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Die Kreativ-Maschinisten

Die schönsten Aufgaben sind die selbst gestellten, dachten sich zwei Designer aus der bayerischen Provinz. Und das Ergebnis gibt ihnen recht.




- Freiheit fängt damit an, dass man etwas will. Oder nicht will. Als Thomas und Martin Poschauko an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Kommunikationsdesign studierten, wussten sie genau, was sie nicht wollten: irgendwann frustriert in einer Agentur vor dem Monitor sitzen und Verpackungen entwerfen. Immer die gleichen Effekte aus den Grafikprogrammen einsetzen. Immer an die Deadline denken und jede Kundenlaune ertragen.

Im Studium war die "Agentur-Käfighaltung" (Martin Poschauko) eine Horrorvorstellung für die Zwillinge. Thomas Poschauko: "Wir hatten eine klare Negativ-Vorstellung von der Arbeitssituation in diesen krassen Agenturen: abgeschottet, isoliert, ohne sich zu spüren, gequält, ohne Inspiration von außen, ohne Leben. Im Studium haben wir von Anfang an wie verrückt gearbeitet, um dem zu entgehen."

Die Zwillinge wollen etwas anderes: "Spielen. Basteln. Forschen." Nach dem Studium zogen sie zurück in ihren winzigen Heimatort bei Bad Aibling in Oberbayern. Ihr Atelier ist der holzgetäfelte Saal im Gasthof zur Post. Aus dieser tiefen Provinz brachten sie es zu einiger Berühmtheit, seit jüngst im renommiertesten deutschen Grafik-Verlag, Hermann Schmidt Mainz, ein opulenter Band von ihnen erschienen ist. Jetzt laden die Agenturen die Brüder zu Workshops ein.

"Früher waren das unsere Feindbilder. Umso mehr interessiert es uns jetzt, die kennenzulernen", sagt Martin Poschauko. Zustimmendes Nicken seines Bruders: "Das ist noch nicht ausgereizt. Wir sind Kreativforscher. Wir nehmen uns die Freiheiten, die sie in den Agenturen so vielleicht nicht haben. Wir sind nur gut, wenn es uns Spaß macht." Und damit klar ist, was er damit meint, setzt er noch einen drauf: "Die effektivste Forschung ist manchmal der Nonsens."

Ebenso wichtig wie die Ausflüge zu Lehraufträgen an Hochschulen oder als charmante Störfaktoren in der Agenturwelt ist die Verwurzelung im Dorf. Die beiden Poschaukos haben kein Problem damit, zur Hundertjahrfeier des örtlichen Sportvereins eine Chronik zu gestalten. Fast so stolz wie auf die Anerkennung in der Branche sind sie darauf, dass der eher kunstferne Dorfnachbar ganz langsam Interesse zeigt. Irgendwann fragte er, was sie da eigentlich machen. Als sie es ihm zeigten, war er schwer beeindruckt, so etwas hätte er noch nie gesehen, wunderbar sei das.

Die beiden Poschaukos, heute 30 und noch immer sehr jugendlich, entschieden sich am Ende ihres Studiums vor drei Jahren, eigene Ideen zu verfolgen, statt sich daran zu orientieren, was der Arbeitsmarkt vermutlich verlangt. Und stellten sich folgende Aufgabe: "Erzeugen Sie unter Verwendung zweier vorgegebener Elemente so viele verschiedene formale Varianten wie möglich. Inhaltlich und in der Wahl Ihrer Mittel sind Sie dabei völlig frei." Die beiden Elemente waren: ein beliebiges Porträt und der Schriftzug "Nea Machina", Neue Maschine. Das ist doppelbödig, denn zur Arbeitsweise der Poschaukos gehört es, nicht nur die Maschine, also den Computer, sondern auch klassische Techniken wie etwa Linolschnitt und Ölkreidezeichnungen zu nutzen. Die Liebe zum Handwerk liegt in der Familie, ihr Großvater war Steinbildhauer. "Viele Techniken haben wir von Handwerkern im Ort gelernt", sagt Martin Poschauko. "Das Handwerk bringt etwas Menschliches, Organisches in die Gestaltung. Es ist nicht so steril wie aus der Maschine."

Der Rechner ist nur ein Instrument unter anderen. Die Effekte der Grafikprogramme zum Beispiel benutzen sie nur sehr dosiert. Thomas Poschauko: "Wir haben den Stolz, dass wir nicht einfach einen Effekt nehmen, den Programmierer entwickelt haben. Das ganze Projekt verwendet vielleicht fünf oder sechs Funktionen von Photoshop."

Statt bequem durch die unendlichen Möglichkeiten der Grafikprogramme zu klicken, kombinieren die Zwillinge unterschiedliche Techniken und Materialien. Zum Beispiel, indem sie im Wald gefundene Zweige so zerbrechen und anordnen, dass daraus eine sehr eigene Version ihres Nea-Machina-Schriftzuges entsteht. Der wird fotografiert und per Computer weiterbearbeitet - so entstehen erste Versionen einer neuen Schrift. Oder sie bauen mit Legosteinen Nea Machina nach, was ziemlich klobig aussieht. Das Ergebnis fotografieren und bearbeiten sie digital, bis die Farbflächen sich in die Abstraktion auflösen wie in einem Gemälde von Piet Mondrian. Oder sie überzeichnen am Leuchttisch den Ausdruck eines Porträts mit Ölkreide und bearbeiten diese Zeichnungen dann weiter, isolieren, verzerren, collagieren Elemente.

Die Neue Maschine entsteht aus der Kombination all dieser Techniken. Mit den Worten der Poschaukos: "Ein Grafiker, der nur vor seinem Rechner sitzt, arbeitet mit seiner rechten Hand. Wir arbeiten mit dem ganzen Körper und allen Sinnen." Zum Beispiel, wenn sie auf einem Brett Nägel im Umriss des Schriftzugs einschlagen und das aus verschiedenen Perspektiven, bei unterschiedlichen Beleuchtungen fotografieren. Die Lichtspiele der harten Schwarz-Weiß-Kontraste des Fotos sind dann wieder das Ausgangsmaterial für digitale Variationen.

Und immer gilt: Jede Zwischenstufe kann zu neuen Mutationen führen. Was erst wie zufällig entstandener Abfall aussieht, kann die nächste Drehung bringen.

Alles lässt sich mit allem kombinieren, und was wohin führt, weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Stets wird die Aufmerksamkeit für das Unerwartete wach gehalten, die Fähigkeit, sich immer neu überraschen zu lassen, Umwege und Abzweigungen auszuprobieren, auch wenn die in Sackgassen führen. Vor allem geht es darum, nicht zu glauben, alles schon zu wissen. Im Kombinieren unterschiedlichster Materialien, Instrumente und Verfahren - ganz alte und sehr moderne, zufallsgesteuerte und bewusst eingesetzte - definiert das Duo die Möglichkeiten der Bildentwicklung neu. Das macht den Austausch mit ihnen so interessant für die Routiniers in den Agenturen.

Die Versuchsanordnung - zwei Elemente, beliebige Techniken - klingt simpel. Aber gepaart mit der leicht manischen Spielfreude, dem Eigensinn und dem unverkennbaren Talent der beiden Grafiker, führte sie zu einer Lawine von Variationen. Es ist ein sich im Prinzip endlos weiterentwickelndes Spiel, bei dem ein Entwurf zum nächsten führt.

Nebenbei haben die beiden in diesem Prozess einige grundlegende Fragen durchdekliniert. Zum Beispiel wie die Balance aussehen kann zwischen ziellosem Ausprobieren und Ergebnisorientierung, zwischen Freiheit und Ordnung, zwischen Intuition und Struktur. Weil das Projekt prinzipiell uferlos ist, braucht es, damit es sich nicht im Beliebigen verliert, Strukturen. Gerade aus den selbst gewählten Regeln zum Beispiel die Schrift ausschließlich mit zufällig gefundenen Zweigen nachzuformen - entstehen überraschende Lösungen.

Sie rechnen mit dem Zufall

Nach ihrem Großversuch können die Brüder viel über diese Dialektik von Freiheit und Ordnung erzählen. Der Charme liegt darin, dass sie dabei scheinbar naiv zu prinzipiellen Fragen vorstoßen. Zum Beispiel zur Lektion "Wie wir die Kontrolle abgeben und davon profitieren". Oder dazu, wie sie irgendwann angefangen haben, "das Ungeplante ernst zu nehmen und mit einzubeziehen". Eine Kunst, um die vermutlich viele Politiker und Manager sie beneiden.

Ihr Projekt hat den neugierigen Grafikern noch eine andere wichtige Lernerfahrung beschert. Weil sie sich darauf trainiert haben, zum Beispiel in Ästen die Form von Buchstaben zu erkennen, weiteten sie ihren Blick. Wer immer schon vorher weiß, was er sieht, erkennt nur das, was er erwartet. Assoziationen, Kippfiguren, Analogien oder gänzlich neue Interpretationen des scheinbar vertrauten Phänomens entgehen ihm. Die routinierte Wahrnehmung verkümmert zur Bestätigung des immer schon Bekannten - oder auch Betriebsblindheit.

Im Theorie-Teil ihrer Arbeit deklinierten die Poschaukos das an einem Beispiel durch: Die Zeichnung eines Kreises kann ein Teller, ein Ring, eine Pupille, eine Weltkugel, ein Vollmond, eine Baumkrone, ein Pfannkuchen, eine Seifenblase, eine Gurke im Querschnitt oder eine Perle sein. Jeder sieht, was er denkt. Zahlenfixierte Typen sehen wahrscheinlich nur eine Null.

So wird das Spiel der Grafiker zur angewandten Erkenntnistheorie und zur Schule des Sehens. Die an abstrakten Theorien eher weniger interessierten Brüder sagen es so: "Es geht immer auch darum, zu sehen, wie reich die Welt ist. Und darum, etwas über uns selbst zu erfahren."

Nach vier Monaten exzessiver Arbeit hatten die Brüder eine Diplomarbeit mit etwa tausend Varianten von Porträts und Schrift. Dass daraus mehr wurde, nämlich der Beginn einer Karriere, liegt an zwei Menschen, die mindestens ebenso neugierig, offen und grafikbesessen sind wie die Zwillinge. Karin und Bertram Schmidt-Friderichs betreiben neben einer Druckerei den Verlag Hermann Schmidt Mainz, den wichtigsten deutschen Fachverlag für Grafikdesign und Typografie. Dort erscheinen, wunderschön gedruckt, Bücher, die sich zum Beispiel mit der perfekten Gestaltung von Formularen beschäftigen ("Das Handbuch für alle, die das Leben einfacher machen wollen"). Oder mit den Feinheiten der Typografie, etwa von Kontonummern, Blindenschrift oder mathematischen Formeln: Standardwerke von Profis für Profis.

Aber der Verlag hat auch eine verspielte Ader. Kurt Weidemann, Freund des Hauses und legendärer Typograf, von dem zum Beispiel das Coop-Logo und der Mercedes-Benz-Schriftzug stammen, hat bei Hermann Schmidt eine Sammlung mit Aphorismen aus seinem Designer-Leben veröffentlicht ("Worte und Werte"). Einer beschreibt ganz gut die Haltung des Verleger-Ehepaars: "Bevor man fragt, was ankommt, sollte man wissen, worauf es ankommt."

Kongeniale Partner finden

Statt nur auf den Markt zu schielen, fragen die Schmidt-Friderichs lieber, was sie selber wollen. Mindestens so wichtig wie die reine Bücherproduktion ist der Gedankenaustausch mit befreundeten Designern und Künstlern. So entstehen immer wieder umwerfende und aberwitzige Projekte. Zum Beispiel das monomanische "Lesikon der visuellen Kommunikation" von Juli Gudehus - gedruckt auf Bibelpapier. Auf den ersten Blick ein trockenes Nachschlagewerk mit zwanghafter Anmutung: keine Abbildungen, kleine Schrift, zweispaltig gesetzt. Auf den zweiten Blick entpuppt es sich als sehr lustiges und anspielungsreiches Kunstwerk.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es ein Abenteuer, so einen Ziegelstein für ein begrenztes Publikum zu verlegen, erst recht, wenn der Ladenpreis mit 100 Euro knapp kalkuliert ist. Controller hielten die Schmidt-Friderichs vermutlich für unzurechnungsfähig und ihre Projekte für unternehmerischen Selbstmord: hoher Aufwand, hohes Risiko, keine garantierten Umsatz-Bringer, sehr übersichtliche Margen und eher bescheidene Auflagen.

"Der Verlag lebt auch von einer gewissen Besessenheit und Begeisterungsfähigkeit", sagt Karin Schmidt-Friderichs, eine hellwache und auf eine freundliche Weise sehr entschiedene Frau. "Sobald die Zahlen stimmen, interessiert uns das Geld nicht mehr so. Das wird immer erst so richtig wichtig in Zeiten, in denen es eng wird." Aber Geld sei sowieso nicht die einzige Währung, um die es gehe. "Ich habe mir ein Flipchart im Büro aufgestellt. Da stehen die drei entscheidenden Punkte drauf, die ein Buchprojekt erfüllen kann", erzählt sie. Die drei Fragen, etwas ironisch zugespitzt, lauten: "Macht es uns reich? Macht es uns berühmt? Macht es uns glücklich?"

Geld, Renommee, Glück, darum geht es, aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Mindestens zwei der drei Kriterien müssen erfüllt sein, damit Karin Schmidt-Friderichs sich für ein Projekt entscheidet. Und damit auch bei den Autoren erst gar keine falschen Vorstellungen aufkommen, werden die Verleger in ihrem Verlagskatalog unter der Rubrik "Wie kommen die Bücher zu Schmidt" kurz mal deutlich: "Wenn es Ihnen ums meiste Geld geht, sind Sie bei uns falsch." Punkt.

Genauso wichtig wie das Glück, die Bedeutung und das Geld sind übrigens gegenseitiger Respekt und der echte Ehrgeiz, mit jedem Projekt etwas Besonderes zu schaffen. Ein ambitioniertes Programm.

Und tun weiter, was sie wollen

Dass es seit der Verlagsgründung vor 18 Jahren funktioniert, liegt unter anderem daran, dass die Schmidt-Friderichs und ihre neun Verlagsmitarbeiter sich mit 20 bis 25 Titeln im Jahr und einem Jahresumsatz von etwa zwei Millionen Euro klug auf eine Nische konzentrieren. Es liegt daran, dass sie unnötige Kosten vermeiden und sich stattdessen lieber auf das Wesentliche konzentrieren: die Produktion schöner Bücher mit Inhalt.

So hat der Verlag seinen unglamourösen Sitz im Bürogebäude der Druckerei im Mainzer Gewerbegebiet. Dass es ihm gut geht, liegt vor allem daran, dass seine Gründer lieben, was sie tun. Dass sie sehr ernsthaft über Grafikdesign nachdenken und mit einigen der wichtigsten Vordenker dieses Berufsfeldes im freundschaftlichen Austausch stehen: vom in New York lebenden Grafik-Star Stefan Sagmeister (siehe auch brand eins 11/2010) bis hin zu Jochen Rädeker, dem Vorstandssprecher des Art Directors Club Deutschland. Längst trägt sich der Verlag selbst, der in den Anfangsjahren noch von der Druckerei querfinanziert wurde (die ihrerseits mit den toll gedruckten Büchern zeigen konnte, was sie ihren Kunden zu bieten hatte).

Dass zwei Studenten mit ihrer Diplomarbeit in einem Verlagsprogramm auftauchen, in dem die Großen der Branche vertreten sind, ist anderswo nicht unbedingt üblich. Bei den Mainzern gehört diese Offenheit zum System - und das nicht nur, weil Grafik-Studenten zur Kernzielgruppe gehören. Regelmäßig laden die Verleger zu "Mappentagen" ein, bei denen sich junge Talente mit spannenden Ideen vorstellen können.

Bei einem dieser Treffen vor drei Jahren - die Verleger waren von den endlosen Sichtungen schon etwas erschöpft und wollten möglichst bald Feierabend machen - legten die Poschaukos ihre Diplomarbeit vor: zwei voluminöse, großformatige Leinenbände voller Bild-Überraschungen. Karin und Bertram Schmidt-Friderichs staunten, blätterten, ließen sich das Projekt erklären. Und waren sehr schnell sehr angetan.

Das erste Treffen dauerte zwei Stunden. Die Arbeit am Buch drei Jahre. Offenbar sind alle vier, die beiden Brüder und das Verleger-Ehepaar, in der gemeinsamen Liebe zur Grafik ziemlich kompromisslos. Gemeinsame Projektentwicklung gehört für Karin Schmidt-Friderichs sowieso zur Kernaufgabe. Vor allem geht es um einen echten Austausch. Ein Abendessen der Verlegerin mit den Poschaukos in ihrem oberbayerischen Atelier ist gleichzeitig ein freundschaftliches, warmherziges Gespräch, Stolz auf die gemeinsame Arbeit, Gedanken-Pingpong darüber, wie es weitergeht, ein bisschen Branchentratsch, ein bisschen Rotwein und viel ernsthaftes Nachdenken.

Zum Beispiel, wenn die Verlegerin konstatiert, dass derzeit "im Design oft nur die Oberfläche, das Form-Prinzip kopiert wird. Und das dahinterstehende intellektuelle Prinzip, der Sinn der Konstruktion, rutscht weg und wird so entleert." Was die Poschaukos aufgreifen und berichten, dass sie in ihren Kursen, um genau das zu vermeiden, den Teilnehmern ausdrücklich verbieten, vorgefertigte Elemente und Grafikprogramm-Effekte zu verwenden.

Denn sie haben gelernt, dass Kreativität einen Rahmen braucht und dass es einen auf neue Ideen bringt, selbst Hand anzulegen. Die Verlegerin führt den Gedanken mit der These weiter, dass Grafiker sich selbst abschaffen, wenn sie ihre Schöpferkraft und ihren Gestaltungswillen an Software delegieren.

Langsam versteht man, dass dieser Verlag in Wirklichkeit eine Art Thinktank ist, in dem auch noch Bücher erscheinen.

Das Buch der Poschauko-Brüder hat jetzt 408 schöne Seiten, ist in orangefarbenes Leinen mit Siebdruck und Prägung gebunden und mit 68 Euro unverschämt preiswert. Für die Mainzer Verleger ist es ein weiteres Buch, das so nur in ihrem Unternehmen möglich war. Für die Zwillinge ist es die Eintrittskarte in eine Grafik-Karriere jenseits der Käfighaltung. Jetzt wollen sie die nächsten Schritte gehen. Frei an ihren eigenen Projekten arbeiten. Unterrichten und Workshops in Agenturen veranstalten. Und vor allem: "Spielen, Basteln. Forschen."

Auf einer Tafel in ihrem Atelier steht mit Kreide geschrieben ein Satz, den sie irgendwo gelesen haben und der ihnen als Lebensmotto gefällt: "Ich setzte den Fuß in die Luft. Und sie trug."-