Im Wirtschaftsleben geht es schon mal rustikal zu. Aber bitte nicht im Umgang mit den hypersensiblen Finanzmärkten!
Text: Jens Bergmann Illustration: Ika Künzel
• Manche Zeitgenossen sind dünnhäutig: Schon kleinste Irritationen beunruhigen sie oder schlagen ihnen aufs Gemüt. Das ist aber nichts gegen den seelischen Zustand der Wertpapierbörsen, der tagtäglich von Fachleuten diagnostiziert und vermeldet wird. „Die Märkte sind nervös.“ – „Die Märkte sind hin- und hergerissen.“ – „Die Märkte lauern in unruhigen Zeiten wieder einmal auf jedes Wort des US-Notenbankchefs.“ – „Märkte weiterhin in Unruhe.“ – „Die Märkte sorgen sich um neue Bankpleiten.“