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SOFTWARE & HARDWARE & DRUGS

Das Softwarehaus 2CK, die Biotechfirma Morphochem und der Sensorproduzent FRABA: Drei Wachstumsunternehmen mit hohem Personalbedarf auf dem Prüfstand. Was bieten sie den Bewerbern?





Die Firma

2CK Software AG

Christian Koch, neben Christian Köberle einer von 2CK's, neigt zum Optimismus. „Wir haben vielleicht sechs bedeutende Mitbewerber, darunter aber keinen Global Player.“ Tatsächlich bewegt sich das Projekthaus für klassische IT-Dienstleistungen seit der Gründung 1994 in einem eng besetzten Markt. Doch mit der Entwicklung einer eigenen Intranet-Technologie hat sich 2CK vom Wettbewerb kräftig abgesetzt. Mit einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 32 Prozent erwirtschaften rund 40 Mitarbeiter in diesem Jahr etwa 5,2 Millionen Mark Umsatz. Das bisherige Wachstum wurde aus eigenen Mitteln finanziert, ganz ohne Risikokapital.

Fraba AG

Die FRABA, bereits 1918 von Franz Baumgartner gegründet, hatte ihre ersten Erfolge mit neuen Schaltrelais-Technologien, damals ähnlich bedeutsam wie heute der Mikrochip. 1968 beschäftigt FRABA 400 Mitarbeiter, verpasst dann den Generationswechsel und damit den Technologieanschluss. 1993 ist die Firma reif für den Konkurs und gerät ins Visier von Achim und Christian Leeser. Die Brüder investieren zwölf Millionen Mark und zerschlagen das Unternehmen in drei eigenständige Teile, die kleinste Produktnischen in ihren Märkten besetzen sollen. Von den 1993 noch 110 Mitarbeitern entscheiden sich nur etwa 20 Leute, den neuen Weg mitzugehen.

Morphochem AG

Wer sich ein Bild von Morphochem machen will, klettert über Kartons und schlängelt sich an Versuchsanordnungen vorbei. Überall wird emsig gearbeitet, drängen sich junge Biologen. Ein aufstrebendes Biotechunternehmen also, dem ein großes Wachstum bevorsteht, weil es die derzeit 22 Mitarbeiter geschafft haben, in einem engen Zeitrahmen gute Ergebnisse zu leisten. Noch kostet das Unternehmen nur, lebt von Risikokapital und Geldgebern, die das Potenzial der jungen Firma positiv einschätzen. Rund 28 Millionen Mark haben sie bislang investiert und sie sehen gute Chancen, das Geld in einigen Jahren wiederzusehen.

Die Firma

2CK Software AG

Christian Koch, neben Christian Köberle einer von 2CK's, neigt zum Optimismus. „Wir haben vielleicht sechs bedeutende Mitbewerber, darunter aber keinen Global Player.“ Tatsächlich bewegt sich das Projekthaus für klassische IT-Dienstleistungen seit der Gründung 1994 in einem eng besetzten Markt. Doch mit der Entwicklung einer eigenen Intranet-Technologie hat sich 2CK vom Wettbewerb kräftig abgesetzt. Mit einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 32 Prozent erwirtschaften rund 40 Mitarbeiter in diesem Jahr etwa 5,2 Millionen Mark Umsatz. Das bisherige Wachstum wurde aus eigenen Mitteln finanziert, ganz ohne Risikokapital.

Fraba AG

Die FRABA, bereits 1918 von Franz Baumgartner gegründet, hatte ihre ersten Erfolge mit neuen Schaltrelais-Technologien, damals ähnlich bedeutsam wie heute der Mikrochip. 1968 beschäftigt FRABA 400 Mitarbeiter, verpasst dann den Generationswechsel und damit den Technologieanschluss. 1993 ist die Firma reif für den Konkurs und gerät ins Visier von Achim und Christian Leeser. Die Brüder investieren zwölf Millionen Mark und zerschlagen das Unternehmen in drei eigenständige Teile, die kleinste Produktnischen in ihren Märkten besetzen sollen. Von den 1993 noch 110 Mitarbeitern entscheiden sich nur etwa 20 Leute, den neuen Weg mitzugehen.

Morphochem AG

Wer sich ein Bild von Morphochem machen will, klettert über Kartons und schlängelt sich an Versuchsanordnungen vorbei. Überall wird emsig gearbeitet, drängen sich junge Biologen. Ein aufstrebendes Biotechunternehmen also, dem ein großes Wachstum bevorsteht, weil es die derzeit 22 Mitarbeiter geschafft haben, in einem engen Zeitrahmen gute Ergebnisse zu leisten. Noch kostet das Unternehmen nur, lebt von Risikokapital und Geldgebern, die das Potenzial der jungen Firma positiv einschätzen. Rund 28 Millionen Mark haben sie bislang investiert und sie sehen gute Chancen, das Geld in einigen Jahren wiederzusehen.

Der Chef

2CK Software AG

Als Vorstandschef ist der Gründer Christian Koch in alle Entscheidungen eingebunden. Da ist es angenehm, dass er alles andere als ein Nadelstreifen-Typ ist. Er hat sich in der Branche hochgearbeitet und das sorgt einerseits dafür, dass man in ihm einen Menschen trifft, der sehr genau weiß, wovon er redet. Zum anderen sind ihm gute Lösungen wichtiger als Hierarchien und Etikette.

FRABA AG

Achim und Christian Leeser führen das Unternehmen gleichberechtigt. Dass sie Brüder sind, macht die Sache nicht immer einfach. Etwa wenn sich einer in eine Mitarbeiterin verliebt und darüber ein lautstarker Streit ausbricht. Doch Offenheit, auch im Streit und gegenüber der Belegschaft, entspricht der Philosophie des Hauses, die vor allem Christian Leeser prägt: Der ehemalige McKinsey-Berater hat die Eigenständigkeit eines jeden Mitarbeiters durchgesetzt. „Würde er gehen, wäre das alles nicht mehr zu halten“, schätzt ihn ein Mitarbeiter. Respekt verdient sich Christian Leeser durch Meinungsstärke und bedingungslose Offenheit.

Morphochem AG

Dr. Wolfgang Richter ist laut Visitenkarte „President & CEO“. Also der Chef. Ein umgänglicher Mann, klar im Ton, aber nie unfreundlich. Er hat die Verbindlichkeit eines Chemikers. Bei einer so kleinen Mitarbeiterzahl gehören die Chefs noch zum Team und lassen sich während ihrer Party zur ersten Venture-Capital-Runde auch gern mal im Superman-Shirt fotografieren. Und vor allem lassen sie dieses Bild dann auch noch gut sichtbar im Foyer hängen.

Die Jobs

2CK Software AG

„Trotz aller guten Erfahrungen können wir zur Zeit wirklich keine Quereinsteiger brauchen“, stellt Manfred Senff, Marketing-Vorstand, gleich mal fest. Bei 2CK weiß man sehr genau, was man will. Und das sind „richtig coole Entwickler“ mit einer guten Ausbildung und reichlich Erfahrung. Das Unternehmen entwickelt neue Produkte und der Sprung zum E-Commerce, so Christian Koch, sei „auch nicht weit“. Gesucht werden neben einem Entwicklungs-Chef, einem Vertriebsleiter und Produktmanagern vor allem Software- und Systemingenieure.

FRABA AG

Gesucht werden Elektroingenieure, Physiker, Informatiker und Wirtschaftsingenieure. Doch mit genauen Profilen tut man sich schwer: „Bei uns gibt es nur Marketing Engineers. Genaue Positionsbeschreibungen entsprechen nicht unserer Philosophie, denn wir wollen uns innerhalb der sehr spezialisierten Tochterunternehmen entspezialisieren“, so Christian Leeser.

Morphochem AG

Das Münchener Biotechunternehmen bietet Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsstufen: Biologisch- und Chemisch-Technische Assistenten werden ebenso gebraucht wie promovierte Biologen, Chemiker und Informatiker. Bis zum Jahresende soll die Mitarbeiterzahl verdoppelt werden, da besteht Bedarf an allen Ecken und Enden.

Bezahlung, Arbeit

2CK Software AG

Bei 2CK zählt „Leistung ohne Kontrolle“. Im Schnitt arbeiten Einsteiger 30 Wochenstunden bei flexibler Arbeitszeit. Die Wochenstunden werden im Arbeitsvertrag festgeschrieben, Überstunden können abgegolten werden: durch Auszahlung, Freizeit oder Einzahlung auf ein Sabbat-Konto. Informatiker und Mathematiker erwartet ein Einstiegsgehalt von 66.000 bis 84.000 Mark. Zudem besteht die Möglichkeit einer Mitarbeiterbeteiligung bereits nach der Probezeit.

FRABA AG

Die Einteilung der Arbeitszeit liegt im eigenen Verantwortungsbereich. Jeder Mitarbeiter hat seine Zielvorgaben und nur ihre Erfüllung ist Maßstab der Arbeitsleistung. Die Einstiegs-Jahresgehälter liegen zwischen 70.000 und 85.000 Mark

Morphochem AG

60 bis 70 Wochenstunden verlangt man von den Mitarbeitern. Entlohnt wird das mit einem Jahresgehalt zwischen 38.000 Mark für absolute Einsteiger mit Lehre und 80.000 Mark für promovierte Berufsanfänger. Zudem werden die Mitarbeiter über Aktien-Optionen am Erfolg der Unternehmung beteiligt.

Arbeitsweise, Atmosphäre

2CK Software AG

Jede Menge Freiraum bietet 2CK seinen Mitarbeitern – derzeit nur in der Arbeitsweise, nach dem Umzug im nächsten Jahr auch wieder räumlich. Denn es wird eng in der Thomas-Dehler-Straße 9. In kleinen Teams sitzen Entwickler rund um einen Monitor, während im Raum nebenan Telefon-Supporter Kunden durch die Abgründe einer Software geleiten. Durch Teamwechsel lernt man sich nach und nach kennen. Im Grunde macht hier jedoch jeder sein Ding.

FRABA AG

Eigenverantwortung und Projektarbeit kennzeichnen die Arbeitsweise. Atmosphärisch ist die Firma zuweilen etwas gestört. Die Ursachen: 1. Christian Leeser. Mit Offenheit und Hang zur Dramatik in schlechten Zeiten kann er die Stimmung vermiesen. 2. Die „Alten“. Die Mitarbeiter der alten FRABA wünschen sich eine Stechuhr und können mit dem System der Eigenverantwortung wenig anfangen. 3. Das System. Die Eigenständigkeit der einzelnen Unternehmensteile fördert den Wettbewerb unter den Teams. Nur nimmt das bisweilen abstruse Züge an, wenn die eine Seite die andere mit Schmähungen übergießt. Die FRABA ist ein Haus für Eigenbrötler mit temporärem Teamgeist.

Morphochem AG

Wie in einem Ameisenhaufen wirkt das Arbeiten in den engen Labors. Im November wird sich das jedoch ändern. Dann steht der Umzug des Unternehmens und damit eine Verdreifachung der Arbeitsfläche an. Zum Teil wird in kleinen Teams gearbeitet, in denen der Umgangston eher freundschaftlich ist. Bei einem Durchschnittsalter von Anfang 30 und vielen Berufseinsteigem spielen Hierarchien und Befugnisse kaum eine Rolle. Gearbeitet wird am Ziel. Richtig ausgelassen wird es, wenn einmal mehr die Korken knallen und man sich gegenseitig ob des Erreichten auf die Schultern klopft. Und so selten ist das nicht.

Die Perspektive

2CK Software AG

Mit Acip haben die 2CK-Leute ein starkes Produkt entwickelt, das den Markttest nicht fürchten muss. Zudem liegen viele neue Ideen in den Schubladen. Um die zu finanzieren, setzt man sich derzeit intensiv mit Risikokapital-Gebern auseinander. Mit frischem Geld strebt man dann im Jahr 2000 neben Neuentwicklungen auch Expansionsschritte an: nach Europa und langfristig ebenso in die USA.

FRABA AG

Die FRABA AG mit ihren Tochterunternehmen besetzt ausschließlich kleine Nischen, in denen sie Marktführer werden will. Da das Unternehmen mit seiner Struktur beweglich ist, stehen die Chancen gut. Sprunghaftes Wachstum ist nicht zu erwarten, eher ein gesunder Kurs der Wachstumskontinuität. So empfiehlt sich die FRABA für Berufseinsteiger auf der Suche nach Erfahrung. Wer sich sehr schnell entwickeln will und bei der hier gebotenen Freiheit Abstriche machen kann, fühlt sich nach zwei Jahren wahrscheinlich wohler in einem Großunternehmen.

Morphochem AG

Morphochem hat sich eine attraktive Nische gesucht, in der auch die Großen mitforschen – nur selten so effektiv. Der für die nächsten drei Jahre geplante Börsengang wird Morphochem einen festen Platz im Gefüge der Biotechbranche verschaffen: Wenn sich die bisher guten Forschungsergebnisse als wahre Prognose erweisen, dürfte bald ein neuer Börsenliebling das Licht des Marktes erblicken. Bereits heute gibt es vereinzelte Kooperationen mit Unternehmen der Pharmabranche. Da liegt es nahe, von guten Potenzialen auszugehen.

Kontakt
2CK Software AG
Thomas-Dehler-Straße 9
81737 München
Telefon: 089/427427-0
Fax: 089/427427-10
www.2ck.com

FRABA AG
Schanzenstraße 35
51063 Köln
Telefon: 0221/9 6213-0
Fax: 0221/96213-10
www.fraba.de

Morphochem AG
Am Klopferspitz 19
82152 Martinsried
Telefon: 089/740070-0
Fax: 0 89/74007080
www.morphochem.de