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Online-Werkstatt: Einbeziehen und Abgrenzen | 03.11.26

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Online-Werkstatt: Einbeziehen und Abgrenzen | 03.11.26

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– 17.00 bis 18.30 Uhr online –

Ein Familienunternehmen zu übernehmen bedeutet weit mehr, als Verträge zu unterschreiben oder Verantwortung für Mitarbeitende und Kunden zu übernehmen. Mit der Nachfolge verändern sich auch die Beziehungen innerhalb der Familie. Eltern werden zu Vorgängern, Kinder zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Vertraute Rollen müssen neu ausgehandelt werden.

Was jahrzehntelang funktioniert hat, gerät häufig ins Wanken. Der Vater mischt sich weiterhin in operative Entscheidungen ein. Die Mutter vermittelt zwischen den Generationen. Geschwister haben unterschiedliche Vorstellungen von Verantwortung und Eigentum. Und weil Berufliches und Privates selten klar voneinander getrennt sind, werden strategische Fragen schnell am Esstisch diskutiert, während familiäre Konflikte ihren Weg in den Konferenzraum finden.

Viele Nachfolgen scheitern deshalb nicht an wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern an ungeklärten Erwartungen. Wie viel Mitsprache ist sinnvoll? Wann wird Unterstützung zur Einmischung? Und wie gelingt es, den Erfahrungsschatz der Vorgängergeneration zu nutzen, ohne dauerhaft in ihrem Schatten zu stehen?

Gerade Familienunternehmen leben von Vertrauen und gemeinsamen Werten. Damit diese Stärke auch nach einer Übergabe erhalten bleibt, braucht es jedoch klare Rollen, verbindliche Regeln und eine gemeinsame Vorstellung davon, wie Familie und Unternehmen künftig zusammenwirken sollen.

Was tun?
Schaffen Sie Klarheit – bevor aus Missverständnissen Konflikte werden.

In unserer 90-minütigen Online-Werkstatt zeigt der Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Marcel Megerle, wie Unternehmerfamilien tragfähige Strukturen entwickeln, die sowohl den Zusammenhalt der Familie als auch den langfristigen Unternehmenserfolg sichern. Dabei geht es nicht um Patentrezepte, sondern um wissenschaftlich fundierte Ansätze, die sich in der Praxis bewährt haben.

Sie erfahren, wie Familienstrategien entstehen, welche Rolle Governance-Regeln und Familienverfassungen spielen und warum ein Family Office weit mehr sein kann als eine Vermögensverwaltung. Vor allem aber lernen Sie, wie sich Verantwortung, Eigentum und persönliche Beziehungen so gestalten lassen, dass alle Beteiligten langfristig davon profitieren.

Ergänzt wird die Werkstatt durch die Erfahrungen eines Unternehmensnachfolgenden, der offen davon berichtet, wie sie den Balanceakt zwischen familiärer Nähe und unternehmerischer Eigenständigkeit erlebt hat, am Abendbrottisch ebenso wie im Besprechungsraum.

• Warum entstehen gerade in Familienunternehmen immer wieder Rollenkonflikte?
• Wie gelingt die Balance zwischen Wertschätzung der Elterngeneration und eigener unternehmerischer Verantwortung?
• Welche Strukturen helfen dabei, Familie und Unternehmen klar voneinander zu unterscheiden?
• Welche Bedeutung haben Familienstrategie, Familienverfassung und Governance für eine erfolgreiche Nachfolge?
• Wie lassen sich Konflikte frühzeitig erkennen und konstruktiv lösen?
• Welche Erfahrungen machen andere Nachfolgerinnen und Nachfolger in vergleichbaren 

Dr. Marcel Megerle ist Wirtschaftswissenschaftler mit fundiertem psychologischen Hintergrund und berät beim Schweizer Beratungsunternehmen Futun – Werkraum für unternehmerische Familien – in Nachfolge- und Transformationsprozessen. Sein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich familiäre Beziehungen, Eigentum und unternehmerische Verantwortung dauerhaft miteinander vereinbaren lassen. Dabei verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger Beratungserfahrung und unterstützt Familienunternehmen dabei, tragfähige Strukturen für die nächste Generation zu entwickeln. Gemeinsam mit einer Unternehmensnachfolgerin bringt er wissenschaftliche Perspektive und persönliche Erfahrung in die Werkstatt ein.