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brand eins 12/2024 / 01/2025 (Digital)

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brand eins 12/2024 / 01/2025 (Digital)


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Titel: Der 01.01.3000 ist ein Mittwoch.

Schwerpunkt: Vorausdenken

Hinweise

Sie können die digitale Ausgabe auf unserer Website und in der App lesen. Melden Sie sich dafür mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail + Passwort) aus dem Kaufprozess an. Die brand eins App finden Sie kostenlos im Apple App Store, im Google Play Store und im Amazon Appstore. Sie ist nur für iOS und Android konzipiert! Zusätzlich können Sie die Formate PDF und epub erwerben. Da diese Downloads vor dem 28. Juni 2025 erstellt wurden, sind sie nicht barrierefrei.

Drei Geschichten aus dieser Ausgabe:

• „Wie schaffen wir es, für jene, die nach uns auf diesem Planeten leben, weitblickende Vorfahren zu werden?“ – Gleichberechtigung, das Ende von Sklaverei und Rassentrennung: Vieles, was heute als selbstverständlich gilt, wurde einst von Außenseitern erkämpft. Was aber bedeutet es heute, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen – und wo liegt diese überhaupt? Antworten von dem Historiker Rutger Bregman.
Einfach mal machen – Ameisenvölker sind effiziente Unternehmen. Ihre Erfolgsformel: kein Chef, kein Sex, kein Streit, keine Männer.
Heimweh nach der Zukunft – Esther Dyson gilt als eine der einflussreichsten Hightech-Investorinnen und Vordenkerin des Internets. Vor zehn Jahren wandte sie sich ganz anderen Themen zu: Armut und Übergewicht in abgehängten amerikanischen Kleinstädten. Zwei teilnehmende Beobachtungen.

Drei Fragen, die wir in dieser Ausgabe beantworten:
• Wie wird man Vordenker, ohne nachzudenken?
• Wer entwertet den Mehrwert?
• Wozu brauchen wir den Ur-Apfel?

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Erscheinungsdatum: 30. November 2024
Umfang: 146 Seiten

Editorial: Lange Linien

• Gewusst hat man nie, was morgen ist, aber so langsam kommt einem auch jede Ahnung abhanden. Was für Zeiten! War der Fünfjahresplan schon lange was für Märchenfreunde, braucht inzwischen bereits die Planung fürs nächste Jahr Fantasie.

Nun könnte man in Hektik verfallen – oder sich zurücklehnen und die großen Linien suchen, denen zuhören, die etwas weiter schauen, Entwicklungen betrachten, die vom Tagesgeschäft unabhängig sind. Sie ahnen, das ist unser Weg: Aus unserer Erfahrung tut er gut.

Das Gespräch mit Rutger Bregman zum Beispiel gaukelt einem nicht vor, dass alles super ist, aber immerhin besser als gefühlt. Zu lesen, wie die 73-jährige Esther Dyson, eine der Vordenkerinnen der amerikanischen Hightech-Szene, unverdrossen Unmögliches wagt, bekämpft den inneren Schweinehund. Und der Soziologe Armin Nassehi macht es einem nicht leicht, hilft jedoch, so manche der aktuellen Entwicklungen neu zu sehen.

Die Perspektive wechseln, das ist seit vielen Jahren der Job von brand eins, und er war nie wichtiger. Ja, es gibt Grund zur Klage, ja, auch zur Entmutigung – aber wem hilft das? Der Unternehmer Gunther Wobser, der mit seinen Geräten für exaktes Temperieren Weltmarktführer ist und trotzdem nie auf der sicheren Seite, sucht lieber immer nach neuen Wegen.

So richtig gut waren die Zeiten sowieso nie. Das zeigt auch die Geschichte des modernen Wirtschaftswunders Silicon Valley, dem Gamechanger der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inzwischen ist der Glanz verblasst, was neu und mitreißend erschien, erweist sich als altbekannt: Heute geht es dort nur noch um Geld und Macht.

Das Gegenbild zeichnet eine Unternehmerin, die als Mann geboren wurde und eine bunte Mischung aus Autotuning, Stundenhotels und Bio-Landwirtschaft betreibt. Auf den Philippinen, wo sie lebt, ist sie eine Berühmtheit, obwohl Geschlechtsänderungen dort offiziell nicht erlaubt sind. Aber wer wollte sich mit Angie Mead King anlegen?

Gerade wenn nichts mehr planbar ist, kann es sich lohnen, auf Risiko zu setzen. Der 3D-Druck etwa, ein ewiges Talent, könnte jetzt tatsächlich eine große Nummer werden. Die Stiftungsfirmen in Dänemark, nur auf den ersten Blick mit den deutschen verwandt, zeigen, wie gut Eigentum und Verantwortung zusammenpassen. Derek Walker aus Wales ist entschlossen, Kommunalpolitik für die übernächste Generation zu machen. Und auch die Agentur für Konstruktive Wirtschaft (AKW) , die brand eins gerade gegründet hat, verbindet Risiko und Zuversicht.

Wenn Sie nun immer noch nach Erbaulichem suchen, empfehle ich die auch optisch wohltuende Geschichte über Menschen, die den Ur-Apfel in Kasachstan retten wollen. Eine „mission impossible“, eigentlich.

brand eins wünscht Ihnen ein zuversichtliches neues Jahr. 

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