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Schwerpunkt

Nein sagen

brand eins 11/2026


Inhalt

S. 6

Zur rechten Zeit

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Nein.

S. 10

Eine Unternehmerin in der Republik Kongo

Text und Fotografie: Julia Graven

Christine Makany, 63, kaufte 1989 ihre erste Eismaschine und eröffnete die Eisdiele Glacy in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo. Sie hat fünf Angestellte. Ihre Spezialität sind Fruchtsorbets. Im Monat verkauft sie etwa 450 Liter Sorbet.

Eine lächelnde Frau in einem gemusterten Kleid steht mit einer Eistüte in der Hand vor einer Vitrine, die mit verschiedenen Eissorten gefüllt ist. Im Hintergrund sind eine Treppe und eine Wand zu sehen, an der gerahmte Bilder hängen.

S. 12

Die Welt in Zahlen

S. 14

Rock ’n’ Roll im Großraumbüro

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Das Neueste aus der Organisationsverhaltensforschung.

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S. 16

Ergebnis ohne Erkenntnis

KI löst nun sogar mathematische Jahrhundertprobleme. Doch was passiert, wenn wir zwar die Antworten kennen, sie aber nicht mehr verstehen?

Eine Kolumne von Henning Beck

S. 18

Ein Haus aus Pilzen

Text: Frank Odenthal
Fotografie: Tilde Døssing

Europäische Forscher entwickeln lebendes Baumaterial.

Das Bild zeigt eine Person, die vor einer Wand steht, die mit verschiedenen geometrischen Formen und Mustern bedeckt ist. Der Hintergrund ist schwach beleuchtet, was eine stimmungsvolle Atmosphäre schafft.

Schwerpunkt Nein

S. 20

Die Ehrenfrau

Wie eine Sizilianerin mit einem einzigen Nein Italien veränderte.

Text: Mischa Täubner

S. 22

NEEEIN!

Text: Christian Rickens
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Das Nein ist zum Lieblingswort der Miesepeter geworden. Höchste Zeit, dass wir es zurückerobern!

Fliegenklatsche

S. 28

Die Gewissensfrage

Text: Teresa Stiens
Fotografie: Michael Hudler

Ein ehemaliger Friedensaktivist produziert nun für das Militär, ein ehemaliger Marinesoldat sagt Nein zu Kriegsgerät. Zwei Unternehmer, zwei Antworten auf die Frage, ob es vertretbar ist, für die Rüstungsindustrie zu arbeiten.

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S. 36

Nicht mit mir!

Text: Hannes M. Kneissler
Illustration: Stephan Dybus

In einem Seminar lernen Führungskräfte, sich abzugrenzen. Ein Unterrichtsbesuch.

Das Bild zeigt eine 3D-Darstellung einer cartoonartigen Hand, die den Daumen hochhält. Die Hand scheint aus einem Material zu bestehen, das an Kunststoff erinnert, was ihr ein verspieltes und farbenfrohes Aussehen verleiht. Unter der Hand liegt ein kleiner Mann.

S. 44

„Genau hier gehört es hin, das starke Nein“

Interview: Christian Rickens
Foto: © Julian Baumann

Ein Gespräch mit dem Schauspieler Matthias Brandt über den Widerstand gegen Rechtsextremismus, richtiges Timing und die Frage, ob er gern mal einen AfD-Mann spielen würde.

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S. 50

Hätte, hätte …

Text: Lars-Thorben Niggehoff

Kaum etwas ist für Firmenlenker peinlicher, als eine Übernahme abzulehnen – und wenig später zieht der Konkurrent davon. Das Paradoxe: Selbst wenn die Entscheidung im Rückblick falsch wirkt, kann sie ursprünglich richtig gewesen sein.

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S. 54

Einer geht noch!

Text: Christoph Koch
Abbildung: © Stockcake, KI-generiert

Neue Funktionen sollen ein Produkt besser machen. Doch zu viele von ihnen ruinieren es. Über einen Prozess namens Feature Creep, – und die Kunst, ihn rechtzeitig zu stoppen.

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S. 60

Dann eben anders

Text: Katrin Groth
Abbildung: © Diamant Fahrradwerke GmbH

Oft scheint ein einmal eingeschlagener Pfad alternativlos. Ist er aber nicht. Drei Unternehmen, die Auswege gefunden haben.

Das Bild zeigt eine Schwarz-Weiß-Grafik einer Zeichentrickfigur, die einen Helm und eine Schutzbrille trägt und auf einem Motorrad sitzt. Die Figur hält ein Lenkrad in der Hand und scheint zu lächeln. Das Wort „DIAMANT“ ist deutlich sichtbar unterhalb der Figur zu sehen und verweist auf die Marke oder das Produkt.

S. 64

Heilfasten

Unendliche Möglichkeiten sind kein Gewinn, sondern eine Überforderung. Und ein Nein ist gesunde Notwehr.

Text: Stephan A. Jansen

S. 66

„Ein guter Dienstleister sagt nicht zu allem Ja“

Interview: Nils Heck
Foto: © Marc Krause

Ein Gespräch mit der Chefin des Fünf-Sterne-Hotels Europäischer Hof über die Grenzen der Gastfreundschaft.

Eine Frau in einem dunklen Anzug steht auf einer grünen Treppe in einem Raum mit roten Wänden und hält einen rosa Sessel in der Hand. In dem Raum hängt ein Kronleuchter von der Decke, und zu beiden Seiten der Treppe stehen jeweils zwei Lampen.

S. 70

„Nimm eine selbstbewusste Körperhaltung ein, in der sich dein Neinsagen ausdrückt“

Text: Jens Bergmann

Unbekömmliche Rezepte aus der Küchenpsychologie.

S. 72

Gewagt. Gewählt. Gescheitert.

Interview: Harald Willenbrock
Fotografie: Tillmann Franzen

Seiteneinsteiger sollen Realitätssinn und Unabhängigkeit in den Politikbetrieb bringen. Der Wissenschaftler Uwe Schneidewind ist so einer. Ein Gespräch über die Mechanismen der Macht.

Auf dem Bild ist ein lächelnder Mann mit Brille und weißem Hemd zu sehen, der vor einem unscharfen Hintergrund steht.

S. 80

So nicht!

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Ben Pearce

Wie lehnt man ab, ohne Nein zu sagen? Lehren aus aller Welt.

Das Bild ist eine Aquarellzeichnung, die eine Frau von hinten zeigt, die Arme auf dem Rücken verschränkt. Eine Hand hat zwei Finger gekreuzt.

Geld und Leben

S. 88

Kommt da noch jemand?

Text: Dirk Böttcher
Fotografie: Martin Pauer

In Ostdeutschland tritt die Gründergeneration der Nachwendezeit ab. Doch viele von ihnen finden keine Nachfolge.

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S. 96

Der Hoffnungswert

Text: Niklas Franzen
Fotografie: Evgeny Makarov

Der Rohstoff Niob lässt Brasilien von einer neuen Hightechindustrie träumen – und Volkswagen von einer Vorreiterrolle bei der Entwicklung umweltfreundlicher Nutzfahrzeuge.

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S. 106

Wer spricht?

Text: Gabriele Fischer und Wolf Lotter

Kommunikation sollte mit dem Internet einfacher werden. Von wegen.

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes und einer Frau, die beide lächeln und direkt in die Kamera blicken. Der Mann trägt eine Brille, die Frau hat dunkles Haar. Das Porträt ist in einem einfachen, klaren Layout dargestellt, wobei die beiden Personen im Mittelpunkt des Bildes stehen.

S. 108

Die zweite Chance

Text: Lars-Thorben Niggehoff
Fotografie: Patrick Pollmeier

Trotz voller Auftragsbücher geriet der Maschinenbauer Berky in die Insolvenz. Seine Geschichte zeigt, wie eine Sanierung in Eigenverwaltung abläuft – und warum sie viele Firmen retten könnte.

Das Bild zeigt eine große Industriehalle, in deren Mitte eine blaue Maschine deutlich zu erkennen ist. Die Maschine verfügt über eine große Windschutzscheibe und scheint ein schweres Arbeitsgerät zu sein. Die Halle hat hohe Decken und große Fenster, die für reichlich Tageslicht sorgen. Im Hintergrund sind verschiedene andere Maschinen und Geräte zu sehen.

S. 116

Hürdenlauf

Welche Chancen hat der neue BMW-Chef Milan Nedeljković? Das zeigt ein Vergleich mit den Startbedingungen seines Vorgängers.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 119

Kugel-Fischer

Text: Frank Dahlmann
Abbildung: Porelio GmbH

Ein Potsdamer Start-up hat eine neue Methode entwickelt, um Ewigkeitschemikalien aus dem Wasser zu filtern und Edelmetalle daraus zurückzugewinnen.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme zahlreicher kugelförmiger Objekte. Ein kleines, kreisförmiges Objekt ist im Bild hervorgehoben, von dem eine blaue Linie ausgeht.

S. 122

Gaga im Kopf

Text: Mischa Täubner

Unsere Cover-Diskussion war diesmal besonders kontrovers. Unter den Vorschlägen unseres Artdirectors Mike Meiré war auch der links abgebildete – mit einem zauberhaften Motiv des Künstlers Max Kersting.

Das Bild zeigt das Cover eines Magazins, auf dem eine Frau an einem Esstisch sitzt, umgeben von verschiedenen Bierflaschen und Lebensmitteln. Sie scheint gerade eine Mahlzeit zu genießen oder an einem geselligen Beisammensein teilzunehmen. Das Cover ist in Schwarz-Weiß gehalten und enthält Text in Deutsch, Englisch und Französisch, der sich jeweils mit „Brand Eins“ und „Ein Ja zum Nein“ übersetzen lässt. Das Magazin wird von Brand Eins herausgegeben und steht ab November 2026 zum Download bereit.

Gewinnspiel

S. 120

Wer hat’s gesagt?

„Jeder bei uns muss wissen: Ich kann und darf Nein sagen, wenn eine Grenze erreicht ist – und meine Führung steht hinter mir.“