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Schwerpunkt:
Wir

Ausgabe 05/2016

Jetzt können wir


Einstieg

Eine Altenpflegerin in Japan

Text und Foto: Julia Graven

Die Welt in Zahlen

Text: Johannes Böhme

Willkommen, ihr Vollpfosten!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Die Sprache ändert sich, der Duden bleibt. Nur vom Ruf der Besserwisserei wollen sich die Macher befreien.

Das Bild zeigt ein Buch mit dem Titel "Duden die deutsche Rechtsreibung" von Ruden, mit der Nummer "1" auf dem Einband. Das Buch ist auf einem gelben Hintergrund abgebildet, und auf dem Einband befindet sich ein Punktmuster. Das Buch scheint ein Standardlehrbuch für das Erlernen der deutschen Sprache zu sein.

Selen (Se)

Was im Periodensysteman Wirtschaft steckt.

Text: Dirk Böttcher

Die Mutter aller Briefkästen

Seit je wollen Unternehmen Steuern sparen. In New Jersey konnten sie das bequem ab 1892 – dank einer geheimnisvollen Firma.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Durchsichtige Geschäfte

Text und Interview: Steffan Heuer und Thomas Ramge
Foto: Roderick Aichinger

Mit der Blockchain beginne die nächste digitale Revolution, sagen einige. Tatsächlich? Ein Gespräch mit dem Autor Don Tapscott und seinem Sohn Alex.

Zwei Männer stehen in einem Raum mit weißen Wänden und einem großen Fenster. Der Mann auf der linken Seite trägt eine schwarze Jacke und hat die Hände in den Taschen, während der Mann auf der rechten Seite ein blaues Hemd trägt und die Hand auf dem Kopf hat. In dem Raum stehen ein Stuhl und ein Tisch, und von der Decke hängt ein Kronleuchter.

Rambazamba digital

Text: Patricia Döhle
Foto: Oliver Helbig

In der Start-up-Szene treffen derzeit zwei Typen aufeinander: konservative Gründer, die langfristigen Erfolg wollen – und durch billiges Geld beflügelte Dealer, die vor allem auf rasantes Wachstum und einen lukrativen Exit aus sind.

Das Bild zeigt zwei Männer, die auf einem Bürgersteig stehen, wobei sich einer über eine Absperrung lehnt und der andere dahinter steht. Die Szene scheint in einer städtischen Umgebung mit einem Gebäude im Hintergrund angesiedelt zu sein.

Schwerpunkt: Wir

Das neue Wir

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Alle suchen nach Identitäten und sehnen sich nach Gemeinschaft. Doch die Wanderkarten von früher führen in die Irre. Um zu einem neuen Wir zu finden, muss man erst mal zu sich selbst kommen.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration mit einer Gruppe stilisierter Fahrräder, die in einer kreisförmigen Formation angeordnet sind. Die Fahrräder sind in einem skizzenhaften Stil dargestellt, wobei ihre Griffe und Räder in einer einfachen Strichzeichnung abgebildet sind. Die Gesamtkomposition ist abstrakt, ohne erkennbaren Text oder spezifische Handlungen, die stattfinden. Das Bild scheint eine kreative Darstellung eines Fahrradtreffens oder einer Veranstaltung zu sein, wobei die stilisierten Fahrräder als visuelle Metapher für dieses Konzept dienen.

Wer hat Angst vorm blauen Daumen?

Die Gesellschaft zersplittert, Facebook wird immer größer. Aber hat das noch etwas mit Gemeinschaft zu tun?

Text: Christoph Koch

Wie sagt man’s seiner Community?

Text: Katja Berlin

Wer seine Firma liebt, der grillt den Chef

Text: Jens Bergmann
Foto: Sigrid Reinichs

Das ist das Motto des Vereins von Belegschaftsaktionären in der Siemens AG. Besuch bei einer sehr selbstbewussten Truppe.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie, auf der drei ältere Männer nebeneinander stehen, mit einer Stadtlandschaft im Hintergrund.

Freie Kräfte

Selbstständige sind Einzelkämpfer und können nur schwer gemeinsame Interessen durchsetzen. Doch unmöglich ist es nicht.

Text: Christian Sywottek

Verfall einer Legende

In kaum einem Unternehmen gab es ein so ausgeprägtes Wir-Gefühl wie bei der Hoechst AG. Bis ein neuer Chef es aufkündigte. Ein historisches Lehrstück.

Text: Andreas Molitor

Gemeinsinn aus dem Supermarkt

Text: Wolfgang Ullrich
Illustration: I Like Birds

Hersteller inszenieren häufig Produkte mit dem Ziel, ein Wir-Gefühl zu erzeugen oder ein Gespür für globale Zusammenhänge zu entwickeln – nicht immer überzeugend. Eine Konsumkritik an sechs Beispielen.

Das Bild zeigt eine schwarz-goldene Deodorant-Spraydose, auf der das Wort "AXE" prangt. Die Dose steht aufrecht auf einer weißen Fläche, wobei oben eine kleine Menge des Sprays zu sehen ist. Die Dose ist in der Mitte des Bildes positioniert, so dass sie im Mittelpunkt steht.

Club of Home

Text: Dorit Kowitz
Illustration: Ika Künzel

Einkaufsclubs haben wahnsinnigen Erfolg. Und sind anstrengend. Warum nur wollen alle da rein? Ein Erfahrungsbericht.

Das Bild zeigt ein schwarz-weißes Grafikdesign mit einem fetten, stilisierten Text, der "MEMBERS ONLY" lautet. Der Text ist in einer verspielten, graffitiartigen Schriftart geschrieben und steht in einem schwarzen Rahmen. Der Rahmen ist mit einer dicken, schwarzen Linie umrandet, die den Text hervorhebt und die Aufmerksamkeit auf seine Bedeutung lenkt. Das Gesamtdesign scheint eine kreative und künstlerische Darstellung einer Regel oder Einschränkung zu sein, die möglicherweise mit einem Club oder einer Organisation zusammenhängt.

Ein Hoch auf die Langeweile

Interview: Peter Laudenbach
Foto: Michael Hudler

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Antworten von dem Soziologen Berthold Vogel.

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes in einem Anzug, der vor einem unscharfen Hintergrund steht. Der Mann schaut mit ernster Miene direkt in die Kamera.

Aufbau-Arbeiter

Text: Johannes Böhme
Foto: Kathrin Spirk, Anja Grabert

Was ein Lehrer, eine Polizistin und ein Unternehmer für die Gesellschaft tun. Drei Protokolle.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Collage aus drei Fotos, die verschiedene Personen in unterschiedlichen Situationen zeigen. Auf dem Foto oben links steht eine Person vor einer großen Statue, während das Foto oben rechts eine Person mit langen Haaren und einem Bart zeigt. Das untere Foto zeigt eine Person in blauem Hemd und weißer Hose, die vor einer blauen Wand steht. Die Collage ist so gestaltet, dass sie für eine Vielzahl von Nutzern zugänglich ist, auch für Menschen mit Sehbehinderungen, da sie klare und deutliche Bilder von jeder Person und ihrer Umgebung liefert.

Lasst uns mal ran!

Text: Dirk Böttcher
Foto: Jens Umbach

Die Zivilgesellschaft wird gern beschworen. Doch oft tun sich die Regierenden schwer mit ihr. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel Rostock.

Das Bild zeigt einen Mann, der an einem Schreibtisch in einem Büro sitzt, umgeben von verschiedenen Bürogeräten. Der Mann trägt einen Anzug und eine Brille, und er ist auf seine Arbeit konzentriert. Das Büro hat ein Fenster, eine Landkarte an der Wand und mehrere Topfpflanzen. Auf dem Schreibtisch befinden sich eine Tastatur, ein Computermonitor und ein Telefon, außerdem eine Tasse und eine Vase. Die Gesamtszene vermittelt den Eindruck eines professionellen und organisierten Arbeitsbereichs.

„Dann machen wir es eben selbst“

Interview: Mischa Täubner
Foto: Kai Müller

Was treibt Bürgerinitiativen? Leona Lynen hat sie europaweit erforscht und interessante Antworten gefunden.

Das Bild zeigt eine Frau mit kurzen braunen Haaren, die ein marineblaues langärmeliges Hemd trägt. Sie blickt direkt in die Kamera und hat ein leichtes Lächeln im Gesicht. Der Hintergrund ist einfarbig weiß, was dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit auf die Person zu lenken. Das Bild ist ein einfaches, geradliniges Porträt, das sich auf den Ausdruck und die Kleidung der Frau konzentriert.

Die Weltverbesserer

Text: Stephan A. Jansen
Illustration: Alexander Glandien

Stephan Jansen, der seit 1999 zwischen Kalifornien und Deutschland pendelt, sieht vor allem ein faszinierendes Potenzial – wenn es denn gelänge, die technische Liebe zur Lösung auf der einen und den Sinn für das Soziale auf der anderen Seite neu zu verbin

Das Bild ist eine digitale Illustration, die einen Raum mit einem Holzboden und einem Holztisch zeigt. Auf dem Tisch stehen mehrere weiße Büsten berühmter Persönlichkeiten, darunter ein Mann mit rotem Hut und Brille, ein Apfel und ein Mann mit einem grünen Hut. Außerdem sind zwei nach oben zeigende Daumen und ein Ball zu sehen, die möglicherweise ein Thema aus dem Bereich soziale Medien oder Spiele darstellen. Der Raum hat ein hölzernes Bücherregal und ein Schild mit der Aufschrift "DONORS HALL OF FAME".

Adieu Tristesse

Text: Karin Finkenzeller
Foto: Jonas Unger

Der Hochschuldozent Charles-Edouard Vincent hat ein Geschäftsmodell entwickelt, um das nachbarschaftliche Miteinander in Paris wiederzubeleben. Jetzt muss er aufpassen, dass seine Idee nicht zu erfolgreich wird.

Das Bild zeigt eine Straßenszene mit einem Mann und einer Frau, die vor einem Schaufenster stehen. Der Mann hält eine Tasche in der Hand, und die Frau trägt eine Handtasche. In der Szene sind auch zwei Topfpflanzen zu sehen. Das Schaufenster ist mit einer grünen Markise versehen und trägt die Aufschrift "LULU DANS MA RUE". Die Straße scheint eine belebte städtische Gegend zu sein, in der andere Menschen und Gegenstände zu sehen sind.

Das Orakel von Finnland

Text: Matthias Hannemann
Illustration: Benedikt Rugar

Der alte Sozialstaat passt nicht mehr zur neuen Arbeitswelt. Daher wird derzeit über das Grundeinkommen diskutiert. Und im hohen Norden die Probe aufs Exempel gemacht.

Das Bild ist eine stilisierte Illustration mit einer Hand, die auf ein grünes Papier mit einem Symbol darauf zeigt, was eine Verbindung oder Interaktion zwischen der Hand und dem Papier andeutet. Die Illustration befindet sich vor einem weißen Hintergrund und zeigt eine Hand, die eine Flagge hält, eine Person, die auf einem Geldstapel sitzt, und eine Person, die Fahrrad fährt. Das Gesamtdesign ist einfach und geradlinig, wobei der Schwerpunkt auf der symbolischen Darstellung der Hand und des Papiers liegt.

In der Welt zu Hause, in Israel daheim

Text: Mareike Enghusen
Foto: Michael Kohls

Was verbindet junge säkulare Israelis? Vier Porträts.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme eines bärtigen Mannes, der nachdenklich zur Seite blickt. Der Mann trägt ein schwarzes Hemd, und der Hintergrund scheint ein dunkles Zimmer oder ein Fenster mit einem weißen Vorhang zu sein. Das Bild ist in Schwarz und Weiß gehalten, was ihm einen zeitlosen und klassischen Charakter verleiht. Der Blick und der Ausdruck des Mannes lassen auf eine nachdenkliche oder kontemplative Stimmung schließen.

Auf der Suche nach Europa

Text: Alexander Krex
Illustration: Anna Szilit

Das Bild ist eine einfache Strichzeichnung mit zwei Schildern, eines mit der Aufschrift "BURGER" und das andere mit der Aufschrift "POLITIK", die auf beiden Seiten einer Banane stehen. Die Banane ist als Liniendiagramm mit einem Pfeil dargestellt, der auf das "BURGER"-Schild zeigt, was einen Vergleich oder Kontrast zwischen den beiden politischen Haltungen andeutet. Die Zeichnung ist in schwarz-weiß gehalten, ohne zusätzliche Farben oder Details.

Was Menschen bewegt

Der Anti-Pate

Text: Emilia Smechowski
Foto: Diambra Mariani

Als Polit-Aktivist reichte es, einfach nur gegen etwas zu sein. Jetzt ist Renato Accorinti Bürgermeister von Messina – und sein Leben deutlich komplizierter. Ein Porträt.

Ein Mann steht vor einer mit Graffiti beschmierten Wand und zeigt auf den in italienischer Sprache geschriebenen Text "CHI SONO 10 SENZA NO?

Ich zieh’ nicht in den Wald

Text: Mercedes Lauenstein
Illustration: Silke Weißbach

Was tun, wenn sich das Richtige richtig falsch anfühlt und das Falsche richtig richtig? Der Versuch einer Klärung.

Das Bild ist ein abstraktes Gemälde mit zwei stilisierten menschlichen Figuren, die dicht nebeneinander vor einem weißen Hintergrund stehen. Die Figuren sind in einer lebhaften Farbmischung dargestellt, die Schattierungen von Violett, Blau und Rot enthält. Das Gemälde wird von einem weißen Rand eingerahmt, und die Gesamtkomposition ist dynamisch und visuell ansprechend.

Der schöne Schleim

Text: Frank Dahlmann


Ausstieg

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