Das Thema der Zukunftskonferenz ist:

Wandlungsfähigkeit

Was wir brauchen, um in Bewegung zu kommen. Und zu bleiben.

Alle reden von der Veränderung, der Transformation, dem Wandel.
Aber was sind die Voraussetzungen? Was brauchen wir dafür?

Auf unserer Zukunftskonferenz geht es um die Praxis des Veränderns, um die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse, um konkrete Beispiele und Vorbilder für den Wandel in Gesellschaft und Unternehmen. Und – am wichtigsten – um unsere eigene Rolle dabei.

Wann? Donnerstag, den 18. Mai 2017
Wie lange? 10 bis 18 Uhr
Wo? Automuseum Prototyp, Hamburg

Das Programm finden Sie hier.

Tickets können Sie in unserem Online-Kiosk kaufen.

Standard-Ticket: 833,00 Euro (700 Euro netto + MwSt.)
Studenten-Ticket mit 50 Prozent Rabatt: 416,50 Euro (350 Euro netto + MwSt.)

Wer knapp bei Kasse ist, aber unbedingt dabei sein will, kann an der Verlosung von 20 Freikarten teilnehmen. Schreiben Sie dafür eine E-Mail und erzählen Sie uns, warum wir Sie einladen sollten. Teilnahmeschluss ist der 6. April 2017.
Die Verlosung ist inzwischen beendet. Alle Teilnehmer wurden benachrichtigt.

Seit 2014 veranstalten wir bei brand eins Konferenzen – allen voran die Zukunftskonferenz, die sich inhaltlich mit den großen Trends in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auseinandersetzt. 

Unsere Veranstaltungen richten sich an unsere Leser und Abonnenten, stehen aber grundsätzlich allen interessierten Teilnehmern offen. Und auch, wenn sie sich thematisch unterscheiden – jede Konferenz soll sein wie unser Heft: innovativ, ideenreich und inspirierend.

Damit Sie sich ein besseres Bild von unseren Veranstaltungen machen können, haben wir Ihnen die Antworten auf Ihre häufigsten Fragen zusammengestellt. Sie finden in unserer Rubrik außerdem Fotos, Mitschnitte und Rückblicke auf Themen und Orte. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, schreiben Sie uns.

Warum gibt es unsere Konferenzen? Wer kommt zu brandeins-Konferenzen?
Wer steht auf unserer Bühne? Was bekommt man für sein Ticket?
Wo finden unsere Konferenzen statt? Wie läuft der Konferenztag ab?

Workshops

Workshops


Wandlungsfähigkeit ist am 18. Mai unser Thema – und ein wenig abwandeln wollen wir diesmal auch unser Format:

Damit unsere Teilnehmer noch intensiver miteinander ins Gespräch kommen, planen wir am Nachmittag unseres Konferenztages erstmals Workshops ein. Wir teilen uns in Gruppen auf, diskutieren die drängendsten Fragen und beschäftigen uns mit dem, was das Publikum umtreibt – gesellschaftlich, unternehmerisch oder ganz persönlich.

Im Vorfeld kann jeder Teilnehmer per E-Mail die Fragestellungen der Workshops mitgestalten.

Die Redner

Das Thema von Ulrike Ackermann ist die Freiheit: Wie greift der Staat in die Lebenswelt seiner Bürger ein? Ist das gute Leben und das Streben nach Glück Privatsache jedes Einzelnen – oder darf und soll der Staat die Bürger vor sich selbst schützen? Das von der Soziologin und Politikwissenschaftlerin gegründete John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung erhebt jährlich den Freiheitsindex. Er ermittelt, wie es die Deutschen mit der Freiheit und den westlichen Werten halten. Ackermann, die auch als Autorin und Publizistin zum Schwerpunkt Freiheitsforschung arbeitet, ist Direktorin des Instituts in Heidelberg.

Wie dreht man ein Unternehmen? Dass es nicht leicht werden würde, war Jonathan Herrle klar, als er 2015 zu Loewe ging – dem TV-Geräte-Hersteller aus Kronach, der jahrzehntelang die deutsche Marke für innovatives Design und Technik in der Unterhaltungselektronik war, seit 2004 aber schwere Krisen bis zur Insolvenz durchmachte. Der Designmanager und Innovations-Experte Herrle traf bei Loewe auf motivierte Menschen, die den Wandel wirklich wollen – und erlebt trotzdem jeden Tag, wie schwer es ist, Prozesse und Strukturen nachhaltig zu verändern. Wie er den Wandel als Chief Experience Officer und Mitglied der Geschäftsleitung begleitet, wer und was ihm dabei hilft, schildert er auf unserer Bühne.

Sabine Bendiek ist seit Januar 2016 Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Die Betriebswirtin hat in Mannheim und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston studiert und dann im Konzern, bei Unternehmensberatungen und Investoren gearbeitet. Seit einigen Jahren ist ihr Schwerpunkt der Wandel im Unternehmen: Bei EMC Deutschland konzentrierte sie sich auf die Umgestaltung des Speicher-Spezialisten zu einem Anbieter von hybriden Cloud- und Softwarelösungen. Und jetzt will sie Microsoft zum Treiber der digitalen Transformation machen. Wie das gelingen soll, erzählt sie auf unserer Konferenz.

Kai Michel, Historiker, Literaturwissenschaftler und Journalist, hat die Bibel gelesen – und in ihr das wichtigste Dokument zur Entwicklung des Menschen entdeckt. Denn aus den Geschichten von Adam und Eva über den Exodus aus Ägypten bis zu Jesus auf Golgatha und den Reitern der Apokalypse leitet er die gesamte Menschheitsgeschichte ab. In Zusammenarbeit mit dem Direktor des Anthropologischen Instituts der Universität Zürich, Carel van Schaik, ist daraus das Buch „Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät“ entstanden. Auf unserer Konferenz erzählt Michel, wie sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende in einer Welt eingerichtet hat, für die er biologisch gesehen gar nicht gemacht ist.

Ragnhild Struss begleitete vor Jahren eine Freundin zur Karriereberatung und dachte sich: Das geht besser! Wenig später gründete sie ihr eigenes Unternehmen: Struss und Partner Karrierestrategien. Im Fokus steht dabei die individuelle Persönlichkeits- und Potenzialanalyse. Besonders wichtig ist es ihr, mit gängigen Karriere-Klischees aufzuräumen. Sie will Potenziale entfalten – egal, ob in der Backstube oder im Chefsessel. Ihr Unternehmen berät Schüler und Studenten ebenso wie Berufserfahrene und Institutionen. Und so hat sie zu der Frage, wie man sich entwickelt, ohne sich dabei zu verlieren, einiges zu sagen.

Armut ist relativ – und sie in einem reichen Land wie Deutschland zu definieren nicht einfach. Georg Cremer ist Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes und dort im Vorstand für Sozialpolitik zuständig. Der Professor für Volkswirtschaftslehre aus Freiburg will Armut weder skandalisieren noch bagatellisieren, sondern ihr mit Fakten und konkretem Handeln begegnen. „Schrille Übertreibung spielt auch denjenigen in die Hände, die den deutschen Sozialstaat ohnehin für aufgeblasen halten“, sagt er in seinem Buch „Armut in Deutschland“. Cremer leitete ein Entwicklungsprojekt in Indonesien, war bei Caritas international zuständig für Katastrophenhilfe in Asien und soziale Programme in Osteuropa.

Moritz Baier aus Wunstorf bei Hannover ist Wirtschaftsinformatiker, Investmentbanker und Videospiel-Weltmeister. Er hat in Stanford, Harvard, Oxford, Cambridge, Peking und Berlin studiert und für IBM, McKinsey und im Weißen Haus gearbeitet. Für seine aktuelle Tätigkeit bei Goldman Sachs in New York an der Schnittstelle zwischen Silicon Valley und der Wall Street hat ihn das Forbes Magazin im vergangen Jahr zu den „30 Under 30“ gewählt. Was ihn an Milliardendeals im Technologiebereich reizt, ob sich das Bankengeschäft wandeln kann und wie ihn sein interdisziplinärer Lebenslauf geprägt hat, wollen wir von ihm auf der Bühne wissen.

Wir danken unseren Partnern

Wir danken unseren Unterstützern

Idea
Read