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Facebook-Reaktionen

brand eins 10/2015 Mikroökonomie: Asylsuchender



Barbara Wiehl
Syrien war das Vorzeigeland in der arabischen Welt, was Bildung betrifft. Das hat sich durch den Krieg geändert, auch weil der Schulweg inzwischen lebensgefährlich geworden ist. Es droht eine ganze Generation verloren zu gehen.

brand eins 10/2015 Room to move

Holger Peters
Wir sollten in der Flüchtlingsdebatte eine einfache Sprache verwenden und nicht irgendetwas Positives hineininterpretieren, damit wir uns gut fühlen und die Bilder und die Einzelschicksale uns nicht mehr verstören. Klare und deutliche Worte. Also: Es werden so viele Menschen aufgenommen, wie es unsere Ressourcen erlauben. Und: Wir haben als Deutsche und als Christen die Pflicht, alles zu tun, damit die Leute gut über den Winter kommen und unsere Werte kennen- und schätzen lernen. In der Zwischenzeit wird geprüft, ob sie ein Bleiberecht haben oder abgeschoben werden. Was dann auch nicht mehr diskutiert, sondern direkt und effektiv umgesetzt wird. brand eins sollte den Schwerpunkt darauf legen, Geschichten von geglückten Biografien zu erzählen und den Begriff der Freiheit lebendig zu halten und geistig wiederzubeleben, der für unsere Gesellschaft und die Wirtschaft elementar wichtig ist und massiv unter dem Merkelismus der vergangenen Jahre gelitten hat. Thomas Bernhardt
Menschen können nicht illegal sein. Das haben wir zu Recht schon oft gehört. Aber ihre Handlungen können es sein. So gab und gibt es legale und illegale Zuwanderung. Und wie an den leider prekären Situationen der illegal Zugewanderten in vielen Ländern zu sehen ist, ist es nicht immer die beste Idee, den ersten Schritt in ein neues Leben mit einer Straftat zu beginnen – so viel Verständnis man auch dafür aufbringen kann. Antonio Alonso
Der Verlust von Kontrolle ist Leben. Davor haben viele Angst, auch ich. Aber immer weniger, je öfter ich es versuche.

brand eins 10/2015 Wien, du hast es besser

Christoph von Gamm
Zahlen alles die Steuerzahler, gern, vor allem für Hofschranzen, Gemeindebedienstete und Parteigenossen der SPÖ. Gerhard Holzer
Man muss das in der Tat ein wenig relativieren – nicht dass der Eindruck entsteht, diese Art des Wohnraums zu diesen Konditionen stehe der großen Masse zur Verfügung. Klaus Heidenreich
Der Wohnungsbau in Wien ist so viel besser und kreativer als der in München gebaute Einheitsbrei der Investoren – egal mit welch fantasievollen Namen sie ihre Projekte benennen. Ich selbst habe mich vor zwei Jahren bei einer Architektur-Exkursion im Rahmen eines Seminars über nachhaltigen und energetisch zukunftsweisenden Wohnungsbau davon überzeugen können. Andreas Vinvent
Muss der Standard von steuersubventioniertem Wohnraum denn wirklich so viel höher sein als der Durchschnitt? Heißt das nicht, dass der 08/15-Arbeitnehmer in einer kleinen Altbaubude hockt und indirekt den „Palast“ seines Nachbarn mitfinanziert? Gabriele Hannabach-Kather
Das soll man mir einmal vorrechnen, wie man bei fünf Euro pro Quadratmeter Miete Wohnraum herstellen kann. mietguru.at
Die meisten Gemeindebauten wurden vor mehreren Jahrzehnten errichtet, als die Grundstückspreise in Wien noch äußerst niedrig waren. Wien hat damals viel Wohnraum geschaffen, der nun seit vielen Jahren vermietet wird. Bei einer Vermietdauer von 30, 40 Jahren rentiert sich das problemlos, auch wenn zwischenzeitlich saniert wird. Andreas Hauser
Das Wiener Modell funktioniert aber nur, weil ganz Österreich mitzahlen muss, damit die Roten ihre Festung Wien halten können. Das nenne ich Wählerstimmenkauf! Demokratie sieht anders aus! Sebastian Schönbauer
Das ist vorsätzlich falsch, da Wien die stärkste Wirtschaftsregion in Österreich ist und im Großraum Wien mehr als ein Viertel der österreichischen Bevölkerung lebt. Ganz im Gegenteil ist es sogar so, dass Wien indirekt viele Regionen am Leben erhält. Ralf Werner
Warum so kritische Kommentare? Warum nicht die positiven Aspekte ausleuchten und überdenken? Wir kommen gar nicht darum herum, über Möglichkeiten nachzudenken, Gewinne zu sozialisieren. Bauträger senken die Qualität, den Standard und die Langlebigkeit. Es muss andere Möglichkeiten geben als das frei stehende Einfamilienhaus, wo man auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen muss.