brand eins Podcast
Uwe Müller
"Wenn ich eine Stimme höre, weiß ich in wenigen Sekunden, ob wir miteinander können - oder nicht." Uwe Müller hat 1988 die Kirchliche Telefonseelsorge in Berlin/Brandenburg gegründet. Damals noch ohne Telefonanschluss.
Über 100 telefonische Seelsorgen gibt es in ganz Deutschland. An Heiligabend bekommen die Mitarbeiter viel Lob und Danksagungen, in den Tagen danach aber werden die Probleme der Menschen übermächig.
„Man versucht eine Fröhlichkeit in der Familie herzustellen, die aber oft nicht funktioniert. Eltern haben andere Vorstellungen als ihre Kinder oder Großeltern.“
Uwe Müller und seine Kollegen und Kolleginnen helfen auch per Chat und E-Mail - eine Art der Kontaktaufnahme, die während der Pandemie stark zugenommen hat und vor allem die 15- bis 40-jährigen betrifft.
Podcast Timeline:
[00:00] Intro & Berüßung zur Weihnachtsfolge
[00:52] Uwe Müller von der Kirchlichen Telefonseelsorge im Gespräch
[02:45] Zu Weihnachten kommen eher Dankesanrufe
[04:02] Die Hauptthemen: Depressionen, Einsamkeit, körperliche Leiden
[05:40] Wie die Telefonseelsorge hilft
[07:36] Schulen & Ausbilden der Ehrenamtlichen
[08:04] Was Müller für sich gelernt hat
[09:05] Wie die Pandemie die Seelsorgearbeit verändert hat
[11:54] Die Sehnsucht nach Nähe
[14:21] Der Trend zum Digitalen: Seelsorge per Chat & E-Mail
[16:22] Werbung
[17:30] Wie Online-Tools auch Älteren geholfen haben
[19:05] Die Rolle der Stimme: Unmittelbar & vertraut
[22:18] „Alle wollen gesehen und geliebt werden“
[24:47] Wie Uwe Müller die Telefonseelsorge gegründet hat
[26:50] Wo ihr Hilfe findet, Hinweise & Verabschiedung