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Schwerpunkt:
Restart

Ausgabe 01/1999

S. 3

Der ganz normale Restart


Einstieg

S. 8

Making of... brand eins

Seit zwei Monaten macht die ehemalige Redaktion von »Econy« das Wirtschaftsmagazin brand eins. Protokoll eines Aufbruchs.

Text: Gabriele Fischer
Foto: Daniel Josefsohn

S. 12

Die Idee der Macht oder die Macht der Idee?

Wer hat die Macht: Herr oder Knecht? Hegel sagt: der Knecht. Er könnte Recht behalten.

Text: Reinhard K. Sprenger

S. 14

Wo steckt sie bloß, die Jugend?

Erst ist sie X, dann @, dann „Generation Lost“. So der Titel einer neuen Jugendstudie. Marken kommen nicht an, ihre Werbung verpufft im Nichts. Medien, die bislang als Mittler dienten, lieferten vor allem eines: falsche Zahlen. Warum das so ist, sagt Robe

Interview: Ralf Grauel
Foto: Stefan Müssigbrodt

S. 16

2 + 2 = 5

„Kannst du addieren?“, fragte die weiße Königin. „Wie viel ist eins und eins und eins und eins und eins und eins und eins und eins und eins und eins?“ „Ich weiß nicht,“ sagte Alice, „ich bin nicht mehr mitgekommen.“ (Lewis Caroll)

Text: Peter Praschl
Foto: Gianni Occhipinti


I. Realität und Vision

S. 20

Die Börsen-Tortour

Der Neue Markt – das steht für Nervenkitzel, für Aufregung und jede Menge Geld. Und wie kommt man dahin? Tagebuch des Börsengangs der GFT.

Text: Christiane Sommer
Foto: Hartmut Nägele

S. 28

Es ist ein bisschen wie bei der Olympiade

GFT-Chef Ulrich Dietz über das Gefühl, nun endlich an der Börse zu sein.

Interview: Christiane Sommer
Foto: Hartmut Nägele

S. 32

Amiga: Tanz auf allen Vulkanen

Wie Amiga den ersten Multimedia-Computer entwickelte, fünf Millionen Geräte verkaufte, zweimal pleite ging und leise weitermachte. Bis jetzt: Die zweite Revolution soll folgen, 60 Millionen Geräte sollen verkauft werden. Klingt gut. Bis auf die Probleme.

Text: Björn Sjut
Foto: Jörg Fokuhl

S. 40

Realtime: Die Drei von der Schnittstelle

Eigentlich macht Christoph Karrasch heute das Gleiche wie vor einem dreiviertel Jahr: Er verkauft ein Computerprogramm. Trotzdem ist jetzt alles anders.

Text: Christian Rickens
Foto: Ulrike Myrzik / Manfred Jarisch

S. 46

Transrapid oder Die Unfähigkeit zu träumen

Als das Jahr 2000 noch ganz weit weg war und die Zukunft die Menschen noch so hoffnungsvoll stimmte, dass es eine ganze Forscherzunft gab, die sich nach ihr benannte, damals, als nicht nur die Futurologen, sondern auch Heerscharen von illustren Feuilleton

Text: Detlef Gürtler und Wolf Lotter
Illustration: Monika Schmidt

S. 54

MBAs im Silicon Valley

Frisch gebackene MBAs der Elite-Universitäten strömen ins Hightech-Mekka Kalifornien wie die Goldgräber vor 150 Jahren. Es gibt genug für alle – versichern die, die ihren Claim im Silicon Valley schon abgesteckt haben.

Text: Stefan Heuer
Foto: Henning Bock


II. Konsequenz und Leidenschaft

S. 60

Tom Dixon oder Vom Bastler zum Businessman.

Eine Kette von Einrichtungshäusern, eine von vielen --- Habitat. Ein Manager, der Habitat einzigartig machen will --- Malcolm Brighton. Ein Avantgardist, der aus seiner Nische herauswill --- Tom Dixon.

Text: Petra Schwab
Fotograf: Martin Müller

S. 68

Politik Digital

Bevor Sie weiterklicken: Denken Sie mal daran zurück, was Sie mit 20 so gemacht haben. Haben Sie's? Gut. Und lesen Sie nun, was Lars Hinrichs und Peer-Arne Böttcher gerade auf die Beine stellen.

Text: Detlef Gürtler
Foto: Ihomas Leininger

S. 78

„Mir ging das alles zu schnell“

Vor acht Jahren gründete Eku Wand zusammen mit Paulus Neef den Multimedia-Pionier Pixelpark. Nach zwei Jahren stieg er aus. Paulus Neef entwickelte Pixelpark in Richtung Welt und Börse. Eku Wand versenkte sich drei Jahre lang in die Entwicklung eines CD-R

Text: Henry Steinhau
Foto: Markus Altmann


III. Wissen

S. 94

Fallstudie: Wenn Kunden nicht zahlen

Was gibt es Schöneres als einen Großkunden, der riesige Mengen abnimmt? Einen Kunden, der pünktlich seine Rechnungen begleicht.

Text: Ariane Windborst
Foto: Julia Knop

S. 100

Seitensprung: Mika' s Geheimnis

Gute PR ist ganz einfach. Vermutlich ist sie deshalb so schwer.

Text: Franz Liebl
Foto: Andreas Teichmann

S. 102

Vordergrund: Bücher, Ideen und eine kosmische Erdnuss voll Gold

Wissen, das die Welt nicht braucht: eine kosmische Erdnuss voll Gold, ein Branchenbuch fürs Internet, Werbung fürs Ableben und eine Absolventen-Suchmaschine.

S. 106

Hintergrund: Tragische Trabanten

Das Satellitenfunknetz Iridium ist pleite. Die himmlische Idee scheiterte an Fehlsichtigkeit, falschem Marketing und zu langer Planung.

Arbeitsplätze: SerCon GmbH, Böblingen

brand eins testet an dieser Stelle interessante Arbeitgeber aus der neuen Wirtschaft, die vor allem eines suchen: neue Mitarbeiter.

Text: Sebastian Marquardt
Foto: Marek Vogel


IV. Versuch und Irrtum

S. 110

Hoffen auf den Neujahrs-Crash

Jahr-2000-Problem: Wenn der Millenniums-Bug aus Blechtrotteln Schrott macht, bekommt der Computer des 21. Jahrhunderts die Chance, die er schon lange verdient. Gebt dem Rechner einen Sinn.

Text: Wolf Lotter

S. 118

Oh Berta. Der falsche Name.

Eine gute Idee, Know-how, ein Markt – alles ist da. Nur der Name fehlt. Das ist die Situation, in der Gründer Freunde verlieren, bei jedem Gespräch in Lautmalerei verfallen. Bis er gefunden ist, der neue Name. Und dann, so musste Dominik Meis erfahren, fu

Text: Indra Büttner
Foto: Olaf Hauschulz

S. 122

Happy Metal

Wer so tief unten war wie die Metallgesellschaft, hat es auch gut: Er kann neu anfangen.

Text: Elisabeth Gründler
Foto: Charly Kurz

S. 128

Vertriebswirtschaftslehre: Wo ist mein Kunde?

Entwicklung ist spannend, Vertrieb klingt langweilig – deshalb wird er beim Start gern verdrängt. Dabei gilt auch hier: das Wichtigste zuerst. Vier Modelle für einen erfolgreichen Vertrieb: 1. Alligator Sunshine Technologies, Berlin 2

Text: Martin Knobbe
Foto: Andreas Teichmann

S. 136

Wie Politik zukunftsfähig wird

Zwei Vorschläge, wie Parteien und Politiker dazu gebracht werden können, besser zu arbeiten: ein neues Kreuz und eine neue Börse.

Text: Detlef Gürtler
Zeichnung: Yves Netzhammer


V. Leitbilder und Orientierung

S. 140

Manager in Black?

Mit Diplomatie, Dickköpfigkeit und Gottesfurcht führt Pater Anselm die Geschäfte im Kloster Andechs. Sein „Management nach Benediktusregeln“ zieht inzwischen auch Führungskräfte an.

Text: Martin Knobbe
Foto: Ulrike Myrzik/Manfred Jarisch


Ausstieg

S. 152

TV-Kolumne: TV Total

Es gab in diesem Jahrhundert nicht viele lustige Deutsche. Billy Wilder ist Österreicher und Heinz Erhardt ist tot. Stefan Raab lebt.

S. 154

Wie macht man einen Hit, Frau Humpe?

Ein Hit ist ein Treffer ins Herz der Masse. Je tiefer er sitzt, umso länger bleibt er stecken. Wenn alles stimmt, Melodie, Sound, Stimmung und Timing, wird der Treffer Nummer eins. Und dafür, dass alles stimmt, sorgen Menschen wie Annette Humpe.

Text: Ralf Grauel
Foto: Heiko Richard

S. 156

TOMRA Systems – Der Flaschendreh

Text: Detlef Gürtler

S. 158

Ist der Burger böse?

Wer glaubt, Big Macs und Hamburger seien der Fleisch gewordene Kulturimperialismus, kann sich gehackt legen.

Text: Joana Breidenbach, Ina Zukrigl
Foto: Markus Altmann