brand eins Podcast
Monika Lepel
Monika Lepel plant das Ungeplante. Die Innenarchitektin gestaltet Büroraum so, dass spontane Begegnungen begünstigt werden.
Warum sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Home Office in die Büros zurückkehren? Welchen Anreiz kann man ihnen bieten? Die Antwort von Monika Lepel: "Begegnungen".
„Das ungeplante, spontane Treffen ist superwichtig, damit Kommunikation stattfinden kann. Architektur kann das unterstützen.“
Früher war man der Meinung, dass weniger Wände zu mehr Interaktion führen würden. Doch die Realität in Großraumbüros sah anders aus. Die Angestellten waren so damit beschäftigt, sich Ruhe zu verschaffen, dass sie viel seltener auf einander zugingen. Wenn Monika Lepel ein Gebäude plant, dann beginnt sie mit den Wegen:
„Wie muss man Kaffeeküche, Toilette, Raucherecke anordnen?“
Diese Orte und die Wege dazwischen können informelle Begegnungen begünstigen. „Einen besonders schönen Ort, zum Beispiel neben der Dachterrasse, macht man heute nicht mehr zum Chefbüro, sondern zur Gemeinschaftsküche.“
Einen täglichen Wechsel des Arbeitsplatzes hält sie zwar für anstrengend, aber das halte das Gehirn fit und schaffe neue Kontakte und Sichtweisen.
„Ein ständiger Wechsel ist anstrengend, aber immer der gleiche Arbeitsplatz ist ermüdend.“
Podcast Timeline:
[00:00] Werbung & Begrüßung
[02:35] Die Innenarchitektin Monika Lepel spricht über neue Büros
[05:35] Warum sie bei der Raumplanung zuerst an Wege denkt
[09:21] Das Ende des Eckbüros
[10:48] Werbung
[12:01] Das Geheimnis: Gemeinschaftsflächen & Bedarfe
[14:18] Das Beispiel Microsoft in Hamburg
[15:40] Wie Architektur Mentalitäten ändert
[19:20] Büros zu Spielplätzen? Es geht um Begegnungen
[25:17] Wie es in ihrem eigenen Architekturbüro aussieht
[27:55] Tipps & Verabschiedung