Das Thema unserer nächsten Zukunftskonferenz ist:

Wandlungsfähigkeit

Was wir brauchen, um in Bewegung zu kommen. Und zu bleiben.

Alle reden von der Veränderung, der Transformation, dem Wandel.
Aber was sind die Voraussetzungen? Was brauchen wir dafür?

Auf unserer Zukunftskonferenz geht es um die Praxis des Veränderns, um die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse, um konkrete Beispiele und Vorbilder für den Wandel in Gesellschaft und Unternehmen. Und – am wichtigsten – um unsere eigene Rolle dabei.

Wann? Donnerstag, den 18. Mai 2017
Wie lange? 10 bis 18 Uhr (Programm folgt)
Wo? Automuseum Prototyp, Hamburg

Tickets können Sie in unserem Online-Kiosk kaufen.

Frühbucher-Ticket mit 20 Prozent Rabatt: 666,40 Euro (560 Euro netto + MwSt.)
Standard-Ticket: 833,00 Euro (700 Euro netto + MwSt.)
Studenten-Ticket mit 50 Prozent Rabatt: 416,50 Euro (350 Euro netto + MwSt.)

Wer knapp bei Kasse ist, aber unbedingt dabei sein will, kann an der Verlosung von 20 Freikarten teilnehmen. Schreiben Sie dafür eine E-Mail und erzählen Sie uns, warum wir Sie einladen sollten. Teilnahmeschluss ist der 6. April 2017.

Die ersten Redner

Das Thema von Ulrike Ackermann ist die Freiheit: Wie greift der Staat in die Lebenswelt seiner Bürger ein? Ist das gute Leben und das Streben nach Glück Privatsache jedes Einzelnen – oder darf und soll der Staat die Bürger vor sich selbst schützen? Das von der Soziologin und Politikwissenschaftlerin gegründete John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung erhebt jährlich den Freiheitsindex. Er ermittelt, wie es die Deutschen mit der Freiheit und den westlichen Werten halten Ackermann, die auch als Autorin und Publizistin zum Schwerpunkt Freiheitsforschung arbeitet, ist Direktorin des Instituts in Heidelberg.

Wie dreht man ein Unternehmen? Dass es nicht leicht werden würde, war Jonathan Herrle klar, als er 2015 zu Loewe ging – dem TV-Geräte-Hersteller aus Kronach, der jahrzehntelang die deutsche Marke für innovatives Design und Technik in der Unterhaltungselektronik war, seit 2004 aber schwere Krisen bis zur Insolvenz durchmachte. Der Designmanager und Innovations-Experte Herrle traf bei Loewe auf motivierte Menschen, die den Wandel wirklich wollen – und erlebt trotzdem jeden Tag, wie schwer es ist, Prozesse und Strukturen nachhaltig zu verändern. Wie er den Wandel als Chief Experience Officer und Mitglied der Geschäftsleitung begleitet, wer und was ihm dabei hilft, schildert er auf unserer Bühne.

Sabine Bendiek ist seit Januar 2016 Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Die Betriebswirtin hat in Mannheim und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston studiert und dann im Konzern, bei Unternehmensberatungen und Investoren gearbeitet. Seit einigen Jahren ist ihr Schwerpunkt der Wandel im Unternehmen: Bei EMC Deutschland konzentrierte sie sich auf die Umgestaltung des Speicher-Spezialisten zu einem Anbieter von hybriden Cloud- und Softwarelösungen. Und jetzt will sie Microsoft zum Treiber der digitalen Transformation machen. Wie das gelingen soll, erzählt sie auf unserer Konferenz.

Kai Michel, Historiker, Literaturwissenschaftler und Journalist, hat die Bibel gelesen – und in ihr das wichtigste Dokument zur Entwicklung des Menschen entdeckt. Denn aus den Geschichten von Adam und Eva über den Exodus aus Ägypten bis zu Jesus auf Golgatha und den Reitern der Apokalypse leitet er die gesamte Menschheitsgeschichte ab. In Zusammenarbeit mit dem Direktor des Anthropologischen Instituts der Universität Zürich, Carel van Schaik, ist daraus das Buch „Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät“ entstanden. Auf unserer Konferenz erzählt Michel, wie sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende in einer Welt eingerichtet hat, für die er biologisch gesehen gar nicht gemacht ist.

Ragnhild Struss begleitete vor Jahren eine Freundin zur Karriereberatung und dachte sich: Das geht besser! Wenig später gründete sie ihr eigenes Unternehmen: Struss und Partner Karrierestrategien. Im Fokus steht dabei die individuelle Persönlichkeits- und Potenzialanalyse. Besonders wichtig ist es ihr, mit gängigen Karriere-Klischees aufzuräumen. Sie will Potenziale entfalten – egal, ob in der Backstube oder im Chefsessel. Ihr Unternehmen berät Schüler und Studenten ebenso wie Berufserfahrene und Institutionen. Und so hat sie zu der Frage, wie man sich entwickelt, ohne sich dabei zu verlieren, einiges zu sagen.

Armut ist relativ – und sie in einem reichen Land wie Deutschland zu definieren nicht einfach. Georg Cremer ist Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes und dort im Vorstand für Sozialpolitik zuständig. Der Professor für Volkswirtschaftslehre aus Freiburg will Armut weder skandalisieren noch bagatellisieren, sondern ihr mit Fakten und konkretem Handeln begegnen. „Schrille Übertreibung spielt auch denjenigen in die Hände, die den deutschen Sozialstaat ohnehin für aufgeblasen halten“, sagt er in seinem Buch „Armut in Deutschland“. Cremer leitete ein Entwicklungsprojekt in Indonesien, war bei Caritas international zuständig für Katastrophenhilfe in Asien und soziale Programme in Osteuropa.

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