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Das Bild ist ein Grafikdesign mit violettem Hintergrund und weißem Text. Der Text lautet „brand eins” auf der linken Seite und „FEMALE IMPACT SUMMIT” auf der rechten Seite. Der Text ist so angeordnet, dass er leicht lesbar und optisch ansprechend ist, wobei der Text „eins” über dem Text „impact” positioniert ist, wodurch ein ausgewogenes Layout entsteht. Das Gesamtdesign ist klar und modern, wobei der Text als visuelles Hauptelement im Vordergrund steht.

Female Impact Summit 2026: Panel 4 – Gesundheit und Longevity

moderiert von Meike Dinklage, Ressortleiterin Brigitte, und Yara Hoffmann, TV-Moderatorin MDR

Dr. Alexandra Bause, Co-Founder Apollo Health Ventures

Das Bild zeigt eine Podiumsdiskussion, die in einem farbenfrohen Raum mit rosa Wänden stattfindet. Mehrere Personen sitzen an Tischen und unterhalten sich, während eine Person an einem Podium steht. Der Raum ist mit verschiedenen Kunstwerken und Spiegeln dekoriert, was eine künstlerische und lebendige Atmosphäre schafft. Das Publikum scheint der Podiumsdiskussion, die sich offenbar auf ein bestimmtes Thema konzentriert, aufmerksam zuzuhören.

WOZU BRAUCHEN WIR LONGEVITY?

Longevity ist das Wort der Stunde. Als exklusives Biohacking-Thema geistert es durch Medien und Gespräch. Diese Panel-Diskussion zwischen einer Bundesministerin und drei Führungskräften der Gesundheitsindustrie machte schnell klar: Es geht nicht um teure Nahrungsergänzungsmittel oder Status-Infusionen. Es geht darum,  wie wir von einer reaktiven „Reparaturmedizin“ zu einer proaktiven Präventionsmedizin gelangen.

Der Blick auf die aktuelle Versorgung ist dabei symptomatisch. Trotz hohem Ressourceneinsatz liegt die Lebenserwartung in Deutschland hinter der vieler Nachbarn zurück. Der eigentliche Umbruch findet dort statt, wo Daten und Technologie direkt in die Vorsorge wirken: in der Messbarkeit von Gesundheit durch Biomarker, in digitalen Zwillingen und KI-gestützter Diagnostik. Früherkennung, etwa bei Brustkrebs, macht Behandlungen nicht nur erfolgreicher, sondern senkt die Kosten für das System drastisch auf ein Drittel.

Doch die größte Hürde liegt nicht in der biologischen Forschung. Sie liegt in der Infrastruktur und der Datennutzung. Während die Wissenschaft bereits an Mechanismen zur Zellverjüngung forscht, scheitert der Alltag oft an bürokratischen Silos. Die elektronische Patientenakte (ePA) wird so zum Must-have, um Versicherte proaktiv zu steuern und an Vorsorgen zu erinnern. Digitalisierung wird dann nicht zum Überwachungsinstrument, sondern zum persönlichen Gesundheitsbegleiter.

Hinzu kommt ein struktureller Gendergap. Die Runde war sich einig: Forschungsgelder und Ausbildungsinhalte müssen Frauenkrankheiten und Phasen wie die Menopause endlich systematisch adressieren, statt sie als „Wehwehchen“ abzutun. Longevity bedeutet hier, Wissen über den weiblichen Körper vom Hörsaal direkt in die hausärztliche Praxis zu bringen.

Am Schluss stand fest: Longevity ist eine Gemeinschaftsaufgabe aus Eigenverantwortung, politischer Steuerung und datenbasierter Innovation. Ziel ist nicht das maximale Alter von 120 Jahren für Wenige, sondern die Steigerung der gesunden Lebensjahre – „Healthspan“ – für alle. 

Daniela Rode, Vorständin Signal Iduna Gruppe

Nina Warken, MdB, Bundesministerin für Gesundheit

Elisabeth Staudinger, Vorstandsmitglied der Siemens Healthineers AG


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