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Leichte Sprache

Man darf nicht im Müll von anderen Leuten wühlen.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Absätze der Hamburgischen Abfallbehälterbenutzungsverordnung.




Verordnung über die Benutzung von Abfallentsorgungseinrichtungen (Abfallbehälterbenutzungsverordnung – AbfBenVO)

Regeln für die Benutzung von Müll·Tonnen

Die Abfallbehälter (…) dürfen nur zum getrennten Sammeln der Abfälle benutzt werden, für die sie bestimmt sind. Die Benutzerinnen und Benutzer sind zur pfleglichen Behandlung und zum Sauberhalten der jeweiligen Abfallbehälter (…) verpflichtet und haben diese vor Verlust oder Beschädigung durch Dritte zu schützen.

Es gibt verschiedene Müll·Tonnen.
In jede Müll·Tonne kommt ein anderer Müll.
Darauf muss man achten.
Und man muss auf die Müll·Tonnen aufpassen.
- Dass sie sauber sind.
- Dass sie keiner klaut oder kaputt macht.

(…) Die Abfälle sind so in die Abfallbehälter einzubringen, dass das Leeren nicht erschwert oder verhindert wird. Das Feststampfen oder das zusätzliche Anfeuchten des Abfalls ist unzulässig. Abfallbehälter dürfen nur so weit mit Abfall gefüllt werden, dass sie sich vollständig schließen lassen. (…)

Man muss den Müll vorsichtig in die Müll·Tonne werfen.
Man darf den Müll nicht extra nass machen.
Man darf den Müll auch nicht mit dem Fuß fest treten.
Man darf nicht zu viel Müll in die Müll·Tonne werfen.
Der Deckel von der Müll·Tonne muss immer zu gehen.

Abfallbehälter sind frühestens ab 20 Uhr des Vortages, spätestens bis morgens 6 Uhr am Abfuhrtag bereitzustellen. Die Benutzerinnen und Benutzer haben für die verkehrssichere Bereitstellung zu sorgen und insbesondere auf die Belange des Fußgänger- oder Fahrverkehrs Rücksicht zu nehmen. (…)

Man muss die Müll·Tonne für die Müll·Abfuhr raus stellen.
Aber frühestens um 8 Uhr abends vor der Müll·Abfuhr.
Und spätestens um 6 Uhr morgens vor der Müll·Abfuhr.
Man darf die Müll·Tonne nicht mitten auf die Straße stellen.
Man muss zu Fuß und mit dem Auto gut vorbei kommen.

Die Eigentümerinnen und Eigentümer (…) haben die Standplätze der Abfallbehälter sauber und zu den Abfuhrzeiten so zugänglich zu halten, dass das Abholen der Abfälle (…) nicht verhindert, erschwert oder verzögert wird, und sicherzustellen, dass die Abfallbehälter gefahrlos abgeholt, zurückgebracht oder gewechselt werden können.

Der Platz mit den Müll·Tonnen muss sauber sein.
Die Müll·Abfuhr muss leicht an die Müll·Tonnen kommen.
Dafür muss man sorgen.
Die Müll·Abfuhr holt die Müll·Tonnen und bringt sie wieder.
Das darf nicht gefährlich oder umständlich sein.
Dafür muss man auch sorgen.

Gelangen Sachen, die nicht Abfall sind, in den Abfallbehälter (…), so kann die Eigentümerin oder der Eigentümer oder die oder der sonstige Berechtigte ein Tätigwerden der zuständigen Behörde oder der beauftragten Dritten, insbesondere eine Aussonderung dieser Gegenstände, nicht verlangen.

Manchmal wirft man aus Versehen was Falsches auf den Müll.
Etwas das gar kein Müll ist.
Dann kann man der Müll·Abfuhr Bescheid sagen.
Aber die Müll·Abfuhr muss einem dann nicht helfen.
Weil man selber schuld ist.

(…) Das Öffnen und Durchsuchen von Abfallgefäßen oder das Aufschneiden von Müllsäcken durch Dritte ist unzulässig.

Man darf nicht im Müll von anderen Leuten wühlen.
Der Müll gehört den anderen.