Schwerpunkt:
Normal

Ausgabe 10/2013

Verrückt, oder?

Text: Gabriele Fischer
Foto: Heji Shin


Einsteig

Eine Versicherungsangestellte in Kenia

Text und Foto: Sara Mously

Susan Ikai, 24, wuchs in Armut auf. Als sie noch ein Baby war, trug ihre Mutter sie beim Betteln auf dem Arm. Eine Hilfsorganisation ermöglichte ihr, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung als Sekretärin zu machen.

Die Welt in Zahlen

Text: Barbara Opitz

Warum kriegen Wohlhabende weniger Kinder?

Text: Anika Kreller
Illustration: Nadine Pfeifer

Mit mehr Geld scheint sich die Einstellung zum Nachwuchs zu verändern.

Sylt sei Dank

Mit Rückenwind geht’s flotter voran. Beim Pralinenmacher Leysieffer weht der aus dem Norden.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Gemischte Gesellschaft

Text: Anne Isopp
Foto: Lukas Schaller

In einem Haus in Wien (Vinzirast) leben Studenten mit ehemaligen Obdachlosen zusammen. Das funktioniert – meistens – gut.

Überfordert

Text: Anika Kreller
Illustration: Leonhard Rothmoser

Durch mehr Druck sollte die Arbeitsmarktreform Hartz IV Menschen neue Jobs vermitteln. Doch die Methode funktioniert nicht.

Der Schuldenkönig

Kaum ein Herrscher sammelte im ausgehenden Mittelalter mehr Schulden an als Philipp II. von Spanien. Seine Gläubiger stellte er auf harte Proben.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Endspiel

Jahrelang stürmte die Spieleindustrie von Erfolg zu Erfolg. Jetzt funktionieren die alten Geschäftsmodelle nicht mehr. Einblicke in eine Branche im Umbruch.

Text: Carsten Görig
Foto: Jonas Unger

Nachernte

Was passiert, wenn eine Kultfirma Massenprodukte herstellt? Sie wird reich. Und läuft Gefahr, normal zu werden.

Text: Ulf J. Froitzheim

Blick in die Bilanz: Alles Latte

Text: Patricia Döhle

Ein Blick in die Bilanz von McDonald’s. Während Wettbewerber wie McDonald’s auf der Stelle treten, wachsen bei Starbucks Umsatz und Gewinn zweistellig. Ist dort der Kaffee so viel besser?


Schwerpunkt: Normal

Prolog

Der Maßstab

Text: Wolf Lotter

Das Normale gilt als überholt. Dabei macht es den Unterschied.

„Normalität? Gibt's nicht. Wir erfinden uns täglich neu. 
Permanente Revolution hier. Echt?“

Ganz normale Leute

Text: Peter Laudenbach
Foto: Tim Mitchell 

„Dem Durchschnitt auf den Fersen bleiben“

Der Wirtschaftsstatistiker Walter Krämer klärt über die Aussagekraft des Durchschnitts auf. Und löst das Rätsel, warum jeder dritte Berliner von Beruf Hausmeister und die Bahn zu spät, aber trotzdem pünktlich sein kann.

Interview: Dirk Böttcher
Foto: Hartmut Nägele

Jedem Topf sein Deckel

Text: Thomas Ramge
Illustration: Benedikt Rugar

Normen vereinfachen unser Leben und bringen die Wirtschaft voran. Doch bis sich alle Beteiligten auf sie einigen, wird hart gerungen. Eine Geschichte über die schwierigen Geburten des Standards.

Was ist in der Wirtschaft heute noch normal?

Gibt es in der Wirtschaftswissenschaft überhaupt eine Definition für normal? Fragen an Stephan A. Jansen

Unter Strom

Text: Christian Sywottek
Foto: Sigrid Reinichs, Jens Umbach

Sie waren Avantgarde, inzwischen sind die IT-ler im Alltag angekommen. Wie sieht der aus? Fünf Antworten von Fachleuten.

Deutsches Haus

Text: Harald Willenbrock
Foto: Michael Hudler

Das hierzulande meistverkaufte Eigenheim heißt Flair 113. Erfunden hat es Jürgen Dawo. Der Trick des ehemaligen Finanzbeamten: Er verkauft keine Immobilien, sondern Sicherheit.

Das Dogma und der Ketzer

Text: Thomas Ramge
Illustration: Ika Künzel

In allen Branchen gelten feste Regeln. Bis einer kommt, der alles anders macht.

Zwischen Daumen und Zeigefinger

Text: Karin Finkenzeller
Foto: Peter Tillessen

„Wer stört, gilt als gestört“

Interview: Jens Bergmann und Gabriele Fischer
Foto: Oliver Helbig

Sind die da oben eigentlich noch normal?, fragen sich viele. Was ist normal?, fragt der Psychiater und Organisationsberater Fritz B. Simon zurück.

Leben im Referenzbereich

Text: Christian Weymayr
Illustration: Alexander Glandien

Für die Medizin ist nur der gesunde Mensch normal. Aber wer ist schon gesund?

Der Unternehmer

Die Vorstellung vom bedauernswerten Behinderten hält sich zäh. Gregor Demblin kämpft erfolgreich dagegen an. Ein Porträt.

Text: Dorit Kowitz
Foto: Lukas Schaller

Vermöbelt

Elegante Sofas, Schränke und Regale gab es früher nur in Fachgeschäften. Seit der Demokratisierung des Designs durch Ikea haben die zu kämpfen. Besuch bei einem Platzhirsch von einst.

Text: Matthias Hannemann
Foto: Thekla Ehling, Anne Morgenstern

Kommt Ihnen der bekannt vor?

Text: Nina Lenhardt

Das kleine ABC des Veganismus

Veganer leben ohne tierische Produkte: ohne Fleisch, Milch, Eier, Honig, Leder. Früher waren sie eine kleine Randgruppe. Heute gehören vegane Restaurants, Läden, Imbisse und Cafés zum Alltag. Wie ist es dazu gekommen? Und was wird daraus werden?

Text: Peter Lau
Illustration: Charlotte Cassel

Schäferhund, Jacobs Krönung und Tote Hosen

Zusammengestellt von Barbara Opitz
Illustration: Manu Burghart

Die Favoriten der Deutschen. Ein Ranking.

Was kostet die Welt?

Es gibt offenbar Geld im Überfluss: für die Rettung maroder Banken, zahlungsunfähiger Staaten und für unprofitable Internet-Händler. Ist das nicht absurd? Ein Fakten-Check.

Text: Patricia Döhle, Ingo Malcher
Illustration: Ika Künzel

Gefühlt individuell

Text: Dirk Böttcher
Foto: Yosigo

Fresse polieren

Axel Kaiser vom Berliner Start-up Denttabs verspricht eine Revolution des Zähneputzens. Die Idee: Tabletten sollen Zahnpasta ersetzen – und alles besser können. Das größte Hindernis: die Macht der Gewohnheit. Ein Selbstversuch.

Text: Bernhard Bartsch
Foto: Jens Passoth

Die Sensation des Alltäglichen

Interview: Barbara Opitz
Porträt: Heji Shin

Kunst muss überraschen, Neues schaffen. Doch was ist, wenn alles schon einmal da war? Der Kunstsammler und Werber Christian Boros über die Schönheit des Gewöhnlichen.

„Mann, zwei Kinder, Haus, Auto“

Text: Gerhard Waldherr
Foto: Felix Brüggemann

Was hält die Jugend eigentlich für normal? Erkundigungen am Wolfsburger Ratsgymnasium.


Was Menschen bewegt

Der Sänger und sein Skalpell

Text und Interview: Erwin Koch
Foto: Anne Morgenstern

Der Schweizer Kinderchirurg Martin Meuli, ein Meister seines Fachs, hob als einer der Ersten weltweit ein ungeborenes Kind aus dem Bauch seiner Mutter, operierte es, legte es zurück. Eigentlich wäre er gern Opernsänger.

Mein Leben gehört mir – Denkste!

Text: Manfred Klimek
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Meine Wohnung gehört der Bank. Meine Daten gehören der NSA. Mein Biografie aber gehört mir. Das dachte ich, bevor PaSova bei Wikipedia auf die Idee kam, über mich einen Eintrag zu verfassen.


Ausstieg

leserbriefe@brandeins.de

Wer hat’s gesagt?