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Schwerpunkt:
Originalität

Ausgabe 01/2014

Auf ein Neues!


Einstieg

Eine Galeristin im Libanon

Text und Foto: Daniela Meyer

Die Welt in Zahlen

Text: Lutz Bergmann, Barbara Opitz

Schadet der Fernbusverkehr der Bahn?

Text: Lutz Bergmann
Illustration: Nadine Gerber

Die Zahl der Fernbus-Passagiere legt kräftig zu. Doch die Zahl der Zugreisenden nimmt nicht ab. Ein Rätsel und seine Lösung.

Grafik einer gelben, teleskopartigen Konstruktion auf Rädern. Am Ende der Konstruktion ist eine rote Rakete befestigt. Die Konstruktion steht schräg nach oben, als würde sie die Rakete starten.

Die halbe Miete

Wie kann man sich mit Kerzen einen Namen machen? Wenn man Engels heißt und noch bessere Ideen hat.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Die vertikale Wiese

Dank Natur und Technik ist Wien um eine Attraktion reicher: eine blühende Behörde.

Text: Holger Fröhlich
Foto: Lukas Schaller

Willkommen im Dschungel

Text: Anika Kreller
Illustration: Leonhard Rothmoser

Ein Gesetz sollte die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erleichtern. Das ist nicht gelungen.

Grafik: Eine Person gießt eine Pflanze in einem Topf. Die Person trägt eine Maske und Handschuhe, was auf Vorsicht oder Hygiene hinweist. Die Zeichnung ist in einem einfachen, roten Stil gehalten.

Geld versenkt

Der Bau des Suezkanals brachte Ferdinand de Lesseps Ruhm. Der Panamakanal Schande. Über einen Betrüger, dem die Welt viel zu verdanken hat.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Stoffe für die Zukunft

Text: Kilian Kirchgeßner
Foto: Apolonia Wieland

Vor wenigen Jahren war die tschechische Textilindustrie dem Untergang nahe. Jetzt feiert sie dank Forschung und spezieller Produkte ihr Comeback.

Das Bild zeigt eine lange, helle Fabrikhalle. In der Mitte des Bildes stehen mehrere große Rollen weißes Papier. Links und rechts davon sind Maschinen und Geräte zu sehen, die für die Papierherstellung verwendet werden. Die Halle wirkt funktional und geräumig.

Taler, Taler, du musst wandern

Text: Marcus Pfeil
Foto: Fridolin Schöpper

Die Zinsen in Deutschland sind niedrig, in Rumänien zum Beispiel hoch. Was folgt daraus? Eine gute Geschäftsidee.

Wir glauben nicht an Landesgrenzen, wenn es um's Geldanlegen geht.

Blick in die Bilanz: o du fröhliche

In der Adventszeit boomt das Geschäft mit Schokolade, und besonders hell klingelt die Kasse bei Lindt & Sprüngli. Das Schweizer Unternehmen ist so erfolgreich, dass die Aktie mittlerweile rund 46.000 Schweizer Franken kostet.

Text: Patricia Döhle


Schwerpunkt: Originalität

Da müssen Sie durch!

Die Falschen und das Echte

Text: Wolf Lotter

Originalität ist zu wichtig, um sie den Managern zu überlassen.

Leute, das kann doch nicht so schwer sein. Originalität bedeutet laut Brockhaus so viel wie Ursprünglichkeit, Echtheit, Eigentümlichkeit. Das sind handfeste Merkmale.

Die Regenmacher

Text: Mischa Täubner
Foto: Michael Hudler

Wer als Mittelständler in einem besetzten Markt überleben will, braucht mehr als gute Ideen. Vom stetigen Kampf des Armaturenherstellers Dornbracht.

Ein Mann in dunkler Kleidung und Schutzbrille arbeitet konzentriert in einer Werkstatt. Er hält ein goldenes Metallteil in der Hand und spült es mit Wasser ab. Im Hintergrund sind Rohre und technische Geräte zu sehen.

Alte Musik in neuen Kanälen

Ein Konzert der Berliner Philharmoniker ist ein einmaliges Erlebnis. Und doch gibt es seit fünf Jahren die Kopie im Internet – und eine globale Fangemeinde.

Text: Peter Laudenbach
Foto: Jens Passoth

Originell scheitern

Ideen haben viele Freunde – aber oft keinen Markt. Warum, erklärt der Technikhistoriker Reinhold Bauer.

Interview: Thomas Ramge
Foto: Peter Granser

Wo ist die Henne?

Text: Jakob Vicari
Foto: Heji Shin

Geschäftsideen von Start-ups sind selten exklusiv. Die Geschichte von Gidsy und Getyourguide zeigt: Das muss kein Nachteil sein.

Es handelt sich um eine farbenfrohe Grafik mit dem Titel "Business Model Innovation Map". Die Grafik zeigt ein komplexes Netzwerk aus Rechtecken und Pfeilen, die verschiedene Aspekte eines Geschäftsmodells darstellen. Die Rechtecke sind mit Text beschriftet und durch unterschiedlich farbige Pfeile miteinander verbunden. Die Grafik ist sehr detailliert und scheint einen Überblick über die Beziehungen und Abhängigkeiten innerhalb eines Geschäftsmodells zu geben. Am unteren Rand befindet sich das Logo der Universität St. Gallen.

Geht nicht, gibt’s nicht

Die Zeitreise

Text: Harald Willenbrock
Foto: Olivier Hess

Noch nie war Tradition so wertvoll wie heute. Eine Geschichte über den Heritage-Hype und die englische Schuhmacherei Tricker’s.

Das Bild zeigt viele gelbe Schuhformen, die in Regalen aufgereiht sind. Es scheint sich um eine Werkstatt oder einen Lagerraum zu handeln, möglicherweise eine Schuhmacherei. Die Formen sind aus Holz und haben eine unregelmäßige, handgefertigte Optik.

Verliebt in eine Idee

Text: Dorit Kowitz
Foto: Oliver Helbig

Ein Werber und ein Produktdesigner suchen eine neue Herausforderung – und trauen sich auf einen neuen Markt. Die Geschichte eines Hürdenlaufs.

Es handelt sich um eine Zeichnung in einem offenen Notizbuch. Verschiedene Skizzen von Objekten sind zu sehen, darunter ein Turm, eine Art Roboter und geometrische Formen. Ein Stift liegt auf der rechten Seite des Buches. Die Zeichnungen sind in einem lockeren Stil gehalten und vermitteln den Eindruck von kreativem Brainstorming.

Die Kunst der Verwandlung

Text: Jessica Braun
Foto: Jonas Unger

Eine Stadt hat ihren Mut verloren, ein Mann sucht eine Herausforderung. Beides zusammen erwies sich als Glücksfall für Nantes.

Links: Ein riesiger, mechanischer Elefant steht in einer hellen, gläsernen Halle. Der Elefant ist aus Metall gefertigt und wirkt sehr detailliert. Im Hintergrund sind Menschen zu sehen. Rechts: Eine Straßenansicht mit einer weißen Zickzack-Markierung auf dem Asphalt, die eine Fußgängerüberweg andeutet.

„Wir haben uns erkannt“

Text: Erwin Koch
Foto: Harmut Nägele

Dagmar Woyde-Koehler hegt Erbe und Geist ihres verstorbenen Mannes: mehr als tausend Bilder, Zeichnungen, Notizen. Und sie reist dafür, wenn es sein muss, bis ans Ende der Welt. Eine Liebesgeschichte.

Eine Frau mit roten Haaren steht in einem hellen Atelier vor einem großen Fenster. Sie ist von hinten zu sehen und arbeitet an einem Schreibtisch mit vielen Unterlagen und Gegenständen. Das Atelier wirkt geräumig und ist minimalistisch eingerichtet. Durch das Fenster ist eine Stadtlandschaft mit Bäumen zu erkennen.

Die Zweitkarriere

Text: Peter Lau
Illustration: Silke Baltruschat

Zeichnung von vier Personen nebeneinander. Die erste Person trägt einen gestreiften Anzug und ein rotes Kreuz auf der Brust. Die zweite Person hat lange Haare und hält eine Tasche in der Hand, ein grünes Kreuz befindet sich in der Nähe. Die dritte Person trägt lockeres Haar und ein gelbes Kreuz. Neben ihr ist eine Katze zu sehen. Die vierte Person trägt eine Maske und hält eine Kamera in der Hand, um sie herum sind blaue Kreuze verteilt. Alle Personen scheinen eine medizinische oder helfende Rolle darzustellen.

Die Aura der Fälschung

Text: Manfred Clemenz

Der Fall Wolfgang Beltracchi: ein Lehrstück über Magie, Geld und Prestige.

Eine Anekdote über Hegel geht so: 
Eine Verehrerin lobt sein Werk „Phänomenologie des Geistes“. Der Philosoph entgegnet ihr: „Gnädigste, 95 Prozent davon sind nicht von mir, und der Rest ist schlecht.“

Die Echtheitsforscherin

Text: Barbara Opitz
Foto: Anne Morgenstern

Wann ist ein Oldtimer echt alt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Gundula Tutt, eine Spezialistin in Sachen automobiler Patina.

Das Bild zeigt das Armaturenbrett eines klassischen Oldtimers. Mehrere runde Instrumente sind angeordnet, darunter ein Tachometer, Drehzahlmesser und verschiedene Anzeigen. Ein dunkles Holzlenkrad ist rechts im Bild zu sehen. Das Armaturenbrett ist dunkel und wirkt hochwertig. Im Hintergrund ist eine Werkstatt zu erkennen.

Mit Parzivals Hilfe

Text: Dirk Böttcher
Foto: Jork Weismann

Weite Landschaft mit Flusslauf im Tal. Im Hintergrund verschwommene Hügel und ein heller Himmel, der auf eine aufgehende oder untergehende Sonne hindeutet. Im Vordergrund Äste kahler Bäume.

Der Tuchmaler

Seit 55 Jahren entwirft Henri d’Origny Muster für Seidentücher. Und wenn es nach ihm geht, soll das immer so weitergehen. Wo sonst könnte er freier arbeiten?

Ich bin Autodidakt. Ich hätte mich bestimmt anfangs leichter getan, wenn ich die Technik des Zeichnens beherrscht hätte. Das ist tatsächlich das einzige, was einen die einschlägigen Schulen lehren können.

„Sieh nicht zurück“

Text: Slaven Marinovic
Foto: André Hemstedt, Tine Reimer

Dave Stewart, ehemaliger Gitarrist der Eurythmics, hätte dafür auch gar keine Zeit. Porträt eines unheimlich produktiven Popstars.

Ein Mann mit Bart und Hut lehnt entspannt an einer schwarzen Ledercouch. Er trägt dunkle Jeans, ein Hemd mit Weste und schwarze Stiefel. Seine Füße ruhen auf einem glänzenden Tisch. Er trägt eine dunkle Sonnenbrille und wirkt nachdenklich.

Seifenoper im Kaukasus

Text: Stefan Scholl
Foto: Mikhail Mordasov

Eine Reihe von Geschenken mit Schleifen steht auf einer dunklen Oberfläche. Die Geschenke sind in verschiedenen Farben und Größen verpackt und scheinen auf eine Feier oder einen besonderen Anlass vorzubereitet zu sein. Das Licht ist gedämpft, was eine gemütliche Atmosphäre erzeugt.

Entwurzelte Patrioten

In Japan besuchen 10.000 Kinder Privatschulen, in denen Treue zu Nordkorea unterrichtet wird. Die Geschichte eines Identitätskonflikts.

Text: Bernhard Bartsch
Illustration: Ollanski

Der Scheich rief – und die Schildkröten kamen

Die Herren Dubais haben dem Persischen Golf ein mehrere Milliarden Dollar teures Naturschutzgebiet beschert – The World. Versehentlich. Eine unglaubliche Geschichte aus der Welt des Überflusses.

Text: Helge Sobik


Was Menschen bewegt

Die Mission

Text: Johannes Dieterich
Foto: Mark Lewis

Ein zerstörtes Land, ein Volk ohne Hoffnung. Und dann kehrt ein somalischer Koch zurück und schafft in all der Tristesse Oasen des Genusses. Die Geschichte des Ahmed Jama.

Das Bild zeigt eine zerstörte Stadtlandschaft. Gebäude sind stark beschädigt und weisen große Risse und Löcher auf. Eine Gruppe von Menschen, darunter auch Kinder, geht auf einer Straße entlang. Die Stimmung wirkt trostlos und von Armut geprägt. Am Horizont sind weitere zerstörte Gebäude zu sehen, der Himmel ist bewölkt.

Verfallen, verblöden und dazu tanzen.

Alt werden wir alle. Anständig alt wird man nur ohne Würde.

Text: Manfred Klimek
Illustration: Jan Robert Dünnweller


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