Zum Inhalt springen

Schwerpunkt:
Zeitgeist

Ausgabe 12/2013

Wissen, was kommt


Einstieg

Eine Bauingenieurin in Myanmar

Text und Foto: Daniela Meyer

Die Welt in Zahlen

Text: Lutz Bergmann, Barbara Opitz

Wäre eine Bürgerversicherung sinnvoll?

Mit der Zusammenlegung privater und gesetzlicher Krankenkassen könnte das Gesundheitssystem kuriert werden, sagen die Befürworter. Doch es gibt auch Gegenargumente.

Text: Christian Weymayr
Illustration: Nadine Gerber

Verpackte Luft

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Rauchern bläst zwar ein kalter Wind ins Gesicht – aber verdienen lässt sich an ihnen nach wie vor gut. Die Selbstdreher-Fraktion versorgt seit fast hundert Jahren der Zigarettenpapierhersteller Gizeh.

Das Bild zeigt zwei Packungen Gizeh Original. Links eine orangefarbene Schiebeverpackung mit dem Gizeh Logo und der Aufschrift "Feinste Blättchen". Rechts eine schwarze, rechteckige Packung mit dem diagonal verlaufenden, weißen Gizeh Schriftzug. Beide Packungen stehen auf einem weißen Hintergrund.

Raus aus dem Schatten!

Text: Katja Scherer
Foto: André Hemstedt &
Tine Reimer

Alles nur geklaut

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

Made vor Ort

Die hiesige Industrie ist stolz auf das Gütesiegel made in Germany. Der Maschinenbauer Voith will es loswerden. Ein Lehrstück der Globalisierung.

Text: Dirk Böttcher
Foto: Elias Hassos

Das Wunder von Fürth

Text: Stefan Scheytt
Foto: Michael Hudler

Panoramaaufnahme einer Stadtlandschaft mit vielen roten Dächern im Vordergrund. Im Hintergrund erstreckt sich eine bewaldete Hügellandschaft unter einem bewölkten Himmel. Die Atmosphäre ist ruhig und weitläufig.

Blick in die Bilanz: Hip oder Hype?

Nach dem verpatzten Börsengang galt die Facebook-Aktie als Flop. Jetzt steigt der Kurs, weil alle Welt sich plötzlich Wunder aus dem Anzeigengeschäft erhofft. Übertrieben ist beides.

Text: Patricia Döhle


Schwerpunkt: Zeitgeist

Prolog

Der unsichtbare Diktator

Text: Mischa Täubner, Jakob Vicari

Er drückt sich in diesem und jenem aus – zeigt sich selber nie. Sein Reiz ist unwiderstehlich – aber keiner kann erklären, warum. Auf den Spuren eines großen Unbekannten namens Zeitgeist.

„Wenn man sich ständig am Zeitgeist abmüht, unbedingt cool sein will, wird das jämmerlich. Außer man ist Gunter Sachs.“

Zeitgeist in Bildern 1/4

Foto: Heji Shin

Zeitgeist in Bildern 2/4

Illustration: Julia Busch

Zeitgeist in Bildern 3/4

Foto: Adrian Crispin

Schwarz-Weiß-Fotografie, die vier Momentaufnahmen von Menschen in einem Museum zeigt. Links eine Gruppe von Besuchern, die ein Kunstwerk fotografieren. In der Mitte eine Reihe von Personen, die ein anderes Werk betrachten. Rechts ein einzelnes Kind, das vor einem Gemälde steht. Die Atmosphäre wirkt belebt und interessiert.

Zeitgeist in Bildern 4/4

Foto: André Hemstedt &
Tine Reimer

„Die Gegenwart abzubilden ist am schwersten“

Text: Patricia Döhle
Foto: Sigrid Reinichs

Dorothea Nicolai fängt den Geist verschiedener Epochen ein. Damit er auf der Bühne seine Wirkung entfalten kann. Eine Zeitreise mit der Kostümdirektorin der Salzburger Festspiele.

Ein Mann in dunkler Kleidung steht in einem Raum voller Kostüme. Er hält ein goldenes Tuch in den Händen und betrachtet es. Links von ihm steht eine Schaufensterpuppe, die ein langes, weißes Kleid mit Spitze und einem Schleier trägt. Der Raum wirkt wie eine Garderobe oder ein Lagerraum für Theaterkostüme.

„Nennen wir es Glück“

Interview: Oliver Link
Foto: Elias Hassos

Der eine hat einmal den Zeitgeist getroffen, der andere muss ihn von Berufs wegen immer wieder treffen. Ein Gespräch mit dem Filmemacher Edgar Reitz und dem Produzenten Martin Moszkowicz.

Zwei Männer im Gespräch. Links ein Mann mit grau meliertem Haar und dunklem Schal, der mit beiden Händen gestikulierend spricht. Rechts ein Mann mit dunklem Haar und Brille, der lächelnd zuhört. Beide tragen Anzug. Sie stehen in einem hellen Raum vor einer weißen Wand und einem Fenster.

Einmal öko und zurück

Text: Harald Willenbrock
Foto: Jens Umbach

Bio boomt. Aber nicht bei den Bauern hierzulande. Mehr als 600 steigen jährlich wieder aus dem Ökolandbau aus. Hans Hinrich Hatje ist einer der wenigen von ihnen, die sich dazu bekennen.

Ein großes, grünes Lagerhaus mit einem vollflächigen Solardach. In der offenen Tür steht ein Traktor, der teilweise im Dunkeln des Gebäudes verschwindet. Der Himmel ist blau und sonnig.

So geht das heute …

Text: Lutz Bergmann, Barbara Opitz
Illustration: Ika Künzel

Eine einfache, handgezeichnete Grafik zeigt eine Wolke mit Beinen und Armen. Über der Wolke befindet sich ein Heiligenschein. Auf der Wolke steht der Text "MONEY MADE ME GOOD". Die Wolke scheint mit Pfeilen durchbohrt zu sein.

Vom Hipster zum Klassiker

Text: Jens Bergmann
Foto: Anne Morgenstern

Moden kommen und gehen – die Firma Freitag aber bleibt bestehen. Wie das dem Hersteller von Taschen aus alten Lkw-Planen gelungen ist, lesen Sie hier.

Ein Lagerhallen-Innenraum mit mehreren Personen, die an langen Arbeitstischen arbeiten. Die Tische sind mit blauen Materialien bedeckt. Hohe Regale mit Kartons füllen den Hintergrund. Das Ambiente wirkt industriell und funktional.

Das kriegen wir wieder hin!

Text: Steffan Heuer
Foto: David Magnusson

iFixit hilft seinen Kunden dabei, Geräte zu reparieren, die dafür nicht vorgesehen sind. Porträt einer Firma mit gutem Riecher.

Ein Stapel brauner Kartons steht dicht an dicht. Auf jedem Karton steht in weißer Schrift "REPAIR IS NOBLE". Die Kartons sind in einem Regal oder auf einer Fläche gestapelt, möglicherweise in einem Lager oder Geschäft. Ein kleiner Zettel ist an einem Karton befestigt.

Schrittmacher

Aufbruch in schwierigen Zeiten: Zwei Spanier entwickeln den Schuh zur Krise.

Text: Karin Finkenzeller
Foto: Adrià Cañameras

Kulturgut auf vier Rädern

Es stand für Unabhängigkeit und Freiheit und prägte Generationen. Doch nun scheint das Automobil aus der Zeit zu fallen. Ein Rück- und Ausblick.

Text: Michael Köckritz *

Keine halben Sachen

Text: Karin Finkenzeller
Foto: Adrià Cañameras

Von einem, der auszog, mit Mode die Welt zu verbessern.

Ein dunkler Raum mit einem weißen Kleiderständer, an dem verschiedene blaue und schwarze Jacken hängen. Darüber befindet sich ein Holzregal mit einem Globus, zwei Bällen und einem Stoffstück. Das Bild wirkt minimalistisch und konzentriert sich auf die Anordnung der Objekte.

Den Staub wischen

Die Zeiten ändern sich – nur die Wirtschaftswissenschaft nicht. Ein Netzwerk von Studenten arbeitet an einem neuen Lehrplan. Die Gründerin Yuan Yang erklärt, warum.

Interview: Ingo Malcher

Der Berg ruft

Text: Barbara Opitz
Porträts: Robert Fischer

Der Deutsche Alpenverein hat ein Problem: zu viel Erfolg. Er lockt immer mehr und immer anspruchsvollere Menschen ins Gebirge. Das finden die Traditionalisten in seinen Reihen gar nicht gut.

Schwarz-Weiß-Foto einer Frau im Wald. Sie steht inmitten von Bäumen und scheint Äste nach oben zu halten oder zu untersuchen. Ihr Blick ist nach oben gerichtet, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder Ehrfurcht vermittelt. Das Licht fällt durch die Bäume und erzeugt eine ruhige, fast mystische Atmosphäre.

Wahre Liebe

Wer die Macht hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Angela Merkel aber wird von britischen Komikern verehrt. Warum nur?

Text: Ingo Malcher
Foto: Olivier Hess

Nie mehr allein

Text: Lu Yen Roloff
Foto: Jens Umbach

Ein Gruppenfoto von 16 Personen, die in einem hellen Raum vor einer langen, weißen Wand sitzen. Die Personen scheinen ein Team zu sein und blicken freundlich in die Kamera. Sie sind unterschiedlich alt und vielfältig in ihrem Aussehen. Im Hintergrund sind Büromaterialien und Computer zu sehen. Die Atmosphäre wirkt professionell und kollegial.

Ein ambitionierter Plan

Alle Kinder sollen zusammen lernen, ob behindert oder nicht. Das ist politischer Wille in Deutschland. Und neuerdings einklagbar. Auch machbar?

Text: Peter Gaide
Foto: Sima Dehgani

Keine Ahnung, aber Bling

Text: Michael Kneissler
Illustration: Silke Baltruschat

Wie kommt es eigentlich, dass so viele bekannte Frauen sich als Schmuckdesignerinnen betätigen?

Zeichnung einer Frau mit langen Haaren. Anstelle der Augen sind zwei Unterlagscheiben abgebildet. Die Zeichnung wirkt minimalistisch und skizzenhaft, mit einer handschriftlichen Signatur am unteren Rand.

Was Menschen bewegt

Ein Mann will nach oben

Text: Thomas Ramge
Foto: Özgür Albayrak

Das Bild zeigt eine weite, flache Landschaft mit trockenem Gras und wenigen Bäumen. Im Hintergrund sind mehrere Windräder zu sehen. Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich ein weißer Transporter und einige Personen, die anscheinend arbeiten. Der Himmel ist leicht bewölkt und das Licht wirkt warm.

Starnberg ohne Wasser

Ich lebe im schönsten Bezirk der Bundesrepublik. Ich lebe in der perfekten Idylle. Ich lebe in Prenzlauer Berg.

Text: Manfred Klimek
Illustration: Jan Robert Dünnweiler


Ausstieg

[email protected]

Wer hat’s gesagt?