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Kleinunternehmer und Mittelständler galten einst als treibende Kraft des deutschen Wirtschaftswunders. Doch der Turbo ist längst ins Stottern geraten. Während Politiker und Professoren, Berater und Beamte seit Jahren ohne Erfolg an der Jobmaschine herumbasteln, hat sich jetzt ein Kfz-Mechaniker der Sache angenommen.

Eigentlich dachte Frank Steglich, seinem Betrieb gehe es gut. Angebote seiner Hausbank auf einen Kontokorrentkredit konnte der Chef von zehn Mitarbeitern Jahre lang dankend ablehnen. Rechnungen, Löhne und Steuern bezahlte er stets aus dem laufenden Geschäft. Die Auftragsbücher waren voll. "Bloß nicht verschulden", lautete sein Grundsatz, seit er kurz vor der deutschen Wiedervereinigung die Firma Elektro-Steglich in Teutschenthal bei Halle (Saale) gegründet hatte.

Dann brach Anfang 2000 unvermittelt der größte Auftraggeber weg. "Nahezu meine gesamten Barmittel waren wegen hoher Vorleistungen als Sicherheiten gebunden, aus denen ich nicht herauskam", erzählt der Elektroingenieur. Jetzt brauchte er einen Kredit - doch die Bank wollte nicht mehr. Der Anfang vom Ende.

Ein Ende, an dem er durchaus mit schuld ist, wie der 44-Jährige heute eingesteht. "Wenn es um Strom geht, weiß ich Bescheid. Aber vom Kaufmännischen verstand ich offenbar zu wenig." Wirklich klar wurde ihm das erst sechs Monate später im Gespräch mit Thomas Diedrichsen. Der, ein gelernter Kfz-Mechaniker, hatte sich als Unternehmensberater darauf spezialisiert, verfahrene Kisten wieder flottzumachen. Das schaffte er auch mit Elektro-Steglich. Diedrichsen brachte nach bester Handwerkerart neben guten Referenzen alles mit, was für die anstehende Reparatur nötig war: Analyse-Instrumente, Material, Fachleute, Werkzeug - sogar das nötige Kapital.

Berater in der Not: Sie klopfen dir auf die Schulter, reden groß daher - und bei der Bank ist dann Ende

So etwas war der Elektriker von den Beratern, die er vorher über die Handwerkskammer, über Kollegen oder Zeitungsannoncen kennen gelernt hatte, wahrlich nicht gewöhnt. "Klug reden und auf die Schulter klopfen konnten alle", fasst Steglich seine Erfahrungen zusammen, "aber am Bankschalter war dann Schluss." Das kennt Diedrichsen aus eigener Erfahrung, erstmals gemacht vor 20 Jahren. Der Kfz-Mechaniker wollte nach seinem Wehrdienst eine eigene Werkstatt im schleswig-holsteinischen Laboe eröffnen, die erste weit und breit. Wirtschaftsförderer und Kammervertreter ermunterten ihn. Kunden ließen sich vormerken. Der Sparkassenberater lobte sein Konzept. Kapital gab es nicht.

Die Begründung von damals sollte Diedrichsen noch in unzähligen Variationen zu hören bekommen. Später zum Beispiel, in den neunziger Jahren, als er kleine Firmen in den neuen Bundesländern beriet und Existenzgründungs-Gutachten für die deutsche Ausgleichsbank erstellte. Immer dieselbe Leier: zu wenig Eigenmittel. Fehlende Sicherheiten. Falsche Branche. Zu jung. Zu alt. Zu geringer Kapitalbedarf. Das Nadelöhr, durch das eine Geschäftsidee passen muss, damit ein Banker sie überhaupt zur Kenntnis nimmt, brachte den Unternehmensberater und seine Klienten schier zur Verzweiflung: "Ich habe viele Konzepte scheitern sehen, bei denen alles stimmte. Bis auf die Tatsache, dass die benötigten Kredite zu klein waren. Wegen eines 5000-Euro-Darlehens stellen sich Banker kaum mehr den Wecker. Schon gar nicht, wenn noch öffentliche Fördermittel wie Startgeld oder Darlehen mit beantragt werden sollen."

Der Klient blieb trotz des schlüssigen Konzeptes auf seinem Finanzierungsproblem sitzen. Und der Berater, so überzeugt er von der Idee auch war, konnte ihm das erforderliche Geld nicht geben. "Ja verdammt, warum eigentlich nicht?", fragte sich Thomas Diedrichsen irgendwann. So begann er nach einem Weg zu suchen, um seine Klienten - kleine Produktionsbetriebe, Handwerker, auch Tante-Emma-Läden - nach erfolgreicher Beratung mit dem nötigen Kleingeld auszustatten.

"Wer bei Banken abblitzt, dem bleiben, abgesehen von Fördermitteln, in der Regel noch zwei Möglichkeiten der Finanzierung." Die erste, Diedrichsen nennt sie die "orientalische Methode", haben die meisten Kleinunternehmer nach seiner Erfahrung rasch ausgeschöpft: "Das im Verwandten- und Freundeskreis verfügbare Geld wird gleich zu Anfang zusammengekratzt." Die zweite, die " angelsächsische Methode", heißt: Risikokapitalgeber ins Boot holen. Das aber komme für die von ihm betreuten Unternehmen kaum in Frage: "Die wenigsten Familienbetriebe wollen schließlich an die Börse."

Es musste noch eine andere Lösung geben. Diedrichsen ging Anfang der neunziger Jahre daran, ein Genossenschaftsmodell zu konzipieren, das die Vorzüge der orientalischen und der angelsächsischen Methode miteinander verknüpfte: die unbürokratische Hilfe mit klar geregelten, befristeten Unternehmensbeteiligungen. Das familiäre Miteinander mit einem qualifizierten Controlling. Und das Engagement des Einzelnen mit dem Schutz einer professionell geführten Gemeinschaft.

"Das ist toll, was Sie da vorhaben." Banker, Politiker und Verbandsfunktionäre lobten Diedrichsen unisono, als der 1995 seine Idee bei verschiedenen Gelegenheiten präsentierte. Doch praktische Unterstützung? Fehlanzeige. Stattdessen schwang stets diese unausgesprochene Skepsis mit: Kann ein gelernter Schrauber, der weder Wirtschaft noch Jura noch irgendetwas anderes studiert hat, ein funktionierendes Venture-Capital-Konzept entwickeln? Das geht doch nicht.

"Es geht", versichert Frank Steglich und stellt sich entschlossen hinter die 1998 von Thomas Diedrichsen und einigen Mitstreitern in Halle gegründete KMU Genossenschaft zur Mittelstandsförderung eG. Vor zwei Jahren, als der Elektroingenieur vor der Pleite stand, empfahlen ihm die Spezialisten der Genossenschaft, die Einzelfirma zu schließen und ein neues Unternehmen als Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gründen. So wurde aus Elektro-Steglich die ESA Teutschenthal GmbH. Die Genossenschaft stellte dafür eine von 20 Mantelfirmen zur Verfügung, die sie auf Vorrat bereits ins Handelsregister hatte eintragen lassen. "Dadurch gab es keinen Tag Leerlauf", staunt Steglich noch heute. Zudem vermittelte ihm die KMU Avalkredite für mehr als 150000 Euro, für die sie selbst bürgte. " So bekam ich mein Bargeld aus den Sicherheitsrücklagen frei, konnte meine Kunden bedienen und meine Mitarbeiter weiter beschäftigen." Längst fährt Steglich, der trotz seines "atypisch stillen Beteiligten" (so der Fachbegriff) das operative Geschäft eigenständig führt, wieder Gewinne ein. Dass er davon sechs Prozent an die KMU Genossenschaft abführen muss, tut ihm nicht Leid: "Dieses Geld ist bestens investiert."

Rund 35 Unternehmern haben Diedrichsen und seine drei Berater, zwei Buchhalter und zwei EDV-Spezialisten in den vergangenen Jahren auf ähnliche Weise unter die Arme gegriffen. Die Palette der Beteiligungen, vorwiegend in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, reicht vom Medizingerätebauer über den Rohrlegebetrieb bis zum Internetcafé. "Wir schließen keine Branche von vornherein aus, sondern analysieren immer den Einzelfall und steigen gezielt auch dort ein, wo die Banken aussteigen", sagt Vorstand Diedrichsen. Von hundert Ideen, die an die Genossenschaft herangetragen werden, mündet etwa jede achte in eine Beteiligung. Vor ihrer Entscheidung prüfen die KMU-Spezialisten die betriebswirtschaftliche Auswertung und die Bilanzen der zurückliegenden Jahre, sehen sich die Firmenhistorie an, erarbeiten mit den Unternehmern eine fundierte Ertrags- und Gewinnprognose und besuchen den potenziellen Partner vor Ort, um ihn bei der Arbeit kennen zu lernen. Investiert wird in Personen, ihr Fachwissen, ihre Erfahrung. "Wenn wir von den Unternehmern überzeugt sind, organisieren wir eine Auffanglösung wie bei Elektro-Steglich", erklärt Diedrichsen.

Aber: "Es gibt weit mehr gute Geschäftsideen, als wir fördern können", bedauert Jochen Kolb, Marketingchef der KMU. So kreisten gegenwärtig rund ein halbes Dutzend viel versprechender Konzepte in der Warteschleife, weil die Eigenmittel der Genossenschaft einfach nicht ausreichten. "Unter Kapitalgebern spricht sich unsere Arbeit leider nicht so schnell herum wie bei Kapitalsuchenden", sagt Kolb, früher Versicherungsfachmann der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Dabei ist das Prinzip für alle Beteiligten lohnend: Die Kapitalsuchenden werden zu Genossen, indem sie einen individuell ausgehandelten Pflichtteil übernehmen. Bei Bedarf gewährt die KMU dafür einen entsprechenden Vorschuss, der später, wenn das Geschäft läuft, abgezahlt wird. Wer möchte, kann freiwillig mehr Anteile erwerben. Kapitalgeber werden zu Genossen, in dem sie ebenfalls Anteile übernehmen. Was durchaus lukrativ sein kann: Bereits in ihrem dritten Geschäftsjahr erzielten die Genossen Wirtschaftsförderer einen Gewinn, mit dem die Anfangsverluste aus 1998 und 1999 fast zur Hälfte ausgeglichen werden konnten. Für 2001 beschloss die Mitgliederversammlung erstmals eine Verzinsung der freiwillig eingezahlten Einlagen in Höhe von acht Prozent. Insgesamt brachten die bislang etwa 97 Genossenschafter mehr als eine Million Euro Eigenkapital in Form von Mitgliedsanteilen ein. Etwa die Hälfte davon sind unverzinsliche Pflichtanteile, zu deren Erwerb die Nutznießer der KMU-Leistungen per Satzung verpflichtet sind.

Steglich erwarb für die Rettung seiner Existenz beispielsweise Pflichtanteile für insgesamt 30000 Euro, die er in "fairen Raten", wie er sagt, abzahlen konnte. Mittlerweile hat er freiwillig um weitere 15000 Euro aufgestockt, "damit auch anderen Firmen geholfen werden kann, so wie mir damals geholfen wurde. Und damit ich künftig auch von deren Ertragen mit profitiere."

Die KMU kann retten, was zu retten ist - wenn der gestrauchelte Unternehmer sich helfen lässt

Außenstehende tun sich ungleich schwerer, Vertrauen zu der ungewöhnlichen VC-Gesellschaft zu fassen. "Da brauchen wir viel Stehvermögen", an dieser Erfahrung hat sich für Diedrichsen seit seiner ersten Präsentation vor Honoratioren wenig geändert. Mit Grausen denkt der Macher, der es als passionierter Kart-Fahrer eher rasant liebt, an den ersten Versuch, die neu konzipierte Selbsthilfeorganisation in das Leipziger Genossenschaftsregister eintragen zu lassen. "Fast drei Jahre zog sich das Verfahren hin. Obwohl wir ein positives Gründungsgutachten des Genossenschaftsverbandes Sachsen vorlegen konnten, forderte der Richter immer neue Unterlagen, Erläuterungen, Ergänzungen. Wir passten einfach in kein gängiges Raster." Genervt zogen die Gründer ihren Antrag schließlich zurück und wagten einen neuen Anlauf im benachbarten Halle. "Binnen weniger Wochen", wundert sich Diedrichsen, "waren wir eine eingetragene Genossenschaft."

Mittlerweile haben die Exoten durch vorzeigbare Erfolge eine Reihe honoriger Fürsprecher gefunden. Das Amt für Wirtschaftsförderung in Halle empfiehlt die Genossenschafter ebenso weiter wie die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau. Bei der örtlichen Sparkasse ist die KMU nicht nur als Darlehensnehmer gern gesehen, sondern auch als Partner, der die Eigenkapitalquote, die Rentabilität und damit die Kreditwürdigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen verbessern kann. Das ist auch im Interesse der Banken, die seit den neuen Eigenkapital-Richtlinien von Basel II bei der Darlehensvergabe strengere Kriterien berücksichtigen müssen.

Die R+V Versicherung rückte sogar eigens für die Hallenser von einem ehernen Grundsatz ab, wie Direktor Rudolf Servatius bestätigt: "Als Sicherheit für Avalkredite akzeptierten wir traditionell nur Festgelder oder Bankbürgschaften. Seit drei Jahren gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Die heißt: Bürgschaft der KMU Genossenschaft."

Die Verantwortlichen der Wiesbadener Assekuranz adelten damit das unkonventionelle Konzept. "Es hilft genau der Zielgruppe, die unsere wichtigsten Kunden sind, und steht auf soliden Füßen. Dass die KMU keine Leistung verkauft, ohne selbst mit in die Haftung zu gehen, ließ ein hohes Maß an Verantwortlichkeit erwarten. Und wir sind nicht enttäuscht worden", so die Bilanz von Rudolf Servatius.

Wie die Genossenschaft von "Peanuts" leben kann, die die Banken achtlos liegen lassen, können Außenstehende oft nicht nachvollziehen. Das Geheimnis liegt, so Diedrichsen, in der Multifunktionalität der Genossenschaft. "Wir sind für unsere Mitglieder eben nicht nur Geldgeber und Teilhaber, sondern, wenn sie es wünschen, auch Berater, Internetagentur oder Telefongesellschaft. In solchen Dienstleistungen liegt unser Brot-und-Butter-Geschäft, das die laufenden Kosten deckt."

Die Mehrzahl der Partner lässt insbesondere Buchhaltung und Lohnabrechnung von der KMU erledigen. Für Frank Steglich "eine Form der Lebensversicherung". Der Geschäftsführer der ESA Teutschenthal erhält heute jeden Monat betriebswirtschaftliche Auswertungen, von denen er früher nur träumen konnte: "Ich kann jede Baustelle tagesgenau auswerten und erkennen, wie effektiv meine Leute gearbeitet haben, welche Geschäftsziele wir erreicht haben und wo möglicherweise Engpässe entstehen."

Der gute Rat: Nicht erst kommen, wenn die Firma schon gegen die Wand fährt

Die Angst, ein kaufmännischer Fehler wie einst könnte ihn die Existenz kosten, ist verflogen. "Durch das ständige Coaching und die Zusammenarbeit mit der KMU habe ich viel dazugelernt. Wenn ich doch einmal etwas übersehe, dann gehen in Halle die roten Lampen an. Darauf kann ich mich verlassen."

Für Walter Berger, Betreiber des Campingplatzes " Heide Camp" bei Bitterfeld, gaben die Serviceleistungen der Genossenschaft den Ausschlag, 1000 Euro in die KMU zu investieren. Mit zählbarem Erfolg: "Die Berater halfen mir zum Beispiel, Kreditanträge so vorzubereiten, dass ich meine Bank überzeugen konnte", erzählt der 54-Jährige. Wenn er heute eine Baufirma braucht oder das Programm für eine Festveranstaltung vorbereiten muss, greift er immer häufiger auf Mitgliedsfirmen der KMU zurück. "Das ist ja auch ein tolles Netzwerk."

So wie Berger denken bislang nur wenige. "Die meisten Firmeninhaber kommen erst zu uns, wenn das Kind schon im Brunnen liegt", bedauert Marketingchef Jochen Kolb. Um Kleinunternehmern den Beitritt zu erleichtern, senkte die Genossenschaft auf der Generalversammlung in diesem Jahr die Kosten für einen Geschäftsanteil von 1000 auf 100 Euro. Die Nachschusspflicht im Konkursfall wurde auf 100 Euro pro Mitglied beschränkt.

Der Kampf gegen die Pleite lohnt sich: Nur drei Beteiligungen scheiterten

Auch sonst zeigen sich Diedrichsen und seine Genossen erfinderisch, wenn es darum geht, die unvermeidlichen (und im Firmenprospekt beschriebenen) Risiken zu minimieren. Weil Genossenschaftsanteile nicht frei gehandelt werden können, hat der findige Vorstand aus einer seiner vorrätigen GmbHs eine eigene " Börse" gezimmert. Sie garantiert jedem, der seine Anteile zurückgeben will, die sofortige Auszahlung.

Die Wartezeit auf die nächste Generalversammlung entfällt damit. Auch das Ausfallrisiko bei den Beteiligungen, die in der Regel für fünf bis zehn Jahre vereinbart werden, erweist sich in der Praxis als erstaunlich gering. Bislang scheiterten lediglich drei Engagements.

Eines von ihnen war der Lieferservice für Tiefkühlprodukte von David Hünefeld. 2002 musste der 28-jährige seinen Betrieb wieder einstellen. Dabei hatte es sehr hoffnungsvoll angefangen. Nach zweijähriger Arbeitslosigkeit hatte er das Kühlfahrzeug eines großen Franchise-Gebers mit komplettem Warenbestand und Kundenstamm übernommen. Das nötige Kapital dafür stammte von der KMU. "Das Geschäft lief sehr gut an", berichtet der Existenzgründer, "ich machte 600 Euro Umsatz am Tag." Doch sechs Monate, nachdem Hünefeld seine Firma gegründet hatte, stieg sein Vorgänger bei der Konkurrenz ins Geschäft mit ein und band die alten Kunden wieder an sich. Hünefelds Umsatz sank schlagartig auf die Hälfte. "Als alle Versuche, gegenzusteuern, nicht fruchteten, entschied ich mich gemeinsam mit der KMU, das Geschäft einzustellen." Die Genossenschaft, die eine Vereinbarung über zehn Jahre mit ihm geschlossen hatte, entließ ihn vorzeitig aus dem Vertrag. Für die Rückzahlung eines noch offenen Kredites von rund 2000 Euro wurde eine individuelle Ratenvereinbarung geschlossen. "Ich bin mit einem blauen Auge davongekommen", sagt David Hünefeld.

Bereut hat er das "Experiment Selbstständigkeit" nicht. "Wenn ich noch eine Geschäftsidee hätte, würde ich wieder zur KMU gehen."