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Schwerpunkt

Körper

brand eins 08/2021


Einstieg

S. 3

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Körper.

Text und Foto: Kristin Bethge

Deritson Ulisses Correia de Pina, 27, ist Chemie- und Bioingenieur und wohnt in Praia, der Hauptstadt von Kap Verde, einem Inselstaat vor der Nordwestküste Afrikas.

Ein lächelnder Mann mit dunkler Hautfarbe trägt ein blaues Polo-Shirt mit dem Logo "Bio-Dosa". Er steht vor einem Tisch und einem Kleiderständer mit weißen Bademänteln. Er wirkt freundlich und einladend.

Text: Nils Wischmeyer

Text: Martin Fehrensen und Mischa Täubner
Bildquellen: Instagram

Warum sich der Staatsmann Markus Söder als Aktivist inszeniert.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht vor einer Stadiontribüne. Im Hintergrund ist ein Fußballfeld mit Zuschauern und der Aufschrift "BAYERN MÜNCHEN" zu sehen. Der Mann lächelt in die Kamera und scheint eine positive Stimmung zu vermitteln. Das Bild wurde auf Instagram gepostet und bezieht sich auf die Unterstützung der Nationalmannschaft und die Toleranz.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Die Familienfirma Schamel hat sich ganz einer Wurzel verschrieben: dem Meerrettich. Und lebt mit ihm seit 175 Jahren in einer symbiotischen Beziehung.

Ein farbenfrohes, stilisiertes Bild eines Glases Schamel Bayerischer Meerrettich. Das Glas ist gefüllt mit einer hellgrünen, stückigen Masse. Das Etikett ist rot und weiß mit dem Schamel-Logo und der Aufschrift "Bayerischer Meerrettich, Scharfwürzig". Das Glas steht vor einem bunten, abstrakten Hintergrund in Gelb-, Rot- und Grüntönen. Es wirkt wie ein Pop-Art-Gemälde.

Text: Frank Odenthal

Eine norwegische Firma verbessert mit einem geschlossenen System die Lachszucht.

Ein runder Fischzucht-Käfig schwimmt in einem dunklen Fjord, umgeben von bewaldeten Hügeln und einigen Häusern. Mehrere kleine Boote sind um den Käfig herum stationiert.

Für die Gäste war das Seebad Cuxhaven ein sinnliches Abenteuer, für den Gründer Amandus Abendroth ein politisches.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

Text: Kilian Kirchgeßner
Bildquelle für alle Fotos: Rohlik

Mit Lebensmittel-Lieferdiensten lässt sich kein Geld verdienen? Ein Unternehmer aus Prag beweist das Gegenteil.

Ein Mann steht vor zwei Schränken mit Bildschirmen, die "Rohlik Point" anzeigen. Er nimmt Tüten mit Lebensmitteln aus dem rechten Schrank entgegen. Die Schränke stehen in einem hellen, modernen Raum.

Interview: Alexander Krex
Fotografie: Sebastian Mast

Fünf Jahre lang gab es in Marc Schlegels Leben nur Lizza – eine Firma für Pizza aus Leinsamen. Dann kam der Exit. Ein Gespräch über den Abschied vom eigenen Unternehmen.

Ein Mann mit blonden Haaren und Brille schaut auf seine Uhr. Er trägt ein blaues Hemd und eine goldbraune Hose. Er wirkt ungeduldig und wartet auf jemanden.

Schwerpunkt Körper

Die alte Trennung von Körper und Geist ist schon lange überholt. Heute muss das Verhältnis neu gedacht werden.

Text: Wolf Lotter

Text: Dorit Kowitz
Fotografie: Verena Müller, Christian Werner, Andreas Zitt

Influencerinnen widmen sich ihrer Parallelwelt auf Social Media mit Haut und Haar. Das kann krank machen. Drei Frauen zeigen, wie es nach einem Zusammenbruch weitergehen kann.

Eine junge Frau mit langen, blonden Haaren lehnt lächelnd an einer roten Backsteinmauer. Sie trägt eine weiße Jacke über einem beigen Top und schwarze Hosen. Sie wirkt selbstbewusst und freundlich.

Text: Ingo Eggert

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Felix Brüggemann

Der Philosoph Peter Sloterdijk über die Zumutung makelloser Körper, Sport als Religionsersatz und die Ignoranz von Corona-Leugnern.

Ein Arbeitszimmer wird durch einen offenen Türrahmen gezeigt. Der Raum ist hell und mit dunklem Holz ausgestattet. Ein Schreibtisch ist mit Büchern, Papieren und einem Computer bedeckt. An den Wänden stehen Bücherregale, die bis zur Decke gefüllt sind. Der Boden besteht aus einem Fischgrätparkett. Es wirkt einladend und belebt.

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Der Körper ist ein ewiger Quell des Missbehagens. Fragt man nur lange genug nach, haben fast alle irgendwas an der eigenen Statur auszusetzen. Hierzulande ist nur jeder Fünfte mit seinem Aussehen rundum zufrieden – ohne Kleidung nur noch jeder Siebzehnte. Immerhin: Der Arbeitsmarkt hat für jeden Wuchs etwas im Angebot. Eine tröstliche Umschau in vier Beispielen.

Eine stilisierte Grafik zeigt ein braunes Pferd im Galopp auf einem grünen Rasen. Auf dem Rücken des Pferdes sitzt ein kleiner Marienkäfer.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Anna Bauer

Peloton war während der Pandemie noch erfolgreicher als in den Jahren zuvor. Das US-Unternehmen fesselt seine Kunden so clever wie kaum ein anderes.

Schwarz-Weiß Aufnahme eines Fitnessstudios mit einem Peloton-Fahrrad im Vordergrund. Eine Frau sitzt auf dem Fahrrad und lächelt in den Bildschirm. Im Hintergrund ist eine weitere Person auf einem Bildschirm zu sehen und eine große Zimmerpflanze. Die Szene wirkt modern und einladend.

Über das Vermessen körperlicher und geistiger Beweglichkeit.

Fragen an … Stephan A. Jansen

Text: Anna Friedrich und Sarah Sommer

Die Branche rätselt noch, ob Home Office und Lockdown die Bedürfnisse der Kundschaft auf lange Sicht verändert haben. Manches von dem, was die Modemacher gerade entwerfen, wird es nie in die Kleiderschränke schaffen – wohl aber ins Netz.

Ein junger Mann mit dunklen Haaren steht selbstbewusst auf einer erhöhten Steinplattform mit weißem Geländer. Er trägt eine schwarze Jacke und eine auffällige Hose mit einem Muster in Lila- und Blautönen. Sein Blick ist geradeaus gerichtet, er wirkt konzentriert und stilvoll.

Fotografie: Thomas Victor

Mensch und Technik rücken immer näher zusammen. Wir können uns Chips implantieren lassen, Gedanken lesbar machen und unsere fünf Sinne um weitere bereichern. In seiner Foto-Arbeit „HUMAN+“ sucht der Fotograf Thomas Victor nach den Pionieren dieser Bewegung und nach einem neuen Selbstverständnis des Menschen im Zeitalter seiner technischen Erweiterbarkeit.

Ein Mann mit kurzen, dunklen Haaren und blauen Augen blickt direkt in die Kamera. Er trägt ein blau-weiß gestreiftes Hemd und ein Kopfband mit zwei weißen Katzenohren. Er wirkt nachdenklich und leicht lächelnd.

Interview und Text: Gero Günther
Fotografie: Peter Rigaud

Tino Sehgal ist einer der erfolgreichsten Künstler der Gegenwart. Seine Werke waren auf der Documenta, der Biennale und in den wichtigsten Museen der Welt zu sehen. Oder besser: zu erleben. Sehgal instruiert Darsteller und Darstellerinnen, die dann mit dem Publikum in Kontakt treten. Es geht um tanzende, singende oder andersartig kommunizierende Körper.

Ein Gespräch über seine Arbeit, die er selbst „konstruierte Situationen“ nennt.

Ein Mann mit kurz geschnittenem, dunklem Haar und Bart blickt selbstbewusst in die Kamera. Er trägt eine Brille und ein weißes T-Shirt unter einer dunklen Jacke. Der Hintergrund ist ein tiefes Grün mit interessanten Licht- und Schatteneffekten.

Text: Felix Lill
Fotografie: Martin Holtkamp

Bei der Beantwortung dieser Frage hilft ein junger Unternehmer aus Japan. Dass die Geschäftsidee von dort stammt, ist kein Zufall.

Ein junger Mann mit dunklen, lockigen Haaren steht in einem Labor. Er trägt Handschuhe und ein T-Shirt mit einem Muster und hält ein Reagenzglas gegen das Licht, um den Inhalt zu prüfen. Im Hintergrund sind Laborgeräte und ein Computer zu sehen. Er wirkt konzentriert und nachdenklich.

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Dirk Bruniecki

Der Mensch ist intelligent, der Roboter stark. Gemeinsam werden beide zu hocheffizienten Mensch-Maschine-Systemen, wie eine Firma in Augsburg zeigt.

Ein Mann mit Glatze und grauen Haaren trägt einen orangefarbenen Rucksack mit einem Jet-Triebwerk auf dem Rücken. Er steht in einem großen, hellen Raum vor einem blauen Vorhang. Er wirkt konzentriert und bereit für einen Flug.

Text: Andreas Molitor
Illustration: Alexander Glandien

Der Arzt prophezeite ihm ein „einzigartiges Erlebnis“. Und tatsächlich wird unser Autor seine Hüft-OP wohl nie wieder vergessen können. Ebenso wie die seltsamen Dinge, die er danach in der Reha erlebte.

Illustration einer Beinoperation. Ein Bein ist zu sehen, auf dem ein Bruch mit einem roten Bereich markiert ist. Ein Arzt operiert den Bruch mit einem Hammer und einem Meißel. Daneben liegen medizinische Instrumente wie eine Schere und eine Zange. Das Bild vermittelt den Eindruck einer medizinischen Behandlung eines Knochenbruchs.

Was Menschen bewegt

Text: Gerd Schild
Fotografie: Katharina Poblotzki

Wer in den USA als Jugendlicher zu acht Jahren Haft verurteilt wird, hat eigentlich keine Zukunft mehr. Es sei denn, er kennt die wichtigste Regel für Unternehmer: Wo ein Bedürnis ist, lässt sich was verdienen. So wie Marcus Bullock, der heute Gefangenen zu einem besseren Kontakt nach draußen verhilft.

Das Bild zeigt eine Ansammlung von drei Polaroidfotos, die auf einer dunklen Oberfläche liegen. Das obere Foto zeigt ein junges Paar, einen Mann mit Afro und eine Frau, die sich eng umschlingen. Sie lächeln und wirken glücklich. Darunter befindet sich ein Foto von drei jungen Männern in sportlicher Kleidung, die nebeneinander stehen und in die Kamera schauen. Das dritte Foto zeigt einen Mann, der eine große, bunte Palette hält und lächelt. Die Fotos sind mit Datumsangaben versehen und vermitteln einen Eindruck von persönlichen Erinnerungen und Momentaufnahmen.

Ausstieg

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Text: Frank Dahlmann
Abbildung: Kuckoo Camper GmbH

Während der Pandemie machte ein Werbetechniker aus der Not eine Tugend. Und aus einem Spaß-Camper ein Geschäft.

Ein beiger Campingwagen steht auf einer grünen Wiese. Auf der linken Seite des Wagens ist eine offene Küche mit Regalen voller Dosen und Flaschen zu sehen. Auf der rechten Seite befindet sich ein Tisch mit einem Spielbrett. Über dem Wagen ist ein Sonnensegel gespannt. Im Hintergrund sind Bäume und Büsche erkennbar.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen aus einer Nachbesprechung des EM-Fußballspiels zwischen Frankreich und Deutschland vom 15. Juni 2021 auf »Spiegel.de«.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Ich darf posten was ich möchte. Wenn ich entscheide nackt baden zu gehen und das mit der Öffentlichkeit zu teilen, dann ist das okay!“