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Das Bild ist ein Grafikdesign mit violettem Hintergrund und weißem Text. Der Text lautet „brand eins” auf der linken Seite und „FEMALE IMPACT SUMMIT” auf der rechten Seite. Der Text ist so angeordnet, dass er leicht lesbar und optisch ansprechend ist, wobei der Text „eins” über dem Text „impact” positioniert ist, wodurch ein ausgewogenes Layout entsteht. Das Gesamtdesign ist klar und modern, wobei der Text als visuelles Hauptelement im Vordergrund steht.

Female Impact Summit 2026: Panel 5 – Neueste Trends aus KI und Deep Tech

moderiert von Solveig Rathenow, Mitglied der Chefredaktion, Business Insider

Tanja Rückert, Geschäftsführerin Robert Bosch GmbH

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die in einem Raum sitzen, wobei einige stehen und sich unterhalten. Der Raum hat eine grüne Wand mit einer dekorativen Verkleidung, und es sind Stühle und Tische für die Versammlung aufgestellt. Die Menschen scheinen sich in einer formellen Umgebung zu befinden, möglicherweise nehmen sie an einer Konferenz oder Veranstaltung teil.

WIE VERÄNDERT KÜNSTLICHE INTELLIGENZ DEUTSCHLANDS WIRTSCHAFT? 

Künstliche Intelligenz ist längst im Maschinenraum der deutschen Wirtschaft angekommen – und legt dort schwungvoll wichtige Hebel um. Die Vertreterinnen und Vertreter von Industrie, Informatik und Raumfahrt auf dem Podium stimmen schnell überein: Die  Technologie hat die Experimentierphase endgültig verlassen. Sie ist zu einem mächtigen Werkzeug geworden, das bestehende Prozesse radikal beschleunigt. Während wir alle uns gerade noch verwundert die Augen über die Möglichkeiten von Gemini, ChatGPT und Co. gerieben haben, wird die nächste Stufe der Entwicklung in zahlreichen Unternehmen bereits mit Nachdruck umgesetzt: weg von den rein generativen Sprachmodellen, hin zu agentischer KI!

Systeme, die lediglich Texte oder Bilder erzeugen können, werden von autonomen Agenten abgelöst,  die komplexe Abläufe in Teilaufgaben zerlegen und sie völlig selbstständig abarbeiten. Agentische KI ist für alle Speakerinnen und Speaker ein gigantischer Effizienztreiber für Wirtschaft und Wissenschaft – ob in der Qualitätskontrolle von Produktionen, bei Innovationsprozessen wie der Softwareentwicklung oder auch bei der Realisierung  des autonomen Fahrens. 

Doch je tiefer die Runde in die Umsetzung eintaucht, desto klarer treten Engpässe in Deutschland zutage. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heben unter anderem hervor, dass der immense Stromhunger von KI-Rechenzentren massiv unterschätzt wird. Während in anderen Ländern pragmatisch neue Energiequellen erschlossen werden – unter anderem auch durch die Renaissance der Kernkraft –, ringt man hierzulande mit hohen Strompreisen, fehlenden Glasfaseranschlüssen und langwierigen Genehmigungsverfahren. Großer Unmut entzündet sich an der europäischen Regulierung, namentlich dem EU AI Act. Zwar wird die ethische Grundintention allgemein geteilt, die Umsetzung jedoch wird als viel zu engmaschig empfunden. Es wird als Korsett aus Regeln empfunden, das Innovation zu ersticken droht. Im globalen Wettbewerb kann Deutschland so nur ins Hintertreffen geraten.

Zuletzt warnen die Expertinnen und Experten davor, dass Europa Gefahr läuft, zu einem Kontinent reiner Technologie-Konsumenten zu werden. Es mangelt an einem tiefergehenden Verständnis für Algorithmen und Mechanismen. Gefordert wird ein radikaler Umbau des Bildungssystems, beginnend mit informatischer Grundbildung ab dem Kindergarten. Denn, so das ernüchternde Fazit der Runde: Die beste künstliche Intelligenz scheitert, wenn es an Menschen fehlt, die in der Lage sind, die richtigen Fragen stellen zu können.

Walter Ballheimer, Founder & CEO, Reflex Aerospace

Elena Simon, General Manager, G-Core Labs

Christine Regitz, Präsidentin der Gesellschaft für Informatik


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