Partner von
Partner von

Die Plastik-Wende

Seit China nicht mehr die Müllkippe der Welt sein will, zeichnet sich in der deutschen Entsorgungswirtschaft ein massiver Umbruch ab. Die Geschichte einer ungeahnten Chance.

Read this article in English: The new shape of plastic recycling





Michael Hofmann hat sich auf die Aufbereitung von Folien aus dem Haushaltsmüll spezialisiert

1. Der Schweriner Müllwäscher

Als das Schreiben publik wurde, war das Entsetzen groß. Im Juli 2017 teilte das chinesische Umweltschutzministerium der Welthandelsorganisation (WTO) mit, dass China vom Januar 2018 an die Einfuhr von 24 Abfallarten verbieten werde. Wohin jetzt mit unserem Müll, fragten sich weltweit Entsorgungs-Unternehmer, Politiker und Journalisten. Michael Hofmann hingegen ballte jubelnd die Fäuste. „Der China-Exit“, sagt er, „ist ein Geschenk.“

Eine große Werkhalle in einem weitläufigen, von Wäldern umgebenen Gewerbegebiet im Süden Schwerins. Hier sitzt die Folienveredelung Hamburg GmbH, ein Kunststoff-Recycling-Betrieb mit 55 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz zwischen 12 und 15 Millionen Euro. Hofmann, 59 Jahre alt, blaues Sakko, weißes Hemd, braune Hornbrille, ist der Chef. Er fischt aus dem stinkenden Müll, der vor ihm eine Rampe hochfährt, die Reste einer mit Etiketten beklebten Plastikverpackung. Genau die Sorte Abfall, die China nicht mehr will. „Das ist kein Abfall“, betont Hofmann, „sondern ein Rohstoff.“

In der Halle steht eine Anlage, die den Müll in Granulate verwandelt, Kunststoff im Rohzustand, aus dem Transportverpackungen, Agrarfolien, Müllsäcke oder Abdeckplanen hergestellt werden können. Herzstück der Anlage ist die sogenannte hydrodynamische Friktionswäsche, Hofmanns patentierte Erfindung. Dort wird der Kunststoff blitzschnell gereinigt und in Schnipsel zerteilt. Die werden dann getrocknet, sortiert, geschmolzen und zu dem Rezyklat verarbeitet, das Hofmann verkauft.

Quelle Grafik: Consultic

Ein ganz großes Geschäft ist es bisher nicht. Plastik-Recycling fristet in Deutschland ein Nischen-Dasein, aber das werde sich bald ändern, sagt Hofmann. „Die Entsorgungs-Branche befindet sich in einem Umbruch, der so gewaltig ist wie kaum ein zweiter in der deutschen Industriegeschichte.“ Das klingt übertrieben, aber der Unternehmer ist euphorisch, weil sein Betrieb nach mehrjähriger Leidenszeit nun heiß begehrt ist.

Hofmann ist eigentlich Holzwirt. Er hat als junger Ingenieur erlebt, wie kleine Spanplatten-Produzenten reihenweise pleitegingen, nachdem eine neue Schlüsseltechnik das Pressen der Holzabfälle, aus denen die Platten bestehen, revolutioniert hatte. Die Kleinbetriebe wurden von wenigen Konzernen, die mit der neuen Technik arbeiteten, vom Markt verdrängt.

Vor zehn Jahren wechselte er die Branche. Er hatte erkannt, dass Müll so nachwächst wie ein Wald, hoffte, dass sich bei technischer Überlegenheit mit Kunststoffresten ein ebenso gutes Geschäft wie mit Holzresten machen ließe, und entwickelte die Müll-Waschmaschine.

Tatsächlich ist verschmutzter Abfall für das Recycling eine der größten Herausforderungen. Die Aufbereitung darf nicht zu teuer sein, und der durch sie gewonnene Rohstoff muss eine ähnliche Qualität haben wie neu produzierter – sonst haben Rezyklate auf dem Markt keine Chance. Hofmann glaubte, mit seiner Erfindung den Stein der Weisen gefunden zu haben. Doch dann wurde er mit weiteren Problemen konfrontiert. Das größte war der tiefe Graben zwischen der Entsorgungswirtschaft und der kunststoffverarbeitenden Industrie. „Die haben überhaupt nicht miteinander gesprochen“, sagt Hofmann. „So wussten die Recycler nicht, welche Ansprüche die Industrie an den Rohstoff hat, und die Industrie nahm keine Rücksicht darauf, ob ihre Art der Veredelung die Recycler später vor kaum lösbare Probleme stellte.“

Hinzu kam, dass Plastikabfälle lange nicht als gesellschaftliches Problem identifiziert wurden, weil sie sich für gutes Geld ins Ausland verkaufen ließen.

Die Folge: Der Plastikabfall wurde zu großen Teilen exportiert oder verbrannt, während die deutschen Recycler, kleine Mittelständler mit Umsätzen zwischen 10 und 30 Millionen Euro, ständig ums Überleben kämpften und zumeist nicht das Geld hatten, in neue Anlagentechnik zu investieren.

Doch das ändert sich gerade. Das schlechte Image von Plastik beschäftigt die Politik auf nationaler ebenso wie auf europäischer Ebene und setzt große Unternehmen, die Kunststoff herstellen oder für ihre Produkte verwenden, zunehmend unter Druck. Seit zwei Jahren ist die Recycling-Branche dadurch in Bewegung geraten. Chinas Importstopp für 24 Abfallarten hat das Tempo der Veränderung massiv erhöht.

Naht damit die Lösung für das durch Plastikmüll verursachte Umweltproblem? Und wer wird davon profitieren, wer verlieren?

2. Der umgedrehte Markt

Nirgendwo auf der Welt wird so viel recycelt wie in China. Dank billiger Arbeitskräfte kann das Land es sich leisten, Abfälle von Menschenhand sortieren zu lassen. In den vergangenen Jahren hat China riesige Mengen Abfall importiert. Weil es ihm an Erdöl mangelt, das man für die Produktion von Polyethylen, Polypropylen, PVC, PET und anderen Kunststoffen braucht, kaufte es 2016 rund sieben Millionen Tonnen Plastikabfall (mehr als die Hälfte des weltweiten Aufkommens) und verarbeitete es in eigenen Fabriken zu Sekundärrohstoff, statt neues Rohplastik im Ausland teuer zu erwerben.

Quelle Grafik: Consultic; Statistisches Bundesamt

Das hatte großen Einfluss auf die deutsche Entsorgungswirtschaft. Ein Blick auf die verschiedenen Akteure erklärt, warum Chinas Importstopp bei einigen Entsetzen, bei anderen Freude hervorrief. Da gibt es zum einen die Unternehmen am Anfang der Verwertungskette. Beispielsweise die Lobbe Gruppe (Umsatz 2017: rund 300 Millionen Euro), zu deren Kerngeschäften das Sortieren von Müll gehört. Sie betreibt zwei der modernsten Anlagen Europas, eine an ihrem Stammsitz in Iserlohn, die andere mit einem Partner im hessischen Gernsheim. Beliefert wird Lobbe von Anbietern des Dualen Systems, das die Entsorgung der Verpackungen organisiert, die in den gelben Säcken und Mülltonnen der Privathaushalte landen, wofür sie von Handelsunternehmen und Industrie Gebühren kassieren.

Weißblech kommt zu Weißblech, Aluminium zu Aluminium, zudem trennen die Sortieranlagen mithilfe eines Infrarotscanners diverse Plastikarten und pressen sie zu sortenreinen Ballen. Diesen Sekundärrohstoff kann Lobbe verkaufen. Bis vor Kurzem bekam der Sortierer dafür einen hohen Preis, denn China hatte großen Bedarf. Rund 760 000 Tonnen wurden jedes Jahr aus Deutschland dorthin verkauft. Die chinesischen Ankäufer zahlten die höchsten Preise. Doch dann wurde die Qualität der gelieferten Ware schlechter, unsauber getrennt und zu großen Teilen unverwertbar.

Die Führung in Peking zog die Reißleine: Nur noch sehr saubere Produktionsabfälle dürfen seitdem ins Land. Zudem haben die Chinesen in Indonesien, Thailand, Malaysia und Vietnam Fabriken aufgebaut, die schmutzigere Kunststoffe aufbereiten und ihnen den fertigen Sekundärrohstoff liefern. Einen Teil ihres Plastikabfalls verschiffen Deutschland und andere Exportländer nun in die südostasiatischen Länder, wo sie aber längst nicht so viel loswerden wie früher in China.

Plastikmüll auf dem Weg zur Aufbereitung

Das hat den Preis für sortierten Verpackungsabfall in den Keller rauschen lassen, zum Nachteil der Hersteller, die nun mehr für die Entsorgung zahlen müssen, und auch der Sortierer wie Lobbe, die weniger für ihre Kunststoffballen bekommen.

Profiteure sind hingegen all jene, die in der Verwertungskette weiter hinten angesiedelt sind. Wie MTM Plastics mit Sitz in Niedergebra. Der Kunststoff-Recycler, der mit einem Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro zu den führenden in Deutschland gehört, kauft gebrauchte Verpackungen aus Polyethylen (Shampooflaschen und Bonbontüten) und Polypropylen (etwa Joghurtbecher), zudem Plastik aus Sperrmüllsammlungen und Gewerbeabfällen, um sie zu einem Rezyklat zu verarbeiten. In den vergangenen Jahren sei es schwierig gewesen, an gutes Ausgangsmaterial zu kommen, sagt der Geschäftsführer Michael Scriba. Man habe sich mit Abfällen schlechterer Qualität begnügen müssen, zudem zu wenig bekommen. „Es gab Phasen, da standen unsere Anlagen still, und wir schrieben rote Zahlen.“

Chinas Importstopp hat die Lage radikal verändert, der deutsche Markt hat sich gedreht. MTM Plastics und die anderen Recycler können sich die besten Reste aussuchen und zahlen dafür 30 bis 50 Prozent weniger. Für die Annahme qualitativ schlechter verlangen sie sogar Geld.

Davon profitiert auch Michael Hofmann. Er kriegt seine Abfälle billiger und hat zudem neue Kundschaft, denn die Granulate, die er herstellt, sind genau das, was China jetzt braucht. „Statt wie früher dreckige Abfälle zu importieren und aus diesen händisch die hochwertigen Kunststoffe zu sortieren, kommen die Chinesen her und kaufen fertigen Sekundärrohstoff.“ Hätte er ausreichend Kapazitäten, könne er das Zwanzigfache absetzen, so groß sei die Nachfrage.

Euphorisch ist er aber aus anderem Grund. „Durch den China-Exit ist das Plastik-Problem in den Medien, der Politik und beim Verbraucher komplett angekommen.“ Die verschmutzen Weltmeere seien zwar schon länger Thema, „aber richtig ernst genommen wurde es nicht“. Das sei jetzt anders. Das könne er an der Zahl der Leute erkennen, die ihn seit Jahresbeginn in Schwerin besuchten: Delegationen großer Unternehmen, die mit Wucht ins Geschäft mit Sekundärrohstoffen drängten.

Diese Anlage macht aus verschmutzten Folien Granulate, Kunststoff im Rohzustand

3. Die neuen Gegenspieler

Tatsächlich tut sich eine Menge: So kündigte Ende August der Lebensmitteldiscounter Aldi an, spätestens von 2022 an für seine Eigenmarken nur noch vollständig recycelbare Verpackungen zu verwenden. Etwa gleichzeitig versprach Adidas, bis 2024 für alle Produkte ausschließlich recyceltes Plastik zu verwenden. Es gibt kaum einen Markenhersteller und kaum einen Lebensmittelhändler, der nicht um sein Image fürchtet.

Am weitesten prescht Lidl vor. Die Schwarz-Gruppe, zu der der Lebensmitteldiscounter gehört, will voraussichtlich von 2020 an ein eigenes Duales System einführen und könnte dem „Grünen Punkt“-Betreiber DSD die Marktführerschaft streitig machen, heißt es in dem Branchenfachblatt »Euwid«. Heißt: Statt wie bislang für die Verwertung seines Verpackungsmülls viel Geld zu bezahlen, will Lidl das selbst in die Hand nehmen.

Aus diesem Grund hat der Discounter Tönsmeier übernommen, den fünftgrößten Entsorger in Deutschland, und ist dadurch Betreiber mehrerer Sortieranlagen. Glaubt man den Experten, hat die Entsorgungswirtschaft damit nicht nur einen neuen, mächtigen Player. Vielmehr dürfte das Kunststoff-Recycling wesentlich an Bedeutung gewinnen. Bisher haperte es nicht zuletzt am allzu großen Aufwand für die Wiederverwertung von Plastikabfällen. Damit das Steak in der Kühltheke auch nach zwei Tagen noch frisch aussieht und Hackfleisch mehrere Wochen haltbar ist, werden solche Lebensmittel in Folien verpackt, die aus mehreren, hauchdün-nen Schichten bestehen – jede Schicht ein anderes Material. Um daraus nach Gebrauch ein sortenreines Rezyklat zu produzieren, müssen sie getrennt werden, was eine besondere Technik erfordert.

„Die Hersteller von Plastikprodukten denken natürlich ökonomisch“, sagt Thomas Pretz, Professor am Institut für Aufbereitung und Recycling der RWTH Aachen. „Statt reinen Kunststoff zu verwenden, mischen sie oft weniger teure Füllstoffe unter, gerade so viel, dass die erwünschte Werkstoffeigenschaft erreicht ist.“ Auch dieser Materialmix erschwere die Wiederverwertung.

Nicht umsonst fordern die Verbände der Entsorgungswirtschaft, dass schon beim Verpackungsdesign die Wiederverwertbarkeit berücksichtigt wird und die Politik entsprechende Vorgaben macht. Thomas Pretz hält das für wenig Erfolg versprechend. Vom neuen Interesse der Lebensmittelhändler und Markenhersteller erwartet er hingegen einen großen Effekt. Denn: „Ein Unternehmen wie Lidl ist in der Lage, Druck auf die Verpackungsindustrie auszuüben und von seinen Zulieferern den Einsatz von recyceltem Kunststoff einzufordern.“ Als an der Aufbereitung beteiligter Entsorger würde der Konzern sogar daran verdienen.

Dass neue Zeiten anbrechen, ist inzwischen allen Unternehmen bewusst, die mit Kunststoffen zu tun haben. Der Chemiekonzern Borealis hat zwei Recycler übernommen, 2016 MTM Plastics aus Niedergebra und im Sommer dieses Jahres Ecoplast aus Österreich. Beide Firmen investieren jetzt kräftig in die Modernisierung ihrer Anlagen.

Die neue Konkurrenz krempelt die Branche um. Vor wenigen Wochen wurde auch Hofmanns Betrieb aufgekauft – von Lobbe, dem Entsorger aus Iserlohn, dessen Sortiergeschäft unter Chinas Importstopp leidet und der mit Lidl einen harten Wettbewerber bekommt. Verständlich, dass er sich einen Platz auf der boomenden Seite der Verwertungskette sichert. Michael Wieczorek, der Chef von Lobbes Entsorgungssparte, sagt: „Wir werden die Kapazitäten in Schwerin jetzt sukzessive ausbauen.“

4. Die Umwelt-Frage

Wird so das Problem gelöst? Die EU hat bereits 2008 eine fünfstufige Hierarchie für den Umgang mit Müll definiert. Das Recycling steht nur auf Platz drei, Vorrang haben die Abfallvermeidung und die Wiederverwendung wie beim Flaschenpfand.

Michael Hofmann hält das Vermeidungs-Postulat für utopisch, „wir werden unseren Lebensstil nicht grundlegend ändern“, sagt er, „wir brauchen den Kunststoff, aber müssen zusehen, dass wir den Kreislauf schließen, dass wir unsere Abfälle möglichst komplett für neue Produkte verwenden.“

Die meisten sehen hier Müll, Michael Hofman sieht Rohstoff

Vor Kurzem hätte er das noch nicht gewagt zu sagen, zu bedeutungslos war seine Branche, zu ignorant die verarbeitende Industrie. Die ist auf ein jederzeit lieferbares, homogenes und hochwertiges Ausgangsmaterial angewiesen, und das konnten die Recycler nicht liefern.

Sie können es aufgrund ihrer geringen Kapazitäten immer noch nicht, aber es erscheint inzwischen nur noch als eine Frage der Zeit. Auch die EU sieht das offenbar so. Auf den chinesischen Importstopp hat sie mit einer neuen Plastikstrategie reagiert: Von 2030 an sollen alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt wiederverwertbar sein. In dieselbe Richtung weist das neue deutsche Verpackungsgesetz, das von 2019 an gilt. Demnach soll die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen bis 2022 von heute 36 Prozent auf 63 Prozent steigen. Professor Pretz hält das für „sportlich, angesichts der jüngsten Ereignisse aber nicht für unmöglich“. Das Umweltproblem wäre damit nicht aus der Welt, doch immerhin eingedämmt.

Hofmann erinnert die Situation an das Altpapier. „Solange es schmutzig-grau aussah, fand es auf dem Markt wenig Akzeptanz.“ Doch dann habe eine Innovation, das sogenannte De-inking-Verfahren, weißes Recycling-Papier ermöglicht. Und das habe, unterstützt durch den Fokus auf Mengenprodukte wie Kopierpapier, heute eine Einsatzquote von 80 Prozent.

Der Unternehmer hofft, dass seine Müll-Waschmaschine zu einem ähnlichen Durchbruch führt. Er hat sich bewusst auf die Verarbeitung von gebrauchten Folien spezialisiert. Deren weltweite Recyclingquote liegt bei gerade einmal 1,5 Prozent, gleichzeitig machen Folien mit circa 70 Millionen Tonnen Produktionsvolumen ein Drittel des gesamten Kunststoff-Abfalls aus.

Kaum ein Unternehmen wagt sich daran, denn Folien aus Haushaltsabfällen bereiten nicht nur wegen ihres Materialmixes Probleme, sondern haben im Verhältnis zu ihrer Masse eine große Oberfläche, die es von übelsten Verschmutzungen zu befreien gilt. Heißt: Der Aufwand ist groß, der Rohstoffertrag gering. Trotzdem verspricht Hofmann: „Unsere Technologie kriegt das hin, und zwar auf die weltweit wirtschaftlichste Weise.“

Das ist der Grund, warum gerade so viele Delegationen aus Europa, den USA und Asien nach Schwerin kommen. Sie wollen sehen, ob das wirklich funktioniert, und einige von ihnen, vor allem Chinesen, würden sich am liebsten an der Firma beteiligen.

Ob Hofmanns Maschine die Branche revolutionieren wird, ist unklar. Technisch werde sich in nächster Zeit noch viel tun, räumt er ein. Eines aber sei sicher: „Das Kunststoff-Recycling wird in den kommenden Jahren zu einem großen Geschäft und damit einen Kampf um die Rohstoffe auslösen.“ Die Frage heiße dann nicht mehr: Wohin mit dem Müll? Sondern: Wer hat die besten Chancen, ihn zu kriegen? ---