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Ein sonniger Platz in einer Stadt. Mehrere Personen gehen über den roten Pflasterplatz, einige sitzen auf Bänken. Im Hintergrund sind Gebäude und Bäume zu sehen. Auf der rechten Seite des Bildes steht ein moderner Gebäudeteil mit dunklen Ziegeln und Fahrräder und Blumenkübel.

Fußgängerzonen

Viele Fußgängerzonen veröden. Was dagegen hilft und was nicht, zeigt eine Reise durch zwei Städte im Westen der Republik. Anders als Bergheim hat Lünen die Trendwende geschafft.


Den ersten Teil der Geschichte lesen Sie hier: Man war stets bemüht – Im rheinischen Bergheim versuchen die Verantwortlichen seit fast fünf Jahrzehnten, ihrer Innenstadt mit immer neuen Konsumtempeln Leben einzuhauchen.

• Das Haus, das über das Schicksal der Stadt Lünen entschied, war einst ein blau gekachelter Klotz aus Stahlbeton. 1969 hatte es die Kaufhauskette Hertie auf den Marktplatz der beschaulichen 90.000-Einwohner-Stadt am Rand des Ruhrgebietes gewuchtet. Direkt neben das Rathaus. Ein siebengeschossiger Einkaufstempel voll mit Spielwaren, Kochtöpfen und Klamotten. Mit seinen 7500 Quadratmetern Verkaufsfläche machte das Kaufhaus zuletzt ein Fünftel der Einzelhandelsfläche in Lünen aus und zog Kunden aus der ganzen Region an.

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