So wird unser Programm 2026
Noch ist die work awesome 2026 work in progress! Aber auf vier Highlights könnt ihr euch jetzt schon freuen:
Wer führt hier eigentlich wen?
Warum KI Führung (doch) nicht ersetzt – aber radikal verändert.
Informatikprofessorin Katharina Zweig plädiert dafür, erst das Problem zu verstehen und dann technikneutral zu prüfen, was wirklich hilft. Mit ihr und anderen Expertinnen und Experten erarbeiten wir, was es braucht, damit KI unsere Arbeit wirklich besser macht – und das nicht nur halluziniert.
Du bist das Betriebssystem!
Wie Führungskräfte ihre blinden Flecken erkennen, Muster hinterfragen und besser in Beziehungen gehen. Live Coaching mit Organisationspsychologin Ragnhild Struss
Die renommierte Organisationspsychologin Ragnhild Struss ist überzeugt, dass erfolgreiche Führungskräfte angesichts der aktuellen Herausforderungen zu allererst in die eigene Reife investieren müssen – denn die Güte unserer Beziehungen hängt auch am Arbeitsplatz an der Qualität der Beziehung, die wir zu uns selbst haben. Auf der work awesome bringt sie ihre Arbeit erstmals live auf die Bühne: ein echtes Coaching mit einer echten Führungskraft und ihrem echten Anliegen. Bewirb dich, um diese Person zu sein – oder erlebe im Publikum, wie Selbstkenntnis zur Führungsressource wird.
Schwarz vor Augen
Wie sich die Schwarz-Gruppe, Mutter von Lidl und Kaufland, vom Food-Discounter zum Tech-Konzern transformiert – und dabei die eigene Kultur als Hebel entdeckt.
Dr. Christian Groh, Vorstandsvorsitzender von Schwarz Corporate Solutions, verantwortet Finanzen und Personal der Schwarz-Gruppe in Personalunion – Zahlen und Menschen in einer Rolle – und sagt: „Ich kann nur verändern, was ich auch messen kann.“ Auf der work awesome erzählt er, wie aus einer Discount-DNA eine wertebasierte Kultur wurde – und ob sich Kultur wirklich nach Kennzahl steuern lässt.
Geächtet, gerettet, gebraucht
Warum eine unglaubliche Geschichte über 43 hochbegabte Afghaninnen zur Blaupause für die Bekämpfung des Fachkräftemangels werden kann.
Afghanistan ist das einzige Land der Welt, das Frauen höhere Bildung verbietet und ebenso die Ausübung zahlreicher Berufe. 43 hochbegabte Afghaninnen, die im Oman dank eines US-Stipendiums MINT-Fächer studierten, standen nach dem abrupten Ende von USAID vor der Rückkehr nach Afghanistan. Heute arbeiten und studieren sie in Deutschland dank der deutschen WiSE-Initiative (Women in Science and Economics): nicht aus Mitleid, sondern weil eine Branche, die für die Energiewende händeringend Fachkräfte sucht, ihre Talente braucht.
Wie das gelang – gegen zahlreiche Widerstände und die Tücken deutscher Fachbegriffe etwa wie „Amplitudenmodulationsverfahren“ – erzählen Mahmood Nisar (Mitinitiator der WiSE-Initiative), Informatikprofessorin Astrid Nieße (OFFIS) und eine der 43 jungen Frauen selbst. Eine Geschichte übers Machen statt Reden – und darüber, dass die beste Lösung für den Fachkräftemangel manchmal die ist, die man kaum auf dem Schirm hatte.