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leserbriefe@brandeins.de

brand eins 10/2014: Deal?

Mathias Berkel, per E-Mail
Ihr hervorragender Artikel über das Thema Vertrauen hat deutlich den entscheidenden Unterschied zwischen Unternehmern und kontrollwütigen Managern herausgearbeitet: Mut zu vertrauen statt Machterhalt durch Kontrolle! Marie von Ebner-Eschenbach hat das schon vor circa 100 Jahren perfekt auf den Punkt gebracht: Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft!


Gesine Greiner, per E-Mail
Das Thema bewegt mich seit Langem. Das Buch von Reinhard Sprenger habe ich bereits vor einigen Jahren gelesen, dann seufzend ins Regal gestellt, denn: „Es ist ein weites Feld.“ Umso erfreulicher, dass Sie mich wieder ermuntern, in dieser Angelegenheit statt träger Geduld eben drängende oder brennende Geduld zu üben.

brand eins 10/2014: Dr. Schwindel & Prof. Schmu

(Name ist der Redaktion bekannt)
Vor einigen Jahren genossen Professoren und Doktoranden in meinen Augen noch einen hohen Stellenwert. Seitdem ich im Wissenschaftsmanagement, also in der Verwaltung einer Universität tätig bin, mache ich dies von der Person abhängig. Meiner Ansicht nach sollte Wissenschaft Wissen schaffen. Wenn ich mir jedoch die Themen anschaue, mit denen Doktoranden teilweise promoviert werden, stelle ich dies mittlerweile stark infrage.

brand eins 09/2014: Warum kommen E-Mobile nicht voran?

Peer-Arne Böttcher, via Facebook
Die Batterie des Tesla 85 kWh wiegt übrigens rund 700 Kilogramm. Das ist bei 2100 Kilogramm Leergewicht eindeutig nicht „mehr als die Hälfte“.

(Anm. der Redaktion: Der Leser hat recht. Der Autor hatte ursprünglich geschrieben: „Der Tesla mit 85 kWh wiegt zum Beispiel 2,1 Tonnen, davon entfällt mehr als eine halbe Tonne auf die Stromspeicher.“ In der Bearbeitung wurde daraus die Hälfte des Gewichts – wir bedauern den Fehler.)

Facebook-Reaktionen

brand eins 10/2014: Deal?

Ulrich Seipp
Meine Erkenntnis dazu ist simpel: Vertrauen ist die Basis jeglicher guter Beziehungen, ob beruflich oder privat. Und man muss bereit sein, einen Vorschuss einzubringen, damit was geht. Gesa MJ
Marktwirtschaft hat sich zum Gegenteil von Vertrauen und Selbstorganisation entwickelt. Alles wird bis ins kleinste Detail überwacht, gestrafft, normiert. Kein Platz für neue Ideen, die Abläufe revolutionieren könnten, kein Platz für die Bestätigung „Ich bin wichtig“ – in der Norm ist jeder austauschbar. Menschen, die sich früher mit Herzblut in Firmen eingebracht haben, werden demotiviert. Und am erfolgreichsten ist im Grunde der, der sich mit der Mindestleistung einbringt und den Rest der Zeit verwendet, um dem Chef zu erzählen, wie toll der ist. Jörg Gommert
Das ist leider oft tatsächlich so. Ich denke, der Kontrollwahn entstammt fast immer der Unsicherheit/Angst der Verantwortlichen. Dies wird ja noch verstärkt durch die generelle Tendenz in Unternehmen, Verantwortung abzuwälzen durch Kennzahlen oder Verfahrensdokumentation nach dem Motto: Unser Bereich hat ja alles richtig gemacht, wir hatten Dienst nach Vorschrift. Josef Kalt:
Vertrauen ist die Währung der Zukunft!
Martin Zielinski:
Ich bin eigentlich für: Zeit ist die Währung der Zukunft. Folgender Deal? Des Vertrauens Spiegelbild ist die Zeit.
Josef Kalt:
Ich bin überzeugt, dass erst Vertrauen mir freie Zeit bringt. Nämlich die Zeit, die ich für das ewige Kontrollieren bräuchte, wenn ich kein Vertrauen habe oder haben kann. Ohne Vertrauen gibt es kein ersprießliches Zusammenleben. In Zukunft braucht es wieder mehr Vertrauen.
Doina C. Sor:
Woran erkennt man, dass ein Kollege vertrauenswürdig ist?
Josef Kalt:
Indem man ihm Vertrauen entgegenbringt!