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Inzestuöse Verhältnisse

Den Fernsehmarkt regieren Senderfamilien und Ideenlosigkeit. Unabhängigen Produzenten, die sich nicht adoptieren lassen wollen, droht die Pleite – und dem Medium die Gleichschaltung.




Das ganze Leben ist ein Quiz, besonders nachts um halb eins auf Neun Live, früher TM 3. In der Call-TV-Show "La Notte" stellt eine Dame namens Andrea Lamàr mit einer Stimme, als hätte sie zwei Tage durchgemacht, Fragen wie diese: "Was ist das älteste Gewerbe der Welt - Tischlerei oder Prostitution?" Nach peinlich langer Wartezeit, die Lamar mit noch peinlicheren Zoten überbrückt, erbarmt sich eine einsame Seele und ruft an. Michael weiß nicht nur die Antwort, sondern verrät ungefragt noch, dass er heute Geburtstag und offenbar nichts Besseres vor hat. Armer Michael, armes Fernsehen. Maximal 150 Mark pro Minute darf das Programm des Kleinstsenders Neun Live kosten, der sich hauptsächlich durch Telefongebühren finanzieren will. Nur der Offene Kanal ist billiger. Bei der solventeren Konkurrenz wird etwas tiefer in die Tasche gegriffen, doch die Philosophie ist auch dort dieselbe: mit geringst möglichem Einsatz von Hirn und Geld möglichst viele Zuschauer vor die Bildschirme zu locken.

Der Goldesel, der zurzeit über alle Kanäle gejagt wird, heißt Quiz. Ein Fernsehformat aus den fünfziger Jahren, hier zu Lande von RTL und dem zum Oberlehrer der Nation avancierten Günther Jauch recycelt. Das Schöne an den Rate-Spielen: "Es gibt kaum eine andere Programmform, die bei so geringen Produktionskosten so hohe Quoten in so hoher Schlagzahl ermöglicht", erklärte Fred Kogel, ehemaliger Sat-1-Chef und heute Geschäftsführer bei Kirch Media. Die Folgen werden wie am Fließband vorproduziert; gegen teure Gewinne sind die Sender versichert.

Quiz und Reality-TV sind das Begleitprogramm für den Konsolidierungsprozess der Branche. Die den stagnierenden Werbemarkt beherrschenden "Senderfamilien" von RTL (RTL, RTL 2, Super RTL, Vox) und der Kirch-Gruppe (Sat 1. Pro Sieben, Kabel 1, DSF, N 24) setzen auf Mehrfachverwertung von Quotenträchtigem: Hollywood-Produktionen, Sport, Serien, Shows, Unterhaltung - gekauft wird fast ausschließlich Bewährtes. Nur nichts riskieren, schon gar keine eigene Idee.

Die öffentlich-rechtliche Konkurrenz könnte es besser machen, tut es aber nicht. Lieber ruht man sich auf seinen Lorbeeren aus ("Tagesthemen", " Tatort", "Wetten dass... ?") und schießt im Namen der Quote Eigentore. So ließ die ARD im vergangenen Jahr fast 20 ihrer Polit-Magazine für Fußballübertragungen entweder ausfallen, verkürzen oder in den späten Abend verlegen. In der Prime Time versucht man, die kommerzielle Konkurrenz möglichst eins zu eins zu kopieren. Die guten und schlechten Zeiten auf dem Ersten heißen "Marienhof", statt " Explosiv" gibt's dort "Brisant". Auf dem Zweiten läuft mit "Cash" ein Abklatsch von "Wer wird Millionär?", und die zweitklassige US-Ware, die dort beim montäglichen Kinoabend ausgestrahlt wird, könnte ebenso gut bei Kabel 1 laufen. Die Claims auf dem Fernsehmarkt sind verteilt, bleierne Langeweile ist die Folge. So haben ARD und ZDF offenbar jede Hoffnung fahren lassen, bei der Unterhaltung wieder Anschluss zu gewinnen. Unverdrossen wird zur besten Sendezeit ein Volksmusikabend nach dem anderen ausgestrahlt.

Die andere Seite hat den Anspruch aufgegeben, bei Informationssendungen mit ARD und ZDF gleichzuziehen; in den Nachrichten auf Sat 1 und RTL kommt Politik nur am Rande vor. Mit Ausnahme einiger Fensterprogramme und Nischenkanäle wie N-TV und N24 herrscht publizistische Öde. Innovative Programmideen sind in den Senderfamilien nicht gefragt. Die Mentalität, die dort vorherrscht, brachte der Ex-Kabel-1- und heutige Pro-Sieben-Chef Nicolas Paalzow so auf den Punkt: "Besser, ich kaufe ein eingeführtes Spiel-Show-Format bei Endemol oder Pearson und weiß, was ich habe, als mich mit meiner Redaktion und einer Flasche Bommerlunder hinzusetzen, bis uns ein Spiel einfällt." Wie überall geben nun auch im Fernsehen die Controller den Ton an. Man spart, wo man kann, also am Programm. Zum Beispiel bei der Königsdisziplin, dem TV-Movie. Mit 25 Fernsehfilmen hat etwa RTL seine Produktion im Vergleich zu den Vorjahren fast halbiert. Sender der zweiten Reihe produzieren so gut wie nichts mehr selbst. Bernd Burgemeister, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Fernsehproduzenten, schätzt, dass der Gesamtaufwand für deutsche Fernsehfilme in diesem Jahr um rund ein Drittel reduziert wird. Im vergangenen Jahr waren es rund zwei Milliarden Mark. Die "FAZ" beschwört bereits das "Ende der Geschichten" herauf.

Von den derzeit rund 500 relevanten Produzenten wird die Hälfte überleben - und das werden die stromlinienförmigen sein.

Pech für die unabhängigen Produzenten, die von der Herstellung ebensolcher Stoffe leben. Obwohl Verbandsfunktionär, ist Burgemeister bemüht, keinen allzu scharfen Ton anzuschlagen, was auch daran liegt, dass er zurzeit mit den Sendern über bessere Bedingungen für seine Klientel verhandelt. Er sagt: "Wenn ein Sender mit einer relativ billigen Quiz-Show wie ,Wer wird Millionär?' 14 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme holt, kann man ihn schlecht davon überzeugen, stattdessen ein deutlich teureres TV-Movie in Auftrag zu geben." Wenn man den Produzenten glaubt, geht es im TV-Business zu wie in der Baubranche. Um überhaupt ins Geschäft zu kommen, müsse man Geld mitbringen, klagt ein Münchner Filmemacher: "Die bestellen einen Mercedes und bezahlen einen VW." Das gelte sowohl für private als auch öffentlich-rechtliche Sender. Seinen Namen möchte er auf keinen Fall gedruckt sehen. Burgemeister geht davon aus, dass seit fast zwei Jahren "so gut wie niemand mit der Produktion von fiktionalen 90-Minuten-Formaten Geld verdient hat". Die Sender verlangten "noch inspiriertere Autoren, noch ungewöhnlicher inszenierende Regisseure, noch prominentere Schauspieler - nur die Etats, die bleiben gleich".

Der Markt wird bereinigt. Hermann-Dieter Schröder, Referent beim Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, sagt: "Auch unter den Produzenten wird es einen Konzentrationsprozess geben. Etliche werden teilweise oder vollständig in die Konzerne ihrer Auftraggeber integriert." Dass das relativ geräuschlos vor sich geht, habe historische Gründe. "Vom öffentlich-rechtlichen System gut beschirmt, haben sich viele Produzenten als reine Handwerker verstanden. Aber heute reicht es nicht mehr, gute Filme abzuliefern. Es kommt vielmehr darauf an, unternehmerisch zu denken, also Kapital zu sammeln, Stoffe auf eigene Rechnung zu entwickeln und nach Möglichkeit mehrfach zu verwerten. Wer diese Risiken scheut, hat schlechte Karten." > Sie einzugehen ist auf einem oligopolisierten Markt auch kein Erfolgsrezept. Ein Versuch, eine ernst zu nehmende Größe zu erreichen und trotzdem selbstständig zu bleiben, ist die Potsdamer Producers' AG, ein Zusammenschluss unabhängiger Produzenten. Vorstand Friedrich-Carl Wachs schätzt den Markt so ein: "Nur etwa die Hälfte der derzeit rund 500 relevanten Unternehmen wird überleben - das werden die stromlinienförmigen sein." Solche, an denen auch Sendegewaltige noch nicht vorbeikommen. Etwa die Firma Endemol, die dank der internationalen Vermarktung der "Big-Brother"-Idee zum Global Player aufstieg. Und Firmen, die ihre Existenz der Prominenz ihrer Gründer verdanken und deren Einkommen mehren: Stefan Raabs Raab TV, Thomas Gottschalks Dolce Media, Harald Schmidts Bonito TV.

Bereits heute sind von den zehn umsatzstärksten Produktionsfirmen in Deutschland acht mit großen Medienkonzernen oder Töchtern öffentlich-rechtlicher Anstalten verflochten. Der Wettbewerbsdruck durch die Konzerne auch auf größere Drittanbieter wird zunehmen, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung HMR International in Köln über den deutschen Produzentenmarkt. "Perspektivisch wird es zur Verfestigung der formierten Medienindustrie kommen." Es verschwindet der TV-Mittelstand, kaum, dass er entstanden ist.

Und ein Unternehmen wie Kinowelt Medien ist bereits schwer angeschlagen. Auch, weil der Münchner Filmhändler den Fehler machte, die Großen herauszufordern. 1999 hatte das Unternehmen Filme für 300 Millionen Dollar vom Medienkonzern Time Warner gekauft und dabei die Mitbieter RTL und Kirch ausgestochen. Danach konnte Kinowelt keinen einzigen Film aus diesem Paket an eine der Gruppen verkaufen, obwohl interessante Titel wie "Matrix" darunter waren. Bei Kinowelt vermutet man eine heimliche Absprache der Konzerne, was dort natürlich bestritten wird. Auf dem Fernsehmarkt gelten mittlerweile dieselben Gesetze wie auf dem für Mineralöl.

Die uneingeschränkte Herrschaft einiger weniger über das Leitmedium ist das vorläufige Ende einer Entwicklung, die im Januar 1984 mit der Zulassung des ersten Privatsenders Sat 1 begann und - darüber redet heute niemand mehr - mit dem Versprechen, es werde mehr Vielfalt geben. Nach der Etablierung der kommerziellen Sender entstand ein lukrativer Fernsehmarkt, heute der zweitgrößte der Welt. Ein Sender nach dem anderen ging ans Netz, der Bedarf an Programm explodierte. Sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Sender lagerten Produktionskapazitäten aus. Goldene Zeiten für Free-Lancer. Man kämpfte um Marktanteile, zuweilen auch mit Ideen. Mit Vox gab es auf kommerzieller Seite sogar den Versuch, mit Qualität zu punkten, der allerdings bald aufgegeben wurde. Heute ist der Markt gesättigt. Der Fernsehkonsum wächst nur noch wenig, die Werbeplätze in der lukrativen Zeit zwischen 18 und 23 Uhr sind vergeben und auch nicht beliebig vermehrbar. Das Geschäft mit den Spots wird vom Duopol RTL und Kirch dominiert; die Öffentlich-Rechtlichen spielen eine untergeordnete Rolle, weil sie nach 20 Uhr keine Reklame senden dürfen.

Newcomer im analogen Netz haben so gut wie keine Chance, Fuß zu fassen. Die etablierten Konzerne können ihre Gewinne nur noch steigern, wenn sie Filmpakete möglichst rational hin und her schieben, wenn sie ihre Verwertungsketten schließen, wenn von der Produktion, Sendung bis zur Verwertung aller Nebenrechte alles in der Familie bleibt.

Inzestuöse Verhältnisse. "Es kann doch wohl nicht angehen", schimpft Carl-Friedrich Wachs von der Producers' AG, "dass die marktbeherrschenden Senderfamilien demnächst auch noch die Herstellung der Inhalte vollständig kontrollieren." Der Gesetzgeber sollte über eine Trennung von Sendern und Produzenten nachdenken. Dazu allerdings müsste erst einmal die deutsche Medienpolitik wiederbelebt werden, die 1997 in einen tiefen Schlaf gefallen ist. Damals wurde Unternehmen erlaubt, mehrere Sender zu betreiben, solange deren Marktanteil unter 30 Prozent liegt - de facto ein Freifahrtschein für die Kirch-Gruppe und RTL. " Medienpolitik in Deutschland", resümiert Dietrich Leder, Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln, "ist seit längerer Zeit so etwas wie der Schwanz vom Hund. Der Hund wedelt mit dem Schwanz und nicht umgekehrt." Die Funktionäre der öffentlich-rechtlichen Anstalten schauen auf die private Konkurrenz wie das Kaninchen auf die Schlange.

Lutz Hachmeister, Partner bei HMR und ehemaliger Direktor des Adolf Grimme Instituts, bezweifelt, dass das Kalkül der TV-Industrie aufgeht. "Controlling, Rationalisierung und Kostenreduktion überlagern publizistische Strategien und Formatentwicklungen." Für nachhaltigen Erfolg in der Fernseh- und Filmproduktion brauche man aber einen langen Atem. Wenn Konzernmanager, größere Produzenten und auch die Führungsebene der öffentlich-rechtlichen Sender zu sehr miteinander verflochten seien, komme es zu einer Art "mentaler Gleichschaltung", die letztlich das Medium selbst gefährde.

Er plädiert deshalb dafür, vor allem die Öffentlich-Rechtlichen zu verpflichten, möglichst viele Aufträge an nicht konzerngebundene Produzenten zu vergeben. Doch die Entwicklung läuft in die entgegengesetzte Richtung. So hat der SWR seine hochgelobte Fernsehspielredaktion in eine private Tochtergesellschaft ausgegliedert, an der der öffentlich-rechtliche Sender 51 Prozent hält. Der Protest freier Produzenten blieb folgenlos. Peter Voß, Intendant des SWR, sagte: "Auch öffentlich-rechtliche Sender müssen wirtschaftlich denken, um weiterhin Qualität produzieren zu können." Inwiefern dieselbe Strategie wie bei der sonst gern gescholtenen Konkurrenz der Qualitätssicherung dienen soll, verriet er nicht.

ARD und ZDF stecken in einer Zwickmühle. Sinken die Quoten, droht eine Gebührendiskussion: Warum zahlen, wenn kaum jemand hinschaut? Nähert sich aber das Niveau zu stark den Privaten an, gibt es auch eine Gebührendiskussion: Warum für ein Programm zahlen, das es anderswo umsonst gibt? So schauen die Funktionäre in den Anstalten auf die private Konkurrenz wie das Kaninchen auf die Schlange. Und bewegen sich nicht.

Wer schon mal in Frankreich, Italien oder Spanien ferngesehen hat, wird feststellen, dass das deutsche TV, ob privat oder öffentlich-rechtlich, immer noch um Klassen besser ist. Aus dem Meer des Schunds, der täglich versendet wird, ragen etliche Leuchttürme. Das Angebot an Kinofilmen ist groß; mit Arte und 3 Sat gibt es zwei interessante Kulturkanäle; Sat 1 leistet sich einen Harald Schmidt, der alles darf, sogar den eigenen Sender schlecht machen. RTL hat in Sachen Comedy Entwicklungsarbeit geleistet. Doch der Zenit ist überschritten. "Es gibt kaum eine andere Industrie, die so wenig Mittel und Gedanken für die Forschung und Entwicklung aufwendet - womit nicht die allgegenwärtige technokratische Medienforschung gemeint ist, sondern die systematische Suche nach neuen Formaten, nach Köpfen und Talenten", kritisiert Hachmeister.

US-Konzerne spielen ab sofort beim TV-Monopoly in Deutschland mit und digitalisieren das Fernsehen.

Das scheint mittlerweile selbst den Mediaplanern aufzufallen, die darüber entscheiden, wo welcher Spot läuft - sie sind die eigentlichen Herrscher über das Fernsehen. "Programmlich passiert überhaupt nichts", klagte Jürgen Blomenkamp, Chef der Düsseldorfer Media-Agentur Mediacom, jüngst anlässlich der Telemesse in Düsseldorf. Alle Schlachten seien geschlagen, alles Neue werde als Gefahr angesehen.

Die größte Gefahr, darüber ist man sich bei den privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern ausnahmsweise einig, kommt aus Denver. John Malone, Chairman des dort ansässigen Medienkonzerns Liberty und Pionier des digitalen Fernsehens, hat der Deutschen Telekom gerade für zehn Milliarden Mark zwei Drittel ihres TV-Kabelnetzes abgekauft. Wenn das Bundeskartellamt den Deal genehmigt, verfügt er gemeinsam mit dem ebenfalls in Denver ansässigen Investor Richard J. Callahan über fast 90 Prozent des Netzes, für jeden zweiten Haushalt der Zugang zum Fernsehen. Die Amerikaner planen, das Kabel zu digitalisieren, die Voraussetzung um Internet und Fernsehen zu verschmelzen. Die etablierten Sender bangen schon jetzt um ihre Plätze im Netz. Es könnte sein, dass das eine Oligopol von einem anderen abgelöst wird.

Dabei bietet Abo-Fernsehen auch andere Perspektiven. In den USA operieren die Betreiber auf regionaler Ebene, liefern Programm je nach Nachfrage. Neben Spielfilm- und Sportsendern sind Doku-Kanäle im Angebot, solche für historische Themen und viele mehr - gebührenfinanziertes Fernsehen für die individualisierte Gesellschaft. Die Zuschauer zahlen für das, was sie sehen, die Kabelbetreiber entlohnen die Anbieter für die Einspeisung. Anspruchsvolle Nischenprogramme wären auch hier zu Lande eine Chance für unabhängige Fernsehproduzenten. Voraussetzung: Medienunternehmer, die bereit sind, in Qualität zu investieren. Und Politiker, die sich nicht mit der Rolle des Erfüllungsgehilfen der Konzerne zufrieden geben. Der Schwanz müsste also mit dem Hund wedeln. Aber das ist wenig wahrscheinlich. Sicher ist laut dem Medienexperten Schröder eines: " Das Programm wird marktgängiger. Ob es auch besser wird, ist eine andere Frage." Michael auf Neun Live darf "Chicken poppen" spielen. Es gilt, einen Zeichentrick-Hahn durch telefonische Anweisungen dazu zu bringen, möglichst viele Hennen zu besteigen.

Moderatorin: "Ran an die Hühner, Michael!" Michael: "Poppoppoppoppoppoppopp!"