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brand eins 07/2016 Schwerpunkt Digitalisierung

Werner Böhi, Chur / Schweiz
Diese Ausgabe breitet die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung differenziert aus. Interessant! Die zu erwartende Konsequenz ist: absolute Abhängigkeit von einer sicheren Stromversorgung (mit Strom läuft alles – ohne nichts).


brand eins 07/2016 Die Suche nach der Fortschrittsmaschine

Lorenz Mannl, per E-Mail
In diesem Artikel ist Ihnen vermutlich ein Tippfehler unterlaufen: Der Name des chinesischen Hochleistungsrechners lautet Tianhe-2 (nicht Tihane-2), was einerseits den Stadtteil seines Standorts im Süden Chinas in der Stadt Guangzhou beschreibt, andererseits aber auch mit Milchstraße zu übersetzen wäre. Trotz dieses kleinen Makels wie immer das lesenswerteste Printmedium schlechthin für mich. Dies kann auch als Anmerkung zum Gespräch mit dem Mediaplaner Boris Schramm im Artikel „Plädoyer für Print“ verstanden werden, da ich, ein 22 Jahre alter Student, seit mehr als zwei Jahren Abonnent und seit vielen Jahren begeisterter Leser des Magazins bin.

brand eins 07/2016 Der Golem und du

Götz Hoffart, per E-Mail
In dem Beitrag wird HAL 2000 als Beispiel herangezogen. Der unlustige Bursche heißt aber HAL 9000 :-)

brand eins 06/2016 Gegen den Strom

Gero F. Weber, Nußloch / Heidelberg
Danke für diesen Artikel. Sei meinerseits noch an die Adresse der Fakultät Ökonomie & Philosophie hinzugefügt: Übersehen Sie bitte nicht die Werke und Gedanken von Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises, Murray Rothbard, Friedrich August von Hayek, aber auch Frédéric Bastiat. Alles zusammengestellt unter www.mises.org

Facebook-Reaktionen

brand eins 07/2016 Der Golem und du

Susanne Schneider
Fakt ist, schon heute können KI-Systeme alles übernehmen, was logisch herleitbar, regelbasierend und in ein Programmierstatement zu packen ist. Da heutzutage der menschliche Ermessensspielraum am Arbeitsplatz im Allgemeinen sowieso gering ist, stellt sich nur noch die Frage, wann 95 Prozent aller Tätigkeiten von Software gesteuert, von Bots übernommen werden. So lange geht es schneller, weiter, höher mit weniger Aufwand, bis wir uns am Ende wegrationalisiert haben. Dann gibt es ein bedingungsloses Grundeinkommen, und der Wettbewerb um dessen Verteilung geht los. Ich bin dann schon längst Selbstversorgerin irgendwo fernab der Zivilisation und züchte Schafe, Ziegen, Hühner. Martin St.
Algorithmen werden von Menschen definiert, und Software wird von Menschen geschrieben. Der Computer rechnet lediglich sehr effizient gemäß vorgegebener Regeln, das war es dann aber auch schon. Hermann Rochholz
Ich bin mit brand eins nicht immer einer Meinung. Aber genau das ist der Punkt: Es geht darum, Verantwortung abzuschieben. Als Ingenieur sieht man (fast) nur noch Kollegen, die irgendeine Software anwerfen und irgendeine gequirlte Sch… berechnen. Aber die Software berechnet das, es gibt bunte Bildchen, und die Verantwortung ist weg. Und genau so wird es auch verlangt.

brand eins 07/2016 Wir nennen es Fortschritt

Tim Hippmann (zu „Krank sein“)
Ein Zwischenschritt fehlt noch: nach dem Symptome-Googeln sich mit anderen Kranken und sonstigen Hypochondern in diversen Foren austauschen und schlaue Tipps holen. Danach kann in der Regel auch kein Arzt mehr helfen. Ralf Henke (zu „Eine Hose kaufen“)
Die laaange Schleife über die Preisvergleichsportale fehlt: Hose dort suchen, den Preisen doch nicht trauen, zweites Portal bemühen, nur gleiche oder höhere Preise finden, Hose sicherheitshalber noch mal selber googeln, bei Ebay schauen und nach langem Hin und Her irgendein Angebot auswählen (hochwissenschaftlich im Kopf analysiert und abgewogen: Preis vs. Lieferzeit vs. Vertrauen in den Shop), dann weiter wie im Bild. Katja Hero (zu „Essen gehen“)
Es fehlt noch eine weitere Stufe: eine schlechte Bewertung schreiben, weil das Essen kalt war.