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Schwerpunkt:
Hilfe

Ausgabe 10/2005

Lasst sie gut sein

Text: Gabriele Fischer


Einstieg

Ein Moscheegehilfe im Libanon

Text: Thilo Guschas

Die Welt in Zahlen

Text: Ümit Marc
Yoker Raschke

Das Licht des Luxus

Ein paar Gedanken über die Frage, warum manche Dinge glänzen. Und andere nicht.

Text: Arnd Joachim Garth

Ein bisschen Frieden

Text: Jens Bergmann

Ein kleiner Familienbetrieb verkauft seit fast hundert Jahren Ruhe. Und zeigt, wie man sich mit ganz einfachen Dingen einen großen Namen machen kann: Ohropax.

Das Bild zeigt eine Pralinenschachtel mit einem gelben und weißen Farbschema auf weißem Hintergrund. Die Schachtel ist geöffnet und gibt den Blick auf die darin befindlichen Pralinen frei. Die Pralinen sind in Reihen angeordnet, wobei einige in der oberen linken Ecke und andere in der unteren rechten Ecke platziert sind. Die Schachtel ist mit der Marke "Chiropax" und dem Produktnamen "Chocolates" beschriftet, was darauf hinweist, dass es sich um ein Produkt der Marke Chiropax handelt.

Ein Club von Verrückten

Text: Ümit Yoker

Ashoka unterstützt Menschen, die soziale Probleme unternehmerisch lösen. Mit dem Ziel, dass wir irgendwann in einer Welt leben, in der das jeder kann und will. Weil es Spaß macht.

Eine Frau in einer roten Jacke geht mit ihrem schwarzen Hund an der Leine vor einem Gebäude mit einem rot-weißen Schild mit der Aufschrift "Dialog im Dünkeln" spazieren. Im Hintergrund sind weitere Personen zu sehen, und in der Nähe ist ein Fahrrad geparkt. Das Bild wird als eine zugängliche Website beschrieben, die den Richtlinien der EAA (European Association of Accessibility Professionals) entspricht.

Was Wirtschaft treibt

Mit Vivian nach Rio

Oder: Warum sich die Zeitschriftenverlage mit Innovationen so schwer tun. Eine Bildungsreise.

Text: Oliver Gehrs

Das große Schlucken

Text: Christian Sywottek

Mineralwasser ist ein Riesengeschäft. Das an deutschen Brunnen weitgehend vorbeiläuft. Doch es gibt ein paar Ausnahmen.

Das Bild zeigt ein klares, mit Wasser gefülltes Glas, das auf einer Marmorfläche, möglicherweise einer Fensterbank, steht. Das Glas befindet sich in der Mitte des Rahmens, wobei der Wasserstand leicht unter dem Rand liegt. Der Hintergrund ist dunkel und unscharf und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Glas und seinen Inhalt. Das Bild enthält keinen erkennbaren Text oder zusätzliche Objekte, und die Gesamtkomposition ist einfach und minimalistisch.

KOMMT DOCH

Text: Bernhard Bartsch

Chinesische Konzerne wollen den Weltmarkt erobern. Im Westen fürchtet man sich sehr. Das ist ein wenig übertrieben.

Das Bild zeigt eine lebhafte Werbung für TCL-Elektronik, mit einem auffälligen Bild einer Frau in einem rosa Kleid, die eine große Requisite hält. Der Hintergrund ist eine Mischung aus Grün und Weiß, und es sind verschiedene elektronische Geräte und Zubehör in der Szene verstreut. Das Bild wird von einem Text in Englisch und Chinesisch begleitet, bei dem es sich offenbar um Werbematerial für TCL electronics handelt.

Lars von Trier: Kopenhagen, 1995

Text: Gerhard Pretting

Das verrückte Experiment

Mal kommt der Geistesblitz mit einer Fliege, mal hilft ein Wurm oder auch ein paar Viren. Doch die Erkenntnis kommt fast immer durch die Hintertür. Grundlagenforschung ist nicht planbar. So wenig wie Innovation.

Text: Sascha Karberg


Schwerpunkt: Hilfe

Prolog

ECHTE HILFE

Text: Wolf Lotter

Früher: Wer hilft, ist gut. Jetzt: Was hilft, wird gut.

Früher: Wer hilft, ist gut.

Jetzt: Was hilft, wird gut.

„Ein kleines bisschen klüger“

Der dänische Politikwissenschaftler und Öko-Schreck Bjørn Lomborg über Hilfe, die den Namen verdient.

Komplizierter als Gentechnik

Text: Tillmann Elliesen

Die Makhathini Flats sind ein Vorzeige-Projekt der Grünen Gentechnik in Südafrika. Und ein Dorn im Auge der Gentechnik-Gegner. Die Bauern haben andere Probleme.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf einem Baumwollfeld arbeiten. Die Personen tragen große Säcke, die wahrscheinlich mit geernteter Baumwolle gefüllt sind, während sie sich durch das Feld bewegen. Die Szene befindet sich vor einem Hintergrund aus Bäumen und einem dunstigen Himmel, der eine ruhige und ländliche Atmosphäre schafft. Das Bild ist in Farbe und zeigt das leuchtende Grün der Baumwollpflanzen und die erdigen Töne der Menschen und ihrer Umgebung.

Geld ist nicht die Lösung

Text: Christoph Fleischmann

Was hilft wirklich nach Katastrophen?
Eine Spurensuche im Tsunami-Gebiet.

Das Bild zeigt ein Schild mit der Aufschrift "TSUNAMI", das auf eine Tsunami-Warnung hinweist. Im Hintergrund sind ein großes Boot, möglicherweise ein Militärschiff, und mehrere große Betonzylinder oder -rohre zu sehen. Die Szene scheint an einem Ort zu spielen, an dem das Tsunami-Warnsystem in Betrieb ist, wie die Anwesenheit des Bootes und der Zylinder zeigt.

„Die humanitäre Hilfe hat ihre Unschuld verloren“

Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Ein Interview mit Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck über die Chancen und die Grenzen von Hilfe in Krisengebieten.

Lass gut sein

Text: Wolf Lotter

Der Panda ist süß. Dem muss man doch helfen. Aber darum hat er uns nicht gebeten.

Bitte hilf mir nicht 

Es ist auch so schon schwer genug. 

Reinhard K. Sprenger

Entwicklungshilfe? Nein danke!

Text: Kerstin Friemel

Indien will kein Entwicklungsland mehr sein. Aber kann sich der Subkontinent das leisten? Eindrücke aus einem Land, das den Kampf gegen die Armut aus eigener Kraft gewinnen will.

Das Bild zeigt eine Person, die auf ein Regal oder einen Schrank zugreift, möglicherweise um etwas zu greifen oder einen Gegenstand einzustellen. Der Hintergrund scheint eine Küche oder ein Lagerraum zu sein, in dem verschiedene Gegenstände wie eine Mikrowelle, eine Flasche und eine Tasse zu sehen sind. Die Person trägt ein blaues Hemd, und die Gesamtszene scheint sich auf die Handlungen der Person in diesem Raum zu konzentrieren.

Der Wohltätige Teppichhändler

Text: Claus Lochbihler

Zuerst wollte der Exil-Armenier James Tufenkian viel Geld verdienen und dann damit Gutes tun. Bis er irgendwann begriff, dass beides zusammen geht.

Das Bild zeigt ein Paar Beine, die teilweise hinter einem großen Stück Stoff mit vertikalen Linien verborgen sind, möglicherweise ein Vorhang oder ein Textil. Die Beine sind so positioniert, dass sie teilweise durch den Stoff verdeckt sind, was ein Gefühl von Privatsphäre oder Verborgenheit vermittelt. Der Hintergrund scheint ein Raum mit einem Betonboden und einem Metallgeländer zu sein, was auf einen Innenraum hindeutet. Das Bild enthält keinen erkennbaren Text oder andere Objekte, und die relative Position der Beine zum Stoff und zum Hintergrund deutet darauf hin, dass sie der Hauptfokus der Szene sind.

Helfer in Not

Früher war die Arbeiterwohlfahrt eine Selbsthilfeorganisation. Heute ist sie ein Konzern. Und steht vor der Frage: Wie viel Ökonomie verträgt ein Sozialunternehmen?

Text: Stefan Scheytt

Heller Wahnsinn

Text: Jens Bergmann

Sie verdienen so gut wie nichts und kommen doch gern zur Arbeit. Besuch im Martinshof in Bremen, Deutschlands größter Werkstatt für behinderte Menschen.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einer Werkstatt an einem Tisch sitzt, ein rotes Hemd und eine Brille trägt. Die Werkstatt scheint mit verschiedenen Werkzeugen und Geräten gefüllt zu sein, was auf einen Raum für handwerkliche oder industrielle Arbeiten hindeutet. Der Mann sitzt auf einem Stuhl, und es gibt weitere Stühle und Tische in dem Raum, was auf eine gemeinschaftliche Umgebung hindeutet. Die Gesamtszene vermittelt ein Gefühl von Konzentration und Fokussierung, wobei der Mann wahrscheinlich mit einer Aufgabe oder einem Projekt beschäftigt ist, das mit der Werkstattumgebung zusammenhängt.

Letzte Hilfe

Text: Peter Laudenbach

Eine Geschichte über Menschen, die es gern schaffen würden, auf Hartz-IV-Niveau zu leben.

„Ich bin niemand, bei dem man jammern kann, wie schlimm alles ist. Einfach nur nett zu jemandem zu sein hilft niemandem. Ich finde das auch demütigend.”

Die Retter der Ahnungslosen

Wenn alle Stricke reißen, ist auf das Netz Verlass. Es gibt Internetportale, bei denen Menschen nur eines im Sinn haben – sie wollen sich gegenseitig helfen. Einfach so.

Text: Marc Raschke

Erben bringt Ärger

In Deutschland werden derzeit viele Menschen ganz plötzlich reich. Und bekommen deshalb Probleme. Dagegen lässt sich etwas tun. Hier ein paar Anregungen.

Text: Andreas Molitor


Was Unternehmen nützt

MODELL TOYOTA

Text: Florian Sievers

Schlanke Produktion, schnelle Zulieferer und einbaufertige Komponenten. So baut man Autos. Oder Möbel. Zumindest bei Flötotto.

Das Bild zeigt einen Innenraum, in dem ein Holzstuhl auf einem Holztisch steht. Bei dem Raum scheint es sich um eine Werkstatt oder ein Atelier zu handeln, in dem im Hintergrund verschiedene Geräte und Maschinen zu sehen sind. Der Stuhl steht im Vordergrund, während im Hintergrund eine Mischung aus industriellen und funktionalen Elementen wie Rohren und Maschinen zu sehen ist. Die Gesamtszene vermittelt den Eindruck eines Arbeitsraums oder Ateliers.

Was ist eigentlich - DIE EUROPA AG?

Text: Christian Häring


Was Menschen bewegt

Die Dollar-Oase

Text: Ole Schulz

Das kubanische Unternehmen OHCH renoviert Havannas historischen Stadtkern. Es hilft den Bürgern der neuen sozialistischen Klassengesellschaft. Und arbeitet streng kapitalistisch.

Das Bild zeigt einen Mann bei der Arbeit an einer großen Säule in einem Innenraum, möglicherweise einer Werkstatt oder einer Baustelle. Der Mann trägt eine Mütze und scheint in irgendeiner Form mit der Säule beschäftigt zu sein. Die Szene ist mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien gefüllt, was auf eine geschäftige und aktive Umgebung hindeutet. Das Bild ist aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, wodurch der Mann und die Säule als Hauptmotiv hervorgehoben werden.

Lärm

Ein Brüllen erfüllt die Welt. Es sagt: „Hör! Mir! Zu!“ Und ist völlig unwichtig.

Text: Peter Lau