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Schwerpunkt

Loslassen

brand eins 08/2017


Inhalt

S. 3

Lockerungsübungen


Einstieg

S. 6

Ein Boxer in Ghana

Text und Foto: Angelika Jakob

S. 8

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

S. 10

Ostfriesen-Krönung

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Sie trinken so viel Tee wie niemand sonst auf der Welt. Vor allem den von Thiele – ein Marktführer im Kleinen.

Grafik einer Tasse Kaffee auf einer Untertasse. Die Tasse ist mit einem blauen Ziermuster versehen und fast voll mit dunklem Kaffee. Über der Tasse steigt ein grüner Dampf auf, der sich zu einer Notenzeitschrift formt. Der Hintergrund ist farbig gemustert.

S. 12

Cobalt (Co)

Text: Dirk Böttcher

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt.

Der Preis verdoppelte sich binnen Jahresfrist auf mehr als 27 US-Dollar pro Pfund. Eine typische Blase, da seit einiger Zeit auch Investoren den Rohstoff physisch erwerben und damit spekulieren. 

S. 14

Jura aus der Dose

Text: Alexander Krex
Foto: Werner Amann

Eine Onlineplattform will Gekündigten den Besuch beim Anwalt ersparen.

Drei Männer stehen nebeneinander vor einem großen Fenster. Der Mann links trägt einen dunklen Pullover und eine dunkle Hose, er wirkt nachdenklich. In der Mitte steht ein Mann in einem grauen Anzug, er lächelt freundlich. Der Mann rechts trägt einen schwarzen Pullover und Jeans, er wirkt selbstbewusst. Das Bild wirkt professionell und modern.

S. 16

Die Parallel-Regierung

Sidney Weinberg machte aus einem kleinen Broker die Investmentbank Goldman Sachs – und mit ihr eines der einflussreichsten Unternehmen der Welt.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 18

Das Beste aus zwei Welten

Text: Patricia Döhle
Fotos: Evelyn Dragan, Heji Shin (Seite 20)

Ein US-Start-up hat mithilfe eines deutschen Mittelständlers ein milliardenschweres Duopol geknackt.

Das Bild zeigt eine komplexe, technische Vorrichtung in Blau- und Goldtönen. Es handelt sich um eine Art Fördersystem oder Sortieranlage, bei dem braune Kartons auf einem Band transportiert werden. Mehrere mechanische Arme und Schienen sind zu sehen, die den Transport steuern. Die Anlage wirkt präzise und industriell.

S. 24

Kleider machen Beute

Die Konkurrenz schwächelt, der spanische Textilkonzern Inditex boomt. Das hat wenig mit dem Design zu tun. Auch in der Welt der Mode gewinnt mittlerweile, wer über die beste Technik verfügt.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Loslassen

S. 28

Lassen wir das!

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Wer klammert, verliert. Loslassen ist nicht das Ende, sondern der Anfang von allem.

Zeichnung: Eine Hand deutet auf eine schattenhafte, längliche Gestalt, die sich von einer weiteren Hand entfernt. Die Darstellung wirkt wie eine Projektion oder ein Schatten, der sich allmählich auflöst.

S. 36

Die haben’s getan!

Raus aus der Routine. Aufbrechen. Neu anfangen. Das hätte schon was. Aber es ist ja auch gefährlich. Kann schiefgehen. Und dann steht man schlechter da als jetzt. Also doch lieber bleiben lassen?

Protokolle und Interview: Tobias Asmuth
Fotos: Jelka von Langen (Seite 36), Tanja Kernweiss (Seite 40, 42)

S. 44

„Endlich fühlt es sich richtig an“

Text: Johannes Böhme
Fotos: Oliver Helbig

Warum Susanne Geisler, 35, eine Karriere als Juristin aufgab, um Komponistin zu werden. Protokoll eines langsamen Abschieds.

Schwarz-Weiß Porträt einer Frau im Profil. Sie hat kurzes, dunkles Haar und einen ernsten, nachdenklichen Gesichtsausdruck. Ihr Blick ist in die Ferne gerichtet. Das Bild wirkt ruhig und konzentriert.

S. 46

Der Preis der Freiheit

Interview: Peter Laudenbach

Wir sind mit unserer Angst, uns falsch zu entscheiden, allein. Das ist nicht immer leicht zu ertragen. Sagt der israelische Psychoanalytiker Carlo Strenger.

Ein Mann mittleren Alters mit Glatze und Brille sitzt lächelnd in einem Stuhl vor einem vollgepackten Bücherregal. Er trägt ein dunkles Hemd und Jeans und wirkt freundlich und zugänglich. Das Bild vermittelt eine Atmosphäre von Wissen und Ruhe.

S. 50

Deckung!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Christina Gransow

Hat die Achtsamkeitswelle auch Sie schon erfasst? Falls nicht, könnte es ratsam sein, sie an sich vorbeirauschen zu lassen.

Eine farbenfrohe Illustration zeigt eine ruhige Meditationsszene in der Natur. Im Zentrum sitzt eine kleine, dunkle Figur in Lotusposition. Links davon türmen sich Steine zu einem Zen-Steinturm auf. Im Hintergrund schweben Pusteblumen und eine einzelne Feder. Eine Biene fliegt über eine Blume, während eine Schnecke am unteren Rand des Bildes zu sehen ist. Das Gesamtbild wirkt friedlich und harmonisch, mit einem Hauch von Fantasie.

S. 54

Goldsteins Sehnsucht nach der Welt

Text: Matthias Hannemann
Foto: Ramon Haindl

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht allein auf einem weiten Feld. Er wirkt nachdenklich und blickt in die Ferne. Das Feld ist von Bäumen gesäumt, die den Blick auf eine sanfte Hügellandschaft freigeben.

S. 60

Noch mal von vorn

Text: Dirk Böttcher
Fotos:Michael Hudler

Mehr als ein Jahrhundert lang beruht das Geschäft der Energie Baden-Württemberg auf Großkraftwerken. Nun stehen viele vor der Stilllegung. Kann sich ein Unternehmen mit rund 20 000 Mitarbeitern von Grund auf verändern?

Das Bild zeigt eine große weiße Wand, die als Projektmanagement-Board dient. Es ist eine Art Flussdiagramm mit den Phasen "Explore", "Ideate", "Validate", "Do" und "Done", die durch Linien verbunden sind. An jeder Phase sind zahlreiche gelbe Haftnotizen angebracht, die vermutlich Aufgaben oder Ideen darstellen. Zwei moderne Bürostühle stehen vor dem Board, was darauf hindeutet, dass es in einem Arbeitsumfeld genutzt wird. Die Anordnung der Haftnotizen und die Phasen suggerieren einen aktiven Projektverlauf.

S. 68

„Wir waren doch so gut befreundet, und jetzt spielst du hier Chef “

Text: Lisa Goldmann
Fotos: Jens Passoth

Über die Verwandlung eines Start-ups in eine gewöhnliche Firma.

Eine junge Frau sitzt lächelnd auf einer Fensterbank. Sie trägt einen Blazer, ein helles Oberteil und gestreifte Hosen. Neben ihr stehen Holzkisten mit der Aufschrift "Gegesser wird immer besser". Das Licht scheint warm und einladend herein.

S. 74

„Ermüdungskampf mit dem eigenen Gehirn“

Interview: Johannes Böhme
Fotos: Max Zerrahn

Sie wollen schlechte Angewohnheiten loswerden? Ziehen Sie um, rät die Psychologin Wendy Wood.

Eine Frau mittleren Alters sitzt entspannt in einem Sessel. Sie trägt ein dunkles Oberteil und eine lange Perlenkette. Ihr Blick ist freundlich und sie wirkt gelassen. Im Hintergrund ist eine dunkle Holzvertäfelung mit Ornamenten zu sehen.

S. 78

Vergessene Helden

Text: Andreas Molitor
Fotos: Helena Schätzle

Bischofferode war Schauplatz eines der aufsehenerregendsten Arbeitskämpfe seit der Wiedervereinigung. Auch 24 Jahre danach haben nicht alle damit abgeschlossen.

Drei ältere Männer gehen auf einem Parkplatz vor einem großen, rötlichen Hügel entlang. Der Himmel ist leicht bewölkt. Die Männer wirken entspannt und unterhalten sich möglicherweise.

S. 88

Toskana für zu Hause

Text: Harald Willenbrock
Fotos: Diambra Mariani

Weite Landschaft mit Feldern und Hügeln im warmen Abendlicht. Im Vordergrund sind Reihen von Bäumen und Büschen zu sehen, dahinter erstrecken sich Felder und sanfte Hügel, die in der Ferne verschwimmen. Das Licht erzeugt eine ruhige und friedliche Atmosphäre.

S. 97

Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack

Text: Mischa Täubner
Illustration: Charlotte Cassel

Menschen, die mit einem Produkt Glücksmomente ihrer Kindheit verbinden, sind ein Segen für den Hersteller. Könnte man meinen.

Grafik eines Eis am Stiel. Das Eis ist zweifarbig: unten hellbeige, oben schokoladenbraun. Ein Stück der Schokoladenglasur fehlt, wodurch das helle Eis darunter sichtbar wird.

S. 98

Mit dem Strom

Text: Andreas Molitor
Fotos: Sigrid Reinichs

Ein Berg erhebt sich vor einem dramatischen, dunklen Himmel. Schwere Wolken hängen tief über dem Gipfel und lassen das Ambiente bedrohlich und stürmisch wirken. Die Landschaft wirkt karg und unberührt.

S. 106

Eine fruchtbare Krise

Text: Mareike Enghusen
Fotos: Jonas Opperskalski

Die Kibbuzim waren die sozialistischen Keimzellen Israels. Und sind heute attraktiver denn je. Zuvor mussten sie sich allerdings von einigen Idealen verabschieden.

Ein modernes, zweistöckiges Haus mit flachem Dach und beigefarbener Fassade steht in einer Wohngegend. Vor dem Haus befindet sich eine kleine Terrasse mit einem Tisch und zwei Stühlen. Ein Auto ist auf der Straße geparkt. Die Umgebung ist sonnig und trocken, mit spärlicher Vegetation.

S. 114

„Was ich spürte, war eine Leere, die auf angenehme Weise mit Hass unterfüttert war.“

Interview: Harald Willenbrock
Fotos: Kathrin Spirk

Wer seinen Beruf liebt, gibt ihn nicht gern her. Werner Funk, ehemaliger Chefredakteur von »Manager Magazin«, »Spiegel«, »Stern« und »Geo« hat die Ablösung in Etappen gelernt.

Ein älterer Mann mit Brille sitzt am Steuer eines dunklen Autos. Er blickt nachdenklich geradeaus und wirkt konzentriert. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen.

S. 122

Sehr locker, diese Schweizer

Text: Thomas Byczkowski
Fotos: Anne Gabriel-Jürgens

Wie führt man unersetzliche Mitarbeiter? An der sehr langen Leine. Ein Besuch beim Schweizer Familienunternehmen Piega.

Ein Mann mit langen, grauen Haaren sitzt entspannt in einem schwarzen Ledersessel. Er trägt dunkle Kleidung und Sandalen und blickt lächelnd zur Seite. Im Hintergrund befinden sich große Lautsprecher und graue Vorhänge, was auf ein Tonstudio oder Hörraum hindeutet.

Was Menschen bewegt

S. 130

Acht Minuten

Text: Antje Joel
Fotos: Olivier Hess

Ingrid Loyau-Kennett stellt sich in London zwei Mördern in den Weg. Und wird als Heldin bejubelt. Doch für ihre wahre Geschichte interessiert sich niemand. Der Versuch einer Annäherung.

Eine Frau mit kurzem, blondem Haar und Brille steht lächelnd vor einem Klavier. Sie trägt ein rotes Kleid mit weißen Blumen. Hinter ihr steht ein Bücherregal voller Bücher und Noten. Zwei britische Flaggen stehen auf dem Klavier.

Ausstieg

S. 139

Nicht blenden lassen

Welche Sonnenbrille schützt wirklich? Für Käufer ist das schwer zu erkennen. Ein neuartiges Prüfgerät aus Münster soll nun helfen.

Text: Frank Dahlmann

S. 141

Solange putze ich diesen Zahn schon

Text: Holger Fröhlich

S. 143

[email protected]

S. 146

Wer hat’s gesagt?