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brand eins 04/2018 Editorial
Sebastian Bolenz via Facebook

Natürlich bringen Verbote etwas. Wie kann man so plump behaupten, dies wäre nicht der Fall? Wenn eine Stadt beschließen würde, dass ab dem kommenden Jahr an ungeraden Tagen nur noch Autos mit ungerader Kennzeichen-Endziffer in die Stadt dürfen und an geraden Tagen die anderen, würde in dieser Stadt die Verkehrsbelastung von einem Tag auf den nächsten massiv zurückgehen. Verbote und Regulierungen können äußerst wirksam sein – manchmal wirksamer als kluge Konzepte, die seitens der Zielgruppe ignoriert werden, weil dort ohne äußeren Druck kein Änderungswunsch erkannt wird.


brand eins 04/2018 Bewegungsfreiheit
Frank Dohn via Facebook

Ausgefallene und kaputte Busse, fehlende Züge und Verspätungen werden dem Kunden als gute Auslastung bei dem, was überhaupt noch fährt, verkauft. Dazu jedes Jahr eine Preiserhöhung bei sinkender Qualität. Es sind immer noch nicht alle Bahnhöfe barrierefrei oder so zugänglich, dass sie jederzeit von Bedürftigen wie Behinderten oder Personen mit Kinderwagen genutzt werden können. Was ist die Folge? Immobilität oder Verstopfung der Wege an anderen Knotenpunkten, was zur Beeinträchtigung der Verkehrsqualität führt.


brand eins 04/2018 Bewegungsfreiheit
Reiner Kolberg via Facebook

Mobilität ist nicht gleich Bewegung. Bewegung gibt es zu Fuß oder auf dem Fahrrad, aber eben nicht im Auto. Mit allen negativen Folgen für uns und unsere Kinder. Und wir sollten uns wirklich fragen, ob wir in Deutschland nicht vielleicht zu sehr (und von der Politik gefördert) simpel-bequem sind.


brand eins 04/2018 Bewegungsfreiheit
Max Bolle via Facebook

Komme vom Land. Bevor man einen Führerschein hat, ist man abhängig von den Eltern. Dumm nur, wenn beide arbeiten und erst abends heimkommen. Mit 15 will man sich dann auch keinen Roller kaufen, weil man auf den Straßen eh nur ein Hindernis ist. Busse fahren morgens rein, aber nur bis 15 Uhr zurück. Man kann sich dann überlegen, fünf Kilometer zu laufen oder bis 20 Uhr auf den letzten Bus zu warten. Das Beste ist: Man zahlt, um in die nächste Stadt zu kommen, 5,40 Euro, und wenn der Bus Umwege fährt 7,20. S-Bahn gibt es nicht. Man kann gern über Bequemlichkeit diskutieren, sollte aber auch die Realität einbeziehen.


brand eins 04/2018 Verlust durch Teilen
Andreas Hiltenkamp, Düsseldorf

Dass DriveNow und Car2go zusammengehen, ist kein Gerücht mehr – in einer offiziellen E-Mail an die Nutzer wurde genau das beschrieben. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die Kartellbehörden noch zustimmen müssen.


brand eins 0 /2018 Verlust durch Teilen
Joachim Falken, Berlin

Die Autokonzerne haben das Free-floating Carshing so gestaltet, dass es gerade nur dort sinnvoll nutzbar ist, wo es ohnehin einen guten ÖPNV gibt, in den Innenstädten. Die Nutzungsgebiete wurden eher verkleinert. Für einen Ausflug von z. B. vier Stunden ins Grüne sind die Tarife zu teuer, weil für das Parken zu viel verlangt wird. Damit werden Anbieter, die eine attraktivere Alternative zum eigenen Auto anbieten würden, vom Markt ferngehalten.


brand eins 04/2018 Verlust durch Teilen
Florian Schwabe via Facebook

Ich habe mir wieder ein Auto gekauft, da beim Carsharing immer nur der schwächste Motor drin ist, keine guten Sitze, selten Automatik, die einfachste Ausstattung. Carsharing ist vernünftig, macht aber wie alles Vernünftige wenig Spaß.


brand eins 04/2018 Bleib von der Pelle!
Ines Slama via Facebook

Danke für die Forschungsarbeit. Das Distanzbedürfnis sorgt für den Individualverkehr mit dem Auto statt Bus und Straßenbahn – wirklich nachvollziehbar erklärt.


brand eins 02/2018 Hallo, ihr Lieben!
Thomas Doriath, München

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