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Schwerpunkt:
Geschmack

Ausgabe 12/2016

Wie es dir gefällt


Einstieg

Ein Mechaniker 
in den USA

Text: Martin Theis
Foto: Sascha Montag

Die Welt in Zahlen

Text: Cem-Odos Güler

Neue 
Masche

Text: Jens Bergmann

Illustration: Manu Burghart

Mit seinem Pullovern war März der Zeit weit voraus, dann out, um als Maerz wieder aufzuerstehen. Die Lehre der Geschichte: Auch Mode für Ältere muss heute jung daherkommen.

Das Bild zeigt einen gelben Pullover mit V-Ausschnitt und einem schwarz-weiß-karierten Muster an den Ärmeln. Der Pullover ist vor einem weißen Hintergrund abgebildet, und am Halsausschnitt befindet sich ein kleines Etikett. Der Pullover scheint ein Einzelstück zu sein und wird nicht von anderen Kleidungsstücken oder Accessoires begleitet. Das Bild enthält keinen Text und keine zusätzlichen Objekte, und das Design und die Farbe des Pullovers stehen im Vordergrund.

Chrom (Cr)

Text: Dirk Böttcher

Alles Lüge

Verschwörungstheorien halten sich hartnäckig. 
Auch diejenige von der angeblichen Gier des Bankiers Nathan Rothschild, 
der angeblich vor allen wusste, wie die Schlacht bei Waterloo ausgehen werde.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Mit dem 
Strom

Text: Steffan Heuer

Foto: Patrick Strattner, David Magnusson

Das Unternehmen Faraday Future will nicht weniger 
als die Automobilität neu erfinden. 

Ein Report aus Kalifornien.


Das Bild zeigt einen Mann mit einem Virtual-Reality-Headset und einem Game-Controller in der Hand, der auf einem Stuhl vor einem Computertisch mit Tastatur und Maus sitzt.

Und es 
bewegt sich doch

Text: Karin Finkenzeller
Foto: Jo Magrean

Der französische Arbeitsmarkt ist streng reguliert. Doch in der Provinz tut 
sich Erstaunliches, um Langzeitarbeitslose in Jobs zu bringen.

Das Bild zeigt einen großen, leeren Parkplatz mit mehreren alten, weißen Gebäuden im Hintergrund. Die Gebäude weisen verschiedene architektonische Stile auf, darunter ein großes, mehrstöckiges Gebäude mit einem schwarzen Dach und ein kleineres, einstöckiges Gebäude mit einem grauen Dach. Auf dem Parkplatz stehen keine Fahrzeuge, und es gibt keine sichtbaren Anzeichen von Aktivität oder menschlicher Anwesenheit. Die Szene scheint tagsüber bei bewölktem Himmel aufgenommen worden zu sein.

Winter ade

Wenig Schnee, billigere Skigebiete in Frankreich, Italien und Österreich – die Schweizer Bergbahnen sind unter Druck. Und gehen hohe Risiken 
ein, um zu überleben. Das zeigen die Zahlen 
der Jungfraubahn Holding AG.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Geschmack

Prolog

Der 
Geschmacksträger

Text: Wolf Lotter

Illustration: Jan Robert Dünnweller

Geschmäcke sind verschieden.
 Das sollte man endlich ernst nehmen.

Das Bild ist eine lebhafte und lebendige Illustration, die eine Reihe von Menschen zeigt, die verschiedenen musikalischen Aktivitäten nachgehen. Die Szene ist gefüllt mit Menschen, die verschiedene Instrumente spielen, wie Gitarren, Schlagzeug und Saxophone, sowie tanzen und miteinander interagieren. Die Illustration ist eine lebendige Darstellung eines Musikfestivals oder Konzerts, bei dem die Menge und die Künstler eine dynamische und energiegeladene Atmosphäre schaffen.

„Der Mensch ist 
ein Homo aestheticus“

Text: Dirk Böttcher

Foto: Michael Hudler

Wem gefällt was? 
Und warum? 

Antworten auf diese Fragen suchen 
Wissenschaftler im Max-Planck-Institut 
für empirische Ästhetik.

Das Bild zeigt eine Person, die in einem Raum mit einem großen Monitor vor sich sitzt, umgeben von verschiedenen elektronischen Geräten, einschließlich Lautsprechern und Kabeln. Die Person scheint ein weißes Hemd zu tragen und hat ein Headset auf dem Kopf, was darauf hindeutet, dass sie in eine Art Forschung oder Test involviert ist, der die Gehirnaktivität oder kognitive Prozesse betrifft. Der Raum wirkt minimalistisch und aufgeräumt, wobei der Fokus auf der Person und den Geräten liegt.

Nouvelle 
vague

Früher gaben die großen Designer vor, 
was Frauen zu tragen hatten. 

Heute sind es die Mode-Blogs.
 Was folgt daraus?

Text: Stefanie Schütte

Porträts: Max Zerrahn

Die Hose 
spricht

Interview: Peter Laudenbach

Foto: Julian Baumann

Die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken liest die Zeichen der Mode – ­
und weiß, weshalb Anzüge auch nicht mehr das sind, was sie mal waren.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie einer Frau, die in einem Raum steht und auf ein großes Fenster blickt. Sie trägt ein schwarzes Kleid und scheint aus dem Fenster zu schauen. Der Raum ist mit einer Couch und einem von der Decke hängenden Kronleuchter ausgestattet, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Das Foto ist aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, wodurch die Silhouette der Frau und die Größe des Fensters betont werden.

Schlaufuchs

Text: Matthias Hannemann

Foto: Felix Brüggemann

Über Jahrzehnte ist der unauffällige Rucksack nur im Norden bekannt. 
Dann wird er weltweit gekauft wie verrückt. 

Rekonstruktion eines Hypes.

Das Bild zeigt einen regnerischen Tag auf einem Bürgersteig in der Stadt, mit einer Person in einer grünen Jacke und einem roten Rucksack, die von der Kamera weggeht. Im Hintergrund sind andere Personen zu sehen, die auf dem Bürgersteig gehen, und Autos, die entlang der Straße geparkt sind. Die Szene vermittelt ein Gefühl für das städtische Leben bei schlechtem Wetter.

Hat schönes Wirtschaften 
einen Geschmack?

Die Wellenreiterin

Text: Patricia Döhle
Foto: Evelyn Dragan

Um erfolgreich zu gründen, muss man kein Technik-Freak sein. 
Manchmal reichen guter Geschmack – und das richtige Timing.

Das Bild zeigt eine Person, die hinter einem Tisch steht, der mit verschiedenen Designmaterialien gefüllt ist, darunter eine weiße Platte, eine Goldplatte und eine Silberplatte. Die Person scheint die Gegenstände auf dem Tisch zu begutachten, möglicherweise um Materialien für ein Projekt auszuwählen oder den Raum zu organisieren. Der Tisch ist mit einer Vielzahl von Papieren, Kacheln und anderen Gestaltungselementen bedeckt, wodurch eine visuell reiche und detaillierte Szene entsteht.

Plötzlich wollen 
alle eins

Text: Michael Kneissler

Foto: Jens Schwarz

Früher Punk, heute Mainstream. 
Tattoos sind schwer in Mode. 
Besuch bei einem Veteranen des Geschäfts.

Das Bild zeigt einen Mann mit langen Haaren und Tätowierungen, der ein rotes Hemd trägt und mit den Händen am Kinn posiert. Er hat einen ernsten Gesichtsausdruck, und sein Blick ist zur Seite gerichtet. Der Hintergrund ist in einem schlichten Grau gehalten, das den Mann und seine Tätowierungen besonders gut zur Geltung bringt.

Bitte 
anfassen!

Text: Christoph Koch

Illustration: Alexander Glandien

Händler wie Outfittery oder 
Modomoto überraschen ihre Kunden mit fertig zusammen­gestellten Outfits. 
Nun haben auch der Onlineriese 
Zalando und stationäre Händler den kuratierten Einkauf entdeckt. 

Was ist dran an den Klamottenkisten?

Das Bild zeigt einen Arbeitsbereich mit einer Person, die an einem Schreibtisch sitzt, umgeben von verschiedenen Computergeräten. Der Schreibtisch ist mit einem Laptop, einem Drucker und einem Monitor ausgestattet. Die Wand hinter der Person ist mit Abbildungen verschiedener Schuhe geschmückt, was auf ein Schuhgeschäft oder ein schuhbezogenes Thema hindeutet. Das Gesicht der Person ist unkenntlich gemacht, um ihre Anonymität zu wahren. Die Gesamtszene scheint ein modernes Büro oder ein Arbeitsbereich zu sein, in dem der Schwerpunkt auf Technologie und Designelementen liegt.

Lobby für Geschmack

Text: Uwe Rasche

Foto: Tillmann Franzen

Ernährung ist längst zur Glaubensfrage geworden 
– Hans-Georg Pestka hält sich da raus. 
Mit seinen Genusshandwerkern will er nichts 
weiter, als beste Qualität an den Kunden 
zu bringen.

Das Bild zeigt zwei Männer, die in der Nähe eines Backsteingebäudes stehen, wobei ein Mann links und der andere rechts steht. Im Vordergrund stehen zwei Schweine - ein schwarzes und ein rosa Schwein - auf einer hölzernen Plattform. Die Männer scheinen sich zu unterhalten oder die Schweine zu beobachten.

Im Königreich 
der 
Kichererbsen

Text: Mareike Enghusen
Foto: Jonas Opperskalski

Starbucks, Subway, Burger King: 
Amerikanische Fast-Food-Ketten scheitern in Israel reihenweise. 

Die Gründe hierfür dürften ihnen nicht schmecken.

Das Bild zeigt eine Person, die an einem Tisch in einem Restaurant sitzt, das durch große Fenster einen Blick auf das Meer bietet. Der Tisch ist von Stühlen umgeben, und das Restaurant hat ein modernes Design mit einem schwarz-weißen Farbschema. Im Hintergrund ist der Ozean zu sehen, und auf der linken Seite sind Palmen zu sehen. Die Gesamtszene wirkt wie ein entspanntes und komfortables Esserlebnis.

„Ich mag 
die Zwänge“

Interview: Mischa Täubner
Foto: Diambra Mariani

Was versteht der Altmeister des Automobildesigns unter Schönheit? 
Zu Besuch bei Giorgio Giugiaro.

Ein älterer Mann in einem blauen Anzug steht selbstbewusst vor einer weißen Wand und lehnt sich an einen Heizkörper. Er trägt eine Brille und hat ein warmes Lächeln im Gesicht.

Knips mich!

Text: Wolfgang Ullrich
Collage: I Like Birds

Im Zeitalter von 
Social Media wird 
die Designregel 
„Die Form folgt der Funktion“ immer 
mehr verdrängt 
von „Die Form folgt 
dem Medium“. 

Was sind die Folgen?

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie mit einer Wasserflasche in der Mitte. Um die Wasserflasche herum sind verschiedene Fotos zu sehen, darunter eines von einer Person, die einen Fotoapparat hält, ein weiteres von einer Person, die ein Foto macht, und eine Collage von Fotos, die Personen und Gegenstände zeigen. Der Schriftzug artesman" ist sichtbar und könnte Teil des Markenzeichens der Wasserflasche oder eine Beschriftung im Zusammenhang mit den Fotos sein. Die Gesamtkomposition suggeriert eine visuell ansprechende und künstlerische Darstellung der Wasserflasche und ihres Kontexts.

Blind Date

Text: Cem-Odos Güler

Foto: Charlotte Schreiber

Wer gut aussieht, bekommt leichter einen Job. Um sich von der Schönheit nicht blenden zu lassen, ist deutschen Orchestern etwas eingefallen. Ein Vorbild für andere Branchen?

Das Bild zeigt das Innere eines Theaters oder Auditoriums mit Reihen dunkler Sitze, die auf eine Bühne oder einen Aufführungsbereich ausgerichtet sind. Die Bühne ist mit einem weißen Hintergrund versehen, und die Beleuchtung ist gedämpft, wodurch eine konzentrierte und intime Atmosphäre entsteht. Die Perspektive des Bildes ist von der Rückseite des Theaters, mit Blick auf die Bühne, was einen klaren Blick auf die Sitzordnung und den Bühnenbereich ermöglicht.

Buh!

Interview: Peter Laudenbach
Porträt: Albrecht Fuchs

Die Opernregisseurin Tatjana Gürbaca 
enttäuscht die Erwartungen ihres Publikums. 
Und das mit Absicht. 

Ein Gespräch über Kunst 
und woran sich ihr Erfolg misst.

Eine Frau steht in einem schwach beleuchteten Raum, den Blick auf die Kamera gerichtet. Sie ist mit einer weißen Bluse und einer schwarzen Hose bekleidet und hat die Hände in die Taschen gesteckt. Der Raum scheint eine Bühne oder ein Aufführungsort zu sein, mit verschiedenen Geräten und Strukturen im Hintergrund.

Der 
Bilderstreit

Text: Johannes Böhme

Foto: Hartmut Nägele

Die Restauratoren des Amsterdamer Rijksmuseums 
lassen weltberühmte Gemälde wieder leuchten. Gehen sie damit zu weit?

Das Bild zeigt eine Frau, die an einer Staffelei in einem geräumigen Kunstatelier sitzt, umgeben von verschiedenen Malutensilien und Geräten. Das Atelier hat große Fenster, die viel natürliches Licht hereinlassen, und der Raum ist mit verschiedenen Arten von Beleuchtungskörpern ausgestattet, die von der Decke hängen und eine einzigartige und kreative Atmosphäre schaffen. Die Frau scheint sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, möglicherweise malt sie oder schafft ein Kunstwerk.

Der
 Besessene

Text: Andreas Molitor
Foto: Oliver Helbig

Zu DDR-Zeiten entsprachen 
die Bilder des Cottbuser Malers 
Hans Scheuerecker nicht 
dem offiziellen Kunstgeschmack. 
Den Funktionären war sein 
Bohème-Leben suspekt; die 
Stasi-Berichte über ihn füllen 
Hunderte von Seiten. 


Das Bild zeigt eine Nahaufnahme eines Mannes mit Glatze, der eine Brille und ein weißes Hemd trägt. Er hat einen ernsten Gesichtsausdruck, und der Hintergrund ist dunkel, was ihn zum Brennpunkt des Bildes macht.

Ausstieg

Notruf 
per Stromsensor

Wie Informatiker aus Oldenburg auf innovative Weise erkennen, 
wann ältere Menschen schnelle Hilfe benötigen.

Text: Frank Dahlmann

Was war noch mal … Crowdfunding?

Text: Christoph Koch
Foto: Philotheus Nisch

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die eine kreisförmige Anordnung kleiner weißer Kugeln auf einer strukturierten Oberfläche, möglicherweise einem Stück Stoff oder einem Teppich, zeigt. Die Kugeln sind in einem kreisförmigen Muster verstreut, wodurch ein visuell auffälliges und kompliziertes Muster entsteht. Das Foto wurde aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, was die kreisförmige Anordnung der Kugeln hervorhebt und der Komposition Tiefe verleiht. Das Bild enthält keinen erkennbaren Text oder andere Objekte, und die relative Position der Kugeln bleibt während der gesamten Anordnung konstant.

Also dachte Josef: 
Ich mache lieber Schluss.

Die „Leichte Sprache“ richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – steckt darin ein noch größeres Potenzial? 

Hier die Übersetzung der Bibelverse 1, 18–25 des Matthäus-evangeliums.

Text: Holger Fröhlich

Leserbriefe

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