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Schwerpunkt:
Spaß

Ausgabe 08/2014

Es könnte so leicht sein

Text: Gabriele Fischer
Foto: Heji Shin


Einstieg

Eine Nonne in Thailand

Text und Foto: Holger Fröhlich

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

Gehören Werkverträge abgeschafft?

Text: Anika Kreller Illustration: Nadine Gerber

Der Name der Gurke

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Mit dem Label SanLucar hat Stephan Rötzer aus Obst und Gemüse Markenprodukte gemacht. Nun kämpft er mit seinem Erfolg und für seine Ideale.

Eine Grafik zeigt eine Holzkiste, gefüllt mit verschiedenen Früchten und Gemüsesorten. Darunter befinden sich Bananen, Orangen, Tomaten, Weintrauben, Gurken, Paprika und Erdbeeren in Plastikverpackungen. Auf der Kiste ist das Logo von "Sanlucar" zu sehen.

Summen in the City

Mit der Bienenbox ernten Städter ihren eigenen Honig auf dem Balkon – und schützen nebenbei die bedrohten Insekten.

Text: Anika Kreller
Foto: Heji Shin

Gönner in Robe

Text: Anika Kreller
Illustration: Leonhard Rothmoser

Geldbußen bringen dem Staat jedes Jahr Einnahmen in Millionenhöhe. Was damit geschieht, bestimmen Richter und Staatsanwälte – nicht immer uneigennützig.

Zeichnung: Das Wort "NICHT!" steht in großen, rot gezeichneten Buchstaben auf weißem Hintergrund. Der Stil wirkt kritzelig und unterstreicht die Dringlichkeit der Aussage.

Die Schatzinsel

Carlos Lehder war ein Entrepreneur der besonderen Art: Er revolutionierte den Drogenhandel. Seine Firmenzentrale war ein einsames Eiland. Möglich war das, weil Politiker, Rechtsanwälte und Banker ihm halfen.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Der Trickser

Text: Ingo Malcher
Fotos: Olivier Hess, Peter Tillessen
Grafik: Carte Blanche Design Studio

Auch Superstars zahlen ungern Steuern. Kreative Wege zu diesem Ziel zeigt der Fall Lionel Messi.

Grafik, die das Netzwerk rund um die Vermarktung der Bild- und Namensrechte des Fußballspielers Lionel Messi darstellt. Im Zentrum steht ein Fußballfeld mit der Aufschrift "Bild- und Namensrechte". Von diesem Feld gehen Pfeile zu vier Unternehmen aus: "Tuba GmbH" (Deutschland), "Jenbril S.A." (Uruguay), "Sidefloor Ltd." (Großbritannien) und "Forsy Corporation" (Uruguay). Die Pfeile symbolisieren den Geldfluss und die Vertragsbeziehungen zwischen Messi und den Unternehmen. Die Grafik zeigt, dass Messi seine Rechte über ein komplexes Netzwerk von Firmen vermarktet.

Geliebt und gehasst

Text: Annette Steinich
Foto: Sigrid Reinichs

Das Bild zeigt eine ruhige Szene einer Stadtlandschaft in der Dämmerung. Über den Dächern von Gebäuden spannt sich eine Lichterkette, die eine warme Atmosphäre erzeugt. Der Himmel ist in sanften Blautönen gehalten und deutet auf eine friedliche Stimmung hin.

Blick in die Bilanz: Kartenspiel

Wer in Europa ein Konzert besuchen will, kommt am Ticketverkäufer CTS Eventim kaum vorbei. Der unbekannte Riese wächst so schnell, dass er bald Weltmarktführer sein könnte. Profitabler als sämtliche Konkurrenten ist die Firma jetzt schon.

Text: Patricia Döhle


Schwerpunkt: Spaß

Prolog

Wege in die Spaßgesellschaft

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Wer Spaß bei der Arbeit hat, ist kein Profi, sondern ein Komiker. Es herrscht bitterer Ernst.

„Alle haben ständig Spaß, aber es fehlt überall an Witz.“

Lachen? Oder weinen?

Text: Jens Bergmann
Illustration: Silke Baltruschat

Unternehmen produzieren jede Menge Komik – unfreiwillig. Hier eine Blütenlese und Ursachenforschung.

Zeichnung einer Gruppe von Menschen, die in einem Büro ausgelassen feiern. Konfetti fliegt durch die Luft, einige heben die Arme und jubeln. Die Personen haben rote Nasen aufgemalt und wirken sehr fröhlich und enthusiastisch. Im Hintergrund ist eine Uhr zu sehen.

Strombergs Vater

Die beste Serie über das Büro? Da gibt es keine zwei Meinungen: „The Office“. Hier ein paar O-Töne.

Text: Holger Fröhlich

Teurer Spaß

Vince Ebert war einmal Unternehmensberater. Mit seinem Humor eckte er oft an. Heute zahlen Konzerne viel Geld dafür. Ein Gespräch über den ökonomischen Mehrwert des Business-Kabaretts.

Interview: Thomas Ramge
Foto: Michael Hudler

„Das T-Shirt denken Sie sich jetzt einfach mal weg“

Text: Dorit Kowitz
Illustration: Dorothea Pluta

Frauen können ebenso witzig sein wie Männer. Nur zeigen sie das seltener, besonders in der Arbeitswelt.

Grafik: Drei blaue Silhouetten von Frauen halten ein riesiges rotes, gepunktetes Maul auf. Das Maul ist weit geöffnet und scheint zu sprechen. Die Grafik vermittelt den Eindruck von Meinungsfreiheit und dem Ausdruck von Stimme.

Lachen ohne Grund

Text: Mischa Täubner
Foto: André Hemstedt &
Tine Reimer

Hinterher fühle man sich gelöst und heiter, versprechen die Veranstalter professioneller Lachseminare. Ein Selbstversuch.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes mittleren Alters mit kurzem, grau meliertem Haar. Er lächelt breit und hat die Augen geschlossen, als ob er etwas Angenehmes genießt. Auf seiner Stirn ist ein kleiner Smiley-Aufkleber angebracht. Er trägt ein dunkles T-Shirt und der Hintergrund ist hell.

„Ohne eine gewisse Härte  geht es nicht“

Text und Interview: Peter Gaide
Porträt: Jens Umbach

Früher organisierte er als Fan Auftritte von Bands im Jugendzentrum. Heute ist Folkert Koopmans Unternehmer und veranstaltet riesige Festivals. Was ändert sich, wenn das Hobby zum Geschäft wird?

Ein Mann mittleren Alters steht in einem Büro. Er hat kurze, blonde Haare und trägt ein blau-weiß kariertes Hemd und Jeans. Er wirkt freundlich und selbstbewusst. Im Hintergrund hängt eine große Karte an der Wand und ein Schreibtisch mit Unterlagen und einem Drucker.

A walk in the park

Text: Steffan Heuer
Foto: David Magnusson

Disney steht für perfekt inszenierte, harmlose Unterhaltung. Doch zwischen Schein und Sein klafft ein immer größerer Widerspruch.

Eine Person steht mit dem Rücken zur Kamera und trägt Micky-Maus-Ohren auf dem Kopf. Im Hintergrund ist eine belebte Straße mit vielen Menschen und Gebäuden zu sehen, vermutlich in einem Freizeitpark.

Die Humorfabrik

Text: Peter Laudenbach
Foto: Kai Müller

Mit dem Quatsch Comedy Club hat Thomas Hermanns eine neue Art der Unterhaltung in Deutschland etabliert. Und ein Kleinkunst-Imperium geschaffen.

Eine Frau mittleren Alters steht in einem dunklen Raum. Sie hat kurze, braune Haare und trägt ein leopardmusterartiges Oberteil und graue Hosen. Ihr Blick ist direkt und wirkt nachdenklich. Der Raum ist fast vollständig in Schwarz gehalten, mit einer Backsteinwand und einer Tür im Hintergrund. An der Tür hängen Kleiderbügel. Rechts befindet sich ein Waschbecken und ein Bild an der Wand.

Gar nicht komisch

Text: Gerhard Waldherr

Hat der Humor im deutschen Fernsehen noch Zukunft? Sechs Meinungen.

Ein Mann mittleren Alters mit dunkler Sonnenbrille und grau meliertem Hoodie sitzt entspannt in einem roten Sessel. Er trägt eine Lederjacke und Jeans. Im Hintergrund ist eine dunkle Wand mit abstrakten, roten Figuren zu sehen. Der Mann wirkt nachdenklich und blickt geradeaus.

„Ich darf das, ich bin Jude“

Für Oliver Polak hat Komik mit Wahrhaftigkeit zu tun. Deshalb macht er Witze über seine Depressionen und über den Umgang der Deutschen mit dem Holocaust.

Interview: Peter Laudenbach
Foto: Daniel Josefsohn

Partnerschaft mit Pjöngjang

Text: Andreas Molitor
Foto: Bert Heinzlmeier

Was macht eine Nonsens-Partei, wenn sie plötzlich einen Abgeordneten stellen darf? Erkundungen im oberbayerischen Dollnstein.

Drei Personen stehen oder sitzen vor einem hellgelben Wohnhaus. Links sitzt ein Mann in einem Anzug auf dem Boden, er wirkt nachdenklich. In der Mitte stehen zwei junge Menschen, beide tragen rote T-Shirts mit der Aufschrift "Die PARTEI". Rechts fährt ein Mann mit einem Fahrrad auf der Straße entlang. Das Haus hat mehrere Fenster mit grauen Rollläden. Die Szene wirkt alltäglich und könnte eine Wahlkampfaktion darstellen.

Kompetent statt komisch

Text: Dirk Böttcher
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Wie schaffen Lehrer es, dass Schüler mit Freude lernen? Hier einige Antworten.

Zeichnung eines Klassenzimmers. Eine Lehrerin steht vorne und erklärt etwas, während eine Gruppe von Schülern am Boden sitzt und sich lebhaft streitet. Ein Schüler sitzt abseits an einem Tisch und wirkt abgelenkt. Die Atmosphäre ist chaotisch und energiegeladen.

„Ich hoffte, ich könnte einfach aufhören zu existieren“

Eigentlich sind es die Kinder, die das Leben der Eltern auf den Kopf stellen. Dass es auch anders geht, erlebte unser Autor.

Text: Will Hodgkinson
Foto: Privat

USA: Weich gespült oder bitterböse

Text: Steffan Heuer
Illustration: Ika Künzel

Die USA sind auch in Sachen Komikein gespaltenes Land.

Zeichnung einer kleinen, blauen Figur mit einem spitzen Hut, die unter einer großen, dunklen Wolke steht. Über der Wolke steht in großen Buchstaben das Wort "SHITSTORM". Die Figur scheint trotzig unter dem Regen zu stehen, mit dem Schriftzug "FUCK TV" auf ihrem Körper.

Russland: Tote Seelen und ein 50-Kilo-Hecht nach dem ersten Drittel

Text: Stefan Scholl
Illustration: Ika Künzel

Die Russen sind Frohnaturen. Aber ihre Narren scheitern.

Eine Zeichnung zeigt drei stilisierte Figuren. In der Mitte befindet sich eine große, runde Form, die mit vielen "HAHAHA"-Schriftzügen gefüllt ist und wie eine sprechende Blase wirkt. Links steht eine Figur mit einem offenen Mund, als ob sie lacht. Rechts eine weitere Figur, die eine Trommel spielt. Die Situation wirkt fröhlich und ausgelassen, als ob die Figuren gemeinsam lachen und feiern.

China: Humor heißkalt

Text: Bernhard Bartsch
Illustration: Ika Künzel

Das Volk liebt Witze, die Mächtigen in China finden sie gar nicht komisch.

Eine Grafik zeigt den Schriftzug "YOU STINK" in großen Buchstaben. Die Buchstaben sind aus vielen kleinen, stilisierten Hasen geformt. Rechts neben dem Schriftzug steht eine kleine Leiter, an deren Spitze eine Hand mit einem Stift zu sehen ist, als ob jemand den Schriftzug gerade zeichnet.

Afrika: … wenn man trotzdem lacht

Text: Johannes Dieterich
Illustration: Ika Künzel

Humor ist in Afrika eine Überlebensstrategie – und allgegenwärtig.

Zeichnung einer kargen Landschaft. Im Vordergrund liegt ein Haufen Steine. Links steht ein Gesicht mit Fragezeichen darüber. Rechts eine dünne Stange mit einem kleinen Kreis am Ende. Über dem Bild befindet sich ein gelber Kreis, der wie eine Sonne wirkt.

Was Menschen bewegt

Ein Stück Ewigkeit zwischen den Fingern

Text: Andreas Schäfer

Ein Stapel alter Bücher liegt übereinander. Die Bücher sind unterschiedlich groß und haben verschiedene Farben und Texturen. Sie wirken abgenutzt und erzählen von vielen Geschichten.

Wieder Mehdorn!

In einer ehemaligen Todeszone zu leben – kein Problem für unseren Autor. Aber bei Turbinenlärm hört der Spaß auf.

Text: Manfred Klimek
Illustration: Jan Robert Dünnweller


Ausstieg

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