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Das Bild ist ein Grafikdesign mit violettem Hintergrund und weißem Text. Der Text lautet „brand eins” auf der linken Seite und „FEMALE IMPACT SUMMIT” auf der rechten Seite. Der Text ist so angeordnet, dass er leicht lesbar und optisch ansprechend ist, wobei der Text „eins” über dem Text „impact” positioniert ist, wodurch ein ausgewogenes Layout entsteht. Das Gesamtdesign ist klar und modern, wobei der Text als visuelles Hauptelement im Vordergrund steht.

Female Impact Summit 2026: Panel 3 – Mission Transformation: Deutschland Hardware- vs. Softwarenation

moderiert von Isabel Hartung, Multi-Aufsichtsrätin

Nicole Büttner, KI- Unternehmerin und Tech-Optimistin

Das Bild zeigt drei Personen, die an einem Tisch sitzen, jeweils ein Mikrofon in der Hand halten und sich unterhalten. Auf dem Tisch stehen verschiedene Gegenstände, darunter eine Flasche, eine Tasse und ein Mobiltelefon. Im Hintergrund ist eine gelbe Wand mit gerahmten Bildern zu sehen. Das Bild wird als Screenshot einer Website beschrieben und ist unten mit dem Text „orlova-media.com” beschriftet.

WIE MEISTERN WIR DIE DIGITALISIERUNG? 

Deutschland diskutiert Digitalisierung oft als Technologiefrage. Das Panel machte schnell klar: Das greift zu kurz. Es geht nicht um Hardware versus Software. Entscheidend ist das Verständnis dafür, wie Wertschöpfung heute generiert wird und wo ihre Quellen morgen liegen.

Der Blick auf KI ist dabei symptomatisch. Sprachmodelle dominieren Schlagzeilen und Strategiepapiere. Doch der eigentliche Umbruch findet dort statt, wo digitale Systeme wieder in die physische Welt zurückwirken: in Produktionslinien, in Wartungsprozessen, in medizinischen Abläufen, in Materialforschung. Software wird dann relevant, wenn sie reale Prozesse präziser, schneller und resilienter macht.

In der Industrie zeigt sich das besonders deutlich. Maschinenbau allein differenziert nicht mehr. Automatisierung, datenbasierte Optimierung und Serviceanteile entscheiden über Margen und Wettbewerbsfähigkeit. Wer es schafft, Hardware, embedded Software, Cloud-Connectivity und eigene Betriebsdaten zu verbinden, verwandelt Produkte in Plattformen. Wartung wird vorausschauend, Techniker werden effizienter, Ausfallzeiten sinken. Digitalisierung wird dann nicht zur Innovationsfolie – sondern zum operativen Vorteil.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die sich in einem Raum mit orangefarbenen Wänden versammelt haben und eine Diskussion oder Präsentation führen. Mehrere Personen stehen und sitzen um einen Tisch herum, einige von ihnen halten Getränke in der Hand. Der Raum scheint ein Konferenz- oder Besprechungsraum zu sein, wie die Anwesenheit von Stühlen und einem Podium vermuten lässt. Das Bild wird als für alle zugänglich beschrieben und ist ein Screenshot einer Website, die den Richtlinien der EAA (European Association of Advertising Agencies) entspricht.

Doch die größte Hürde liegt nicht im Code. Sie liegt in Organisationen. Technisches Engineering ist leicht, schwieriger ist das „Human Engineering“: Prozesse anpassen, Routinen verändern, Verantwortlichkeiten neu definieren, Haftungsfragen klären, Vertrauen schaffen. Transformation scheitert selten an Algorithmen – sie scheitert an Reibung.

Hinzu kommt ein strukturelles Tempo-Problem. Industrieprojekte laufen über Jahre. Digitale Innovationen über Monate. Wer Digitalisierung erst am Ende eines Anlagenprojekts mitdenkt, hat sie bereits verloren. Parallelentwicklung, eigene Budgets, eigene Teams – sonst kollidieren Zyklen.

Der internationale Vergleich verschärft die Perspektive. Andere Länder zeigen, wie digitale Infrastruktur Qualität und Wirtschaftlichkeit zugleich verbessern kann – etwa durch vollständig vernetzte Gesundheitsdaten oder automatisierte Dokumentation. In Deutschland dagegen blockieren Silos, fragmentierte Zuständigkeiten und lange Entscheidungswege. Nicht jede Regulierung ist falsch. Aber wenn Lösungen bei ihrer Einführung bereits veraltet sind, wird Vorsicht zur Wachstumsbremse.

Das Fazit des Panels war überraschend unspektakulär – und gerade deshalb klar: weniger Selbstfesselung, mehr Umsetzung. Mehr Datenzugang. Mehr Geschwindigkeit. Mehr Mut, im Kerngeschäft zu verändern, statt im Innovationslabor zu experimentieren. Und ein Rollenverständnis, in dem Menschen nicht nur Kontrollinstanz bleiben, sondern Gestalter werden. Transformation ist kein Tool. Sie ist eine Haltung.

Fabíola Fernandez, CFO der SMS Group

Matthias Gohl, CDO von TK Elevator

Ralf Kuhlen, CMO der Fresenius Group


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