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Schwerpunkt

Reste

brand eins 10/2018


Inhalt

S. 3

Mehr als Müll

Gabriele Fischers Editorial zum Schwerpunkt Reste.


Einstieg

S. 10

Halt dich an die Fibel!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Christian Völkers hat aus einem kleinen Maklerbüro eine internationale Marke gemacht. Sie beruht auf Akribie und Kontrolle.

Das Bild ist ein stilisiertes grafisches Design mit einem Schlüssel mit Schlüsselring, einem hausförmigen Block und einem Block mit dem Buchstaben "L" darauf. Die Designelemente sind in einer optisch ansprechenden Weise angeordnet, wobei der Schlüssel und der hausförmige Block in der Mitte und der Block mit dem Buchstaben "L" auf der rechten Seite positioniert sind. Die Gesamtkomposition ist einfach und sauber, mit einem Schwerpunkt auf der Verwendung von geometrischen Formen und kräftigen Farben.

S. 12

Hey, ich erklär’s dir!

Text: Torben Müller
Fotografie: Charlotte Schreiber

Eine neue App soll die Verständigung erleichtern – ob im Museum oder in der Ferienwohnung.

Zwei Männer sitzen entspannt in einem hellen Raum, der wie eine Werkstatt oder ein Geschäft für Optik wirkt. Der Mann links trägt ein hellblaues Hemd und wirkt freundlich. Der Mann rechts ist in einen dunklen Anzug gekleidet und lächelt. Im Hintergrund ist eine große Fotografie einer ähnlichen Werkstatt zu sehen. Beide wirken selbstbewusst und professionell.

S. 14

Krypton (Kr)

Etwa 40 Prozent des weltweit produzierten Kryptons wird für Isolierverglasungen verwendet. Die 6500 Doppelglasfenster im Empire State Building wurden zum Beispiel mit dem Edelgas zur Wärmedämmung gefüllt.

Text: Dirk Böttcher

S. 16

Der Kopfjäger

Verpönt und verboten: Wie der Berufsstand der Headhunter um Anerkennung kämpfte.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Die unterirdische Stadt

Text: Jenni Roth
Fotografie: Sebastian Wolf

Ein einzelner Mann geht auf einem langen, leeren Rollsteig in einem modernen, hellen Bahnhof entlang. Das Ambiente wirkt kühl und minimalistisch.

S. 32

Auf Speed

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz

In immer mehr Ländern wird der Konsum von Cannabis legalisiert. Um an dem Boom teilzuhaben, verfolgt der weltweit führende Hersteller Canopy Growth eine riskante Strategie.


Schwerpunkt: Reste

S. 36

Gib mir den Rest

Was bleibt uns übrig? Und was machen wir daraus? Reste sind Chancen, kein Abfall.

Text: Wolf Lotter

S. 44

Die Kirschbaum-Ökonomie

Text: Bertram Weiß
Illustration: Joni Majer

„Cradle to Cradle“ verspricht einen ewigen Kreislauf ohne Abfälle, in dem alles aufs Neue verwertet wird. Wie realistisch ist das? Ein Realitäts-Check.

Zeichnung eines Baumes in Form des Friedenssymbols. Der Baum hat einen dicken Stamm und eine volle Krone aus Blättern. Die Wurzeln sind stark und verzweigt und bilden die Form des Symbols. Die Zeichnung ist in Schwarz-Weiß gehalten und wirkt filigran.

S. 56

Da ist noch was drin!

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Jill Senft

Viele Reste werden unterschätzt. In manchen schlummern ungeahnte Reichtümer, in anderen enorme Kosten. Zeit für eine kleine Inventur.

Das Bild ist eine lebendige Illustration, die einen Mann in einem rosa Outfit zeigt, der auf einer blauen Tube sitzt, bei der es sich um eine Farbtube zu handeln scheint. Der Mann ist auf der Tube positioniert, so dass der Eindruck entsteht, er säße auf ihr. Die Illustration steht vor einem weißen Hintergrund, wodurch die Farben und das Outfit des Mannes besonders gut zur Geltung kommen.

Der Kapitalversteher

Ein großer Finanzjournalist hält einer kleinen, bedeutungslos gewordenen kommunistischen Partei die Treue. Seine Mitgliedschaft in der DKP verbirgt Lucas Zeise über Jahrzehnte – auch weil er dem vertrackten Kern des Kapitalismus möglichst nahe kommen will: Geld.

Text: Jens Bergmann
Fotografie: Michael Hudler

S. 66

„Sie sind der Sündenbock für unsere Lebensweise“

Text und Interview: Sophie Burfeind
Fotografie: Anne Ackermann

Verpackungen haben keinen guten Ruf. Zu Unrecht, sagt Hans-Georg Böcher, Leiter des einzigen Museums zu diesem Thema.

Zwei alte Produktverpackungen stehen nebeneinander auf einem weißen Regal. Links eine dunkle, zylindrische Dose mit dem Aufdruck "ROHÖL Raffinierter Bitter". Rechts eine rote Packung mit dem Persil-Logo und einem Rosenmuster. Die Packung bewirbt ein "goldenes Persil-Angebot zum günstigsten Preis".

S. 88

Das Geschäft mit den letzten Dingen

Fotografie: Noriko Hayashi
Text: Tobias Asmuth

Das Bild zeigt eine Draufsicht auf einen unübersichtlichen Bereich mit verschiedenen Gegenständen, darunter Kisten, Taschen und andere verschiedene Gegenstände, die auf dem Boden verstreut sind. In der Szene sind zwei Personen zu sehen, von denen eine in der Nähe der Mitte und die andere auf der rechten Seite steht. Die Gegenstände sind nicht ordentlich geordnet, und die gesamte Szene wirkt ungeordnet und chaotisch.

S. 95

Reste in Zahlen

Zusammengestellt von Ingo Eggert

S. 96

Was vom Start-up übrig blieb

Nur wenige Gründungen sind erfolgreich. Was passiert mit den Überbleibseln der anderen? Ein Mehrfachgründer erzählt.

Protokoll: Christoph Koch

S. 100

Vorsicht auf dem Erfolgspfad

Deutsche Firmen punkten weltweit mit innovativen Produkten. Doch mit der Spezialisierung steigt ihre Abhängigkeit von der ursprünglichen Strategie – und damit das Risiko. Wie man damit umgeht, erklärt Klaus-Heiner Röhl, Mittelstandsexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

Text und Interview: Thomas Ramge
Illustration: Ika Künzel

S. 104

Der superlange Long Tail

Text: Christoph Koch
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Lieder, die niemand hört. Videos, die niemand schaut. Noch nie war es so leicht, Inhalte digital zu verbreiten. Und noch nie so schwer, ein Publikum damit zu erreichen.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration, die eine Hand zeigt, die aus einem Grab herausragt, mit Blitzen im Hintergrund. Die Illustration ist vor einem dunklen, stürmischen Himmel platziert, der ein Gefühl von Mysterium und Intrige vermittelt. Die Gesamtkomposition ist einfach und eindrucksvoll, wobei der starke Kontrast zwischen den schwarzen und weißen Elementen die dramatische Atmosphäre unterstreicht.

S. 108

Ein ungehobener Schatz

Knapp zwölf Millionen angemeldete Patente gibt es auf der Welt. Und jedes Jahr kommen durchschnittlich 600 000 dazu. Viele von ihnen bleiben ungenutzt. Tim Pohlmann will das ändern.

Text: Ingo Eggert
Fotografie: Debora Mittelstaedt

S. 114

Einfach, ärmlich – köstlich!

Text: Anna Driftschröer
Illustration: Jill Senft

Manchen kulinarischen Klassiker verdanken wir pfiffiger Resteverwertung. Fünf Beispiele.

Das Bild zeigt eine rosa Garnele und eine braune Maus, die beide in einem lebendigen, cartoonartigen Stil dargestellt sind. Die Garnele befindet sich auf der linken Seite des Bildes, die Maus auf der rechten Seite. Die Krabbe scheint die Maus zu fressen, was eine verspielte und skurrile Szene ergibt. Das Bild ist in Farbe, wobei die Krabbe und die Maus im Mittelpunkt stehen und keine Texte oder andere Objekte vorhanden sind. Die relative Position der Krabbe und der Maus lässt auf eine enge Interaktion zwischen den beiden schließen, wobei die Krabbe die Maus zu fressen scheint.

S. 116

Tschüs, Tschaikowski!

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Anna Ziegler

Weshalb werden im Klassik-Betrieb am liebsten die Hits des 18. und 19. Jahrhunderts recycelt? Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Hamburger Elbphilharmonie, wünscht sich mehr Gegenwart im Konzertsaal. Popkonzertveranstalter Berthold Seliger fordert, dazu den Mut aufzubringen. Ein Gespräch.

Zwei Schwarz-Weiß-Porträts von Männern. Links ein Mann mit Brille, im Anzug, der nachdenklich in die Ferne blickt. Rechts ein älterer Mann mit kurzem, grauem Haar, der entspannt in die Kamera schaut und die Hände in den Hosentaschen hat. Beide Männer stehen vor einem modernen, hellen Gebäude.

S. 124

Der Milliardärsflüsterer

Der Ökonom Falko Paetzold will reiche Menschen davon überzeugen, die Welt zu verbessern. Die Geschichte eines Missionars.

Text: Marc Bädorf
Fotografie: Anne Morgenstern


Ausstieg

S. 130

Was wäre, wenn …
die Menschheit nicht mehr existierte?

 

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Ein abstraktes Kunstwerk aus dunklem, wellenförmigem Material schwimmt auf einem ruhigen Gewässer. Im Hintergrund geht eine leuchtend orange Sonne auf oder unter, wodurch das Wasser in warmen Goldtönen schimmert. Die Szene wirkt friedlich und ruhig.

S. 133

Kleine Stromscheißer

Mikroorganismen können organische Rückstände in Abwässern zersetzen und dabei Strom erzeugen. In Clausthal will man der Technik zum Durchbruch verhelfen.

Text: Frank Dahlmann

S. 135

Man darf nicht im Müll von anderen Leuten wühlen.

Text: Holger Fröhlich

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Absätze der Hamburgischen Abfallbehälterbenutzungsverordnung.

Das Bild zeigt ein Zitat auf einem hellgelben Hintergrund. Der Text lautet: "In jede Tonne kommt ein anderer Müll. Darauf muss man achten." Darunter steht in kleinerer Schrift: "Leichte Sprache – Passagen der Hamburgischen Abfallbehälterbenutzungsverordnung". Am unteren Rand des Bildes ist ein Buchcover zu sehen. Es ist in Weiß, Rosa und Lila gehalten und zeigt den Titel "Der Schutz für morgen".

S. 138

Wer hat’s gesagt?

„Es geht … darum, Dinge auf neue, womöglich bessere Art und Weise anzuordnen.“

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