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Schwerpunkt

Die neue Gründerzeit

brand eins 03/2024


Inhalt

S. 3

Vorbilder.

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt „Die neue Gründerzeit“


Einstieg

S. 6

Ein Busfahrer in Deutschland

Text und Fotografie: Martina Katz

S. 8

Die Welt in Zahlen

Text: Yves Bellinghausen

S. 10

Was mache ich mit Schönheits-OPs fürs digitale Ich?

Dank KI wird es möglich sein, bessere Versionen unserer selbst zu erzeugen Welche Folgen hat das?

Text: Gregor Schmalzried

S. 12

Learnings für Dummies

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Schnapp dir diesen Wissenshappen!

Eine farbenfrohe Zeichnung zeigt eine Person mit langen, grünen Haaren, die den Kopf in die Hände hält. Über der Person befindet sich ein Sprechblase mit dem Text "MERKE: BETTER IS BETTER". Die Person wirkt verzweifelt oder traurig. Die Zeichnung ist in leuchtenden Farben gehalten.

S. 14

Das Superkraftwerk

Text: Maximilian Münster
Fotografie: Sigrid Reinichs

Ein Start-up aus München will Biogasanlagen mit Brennstoffzellen ausstatten – ein ambitionierter Plan.

Ein grüner Container mit dem Aufdruck "Reverion SPRIN-D" steht vor einem Gebäude und einem Zelt. Im Vordergrund sind schwarze Paneele auf einer Palette gestapelt. Das Bild wirkt etwas grau und trüb.

Was Wirtschaft treibt

S. 16

Zurück in die Zukunft

Text: Julia Lauter
Fotografie: Keerthana Kunnath

Diese Serie geht den großen Umbrüchen nach, die Indien derzeit durchlebt. Und sie begleitet Menschen, die durch diesen Wandel navigieren.

Der dritte Teil führt erneut nach Bangalore, wo eine ungewöhnliche Allianz aus Brunnenbauern und Gründern die Stadt retten will.

Ein Mann steht auf einem flachen Dach in einer städtischen Umgebung. Er trägt ein helles Hemd und dunkle Hosen. Im Hintergrund sind flache Gebäude mit roten Ziegeldächern und Palmen zu sehen. Das Ambiente wirkt warm und sonnig, aber auch etwas heruntergekommen.

S. 26

Denen haben wir’s gezeigt!

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Michael Hudler

Was zählt als erfolgreicher Widerstand gegen die Schließung einer Fabrik? Die Rücknahme der Stilllegungspläne? Eine verlängerte Sterbefrist? Oder die Chance auf einen unternehmerischen Neuanfang? Ein Lehrstück aus dem Autozuliefererkonzern Continental.

Ein Stadtbild mit einer Wasserfläche im Vordergrund. Am Horizont erstreckt sich eine Skyline aus modernen Hochhäusern und älterer Architektur. Ein rötliches Hochhaus dominiert das Bild, während andere Gebäude in unterschiedlichen Höhen und Farben zu sehen sind. Der Himmel ist bewölkt, was eine gedämpfte Atmosphäre erzeugt.

Schwerpunkt: Die neue Gründerzeit

S. 34

Brodelnde Geister gesucht

Text: Stefan Scheytt
Collage: Julia Ossko und Eugen Schulz

Zwischen 1850 und 1900 hat eine Gründerzeit Deutschland in eine Industrienation verwandelt. Jetzt steht der nächste große Aufbruch bevor.

Ein Mann, vermutlich in den 1950er Jahren, beugt sich über eine städtische Landschaft. Die Aufnahme ist in Schwarz-Weiß gehalten und zeigt eine Fabrik mit hohen Schornsteinen, aus denen Rauch aufsteigt. Der Mann scheint die Stadt zu betrachten oder etwas darauf zu zeichnen. Der Himmel ist in warmen Farben gehalten, was einen Kontrast zum industriellen Bild der Stadt bildet. Die Komposition wirkt wie eine Collage, wobei der Mann über die Stadtlandschaft gelegt ist.

S. 40

TO DO: Die Welt retten

Die neue Gründerzeit beginnt mit einer neuen Generation Start-ups. Sie wagen sich auf die ganz großen Baustellen.

Text: Mia Pankoke und Jennifer Spatz

S. 44

Schmeckt’s?

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Jens Umbach

Restaurants und Kantinen leiden unter Personalmangel. Ein Start-up aus Hamburg verspricht die Lösung: eine Roboterküche.

Das Bild zeigt einen Roboterarm in einer professionellen Küche. Der Arm, hellgrau und mit blauen Gelenken, hält eine Pfanne mit Speisen über einem Herd. Im Hintergrund sind mehrere weitere Pfannen auf Regalen zu sehen. Die Küche wirkt modern und steril, mit Edelstahlflächen und heller Beleuchtung. Der Roboter scheint eine Mahlzeit zuzubereiten.

S. 48

Gründen in Zahlen

S. 50

Läuft doch!

Text: Lars-Thorben Niggehoff und Nils Wischmeyer
Fotografie: Emanuel Herm, Patrick Pollmeier

Steigende Kosten, geopolitische Spannungen, Klimakrise: Der Mittelstand steht vor einem grundlegenden Wandel. Drei Firmen aus Hamburg, Holzminden und Oberkochen zeigen, wie der gelingen kann.

Blick aus einem modernen Gebäude auf eine Baustelle. Mehrere Kräne ragen in den grauen Himmel. Im Vordergrund sind Fenster und eine helle Deckenlampe zu sehen.

S. 58

Die KI-Koop

Text: Philipp Garra
Fotografie: Diambra Mariani

Franz Tschimben wollte einmal das Silicon Valley erobern. Heute entwickelt er in Südtirol Software. Und zeigt, was Mittelständler erreichen können – wenn sie sich zusammentun.

Das Bild zeigt eine Wendeltreppe in einem modernen Gebäude. Die Treppe ist aus dunklem Holz und verläuft spiralförmig nach oben. Durch eine Öffnung im Dach sind der Himmel und Tageslicht zu sehen. Das Ambiente wirkt offen und einladend.

S. 64

Hyper, hyper!

Text: Jannik Jürgens
Fotografie: Dirk Bruniecki

Warum sich die Forschung daran trotzdem lohnt, zeigen Tüftler-Teams aus München, Rotterdam und Warschau.

Eine Person steht in einem langen, hell erleuchteten Tunnel und blickt auf ein großes, weißes, stromlinienförmiges Objekt, vermutlich ein Zug oder ein Transportmittel der Zukunft. Das Ambiente wirkt modern und technisch.

S. 70

Vergesst die Einhörner

Fragen an Stephan A. Jansen

Warum der Mittelstand für den Umbau Deutschlands so wichtig wird – und was Zebras damit zu tun haben.

S. 72

Groß gedacht

Verrückte Ideen aus der Vergangenheit – manche erstaunlich aktuell.

  

Das Bild zeigt eine dystopische Szene einer überfluteten Stadtlandschaft. Im Vordergrund steht ein riesiges, futuristisches Gebäude auf Stelzen, das an ein Raumschiff erinnert. Es überragt die teilweise unter Wasser liegenden Häuser und Gebäude der Stadt. Im Hintergrund ist die Skyline einer modernen Stadt mit hohen Wolkenkratzern zu erkennen. Der Himmel ist bewölkt und düster, was eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Verfall und einer ungewissen Zukunft.

S. 80

Zweite Runde

Text: Torben Müller
Fotografie: Felix Brüggemann

Keine Branche produziert so viel Müll wie die Bauwirtschaft. Dabei ließen sich viele Materialien wiederverwenden – und Geld und Ressourcen sparen. Eine Berliner Firma will die Industrie zum Umsteuern bewegen.

Ein Mann in legerer Kleidung steht auf einer Leiter und montiert eine große, runde Lampe an der Decke eines Restaurants. Das Restaurant ist modern eingerichtet mit dunklen Tönen und weißen Tischdecken. Im Hintergrund sind weitere Tische und Stühle zu sehen, sowie ein Tresenbereich. Der Mann scheint konzentriert bei seiner Arbeit zu sein.

S. 84

Wortgewaltig

Text: Christoph Koch

Die Übersetzungs-Software des Kölner Unternehmens DeepL ist seit der Gründung 2017 vom Geheimtipp zum Standard für viele geworden. Was lässt sich von der Firma lernen, die mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wird?

Ein Mann mittleren Alters mit kurzen, braunen Haaren und freundlichem Gesichtsausdruck steht vor einer grünen Hecke. Er trägt ein dunkles Polohemd und hat die Arme verschränkt. Er wirkt selbstbewusst und entspannt.

S. 88

Ort der Hoffnung

Text: Tobias Asmuth
Fotografie: Anne Ackermann

Heilbronn soll die Stadt werden, in der die deutsche Wirtschaft die künstliche Intelligenz umarmt. Ein Rundgang.

Ein Architekturmodell eines Stadtteils oder Campus in einem runden Rahmen. Mehrere Gebäude unterschiedlicher Größe und Form sind angeordnet, umgeben von Grünflächen und kleinen Wasserbecken. Die Gebäude sind überwiegend in hellen Farben gehalten, einige haben auffällige rote Akzente. Das Modell ist detailliert und gibt einen Überblick über die Planung eines urbanen Raums.

S. 94

Warum Gras stärker ist als ein Stier

Text: Luka Lübke

Die Küche – egal ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, erzählt diesmal, was ihr dabei hilft, sich wieder aufzurichten.

Eine Schale mit klarer Brühe, darin sind kleine grüne Kräuter verteilt. Die Schale hat einen unregelmäßigen, rustikalen Rand und ist hell gefärbt mit dunkleren Rissen.

Was Menschen bewegt

S. 96

Das gehebelte Selbst

Text: Mischa Täubner
Fotografie: Daniel Delang

Jonathan Sierck ist 17, als er systematisch an seinem Erfolg zu arbeiten beginnt. Dann gründet er mehrere Firmen – mit dem Ziel, sein Inneres zu erkunden. Porträt eines Unternehmers neuen Typs.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes. Er trägt einen hellen Anzug und stützt sein Kinn mit der Hand. Sein Blick ist nachdenklich und ernst, er wirkt konzentriert und reflektiert.

Ausstieg

S. 106

Was wäre, wenn Geld ein Verfallsdatum hätte?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Ein quaderförmiger Block aus buntem, zerkleinertem Papier steht auf einer spiegelnden Fläche. Das Papier besteht aus vielen kleinen, farbigen Schnipseln. Der Block wird von einem farbenfrohen, geometrischen Hintergrund umrahmt.

S. 109

Das Museum als Game

Text: Frank Dahlmann

Eine Münchnerin will Kultureinrichtungen digitalisieren – im Stil von Computerspielen.

Innenansicht einer modernen Kunstgalerie. Weiße Wände und Decke mit schlichten Beleuchtungselementen. Mehrere Kunstwerke sind an den Wänden zu sehen, darunter ein abstraktes Gemälde in Rot- und Blautönen und ein Werk mit der Aufschrift "WHO WE ARE". Ein weiteres Bild mit Comic-Elementen ist ebenfalls ausgestellt. Der Raum wirkt hell und offen.

Dann gibt es erst mal keine neue Straße.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen aus einem Informationsblatt zum Bürgerentscheid in der Stadt Buchholz in der Nordheide zur Kündigung der Ostring-Verträge, vom 20. Januar 2013.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 114

Wer hat’s gesagt?

„Wir haben es verlernt, aus neuem Wissen auch neue, innovative Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen zu machen.“