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Schwerpunkt

Reste

brand eins 10/2018


Inhalt

S. 3

Mehr als Müll

Gabriele Fischers Editorial zum Schwerpunkt Reste.


Einstieg

S. 10

Halt dich an die Fibel!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Christian Völkers hat aus einem kleinen Maklerbüro eine internationale Marke gemacht. Sie beruht auf Akribie und Kontrolle.

S. 12

Hey, ich erklär’s dir!

Text: Torben Müller
Fotografie: Charlotte Schreiber

Eine neue App soll die Verständigung erleichtern – ob im Museum oder in der Ferienwohnung.

S. 14

Krypton (Kr)

Etwa 40 Prozent des weltweit produzierten Kryptons wird für Isolierverglasungen verwendet. Die 6500 Doppelglasfenster im Empire State Building wurden zum Beispiel mit dem Edelgas zur Wärmedämmung gefüllt.

Text: Dirk Böttcher

S. 16

Der Kopfjäger

Verpönt und verboten: Wie der Berufsstand der Headhunter um Anerkennung kämpfte.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Die unterirdische Stadt

Text: Jenni Roth
Fotografie: Sebastian Wolf

S. 32

Auf Speed

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz

In immer mehr Ländern wird der Konsum von Cannabis legalisiert. Um an dem Boom teilzuhaben, verfolgt der weltweit führende Hersteller Canopy Growth eine riskante Strategie.


Schwerpunkt: Reste

S. 36

Gib mir den Rest

Was bleibt uns übrig? Und was machen wir daraus? Reste sind Chancen, kein Abfall.

Text: Wolf Lotter

S. 44

Die Kirschbaum-Ökonomie

Text: Bertram Weiß
Illustration: Joni Majer

„Cradle to Cradle“ verspricht einen ewigen Kreislauf ohne Abfälle, in dem alles aufs Neue verwertet wird. Wie realistisch ist das? Ein Realitäts-Check.

S. 56

Da ist noch was drin!

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Jill Senft

Viele Reste werden unterschätzt. In manchen schlummern ungeahnte Reichtümer, in anderen enorme Kosten. Zeit für eine kleine Inventur.

Der Kapitalversteher

Ein großer Finanzjournalist hält einer kleinen, bedeutungslos gewordenen kommunistischen Partei die Treue. Seine Mitgliedschaft in der DKP verbirgt Lucas Zeise über Jahrzehnte – auch weil er dem vertrackten Kern des Kapitalismus möglichst nahe kommen will: Geld.

Text: Jens Bergmann
Fotografie: Michael Hudler

S. 66

„Sie sind der Sündenbock für unsere Lebensweise“

Text und Interview: Sophie Burfeind
Fotografie: Anne Ackermann

Verpackungen haben keinen guten Ruf. Zu Unrecht, sagt Hans-Georg Böcher, Leiter des einzigen Museums zu diesem Thema.

S. 88

Das Geschäft mit den letzten Dingen

Fotografie: Noriko Hayashi
Text: Tobias Asmuth

S. 95

Reste in Zahlen

Zusammengestellt von Ingo Eggert

S. 96

Was vom Start-up übrig blieb

Nur wenige Gründungen sind erfolgreich. Was passiert mit den Überbleibseln der anderen? Ein Mehrfachgründer erzählt.

Protokoll: Christoph Koch

S. 100

Vorsicht auf dem Erfolgspfad

Deutsche Firmen punkten weltweit mit innovativen Produkten. Doch mit der Spezialisierung steigt ihre Abhängigkeit von der ursprünglichen Strategie – und damit das Risiko. Wie man damit umgeht, erklärt Klaus-Heiner Röhl, Mittelstandsexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

Text und Interview: Thomas Ramge
Illustration: Ika Künzel

S. 104

Der superlange Long Tail

Text: Christoph Koch
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Lieder, die niemand hört. Videos, die niemand schaut. Noch nie war es so leicht, Inhalte digital zu verbreiten. Und noch nie so schwer, ein Publikum damit zu erreichen.

S. 108

Ein ungehobener Schatz

Knapp zwölf Millionen angemeldete Patente gibt es auf der Welt. Und jedes Jahr kommen durchschnittlich 600 000 dazu. Viele von ihnen bleiben ungenutzt. Tim Pohlmann will das ändern.

Text: Ingo Eggert
Fotografie: Debora Mittelstaedt

S. 114

Einfach, ärmlich – köstlich!

Text: Anna Driftschröer
Illustration: Jill Senft

Manchen kulinarischen Klassiker verdanken wir pfiffiger Resteverwertung. Fünf Beispiele.

S. 116

Tschüs, Tschaikowski!

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Anna Ziegler

Weshalb werden im Klassik-Betrieb am liebsten die Hits des 18. und 19. Jahrhunderts recycelt? Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Hamburger Elbphilharmonie, wünscht sich mehr Gegenwart im Konzertsaal. Popkonzertveranstalter Berthold Seliger fordert, dazu den Mut aufzubringen. Ein Gespräch.

S. 124

Der Milliardärsflüsterer

Der Ökonom Falko Paetzold will reiche Menschen davon überzeugen, die Welt zu verbessern. Die Geschichte eines Missionars.

Text: Marc Bädorf
Fotografie: Anne Morgenstern


Ausstieg

S. 130

Was wäre, wenn …
die Menschheit nicht mehr existierte?

 

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

S. 133

Kleine Stromscheißer

Mikroorganismen können organische Rückstände in Abwässern zersetzen und dabei Strom erzeugen. In Clausthal will man der Technik zum Durchbruch verhelfen.

Text: Frank Dahlmann

S. 135

Man darf nicht im Müll von anderen Leuten wühlen.

Text: Holger Fröhlich

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Absätze der Hamburgischen Abfallbehälterbenutzungsverordnung.

S. 138

Wer hat’s gesagt?

„Es geht … darum, Dinge auf neue, womöglich bessere Art und Weise anzuordnen.“

Impressum