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brand eins 10/2002

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Titel: Der Weltuntergang fällt aus

Schwerpunkt: Ausblick 2003

Zum Inhalt dieses Heftes schreibt Gabriele Fischer in ihrem Editorial:

Zwei sehen weiter

• Zugegeben: Manchmal fühlen wir uns bei brand eins mit unserem Zukunftsoptimismus ziemlich allem. Rundum düsterste Prognosen, alles wird schlechter: die Regierung, die Wirtschaft, die soziale Lage. Zukunft? Ach was. Auch deshalb haben wir die Chance genutzt, uns für den Ausblick zum Jahresende zu verstärken. Dank einer Kooperation mit »The Economist« zeichnen in diesem Schwerpunkt nicht nur brand eins-Autoren Linien in die Zukunft – die Lage der Welt, der Wirtschaft und der Innovationen beurteilen außerdem Kofi Annan (S. 74), Francis Fukuyama (S. 110) und Bill Gates (S. 132), dazu die Chefredakteure von »New Scientist« (S. 104 und »Wired« S. 134) sowie Journalisten von »The Economist«. Ihr Blick ist anders, der Stil auch. Und doch bleibt als Gemeinsamkeit: die Lust am Neuen. Ob Alun Anderson von »New Scientist« die Chancen der Proteomik beschreibt (S. 104), Nicholas Valéry von »The Economist« die Hightech-Skeptiker zurückpfeift (S. 126 oder Peter Tasker. Partner des Investmenthauses Arcus, nach kritischer Analyse Nachrufe auf Japan für überflüssig hält (S. 70) – der Blick reicht weiter als bis zum Jetzt, das zweifellos seine Macken hat. Deutschland zum Beispiel, Deutschland heute. Über Wochen hat sich brandeins-Redakteur Wolf Lotter in den Regierungswirren vergraben, und nur sein Humor half ihm über die schlimmsten Erkenntnisse hinweg. Wo aber steht, dass Konjunktur nur Sache der Regierenden ist? Was immer Schröder & Co sich einfallen lassen, um sie zu torpedieren – die Eigeninitiative nimmt zu. Auch, weil des Kanzlers wahre Botschaft ist, dass man sich auf die da oben besser nicht verlässt (S. 58). Wer aufhört, sich immer tiefer in sein Loch einzugraben, sieht hinter dem Jetzt die Chance – auch dort, wo niemand sie vermutet. Thomas Diedrichsen, zum Beispiel, Kfz-Mechaniker in Halle, der sich so lange über die Risikoscheu der Banken geärgert hat, bis ihm die Idee mit der KMU Genossenschaft zur Mittelstandsförderung eG. kam – eine der interessantesten Innovationen im Venture-Capital-Markt (S. 90). Oder Feargal Quinn, Supermarkt-Besitzer in Dublin, der in seinen Läden nicht nur den Begriff Kunden-Dienst neu definiert, sondern nebenbei auch noch die irische Post privatisierte (S. 120). Nicht zu vergessen die beiden Naturwissenschaftler Manfred Stefener und Jens Müller, die einfach mal eine Firma gegründet haben. Und deren Smart Fuel Cell (SFC) dem amerikanischen »Time Magazine« als „eine der 50 heißesten Technikfirmen Europas“ gilt (S. 98). So vieles geht. Und noch mehr ist zu tun. Machen wir uns an die Arbeit.

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