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Schwerpunkt:
Vorbilder

Ausgabe 09/2016

Orientierungspunkte


Einstieg

Eine Kunsthandwerkerin in Estland

Text und Foto: Barbara Bachmann

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

Der Senf der Kunden

Text: Stefan Scheytt
Foto: Monika Höfler

In der Nürnberger Innenstadt lassen Firmen Passanten auf ihre noch unvollendeten Produkte los. Kritik wird nicht nur geduldet, sie ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Das Bild zeigt einen modernen, runden Raum mit einer weißen, runden Decke und einem weißen Vorhang. In der Mitte des Raums steht eine Schaufensterpuppe auf einem runden Podest, die ein weißes Hemd und einen Rucksack trägt. In dem Raum befinden sich außerdem ein Fernsehbildschirm an der Wand und ein Computermonitor auf einem Schreibtisch. An der Wand hängen mehrere Poster, und im Hintergrund ist ein Stuhl zu sehen. Die Gesamtgestaltung und das Layout des Raums lassen auf einen modernen und funktionalen Raum schließen.

Wir sind Marke!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Fast alle kennen Plexiglas. Aber viele ahnen nicht, dass es sich um ein Warenzeichen handelt.

Das Bild zeigt eine stilisierte, abstrakte Darstellung eines Stuhls und eines Autorücklichts. Der Stuhl ist in einem leuchtenden Orange mit einem einzigartigen, zickzackartigen Muster dargestellt. Das Rücklicht ist in einer kontrastierenden roten Farbe dargestellt und befindet sich unterhalb des Stuhls. Das Bild ist in einem flachen, zweidimensionalen Stil gehalten, ohne sichtbaren Text oder zusätzliche Objekte. Die Komposition scheint eine kreative und künstlerische Darstellung des Stuhls und des Rücklichts zu sein, die möglicherweise für eine zugängliche Website in Übereinstimmung mit der EAA gedacht ist.

Phosphor (P)

Text: Dirk Böttcher

Zum Wohl der Aktionäre

Als Henry Ford den Gewinn seiner Firma reinvestieren wollte statt ihn auszuschütten, zogen zwei Aktionäre dagegen vor Gericht. Und alle lernten etwas über den amerikanischen Kapitalismus.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Pionier, was nun?

Text: Marta Popowska
Foto: Jens Schwarz

Der Unternehmer Klaus Gaiser war einer der Ersten, die Fleischersatz aus Seitan herstellten. Nun hat die Industrie das Geschäft entdeckt. Und lehrt den Vorreiter das Fürchten.

Das Bild zeigt einen Arbeiter in einer Fabrikumgebung, der einen weißen Schutzanzug und blaue Handschuhe trägt und eine große Anzahl von Wurststücken handhabt. Der Arbeiter ist von einer Dampfwolke umgeben, die auf den Prozess der Wurstherstellung hinweist. Die Szene befindet sich in einem großen Raum mit Metallgestellen und Rohren, was auf eine gut ausgestattete industrielle Umgebung hindeutet.

Später Sieg der Zettelwirtschaft

Text: Christian Sywottek
Foto: Sigrid Reinichs

Die Digitalisierung macht unser Leben leichter? Das kommt darauf an. Bei der Webagentur Format D setzt man neuerdings immer öfter auf analog.

Das Bild zeigt ein großes schwarz-weißes gitterartiges Muster mit bunten Quadraten, das an einen Computercode oder eine Tabelle erinnert. Unterhalb des Musters befinden sich mehrere schwarze Schubladen oder Behälter, die mit verschiedenfarbigen Objekten gefüllt sind, möglicherweise LEGO-Steinen oder anderen kleinen Gegenständen. Die Anordnung der Objekte und das gitterartige Muster deuten auf einen methodischen oder organisierten Ansatz zur Aufbewahrung oder Präsentation hin.

Droht ein Ausverkauf deutscher Unternehmen?


Schwerpunkt: Vorbilder

Prolog

Fixpunkte

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Wenn die Theorie nichts mehr taugt, sollten wir uns an der Praxis orientieren, am Menschen. Echte Vorbilder sind schwer zu finden, führen uns aber zum Guten.

Das Bild ist eine lebendige Illustration, die eine Person zeigt, die einen Haufen bunter Luftballons in den Himmel hält. Die Ballons bestehen aus verschiedenen Gesichtern mit jeweils unterschiedlichen Ausdrücken, die eine lebendige und skurrile Szene schaffen. Die Person scheint zu laufen, was der Komposition ein Gefühl von Bewegung verleiht. Der Gesamtstil der Illustration ist abstrakt, wobei der Schwerpunkt auf der Verwendung von Farben und Formen liegt, um die spielerische Atmosphäre zu vermitteln.

Schaut auf diese Stadt

Text: Christoph Koch
Foto: Felix Brüggemann

Stockholm gilt international als einer der besten Standorte für Internet-Unternehmen. Obwohl dort ganz andere Regeln gelten als im Silicon Valley. Vielleicht aber auch genau deswegen.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf einem Felsvorsprung sitzen und eine Stadtlandschaft mit einem Fluss und Booten im Vordergrund überblicken. Die Stadt scheint eine Mischung aus alten und neuen architektonischen Stilen zu sein, mit einem markanten kuppelförmigen Gebäude im Hintergrund. Der Himmel ist mit Wolken gefüllt, was auf einen teilweise bewölkten Tag hindeutet. Die Menschen sitzen verstreut auf dem Felsvorsprung, einige näher am Wasser, andere weiter hinten, um die Aussicht und die Gesellschaft der anderen zu genießen.

Der Unterschied

Sie ist eine Ikone jener Frauenbewegung, die mir die meiste Zeit zu dogmatisch war. Und doch ist Alice Schwarzer die Erste, die mir bei der Frage nach Vorbildern einfällt.

Text: Gabriele Fischer

Der Maschinenlehrer

Text: Thomas Ramge
Foto: Oliver Helbig

Der Berliner Informatiker Klaus-Robert Müller ist ein Weltstar. Den fast niemand kennt. Ein Porträt.

Ein Mann in einem weißen Hemd steht vor einem Whiteboard mit mathematischen Gleichungen und Diagrammen. Er scheint an einer Diskussion oder Präsentation beteiligt zu sein, möglicherweise in einem Klassenzimmer oder Büro.

„Ich hatte das Gefühl, spielen zu müssen.“

Interview: Patricia Döhle
Foto: Hartmut Nägele

Der britische Pianist James Rhodes wurde als Kind vergewaltigt. Die Musik hat ihn gerettet. Ein Gespräch über sein Leben und die Vermittlung von Klassik.

Ein Mann steht an einem Fenster und schaut auf sein Telefon. Das Fenster ist mit einer weißen Jalousie abgedeckt, und der Mann trägt ein schwarzes T-Shirt. Im Hintergrund ist ein Backsteingebäude zu sehen, was auf eine städtische Umgebung hindeutet.

Chefsache

Viele Städte rufen zu Marketingzwecken Leistungsschauen ins Leben. Aachen zeigt im September, was es beim Thema digitaler Wandel draufhat. Ungewöhnlich sind die Initiatoren: eine Graswurzelbewegung von Unternehmern.

Text: Andreas Molitor

Das andere Afrika

Ein Kontinent modernisiert sich in atemberaubendem Tempo. Europa könnte davon lernen, findet unser Autor.

Text: Hans Stoisser

Peter Drucker

Management-Gurus gibt es wie Sand am Meer. Aber nur ein Original. Eine Hommage.

Text: Winfried W. Weber

Nelson Mandela

Der Gründervater des neuen Südafrikas ist zur unsterblichen Ikone geworden. Und für sein Land wichtiger denn je.

Text: Johannes Dieterich

Alvin Toffler

Er ist der Begründer der Zukunftsforschung – und damit ein Vordenker der Vordenker. Seine Beobachtungen zur Veränderung der Gesellschaft durch Computer sind Allgemeingut geworden. So sehr, dass Toffler oft als Urheber gar nicht mehr wahrgenommen wird.

Text: Thomas Ramge

„Erklären Sie es jemandem an der Tankstelle“

Ökonomen haben derzeit keinen guten Ruf. Dani Rodrik gibt Auskunft darüber, wem man trauen kann.

Text: Ingo Malcher

Sag mal, ... kannst du mir helfen?

Konzerne wären sooo gern wie Start-ups. Warum nur?

Text: Lisa Goldmann

Die Wächter

Text: Ingo Malcher Foto: Anne Morgenstern

Whistleblower können einem Unternehmen eine Menge Geld und viel Ärger ersparen. Vorausgesetzt, sie werden ihre Botschaft los. Dabei hilft ihnen Zora Ledergerber.

Eine Frau steht an einer blauen Wand und lehnt sich mit den Händen in den Taschen dagegen. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und einen grauen Rock, und ihre Absätze sind sichtbar. Das Bild ist eine einfache, übersichtliche Komposition, bei der die Frau im Mittelpunkt steht.

Im Norden was Neues

Text: Stefan Scheytt
Foto: André Hemstedt & Tine Reimer

Büsum an der Nordseeküste hat als erste Kommune Deutschlands Hausärzte angestellt. Aus purer Not. Dahinter steht ein ehemaliger Klinikchef, der unorthodoxe Lösungen mag.

Das Bild zeigt einen Mann im Anzug, der vor einem Fenster mit weißen Jalousien steht und aus dem Fenster schaut. Der Mann trägt eine Krawatte und scheint sich in einer professionellen Umgebung zu befinden.

Die Stadt ist für alle da

Text: Carsten Jasner
Foto: Heji Shin

Das ist das Ziel von Initiativen für bezahlbaren Wohnraum. Ihnen stehen Stiftungen zur Seite – und das fast 100 Jahre alte, aber hochaktuelle Erbbaurecht.

Das Bild zeigt ein lebendiges, mehrstöckiges Gebäude, das mit bunten Graffiti und verschiedenen Schildern geschmückt ist. Vor dem Gebäude ist ein weißer Lieferwagen geparkt, und man sieht eine Person auf dem Bürgersteig gehen. Die Szene ist in einer städtischen Umgebung angesiedelt, im Hintergrund ist ein Baum zu sehen. Das Bild ist eine Collage aus Graffiti, Schildern und dem alltäglichen Leben in der Stadt.

Die Ketzerin

Text: Jens Bergmann
Foto: Michael Hudler

Der Glaube an die Homöopathie ist eine feste Burg für die Ärztin Natalie Grams. Bis ihr Zweifel kommen, denen sie nachgeht – mit aller Konsequenz.

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt einer Frau, die mit verschränkten Armen steht. Sie trägt eine weiße Bluse und hat einen nachdenklichen Ausdruck im Gesicht. Der Hintergrund ist schlicht und schmucklos, so dass der Fokus auf der Frau und ihrer Pose bleibt. Das Bild ist in Schwarz-Weiß gehalten, was dem Porträt eine zeitlose Qualität verleiht.

Aufgeben? Niemals

Text: Christian Sywottek
Foto: Imke Lass

Gegen Rechts zu sein ist einfach. Wenn man nichts mit den Rechten zu tun hat. Birgit Lohmeyer aber lebt mit ihrem Mann mitten unter ihnen: „Uns treibt wohl ein gewisser demokratischer Trotz.“

Das Bild zeigt eine Landstraße, die auf beiden Seiten von hohen, üppig grünen Bäumen gesäumt ist. Die Bäume bilden ein natürliches Vordach über der Straße, die wie ein Feldweg aussieht. Der Himmel ist wolkenverhangen, was auf einen bedeckten Tag hindeutet. Die Szene vermittelt ein Gefühl der Ruhe und des Friedens, typisch für eine ländliche Umgebung.

Das Antivorbild

Wladimir Putin präsentiert sich den Russen als asketisches Gegenbild ihrer traditionellen Untugenden. Aber was sie wirklich entzückt, sind die schlechten Angewohnheiten, die er selbst offensiv auslebt.

Text: Stefan Scholl

Der Bulldozer

Text: Moritz Gathmann
Foto: Misha Friedman

Früher hat er Georgien im Hauruck-Verfahren reformiert. Jetzt soll Micheil Saakaschwili das im ukrainischen Odessa wiederholen. Ein Ortstermin.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einem Bus sitzt und aus dem Fenster auf eine Straßenszene schaut. Der Mann trägt einen Hut und scheint die Umgebung zu beobachten. Der Bus ist mit anderen Fahrgästen gefüllt, und auf der Straße vor dem Fenster sind verschiedene Fahrzeuge zu sehen, darunter Autos und ein Lastwagen. Die Szene scheint eine typische städtische Umgebung mit Menschen zu sein, die ihren täglichen Aktivitäten nachgehen.

Korallen unter Strom

Ein Dorf am Ende der Welt. Und ein verrückter Australier, der anfängt, das sterbende Riff zu verkabeln. Der Rest ist Geschichte.

Text: Dunja Batarilo
Foto: Putu Sayoga


Ausstieg

Der kleine Verfolger

Ein Hamburger Maschinenbau-Ingenieur hat einen selbstfahrenden Anhänger entworfen, der nicht nur Kinder transportieren soll.

Text: Frank Dahlmann

Was war noch mal ... das Internet der Dinge?

Revolution? Oder Hype? In dieser neuen Kolumne geht unser Autor Konzepten nach, die in aller Munde sind. Den Auftakt bilden kommunizierende Objekte.

Text: Christoph Koch
Foto: Philotheus Nisch

Apple weiß, wo ich wohne

Die „Leichte Sprache“ richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht steckt darin aber ein noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung ausgewählter Passagen aus Apples Datenschutzrichtlinie.

Text: Holger Fröhlich

Wer hat’s gesagt?