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Wie du wirklich für Innovation sorgst

Wie verwandle ich gute Ideen in echte Innovation?

In der Führungsrolle angekommen - den eigenen Gestaltungsraum erweitert - jetzt geht’s los: Du willst deinen neuen Gestaltungsraum nutzen und diejenigen innovativen Ideen voranbringen, die es schon so lange in der Organisation braucht. Nach dieser anfänglichen Euphorie kommt aber wie so häufig die Ernüchterung: Vermeintlich noch so sinnvoll erscheinende Ideen versacken schneller, als anfangs gedacht. Das Ergebnis? Erstmal Frust.

Dabei sind gute Ideen erst der Anfang: Damit aus der Idee eine Innovation wird, muss sie die Widerstände der Organisation überstehen, denn: Innovationsimpulse bedeuten für das soziale System „Organisation“ Veränderung – das Immunsystem der Organisation versucht dann meistens, den Impuls abzuwehren. Der Grund der Abwehr liegt nicht bei der Idee – es liegt an der Organisation! Stakeholder haben stets gute Gründe, warum sie Neues erstmal abwehren wollen. Eine kluge Analyse der Strukturen eures organisationalen „Mikrokosmos“ gepaart mit einer guten Navigation der Mikropolitik helfen, dass gute Ideen als Innovationen haften bleiben – und nicht verpuffen.

So geht es besser

Um gute Ideen zu Innovationen werden zu lassen, gilt es, die guten Gründe für Widerstände deines Teams und deiner Führungskräfte auf neue Vorschläge zu verstehen, vorzudenken, wen Du von deinem Vorhaben überzeugen musst, um Innovationen gedeihen zu lassen. Dazu nehmen wir im Workshop drei Phasen von Innovation in den Blick – und wie man in jeder Phase vorgeht, damit Innovation gelingt.

Fragen, die in dem Workshop beantwortet werden:

• Welche Interessen muss ich verstehen, um mein Vorhaben voranzubringen?
• Welche Allianzen muss ich frühzeitig schmieden, um meine Idee zu einer Innovation gedeihen zu lassen?
• Welche mikropolitischen Züge muss ich setzen, um nicht im Schach zu stehen?
• Wie sorge ich dafür, dass meine Innovation zum neuen Modus Operandi meiner Organisation wird?

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes mit Bart, der mit einem leichten Lächeln direkt in die Kamera blickt. Der Mann trägt ein Hemd mit Kragen, und der Hintergrund scheint ein dunkler, unscharfer Bereich zu sein. Das Bild ist quadratisch und hat eine einfache, klare Komposition.

Der Experte: Finn-Rasmus Bull, Metaplan

Finn-Rasmus ist Organisationssoziologe und Principal bei Metaplan. Er berät Unternehmen und Verwaltungen in Transformationsprozessen, bei der Strategieentwicklung und -umsetzung sowie in der Kulturanalyse und -entwicklung. Darüber hinaus publiziert er unter anderem zu Fragen des postbürokratischen Organisierens.

Ein schwarzes Quadrat mit einem weißen Smiley in der Mitte, umgeben von schwarzen horizontalen Streifen.
Das Bild zeigt eine grüne Sprechblase mit schwarzem Text, der eine Botschaft oder ein Slogan zu sein scheint. Der Text ist auf Deutsch und lautet: "WER ETWAS BEWEGEN WILL, MUSS IN FÜHRUNG GEHEN!" Die Sprechblase ist vor einem weißen Hintergrund platziert, wodurch die grüne Farbe hervorsticht. Die Botschaft scheint ein Aufruf zum Handeln oder eine Aussage zu sein, die sich möglicherweise auf ein soziales oder politisches Thema bezieht.