versuchen, uns auszuweichen. Wenn Sie zur Pause gezwungen sind, können Sie sich nicht mehr ausweichen.“