Recycling durch Holypoly
Gut für den Kreislauf
Eine Dresdner Firma sammelt und recycelt für Hersteller Kunststoffe, die bisher im Müll landen.
Die Produktion von Plastik verursacht viel CO2 – Recycling könnte einen Großteil davon vermeiden.
• Fridolin Pflüger hat täglich die Kunststoffwelt von morgen direkt vor Augen. Wenn er seine Brille aufsetzt, blickt der Geschäftsführer von Holypoly durch ein Gestell aus farbenfrohem, recyceltem Kunststoff, das Freunde 2017 aus Altplastik hergestellt haben. Ähnlich wie die Kunststoffschmiede – ein von Pflüger und Gleichgesinnten initiiertes Umweltprojekt aus Dresden, bei dem ein fahrradbetriebener Schredder alte Joghurtbecher und sonstigen Kunststoffabfall zu Flocken zerkleinerte, die eine Spritzgussmaschine aufschmolz und in neue Produkte verwandelte.
Die Ökos von einst sind heute Unternehmer. Sie wollen Plastik dort wiedergewinnen, wo es bisher kein Recycling gibt: bei technischen Kunststoffen in der Industrie. Dafür sprechen Pflüger und sein Team aus Umwelt-, Chemie- und Verfahrensingenieuren mit Betrieben über konkrete Schritte hin zur Kreislaufwirtschaft. „Die meisten Firmen wissen, dass sie früher oder später handeln müssen“, sagt Pflüger.
Trägt seine Vision auf der Nase: Fridolin Pflüger, Mitgründer und Geschäftsführer von Holypoly, vor gesammelten Altgeräten
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